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Studierende präsentieren Nachhaltigkeits-Ideen für Lüneburg

02.04.2015 Lüneburg. Am 8. April präsentieren Studierende des Masterstudiengangs Nachhaltigkeitswissenschaft der Leuphana Universität Lüneburg ihre Empfehlungen für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung in Lüneburg. Ein Jahr lang haben sie gemeinsam mit Akteuren aus Stadt, Landkreis und Region Strategien erforscht, mit denen sich Lüneburg auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts einstellen kann. Die öffentliche Präsentation findet von 16 bis 18 Uhr im Hörsaal 1 auf dem Campus Scharnhorststraße der Leuphana statt.

Während des letzten Jahres haben 45 Studierende an den drei Projekten LÜNESCO, „Nachhaltige Mobilität - eine autofreie Zukunft ist machbar“ und Phos4Sustain gearbeitet. Im Projekt LÜNESCO entwarfen sie mit Wissenschaftlern, Stadtverwaltung und lokalen Initiativen den Raum LaborN, der zur Koordination und Initiierung von Nachhaltigkeitsaktivitäten beitragen soll. Eine andere Gruppe entwickelte Handlungsempfehlungen, wie suffiziente Versorgungsstrategien in städtische Mobilitätspläne integriert werden können. Im Projekt Phos4Sustain wurden Szenarien für einen nachhaltigen Umgang mit Phosphor in der Landwirtschaft auf dem Gebiet des Landkreis Lüneburg entworfen.

Alle Studierenden absolvieren während ihres zweiten und dritten Semesters ein Projektseminar zum Thema transdisziplinäre Forschung. Dabei geht es darum, gemeinsam mit Praktikern nachhaltige Handlungs- und Lösungsstrategien für ein reales regionales Problem zu entwickeln. Das setzt eine kontinuierliche Zusammenarbeit voraus: „Zunächst werden gemeinsam Fragestellungen erarbeitet, danach die Handlungsoptionen realisiert, schließlich wird der Erfolg der Maßnahmen evaluiert “, beschreibt Prof. Dr. Daniel Lang den Ablauf.

Die Leuphana Universität Lüneburg beschäftigt sich seit Jahren intensiv damit, wie gesellschaftliche Herausforderungen in einer gemeinsamen Anstrengung von Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft bewältigt werden können. Mit den Projektseminaren der Studierenden werden Forschungskooperationen auf diesem Gebiet auch in das Studium integriert.