Meldungen aus der Forschung

Zukunftsstadt Lüneburg 2030+: 17 Lösungsvorschläge zur Auswahl

18.05.2018 Die zweite Phase im Stadtentwicklungs-Projekt „Zukunftsstadt Lüneburg 2030+“ steht kurz vor dem Abschluss. Noch bis zum 27. Mai sind alle Lüneburger Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, bei einer Online-Umfrage mitzumachen. Leuphana-Forscher_innen werten die Ergebnisse aus.

Was bewegt die Menschen vor Ort? Soll ihre Stadt grüner werden? Wenn ja: wo und wie? Wie gehen wir mit knappem Wohnraum um? Oder wünschen sich die Menschen eher nachhaltige Verkehrskonzepte? Seit 2015 ist die Leuphana Universität Lüneburg Partner der Stadt beim Bürgerbeteiligungsprojekt „Zukunftsstadt Lüneburg 2030+“. In der aktuellen Phase II des Projekts wurden in zahlreichen Workshops 17 Stadtentwicklungsideen für Lüneburg entworfen. Unter dem Hashtag #LüneburgGehtWeiter, einer gemeinsamen Aktion von Leuphana Universität und Hansestadt Lüneburg, dem T.U.N., mosaique, Lüneburger Citymanagement, Landeszeitung, Lüneburg Marketing, Was zählt. und Bürgerforum Zukunftsstadt, sind die Bürgerinnen und Bürger nun eingeladen, online darüber abzustimmen, welche dieser »Lüneburger Lösungen« tatsächlich umgesetzt werden sollen. Gefragt wird nach Wichtigkeit, Dringlichkeit und dem möglichen Beitrag zu Nachhaltigkeit. Wissenschaftler_innen der Leuphana werden die Ergebnisse auswerten. „Wir möchten aber nicht nur Meinungen einholen, sondern auch Mitstreiter_innen gewinnen“, sagt Dr. Antje Seidel von der Leuphana. Für die konkrete Umsetzung von Projektideen werden Multiplikator_innen, Investor_innen und fleißige Hände gesucht. 

Die Ergebnisse fließen direkt ein in die Antragstellung für eine dritte Förderphase des bundesweiten Wettbewerbs, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Sollte Lüneburg hier zu den sechs bis acht Kommunen zählen, die den Zuschlag erhalten, können die entwickelten Ideen dann ab 2019 im Rahmen von Reallaboren umgesetzt und wissenschaftlich begleitet werden. Das Lüneburger Zukunftsstadt-Projekt wird durch die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) gerahmt und setzt sich so aktiv mit ihrer Umsetzbarkeit auf lokaler Ebene auseinander. Es wird seitens der Leuphana Universität geleitet von Apl. Prof.in Dr. Ulli Vilsmaier und Prof. Dr. Daniel J. Lang.

Kontakt

Dr. Antje Seidel
2030@leuphana.de


Autorin: Marietta Hülsmann