Meldungen aus der Universität

Maja Göpel zählt zu Deutschlands einflussreichsten Ökonominnen

25.11.2019 Lüneburg/Frankfurt am Main. Nach einem heute von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z) veröffentlichten Ranking zählt Maja Göpel, Honorarprofessorin der Leuphana Universität Lüneburg und Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), zu den fünf einflussreichsten Ökonominnen im deutschsprachigen Raum. Einflussreichste Frau in der deutschen Ökonomie ist demnach die Bonner Volkswirtin Isabel Schnabel.

Für das F.A.Z.-Ranking wird neben der Wirkung in der Wissenschaft auch die öffentliche Wahrnehmung bewertet. Für die Rangliste qualifiziert sich nur, wer in beiden Bereichen wenigstens ein Mindestmaß an Einfluss aufweist. Entscheidend für die Plazierung ist laut F.A.Z., „ob ein Ökonom in der Wissenschaft Impulse gibt, die andere Forscher aufnehmen, ob er in den Medien Gehör findet, von Politikern als Ratgeber geschätzt wird – und seit diesem Jahr auch, ob er in sozialen Medien Resonanz findet“.

In diesem Jahr hat die F.A.Z. zum ersten Mal eine Rangliste speziell der Frauen in der Ökonomie veröffentlicht. Erst jetzt, so die Zeitung, habe sich eine ausreichende Zahl von Frauen qualifiziert, sodass ein gesondertes Ranking überhaupt möglich wurde. Insgesamt stehen in der aktuellen F.A.Z.-Rangliste etwas mehr als 250 Ökonominnen und Ökonomen. Nur 34 davon sind Frauen. Das entspricht ungefähr dem Anteil, den Frauen unter den deutschsprachigen Ökonomen haben.

Maja Göpel konnte insbesondere mit einem hohen Social Media Score und der Anzahl der Zitate in den Medien punkten.

Zur Person:
www.wbgu.de/de/der-wbgu/geschaeftsstelle/prof-dr-maja-goepel

Hintergrund:
Die F.A.Z. erhebt die Daten in Zusammenarbeit mit dem Medienanalyse-Unternehmen Unicepta, dem Verein für wissenschaftliche Politikberatung Econwatch, der Universität Düsseldorf, dem ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, der ökonomischen Website Makronom und dem Wissenschaftsverlag Elsevier.