Meldungen zum Studium

Reformierter Studiengang: Ingenieurwissenschaften 4.0

27.05.2019 Der Beruf der Ingenieur*innen wandelt sich. Maschinen sind computergesteuert, Nachhaltigkeit spielt mehr und mehr eine Rolle, die Globalisierung erhöht die Konkurrenz bei Unternehmen. Um modernen beruflichen Anforderungen zu entsprechen, wurde der Major neu strukturiert.

Längst spielt für Ingenieur*innen nicht nur Dynamik, Statik oder Konstruktion eine Rolle. „Wir haben die Megatrends in den Berufsfeldern analysiert und den Studiengang dementsprechend ausgerichtet“, sagt Matthias Schmidt, Professor für Produktionsmanagement. Die großen Bereiche heißen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Entrepreneurship. Mit dem neu strukturierten Bachelor können Studierende gezielt Schwerpunkte setzen. Der Major bündelt mit mathematisch-physikalischen, technischen und organisatorischen Grundlagen automatisierter Fertigungstechnologien die zentralen Themen der Ingenieurwissenschaft. „Wir haben das Beste des bisherigen Studiengangs zusammengefasst“, erklärt Schmidt.

Dazu kommen Kombinationsmöglichkeiten im Minor wie etwa mit Nachhaltigkeitswissenschaften, Digital Business oder BWL. Damit sind berufliche Ausrichtungen wie Umweltingenieur*in oder Wirtschaftsingenieur*in möglich. „Wir merken, wie wichtig Interdisziplinarität für Studierende ist. Ingenieur*innen sind nicht nur in Maschinenhallen zu finden, sondern verstärkt in Schnittstellen- und auch Führungspositionen“, sagt Studiengangskoordinator Jan Teichmüller. Gleichzeitig ist es Studierenden aber auch möglich, im Minor Ingenieurswissenschaften zu vertiefen und ihr technisches Profil zu schärfen. Damit ermöglicht der reformierte Studiengang eine Vielzahl von Karriereoptionen.

Kontakt

Prof. Dr. Matthias Schmidt
E-Mail

Studiengangkoordinator Jan Teichmüller
E-Mail


Autorin: Marietta Hülsmann