Meldungen aus der Universität

EMAS-Umwelt-Siegel für die Leuphana

01.07.2015 Lüneburg. Die Leuphana Universität Lüneburg ist mit ihrem Umweltmanagement-System weiter auf Erfolgskurs. Das ergab die diesjährige Begutachtung der Umweltleistung durch den Umweltgutachter Dr. Burkhard Kühnemann. Der zeigte sich besonders beeindruckt von den Anstrengungen der Hochschule, die Klimaneutralität ihres Betriebes zu erreichen, und verlieh der Leuphana erneut das Siegel der EG-Öko-Audit Verordnung (EMAS). Die Lüneburger Universität hatte es erstmals im Jahr 2000 als eine der ersten Universitäten in Europa zugesprochen bekommen.

Die Bilanz der Leuphana in Sachen Emissionsreduktion kann sich sehen lassen: Dank der Maßnahmen zur Energieeffizienz und des Einsatzes regenerativer Energien konnten bis zum Jahresende 2014  die Emissionen durch Strom- und Wärmeverbrauch, Dienstreisen und die Nutzung von Dienstfahrzeugen vermieden oder ausgeglichen werden. Um den Energieverbrauch zu senken, wurde die Beleuchtung auf LED umgestellt, in einigen Bereichen wird sie außerdem von Präsenzmeldern gesteuert. Optimiert wurden auch die Lüftungs- und Heizungsanlagen sowie die Steuerung der Nutzung von Licht und Wärme. Neu eingeführt wird derzeit  ein umfassendes Energiemanagement und –controlling.  

Seit dem vergangenen Jahr deckt die Leuphana dank neu errichteter Photovoltaik-Anlagen auf acht Gebäuden des Campus’ etwa 20 Prozent ihres jährlichen Strombedarfs selbst. Der restliche Bedarf wird zu 100 Prozent durch Ökostrom gedeckt. CO2-neutral ist inzwischen auch die Wärmeversorgung für den Campus an der Scharnhorststraße. Dort wird ausschließlich Biomethan verwendet. Dr. Oliver Opel vom Forschungsprojekt „Klimaneutraler Campus und Energiesystem Leuphana“ hebt als Besonderheit des von der Universität verfolgten Weges hervor: „Unser Erfolg setzt sich aus sehr vielen kleinen Bausteinen zusammen. Sie ermöglichen im Rahmen eines ganzheitlichen Energiekonzeptes die Klimaneutralität.“


Hintergrund:
Die Universität verfügt seit 15 Jahren über ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem nach den Richtlinien der EG-Verordnung „Environmental Management and Audit Scheme (EMAS)“. Um dieses Gütesiegel zu behalten muss regelmäßig eine externe Überprüfung durch einen staatlich zugelassenen Umweltgutachter stattfinden.