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LL.M. Fernstudium im berufsbegleitenden Master: Mit Recht Karriere machen

07.01.2019 Die Juristin Anja Kurch hat eine kleine Tochter und sitzt beruflich fest im Sattel. Jetzt schließt sie ihren Master an der Professional School ab. Warum das Studium die richtige Wahl für sie war.

Anja Kurch kennt die Fallstricke im Wettbewerb. „Gerade Kartellrecht ist für Unternehmen außerordentlich wichtig“, erklärt die Juristin. Sie arbeitet in der Rechtsabteilung eines internationalen Herstellers von Verbrauchsgütern. Stetige Fortbildung sei deshalb wichtig. „Die Themen im Studium haben absolute Praxisrelevanz und geben einen guten Überblick über aktuelle Verfahren. Viele Referenten kommen aus der Praxis“, berichtet Anja Kurch. Die 41-Jährige schreibt gerade ihre Masterarbeit. Ihr Arbeitgeber unterstützt ihr Studium, hat ihr beispielsweise Tage freigegeben für die Präsenzzeiten an der Uni. Es gibt drei Intensivstudienphasen von jeweils fünf bis acht Tagen Dauer zusammengefasst. Sie finden im Oktober, April und Ende Juni statt. 90 Prozent der Zeit studieren die Teilnehmenden in Form von Webinaren.

Anja Kurch hat sich auch wegen des guten Rufs für die Leuphana entschieden. Ihr Master-Abschluss soll den nächsten Karriereschritt fördern: Die Schleswig-Holsteinerin hat ein FH-Diplom in Wirtschaftsrecht. „Der Hauptsitz der Firma sitzt in New York. Dort kennt man keine Diplome“, erklärt Anja Kurch. Deshalb hat ihr hiesiger Chef ihr geraten, noch einen Masterstudiengang zu absolvieren: „Er ist mit meiner Arbeit sehr zufrieden, aber mit meinem jetzigen Abschluss komme ich eben nicht gut weiter.“ Sie profitiert aber vor allem inhaltlich vom Studium: Die 41-Jährige beschäftigt sich insbesondere mit Kartellrecht und gibt mittlerweile interne Schulungen in ihrer Firma. „Kartellrecht spielt nicht nur bei Firmen-Fusionen eine Rolle, sondern betrifft alle geschäftlichen Maßnahmen“, erklärt die Juristin. Verboten sind beispielsweise Preis- oder Marktabsprachen zwischen Wettbewerbern, da sie den Wettbewerb im Markt einschränken : „Wir als Hersteller müssen genau wissen, was wir dürfen und was nicht.“

Der Masterstudiengang kann dabei auch als Qualifikation für den Titel des Fachanwalts oder der Fachanwältin für Vergaberecht anerkannt werden.


Autorin: Marietta Hülsmann