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Professional School: Bereichernder Austausch

04.12.2017 Die Betriebswirtin Julia Kruse ist als Teamleiterin bei Airbus in Hamburg tätig. Berufsbegleitend hat sie den Studiengang „MBA Manufacturing Management/ Industriemanagement“ absolviert. Warum sich das Studium an der Leuphana für sie besonders lohnte, berichtet sie im Interview.

Frau Kruse, warum haben Sie sich für die Leuphana entschieden und nicht beispielsweise für eine Zusatzausbildung an einer Berufsakademie? 

Meinen Bachelor in BWL habe ich bereits berufsbegleitend absolviert, allerdings an einer Fern-Fachhochschule. Für den Master habe ich ganz bewusst nach einer Hochschule gesucht, die sich nicht nur an Berufstätige richtet, sondern einen regulären Universitätsbetrieb hat. Für die Leuphana habe ich mich wegen des Studiengangs entschieden. Ich wusste, dass ich bei Airbus gerne zukünftig in den Produktionsbereich möchte und habe danach den Studiengang ausgewählt. Manufacturing beziehungsweise Produktionswirtschaft wird nicht sehr häufig und auch kaum berufsbegleitend angeboten, daher die Entscheidung für die Leuphana. 

Wie haben Sie den Spagat zwischen Beruf und Studium geschafft?

Durch mein Bachelorstudium wusste ich bereits, was es heißt, berufsbegleitend zu studieren und Vollzeit zu arbeiten. Das Hauptthema ist Organisation. Man muss sich gut mit dem Studienplan  auseinander setzen, aber auch seine Freizeit gut einteilen. Zudem hilft es, sein berufliches, aber auch privates Umfeld einzubinden. Der Partner muss es mittragen und die zeitlichen Einschränkungen sollte man vor Studienbeginn gemeinsam besprechen. Mir war es wichtig, Studium und Beruf klar zu trennen. Das habe ich auch mit meinem Arbeitgeber besprochen. Mir war wichtig, dass meine Arbeitsleitung und Arbeitsqualität nicht unter dem Studium leiden. Wenn jemand das Gefühl gehabt hätte, meine Arbeitsleistung würde unter dem Studium leiden, hätte ich das gern gewusst. Oft waren Kollegen überrascht, wenn ich erzählte, dass ich berufsbegleitend studiere. 

Wäre ein zweites Fernstudium für Sie organisatorisch nicht einfacher gewesen?

Ich bin Fan von Präsenzveranstaltungen. Gerade in einem berufsbegleitenden Master finde ich den Austausch zwischen den Studierenden und Dozenten sehr wichtig. Er war für mich fast am interessantesten. Gerade Professor Schleich kann die Theorie sehr gut vermitteln, blickt aber auch auf eine sehr reiche Praxiserfahrung in verschiedenen Unternehmen zurück. Meine Mitstudierenden haben dann auch aus ihren Unternehmen berichtet. 

Wie gefiel Ihnen das Komplementärstudium mit den überfachlichen Modulen?

Mir gefiel die Wahlfreiheit und der Austausch mit Studierenden, die aus anderen Fachbereichen kamen. Da entstanden manchmal recht lebendige Diskussionen. Man selbst hat den betriebswirtschaftlichen Blick, ein Kommilitone aus z.B. Health Management hatte dann aber noch weitere Aspekte, die man selbst für sich noch überhaupt nicht berücksichtigt hatte. Diese Art von Austausch hat man im beruflichen Umfeld eher weniger.

Warum würden Sie anderen empfehlen an der Leuphana berufsbegleitend zu studieren?

Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Es war alles sehr gut organisiert und man hatte immer einen Ansprechpartner. Zudem war die Zusammensetzung der Studierenden sehr interessant. Ich hatte eigentlich gedacht, sie kämen nur aus der Umgebung von Lüneburg plus/minus 200 Kilometer. Mit mir haben aber Berufstätige aus ganz Deutschland und aus verschiedenen Branchen studiert. Dieser Austausch war für mich besonders bereichernd, da ich den MBA nicht nur gemacht habe, um meine Karriere zu fördern. Ich empfinde die Inhalte des Studiums und den Austausch mit den anderen Studierenden auch als persönliche Bereicherung. 

Vielen Dank für das Gespräch, Frau Kruse!


Kontakt Studiengangskoordinatorin

Evamaria Molitor
Volgershall 1, VA.120
21339 Lüneburg
Fon +49.4131.677-5537
evamaria.molitor@leuphana.de


Marietta Hülsmann. Neuigkeiten aus der Universität können an news@leuphana.de geschickt werden.