Meldungen zum Studium

Ein Ozean an Chancen - Graduierte feiern ihren Bachelor- und Master-Abschluss

21.06.2016 Am 18. Juni 2016 lud die Leuphana Absolventinnen und Absolventen von College und Graduate School sowie deren Angehörige und Freunde ein, um in einem feierlichen Festakt in der Kirche St. Johannis ihre Graduierung zu feiern. Rund 250 Gäste nahmen an den gemeinsamen Feierlichkeiten teil. Dekane und Studiendekane der jeweiligen Fakultät überreichten den Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse. Die Studierenden mit herausragenden Studienleistungen wurden vom Präsidenten persönlich geehrt.

Zur Graduiertenfeier am 18. Juni kamen 250 Absolvent_innen und Gäste in die St. Johanniskirche nach Lüneburg.

Im Fokus der zentralen Feierlichkeit: Die akademischen Verantwortung

Die diesjährige Graduiertenfeier von College und Graduate School stand ganz im Zeichen der "akademischen Verantwortung". Die Festrednerinnen und Festredner appellierten aus unterschiedlichen Perspektiven an den Kreis der Graduierten, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Eine solche Verantwortung äußere sich zum Beispiel im Engagement für soziale Gerechtigkeit, unabhängig von der Herkunft der Menschen, im nachhaltigen Umgang mit der Natur oder auch im alltäglichen Engagement in Projekten aus dem Bereich Musik und Kultur, die junge Menschen zum Mitmachen anregen. Passend dazu waren Themen rund im die Verantwortung einer digitalisierten Gesellschaft das dominierende Thema bei den Abschlussarbeiten der aktuellen Graduierten-Generation.

In seiner Eröffnungsrede hob Präsident Sascha Spoun hervor, dass das Studium mit all seinen Inhalten, Facetten und Erlebnissen eine gute Erfahrung sein dürfe und solle, die motiviere, weiter zu lernen. Beispielhaft für die besonderen Erfahrungen, die man an der Universität machen kann, verwies er auf den Widerstand des Nichtverstehens, den man besonders im Studium erfahre und den es zu überwinden gelte. Ohne Widerstände im Leben gäbe es weder Neugierde noch Herausforderungen oder Erfolg, weshalb sie wichtig seien für die persönliche Entwicklung und das kontinuierliche Weiterlernen.

Landesjustizministerin Antje Niewisch-Lennartz hält die Festrede.

Der Vorsitzende des Alumni- und Fördervereins der Leuphana, Oliver Engelken machte deutlich, dass dieser Tag nicht primär ein Abschluss sei, sondern der Beginn neuer Chancen und Wege. Es lohne sich, die Freundschaften und Netzwerke, die sich im Studium ergeben hätten, auch weiter zu pflegen, etwa im Alumni-Verein. Er führte auch den Aspekt der Feierlichkeit an: "Genießen Sie diesen Tag!" Neben den Pflichten des neu gewonnen Status Akademikerin bzw. Akademiker sei dies sicherlich ein Recht, das die neuen Leuphana-Alumni in Anspruch nehmen dürfen.

Asta-Sprecherin Susanna Dedring dankte den Absolvent_innen dafür, dass sie während ihres Studiums die Stadt und Region Lüneburg positiv mit geprägt hätten.

Graduate-School-Absolventin Laura Iffländer betonte in ihrer Ansprache, dass Leuphana Student oder Studentin zu sein bedeute, Teil von etwas Besonderem zu sein. "Warum nicht einmal die eigene Komfortzone verlassen", war ihr tragender Satz, der sie bewogen hat, den Vorschlag zur diesjährigen Abschlussrede anzunehmen. Dieses Credo möchte sie auch den frisch gebackenen Absolventinnen und Absolventen von College und Graduate School mit auf den weiteren beruflichen Weg geben, denn nur diese Einstellung bringe letztlich voran.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Organist Kai Schöneweiß und dem Duo SaxKonträr.

Präsident Sascha Spoun eröffnete die Feierlichkeiten in St. Johannis.

Landesjustizministerin Antje Niewisch-Lennartz erinnerte in ihrer Festrede die Absolventinnen und Absolventen daran, dass die Gesellschaft in ihren Werdegang investiert habe, da Bildung neben individuellen Interessen auch der Sicherung des Gemeinwohls sowie des Friedens und der Demokratie gelte. Vor den Absolventinnen und Absolventen liege jetzt ein Ozean an Chancen. Das könne durchaus Angst machen, aber nur derjenige begehe keine Fehler, der gar nichts wage, und allein vor einem solchen Leben müsse man sich fürchten. Sie ermutigte die Studierenden, sich die Freiheit zu nehmen, ihren eigenen Weg zu gehen und Kritik am bisher Üblichen zu äußern, wenn man glaube, bessere Ideen zu haben.

Der Vorsitzende des Alumni- und Fördervereins, Oliver Engelken, machte deutlich, dass dieser Tag der Beginn neuer Chancen und Wege sei.

Asta-Sprecherin Susanna Dedring dankte den Absolventinnen und Absolventen dafür, dass sie während ihres Studiums die Stadt und Region Lüneburg positiv mit geprägt hätten. Sie gab ihnen mit auf den Weg, durch ihren Abschluss auch gesellschaftliche Verantwortung übernommen zu haben. Sie forderte dazu auf, undifferenzierten Sichtweisen zum Beispiel im Kontext der aktuellen Flüchtlingsdebatten, bewusst und gezielt entgegen zu treten.

Graduate-School-Absolventin Laura Iffländer betonte, dass Leuphana Student oder Studentin zu sein bedeute, Teil von etwas Besonderem zu sein.

Eindrücke der Feierlichkeiten

Die Dekane und Studiendekane der Fakultäten appellierten bei den Zeugnisverleihungen und Ehrungen ebenfalls an die gesellschaftliche Verantwortung ihrer Absolvent_innen. „Heterogenität im Klassenraum“ „sich das kulturelle Fachwissen im Alltag zu bewahren“ oder die „Frage nach der Auslegung und Bedeutung von Nachhaltigkeit für die weitere Gestaltung des Berufslebens“, seien hier beispielhaft genannt.

Nach dem Empfang vor der Kirche hatten die Absolventinnen und Absolventen Gelegenheit, im engen Kreise ihrer Familie und Freude zu feiern, bevor am Abend auf dem Campus der Graduiertenball stattfand. In der stimmungsvoll beleuchteten Mensa bescherte die Band Nite-Club den etwa 200 anwesenden Gästen einen schönen Abend. Die Feierlichkeiten wurden vom Alumni- und Förderverein unterstützt.

Die nächste Graduiertenfeier findet am 19. November 2016 statt.

Weitere Informationen


Redaktion: Dörte Krahn, Universitätskommunikation. Neuigkeiten aus der Universität und rund um Forschung, Lehre und Studium können an news@leuphana.de geschickt werden.