Meldungen aus der Forschung

DFG-Förderung: 1,4 Millionen Euro für Forschung zu Digitalen Kulturen

13.04.2018 Mit rund 1,4 Millionen Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vier Forschungsvorhaben der Leuphana Universität Lüneburg zu „Digitalen Kulturen“.

Lüneburg. Digitale Technologien verweisen nicht nur auf den technischen Aspekt ihrer Nutzung: Mit ihnen ist ein gesellschaftlicher Wandel verbunden, der grundlegende Aspekte sozialen Zusammenlebens verändert. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten zu relevanten Phänomenen dieses Wandels: Erforscht werden Auswirkungen auf Arbeit und Migration ebenso wie die zunehmende Bedeutung von Gamification, also die technisch ermöglichte Ausbreitung spielerischer Formate. Weitere Forschungsthemen betreffen die „Medien der Assistenz“, also die „digital accessability“ durch Soft- und Hardwareassistenten, sowie das Phänomen der Entnetzung als neue soziale und technische Praxis des zeitweiligen Aussteigens aus der allgegenwärtigen Vernetzung.

Die Leuphana hat sich in den vergangenen Jahren zu einem europaweit einzigartigen Zentrum für die Erforschung „Digitaler Kulturen“ entwickelt, das den wissenschaftlichen Diskurs über „Digitale Kulturen“ international mitbestimmt. Der Forschungsschwerpunkt wurde in der Wissenschaftsinitiative Kultur und insbesondere am fakultätsübergreifenden Centre for Digital Cultures (CDC) der Leuphana Universität Lüneburg in Kooperation mit nationalen und internationalen Forschungspartner_innen etabliert. Direktoren des CDC sind Prof. Dr. Claus Pias und Prof. Dr. Timon Beyes.

Beteiligte Forscher an den jetzt von der DFG geförderten Projekten sind Prof. Dr. Timon Beyes, Prof. Dr. Manuela Bojadžijev, Dr. Mathias Fuchs, Prof. Dr. Wolfgang Hagen, Dr. Jan Müggenburg sowie Prof. Dr. Claus Pias von der Leuphana Universität Lüneburg sowie Prof. Dr. Urs Stäheli von der Universität Hamburg.

Falls Sie mit beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Kontakt treten oder mehr über die Projekte erfahren möchten, können Sie sich gerne an die Pressestelle der Leuphana wenden.