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Hauptberuflicher Vizepräsident: Senat votiert für Christian Brei

03.05.2018 Nach dem Weggang von Holm Keller und der Absage von Claudia Meyer steht Christian Brei vor dem Eintritt in die Führungsspitze der Universität.

Lüneburg. Der Senat der Leuphana Universität Lüneburg wählte auf seiner Sitzung am 2. Mai 2018 auf Vorschlag einer Findungskommission den Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaftler Christian Brei zum neuen hauptberuflichen Vizepräsidenten für eine Amtszeit von sechs Jahren. Die Wahl muss nun noch durch den Stiftungsrat der Leuphana bestätigt werden.

Christian Brei verfügt über eine langjährige Erfahrung im professionellen Hochschul- und Wissenschaftsmanagement. Innerhalb des Präsidiums ist er künftig insbesondere zuständig für die Personal- und Finanzverwaltung, die Liegenschaften und die Campusentwicklung. Der hauptberufliche Vizepräsident vertritt den Präsidenten bei Abwesenheit und leitet die zentrale Universitätsverwaltung. Zu den Kernaufgaben des Amtes zählen die Konsolidierung der reformorientierten Arbeit der Leuphana und die Weiterentwicklung der Universität auf dem eingeschlagenen Weg.

Der 40-Jährige hatte schon in den vergangenen Jahren in verschiedenen Funktionen an der Lüneburger Universität gearbeitet. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Witten/Herdecke leitete er ab 2006 zunächst den Stab des Präsidenten Sascha Spoun. Weitere Aufgaben an der Leuphana waren die strategische Universitätsentwicklung, die Co-Leitung der Universitätsverwaltung und die Entwicklung von Lehre und Studium. 2014 erwarb er den Master of Public Administration der Universität Harvard. Zuletzt war Brei Leiter der Universitätsverwaltung und Universitätsentwicklung an der Leuphana.

Universitäts-Präsident Sascha Spoun begrüßte die Entscheidung: „Christian Brei wäre eine ideale Ergänzung für das Präsidiumsteam. Er hat die Neuausrichtung und Entwicklung der Leuphana vom ersten Tag an engagiert mit vorangetrieben. Seine große Kompetenz in Hochschulpolitik und –management würde uns dabei helfen, das Erreichte zu verstetigen und so die Basis für weitere Innovation und eine dynamische Entwicklung der Universität zu schaffen.“