Bildung im Kontext digitaler Medien unter Berücksichtigung von Inklusion (BIDI)

Das Pro­jekt zielt auf eine Ver­schränkung der uni­ver­sitäts­spe­zi­fi­schen Ent­wick­lungs­li­ni­en Di­gi­ta­le Me­di­en in Schu­le und Hoch­schu­le so­wie Um­gang mit He­te­ro­ge­nität und In­klu­si­on ab. Es fo­kus­siert zwei Ziel­di­men­sio­nen: (1) die Befähi­gung al­ler Stu­die­ren­den des B.A. Leh­ren und Ler­nen, ei­nen fach­be­zo­ge­nen in­klu­si­ven Un­ter­richt un­ter Ein­satz di­gi­ta­ler Me­di­en ge­stal­ten und ge­sell­schaft­li­che di­gi­ta­le Ent­wick­lun­gen re­fle­xiv auf­grei­fen zu können und (2) die nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung und Er­pro­bung von Stu­di­en­ele­men­ten im Pro­fes­sio­na­li­sie­rungs­be­reich (Bereich Medienbildung) und in den Un­ter­richtsfächern. Dazu wird in ei­nem ers­ten Schritt ein für alle Lehr­amts­stu­die­ren­den ver­pflich­ten­des Mo­dul Me­di­en­bil­dung im Pro­fes­sio­na­li­sie­rungs­be­reich kon­zep­tio­nell ent­wi­ckelt, er­probt und nach­hal­tig in den B.A. Leh­ren und Ler­nen in­te­griert. Dar­an anknüpfend werden mit­tels  eta­blier­ter Struk­tu­ren (u.a. AG Digitalisierung; AG In­klu­si­on, Fa­kultäts­tag, Qua­litätszir­kel) fach­di­dak­ti­sche Stu­di­en­an­tei­le in al­len Fächern im B.A. (wei­ter) ent­wi­ckelt und in die grundständi­ge Leh­re von min­des­tens 5 Un­ter­richtsfächern im­ple­men­tiert. Un­terstützt wer­den die Ent­wick­lungs­pro­zes­se und die be­glei­ten­de Eva­lua­ti­on von Re­fe­ren­t*in­nen des Lehr­ser­vices und dem Team Q. Wei­ter wird im Pro­jekt die Ent­wick­lung von zwei Pro­fil­stu­di­engängen (Bil­dung im Kon­text di­gi­ta­ler Me­di­en; In­klu­si­on) an­ge­bahnt.

Einrichtung: Fakultät Bildung

Ansprechpersonen: Prof. Dr. Henrike Friedrichs-Liesenkötter, Prof. Dr. Jessica Süßenbach

Projektbeginn: 01.01.2019
Projektende: 31.12.2021


Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördert mit dem Programm "Qualität Plus — Programm zur Entwicklung des Studiums von Morgen" im Zeitraum 2019 bis 2021 insgesamt 48 ausgewählte Projekte niedersächsischer Hochschulen, drei davon an der Leuphana Universität. Ziel ist die Verbesserung der Studienqualität durch innovative Ideen. Dabei wird die inhaltliche und didaktische Weiterentwicklung von Studiengängen sowie auch der Gesamtstrategie für Studium und Lehre unterstützt. Gefördert werden insbesondere Maßnahmen, die die Studierenden auf die digitale Lebens- und Arbeitswelt vorbereiten, somit ist das Programm zugleich Bestandteil der Digitalisierungsstrategie für die niedersächsischen Hochschulen.