Meldungen aus der Universität

Millionenförderung für Projekt Zukunftsstadt Lüneburg 2030+

09.11.2018 Lüneburg. Die Freude ist groß bei der Hansestadt Lüneburg, der Leuphana Universität Lüneburg und allen, die am Prozess Zukunftsstadt Lüneburg 2030+ mitwirken: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat heute verkündet, dass Lüneburg zu den Gewinnern des bundesweiten Zukunftsstadt-Wettbewerbs gehört. (Siehe Pressemitteilung BMBF vom heutigen Tage). Lüneburg kam, neben sechs weiteren Städten, aus zuletzt 22 Bewerbungen in die dritte und letzte Phase des Wettbewerbs.

In den ersten beiden Phasen hatten die Mitarbeiter der Hansestadt zusammen mit Wissenschaftlern und Studierenden der Leuphana sowie verschiedenen Akteuren der Lüneburger Stadtgesellschaft Visionen und konkrete Maßnahmen für ein nachhaltigeres Lüneburg entwickelt. Grundlage und Leitlinie dafür: Die international vereinbarten 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. In der dritten Phase wird es konkret, hier sollen die entwickelten Maßnahmen in sogenannten Reallaboren erprobt und auch in der Praxis umgesetzt werden.

Konkret heißt das: Ab 2019 können die Partner mit der Erprobung und Umsetzung ihrer Ideen beginnen. Die Laufzeit beträgt 3,5 Jahre, die Fördersumme 1,5 Mio. Euro, davon 650.000 Euro für Personalkosten.

Der Wettbewerb Zukunftsstadt ist eine Aktion der Bundesregierung. Partner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag.

Medienpartner des Lüneburger Projekts ist die Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Kooperationspartner Zivilgesellschaft ist  T.U.N. Technik - Umwelt – Natur Verein zur Förderung ökologischer Lebensweise e.V.


Weitere Informationen gibt es z.B. unter
www.wettbewerb-zukunftsstadt.de
www.hansestadtlueneburg.de/nachhaltigkeit
www.lueneburg2030.de


Stimmen zum Wettbewerbserfolg

… Oberbürgermeister Ulrich Mädge:

„Das ist eine gute Nachricht für Lüneburg und eine Bestätigung für unser langjähriges Engagement um die Nachhaltigkeit. Vor allem freut es mich, dass mit dieser Entscheidung die gute Zusammenarbeit von Hansestadt, Leuphana Universität und übrigen beteiligten Partnerinnen und Partnern aus der Stadtgesellschaft bestärkt wird. Das ist eine echte Teamleistung, die wir jetzt als Team auch weitertransportieren möchten. Denn es geht schließlich darum, dass Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammen nun auch tatsächlich Projekte ausprobieren können, sei es zum Thema Beteiligung, sei es zum Thema moderne Mobilität oder auch Klimaschutz. Großartig, ich freue mich sehr.“

… Dr. Karl-Heinz Rehbein, Nachhaltigkeitsbeauftragter Hansestadt:

„Ein echtes Alleinstellungsmerkmal des Lüneburger Projekts ist, dass wir unsere Arbeit von Beginn an in Zusammenhang mit den Nachhaltigkeitszielen der UN gestellt haben. In so genannten Reallaboren, also möglichst praxisnaher Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft geht es nun an die Umsetzung. Die nächsten Schritte werden wir natürlich auch wieder gemeinsam mit der Steuerungsgruppe gehen und nach und nach unsere Pläne konkretisieren. Das ist ein großes Feld für innovative Maßnahmen.“

… Universitätspräsident Sascha Spoun:
"Das ist ein  Erfolg mit Perspektive. Er zeigt einmal mehr, wie fruchtbar die gute Zusammenarbeit zwischen Universität und Hansestadt ist. Nachhaltigkeit ist eines der großen Themen, mit denen sich die Leuphana in Forschung und Lehre beschäftigt. Uns ist es wichtig, das auf diesem Gebiet gewonnene Wissen in die Zivilgesellschaft einzubringen und in konkrete Projekt münden zu lassen. Daraus ergeben sich dann wieder neue Impulse für die Forschung."

… Professor Dr. Daniel Lang, Nachhaltigkeitswissenschaftler und Projektverantwortlicher an der Leuphana:
„Für mich ist das Erreichen der letzten Wettbewerbsstufe eine schöne Bestätigung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Hansestadt Lüneburg, das langjährige Engagement der Leuphana im Bereich Nachhaltigkeit und die erfolgreiche Arbeit, die Studierende, Lehrende und die Beteiligten aus der Hansestadt geleistet haben.“