Förderlinie Innovation Plus

Das Förderprogramm „Innovation Plus“ des nie­dersäch­si­schen Mi­nis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK) soll der Verbesserung der Hochschullehre dienen und stellt eine Ergänzung zu dem Programm „Qualität Plus“ dar. Es richtet sich dabei an Lehrende und ermöglicht ihnen durch die Schaffung von Freiräumen die Weiterentwicklung der Qualität der Lehre und zudem innovative Lehr- und Lernkonzepte zu entwerfen und zu gestalten. Das Programm versteht sich als Impulsgeber und Anschubfinanzierung für Lehrkonzepte, die bei Erfolg auch längerfristig angeboten werden sollen. Die aus den Konzepten gewonnenen Erfahrungen sollen abschließend in einem kurzen schriftlichen Ergebnisbericht reflektiert und auf einem OER-Portal des Landes zugänglich gemacht werden. 
Das Programm soll in Zukunft jährlich ausgeschrieben werden.

Profil „Digitale Bildung“

Über die Laufzeit des Projektes soll das Ziel erreicht werden, zunächst innerhalb des Bachelor-Studiums „Lehren und Lernen“ ein Profilstudium im Bereich „Digitale Bildung“ zu etablieren bzw. die vorbereitenden Tätigkeiten zu dessen Einrichtung abzuschließen. Das Profilstudium bietet den Studierenden Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umfeld digitaler Bildung aufzubauen oder zu erweitern. Dies hat nachhaltige Auswirkungen auf ihren weiteren Studienprozess, sowie den späteren Eintritt in den Arbeitsmarkt. Ausgehend von diesem neu zu etablierenden Curriculum wird der zu initiierende, fakultäts- und universitätsweite Diskussionsprozess der Leuphana Universität eine bessere Plattform für die Verhandlung dieser gesellschaftlich relevanten Themen bieten.

Einrichtung: Fakultät Bildung

Ansprechperson: Prof. Dr. Michael Ahlers

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Elementarmathematik vertiefen — Elementare Zahlentheorie, Elementare Funktionen

Langfristiges Projektziel ist die Weiterentwicklung aller fachlichen Mathematikmodule im BA Lehren und Lernen. Das Teilprojekt bezieht sich auf die pilothafte Umgestaltung der Vorlesung „Elementare Zahlentheorie“ in Orientierung am Inverted Classroom Model (ICM).
Lernende sollten Mathematik selbst betreiben und anwenden und nicht lediglich die „fertige Mathematik“ von Expertinnen und Experten abschreiben und nachvollziehen. Deshalb ist der aktiv-konstruktive Eigenanteil in fachlichen Lehrveranstaltungen bedeutsam, wird jedoch oft in die private Eigenverantwortung der Studierenden übertragen. Die Lehrenden im Unterrichtsfach Mathematik an der Leuphana sehen die Notwendigkeit, die Eigenaktivität der Studierenden in fachmathematischen Veranstaltungen zu erhöhen, sie dabei aber auch adaptiv und im Sinne des Scaffoldings zu unterstützen. Für eine professionelle Haltung angehender Mathematiklehrkräfte ist es darüber hinaus notwendig, die Studierenden in die Lage zu versetzen, sich selbstständig unbekannte mathematische Inhaltsgebiete zu erschließen und für ihre Lernenden in schulischen Kontexten lernwirksam aufzubereiten.

Einrichtung: Fakultät Bildung

AnsprechpersonProf. Dr. Silke Ruwisch

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Mathematikdidaktik vertiefen — Realitätsbezüge im Mathematikunterricht

Im Projekt soll das Seminar „Realitätsbezüge im Mathematikunterricht“ des Moduls „Mathematikdidaktik vertiefen“ sowohl zur Unterstützung der Professionalisierung angehender Mathematiklehrkräfte als auch zur Entwicklung geeigneter, digital gestützter Lehr-Lern-Materialien entwickelt und im Wintersemester 2019/ 2020 umgesetzt werden. Bei erfolgreicher Evaluation wird das Seminar dauerhaft als innovative Lehrveranstaltung des Moduls ausgebracht, der digitale Charakter guter mathematikdidaktischer Lehrerbildung im Modul wird geschärft.

Einrichtung: Fakultät Bildung

Ansprechperson: Prof. Dr. Michael Besser

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Connecting Science, Responsibility and Society

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Implementierung eines digitalen vollvirtuellen Seminars mit der thematischen Überschrift “Global Issues in a Global Classroom“, das im Modul „Connecting Science, Responsibility and Society“ des Master Komplementärstudiums der Graduate School für Studierende im dritten Master-Semester angeboten wird. Das Global Classroom-Format verfolgt als dezidiertes und integrales Ziel die „Internationalisation @ Home“. In Kooperation mit einer Partneruniversität sollen Masterstudierende der Leuphana gemeinsam mit Studierenden der Partneruniversität in einem Global Classroom die großen, internationalen Linien und Herausforderungen von Wissenschaft in ihrem verantwortungsvollen Zusammenspiel mit der Gesellschaft vergleichend erarbeiten und diskutieren.
Mit diesem Bildungskonzept sollen Studierende insbesondere auf die internationale und interkulturelle Zusammenarbeit in Hinblick auf oft nur inter- und transdisziplinär lösbare gesellschaftliche Probleme des 21. Jahrhunderts vorbereitet werden und idealerweise erste Lösungsansätze erarbeiten.

Einrichtung: Graduate School

Ansprechperson: Prof. Dr. Markus Reihlen

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Leuphana Bachelor, Minor Industrietechnik, Vorlesung Elektro- und Automatisierungstechnik

Das Gesamtziel des Projektes ist die Entwicklung eines innovativen Lehr- und Lernkonzeptes für das grundständige Modul „Elektro- und Automatisierungstechnik“. Die bereits begonnene Neugestaltung des Minor ist Anlass und Chance, zusammen mit diesem Projekt eine innovationsorientierte Lehrveranstaltung zu konzipieren. Dabei werden im Wesentlichen zwei Ziele verfolgt. Zum einen soll durch die didaktische Neugestaltung der studentische Lernprozess der stark diversen Studierendengruppe optimal unterstützt und die Attraktivität der Veranstaltung gesteigert werden. Darüber hinaus entstehen im Kontext der digitalen Transformation neue Technologien und berufliche Tätigkeitsfelder, die von einer hohen Komplexität, einem großem Maß an Verantwortung sowie von einem hohen Bedarf an Überblickswissen an der Schnittstelle verschiedener Fachdisziplinen geprägt sind. Das neue Lehr-Lernkonzept muss diese aktuellen Trends aktiv adressieren, um die Absolvent_innen zu befähigen, auf der Basis eines soliden technischen Grundverständnisses Problemstellungen zu identifizieren, zu beschreiben, im Team zu lösen und den erforderlichen Wandel somit aktiv mitzugestalten. Diese zwei Zielsetzungen bedingen sowohl eine inhaltliche Überarbeitung als auch die Einführung neuer Lehrformen und hochschuldidaktischer Konzepte, um die Studierenden in ihrer fachlichen und überfachlichen Kompetenzentwicklung bei zeitlich begrenzten Ressourcen effektiv zu unterstützen.

Einrichtung: Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Ansprechperson: Dr. Brit-Maren Block

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