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Studierende im Portrait: Katharina Hoppe – Die Gestalterin

07.08.2018 Momentan verbringt Katharina Hoppe auch die Wochenenden an der Uni. Es ist ihre Einarbeitungszeit als neue AStA-Sprecherin. Die 21-Jährige möchte zeigen, dass der AStA viel mehr zum Campusleben beiträgt als manche denken.

„Eigentlich bin ich schüchtern. AStA-Sprecherin scheint deshalb nicht zu mir zu passen. Aber durch mein Engagement an der Leuphana bin ich viel selbstbewusster geworden und gehe entspannter an die Sachen. Dabei wollte ich erst gar nicht an die Leuphana. Eine Freundin hat aber gesagt: ,Bewirb dich da! Die Uni ist genau die richtige für dich!‘ Und jetzt? Ich will gar nicht mehr weg! Ich habe an der Leuphana so viele Möglichkeiten mich einzubringen. Mir ist es total wichtig, das Campusleben mitzugestalten. 

Irgendwie bekommt man es im Team hin

Seit dem dritten Semester bin ich beim AStA; damals habe ich angefangen mich im Kulturreferat LautLeben einzubringen. Dort werden beispielsweise Konzerte organisiert. Ich studiere Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Medien- und Kulturtechnik und Kulturorganisation und -kommunikation. Für mich war es eine gute Möglichkeit, mich auszuprobieren. Ich wollte wissen, ob mir Kulturorganisation überhaupt Spaß macht. Also habe ich das AStA-Sommerfest mitorganisiert: Künstler buchen und betreuen, Standorganisation, Anmeldung bei der Stadt gehört alles dazu. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, es klappt gar nichts. Aber irgendwie bekommt man es im Team hin und am Ende war man stolz auf das Erreichte. 

Das ist für mich ein großes Plus beim AStA. Wir sind vier Sprecher*innen und entscheiden im Kollektiv. Zum einen trainiert man Teamgeist, zum anderen sind Verantwortung und Arbeit geteilt. Dennoch gibt es immer noch genug zu tun. Wir sind ja gerade erst frisch vom StuPa gewählt worden und noch in der Einarbeitungsphase. Das heißt: Wir sind auch in den Semesterferien ungefähr acht Stunden am Tag hier und die Wochenenden gehören momentan auch oft dazu. Wir möchten einiges auf den Weg bringen: Beispielsweise soll es wieder einen Runden Tisch mit Vertreter*innen der Stadt und der Uni geben, um die akute Wohnungsnot für Studierende zu lindern. Das gab es schon einmal und daraufhin entstanden neue Wohnheime. Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wieviel auf studentischer Ebene erreicht werden kann.

Grenzen und Talente entdecken

Der Einsatz beim AStA hat aber auch eine Menge bei mir bewirkt. Für mich ist es eine gute Gelegenheit, mich selbst besser kennen zu lernen, meine Grenzen und Talente zu entdecken. Außerdem bringt die Arbeit Spaß, Kontakte und Einblicke wie ins Studierendenparlament, das Präsidium oder die Gremienarbeit. Wir bringen hier auf konstruktive Weise viel auf den Weg. Bis ich beim AStA mitgemacht habe, war mir nicht klar, was die studentische Selbstverwaltung alles auf die Beine stellt: KonRad, EliStu, Ton und Licht – all das gehört zum AStA. Dazu kommen noch das Theaterreferat oder das Öko?-logisch!, das beispielsweise den Wochenmarkt auf dem Campus ins Leben gerufen hat. Und es gibt noch mehr Referate und Servicebetriebe. Ich möchte als Sprecherin gern zeigen, wie viel der AStA zu einem gelingenden und lebendigen Campusleben beiträgt: Er nimmt bei fast allen Hochschulfragen die studentische Perspektive ein. 

Sich zu engagieren, bedeutet aber auch viel Stress - manchmal zu viel. Die Klausuren muss ich ja auch noch schaffen! Dann bin ich froh, dass das Team da ist. Wir achten gegenseitig darauf, dass Privatleben und Studium nicht zu sehr unter dem Engagement leiden. Ich bin jetzt im sechsten Semester und habe auch noch ein Auslandssemester in Spanien absolviert. Erfahrungen und Engagement sind mir wichtiger als schnelle Erfolge. Die Leuphana gibt mir den Raum dafür. Ich fühle mich auch unter den anderen Studierenden sehr wohl. So viele Leute bringen sich ins Studentenleben ein und beim AStA ziehen alle an einem Strang. Ich bin gern auf dem Campus. In meinem Jahr als AStA-Sprecherin werde ich hier besonders viel Zeit verbringen – und freue mich drauf!“


Weitere Informationen

Der AStA ist immer auf der Suche nach engagierten Studierenden. Mehr Informationen bei asta-lueneburg.de oder im Büro (Gebäude 9, 1. Stock).


Autorin: Marietta Hülsmann