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DSi Co-Working-Space: „Kurze Wege, offene Türen“

27.11.2017 Die Leuphana hat dem Dachverband der Studierendeninitiativen (DSi) Arbeitsräume im Zentralgebäude übergeben. Der Co-Working-Space ermöglicht nicht nur innerhalb der engagierten Studierendenschaft eine bessere Vernetzung.

Rund 80 Studierenden-Initiativen engagieren sich an der Leuphana. Im bundesweiten Vergleich sind das im Verhältnis zur Studierendenzahl überproportional viele. Jedes Jahr würdigt die Leuphana das ehrenamtliche Engagement ihrer Studierenden beim dies academicus, dem Fest der Universität. Allein in diesem Jahr wurden fünf Initiativen ausgezeichnet. Die älteste und größte Initiative ist der Alumni und Förderverein der Leuphana e.V. mit jetzt über 1000 zahlenden Mitgliedern. Nun übergab Präsident Sascha Spoun dem DSi den Co-Working-Space im Zentralgebäude. Die Arbeitsräume werden vom DSi eigenverantwortlich verwaltet und der Verband wurde bereits in die Planung eingebunden. Damit würdigt die Leuphana Universität Lüneburg die Arbeit ihrer Initiativen in besonderer Weise. „Hier zeigt sich, was Campusleben jenseits von Studieninhalten und credit points sein kann“, sagte Spoun bei der Eröffnungsfeier, die auch vom DSi organisiert wurde. 

Rund 100 Gäste erlebten die Räumlichkeiten in der modernen Architektur von Daniel Libeskind. Ricarda Hille, Sprecherin des DSi, hofft vor allen Dingen auf eine bessere Vernetzung zwischen den Initiativen. Viele von ihnen haben bereits Räume auf dem Campus, würden sich aber nicht immer kennen. „Wenn sich die Initiativen hier treffen, kann viel passieren“, sagt die Bachelor-Studentin. Dabei denkt sie unter anderem an Austausch von Knowhow, aber auch den Zusammenschluss bei Aktionen. Philipp Neidig von der Tierrechtsinitiative Lüneburg sieht hier viel Potential im Co-Working-Space: „Es ist gut, hier andere Umweltinitiativen kennenzulernen. Das kann uns bei Aktionen mehr Power verschaffen“, erklärt der Doktorand des Umweltrechts. Bisher sei es vor allen Dingen der „Markt der Möglichkeiten“ gewesen, auf dem sich die Initiativen getroffen hätten, berichtet Moritz Reinbach. Der Politikstudent engagiert sich in der „No-Border-Akademie“, die Teil des „Hochschulbündnis ohne Grenzen“ ist. Gleich mehrere Initiativen sind darin zusammengefasst. Neu gründet sich gerade „Mosaik“. Dort möchten sich Studierende für den kulturellen Austausch mit Geflüchteten einsetzen. 

Doch der Co-Working-Space soll nicht nur innerhalb der Initiativen für mehr Vernetzung sorgen. Gleich in der Etage darüber sitzt im Zentralgebäude der Kooperationsservice der Leuphana. „Das ist für beide Seiten eine Chance, Initiativen mit Praxispartnern zusammenzubringen. Sie haben großes Interesse an den Initiativen“, erklärt Leiterin Andrea Japsen. Das könne auch helfen, Gründungen voranzutreiben.

Im Co-Working-Space stehen Schreibtische, an denen themenorientiert gearbeitet werden kann. Es gibt Drucker, Whiteboard oder Beamer. Alles kann bei Team-Meetings oder Vorträgen genutzt werden. „Mit dem DSI Co-Working-Space heben wir das studentische Engagement an der Leuphana auf eine neue Stufe“, sagt Niklas Veltmann vom DSi. Die hohe Dichte und den Erfolg der Initiativen an der Leuphana verbindet er auch mit der Campus-Architektur und dem Geist der Universität: „Unsere Arbeit lebt von einer Kultur der kurzen Wege und offenen Türen.“


Marietta Hülsmann. Neuigkeiten aus der Universität können an news@leuphana.de geschickt werden.

Weitere Eindrücke der Eröffnung:

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