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Von der Uni in die Stadt – Seminar „CityLab“ ermöglicht Einblick in den Leuphana-Alltag

22.01.2018 Den meisten Lüneburgern ist die Leuphana bekannt. Aber was passiert hinter den Türen – in den Hörsälen und Forschungslaboren? Im Rahmen des Seminars „CityLab“ eröffnen Studierende in der Innenstadt eine Begegnungs- und Austauschplattform, um den Bürger_innen die Universität lebendig zu präsentieren.

CityLab: Julia Griese, Lukas Papageorgiou, Heiko Franken, Nuria Sichalla, Jan Hendrik Röhl

Der Treffpunkt liegt im Herzen der Stadt. In unmittelbarer Nähe zum Marktplatz, in einem Hinterhof zwischen Kaufhaus und Café haben Studierende der Leuphana einen Raum in einem Jahrhunderte alten Gebäude angemietet. Unter historischen Deckengemälden können sich dort im kommenden Monat Lüneburger Bürger_innen einen Eindruck über Lehr- und Forschungsthemen der Universität verschaffen – und dabei selbst aktiv werden. Der Titel der Begegnungsplattform: Leupht – Von der Uni in die Stadt.

Vom 1. bis zum 24. Februar bieten Masterstudierende der Leuphana wöchentlich wechselnde Schwerpunktthemen in verschiedenen Formaten an. In öffentlichen Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops können sich Interessierte beispielsweise zu Stadtplanung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit informieren und austauschen. So berichtet Prof. Dr. Peter Pez vom Institut für Stadt- und Kulturraumforschung über „Verkehr im Wandel“, Prof. Dr. Ulli Vilsmaier vom Institut für Ethik und Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung und das Team von Lüneburg 2030+ stellen das Zukunftsmodell Ernährungsrat vor. Es soll dafür sorgen, dass es in Städten mehr lokale und nachhaltige Lebensmittel gibt. Mit Events wie Kleidertausch oder einem Fahrrad-Repair-Café sind die Lüneburger_innen zudem eingeladen, konkrete Nachhaltigkeit zu erleben. Das Programm soll auch jüngere Besucher ansprechen, geplant sind eine Kinderuni sowie eine Schülerveranstaltung zum Thema Mikroplastik. In der letzten Woche der Veranstaltungsreihe bieten außerdem das College und die Professional School Studienberatungen an.

Entwickelt  wurde die Begegnungsplattform von Teilnehmenden des Master-Komplementärstudiums im Rahmen des Seminars „CityLab“, das in Zusammenarbeit mit der Universitätsgesellschaft stattfindet. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, Brücken zwischen der Leuphana und Zivilgesellschaft in Stadt und Landkreis zu bauen. In verschiedenen Teams (Konzept, Marketing, Location, Finanzen, Bürgerbefragung) bereiteten die rund 22 Teilnehmenden unter der Leitung von Dozent Heiko Franken das Projekt vor und kümmern sich nun um die Abläufe vor Ort. Mit der Abschlussveranstaltung am 24. Februar soll das Projekt nicht komplett in der Schublade verschwinden. Geplant ist, die Ergebnisse für Studierende, die sich künftig mit dem Thema beschäftigen, festzuhalten. Das Ziel dahinter: Die Begegnungsplattform möglicherweise in den kommenden Jahren zu wiederholen.

Die Veranstaltungen in der Großen Bäckerstraße 30 finden im Februar in der Regel von Donnerstag bis Samstag statt, von Montag bis Mittwoch stellen sich in den Räumen Leuphana-Initiativen und Start-Ups vor.



Urte Modlich. Neuigkeiten aus der Universität können an news@leuphana.de geschickt werden.