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Professor Müller-Rommel jetzt im Vorstand des Politologen-Weltverbandes

21.08.2018 Brisbane/Lüneburg. Auf dem diesjährigen Weltkongress der International Political Science Association (IPSA) in Brisbane wurde Professor Dr. Ferdinand Müller-Rommel von der Leuphana Universität Lüneburg in das 25th Executive Committee der IPSA gewählt.

Professor Dr. Ferdinand Müller-Rommel

Die IPSA ist die weltweite Fachvereinigung aller Politologinnen und Politologen. Sie wurde 1949 von der UNESCO gegründet und ist Mitglied des International Social Science Committee (ISSC) und des Global Development Network (GDN). In der IPSA sind insgesamt 57 nationale politikwissenschaftliche Fachvereinigungen mit einem Netzwerk von rund 43.000 Politologinnen und Politologen organisiert. Darüber hinaus hat die IPSA rund 4000 Einzelmitgliedschaften und weitere 100 institutionelle Mitglieder (vor allem Forschungszentren – darunter auch das ‚Zentrum für Demokratieforschung’ an der Leuphana).

Die IPSA unterstützt weltweit die Entwicklung bestehender und neuer politikwissenschaftlicher Fachvereinigungen (insbesondere in Asien, Afrika und Osteuropa). Sie versteht sich ferner als Kommunikationszentrale bei weltweit auftretenden Fragen und Problemen der politikwissenschaftlichen Forschung und Lehre. Die IPSA organisiert jährlich sechs Summer Schools für den wissenschaftlichen Nachwuchs (in Mexiko City, Sao Paulo. Singapore, St. Petersburg, Tunis und Napels).  Ferner veröffentlich die IPSA mehrere Buchreihen sowie zwei renommierte peer-review Fachzeitschriften. Der IPSA Weltkongress findet alle zwei Jahre mit einer Beteiligung von rund 4000 Politologinnen und Politologen statt.

Professor Müller-Rommel wird im neuen IPSA Vorstand federführend an der Reform der verbandsinternen Organisationsstrukturen (Committee on Organization and Procedures) sowie in der „Working Group on Ethics“ mitwirken. Er wird sich ferner aktiv für einen intensiveren Nord-Süd Dialog zu Fragen der politikwissenschaftlichen Forschung und Lehre einsetzen.