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Leuphana um akademische Freiheit an türkischen Hochschulen besorgt

22.07.2016 Lüneburg. Die Leuphana Universität Lüneburg ist beunruhigt über die politischen Entwicklungen in der Türkei und die drastischen Maßnahmen der türkischen Regierung im Hochschulbereich. Die Entlassungen und Suspendierungen an türkischen Hochschulen sowie die Ausreiseverbote werden auf dem Lüneburger Campus mit Sorge betrachtet.

Präsident Sascha Spoun: „Die akademische Freiheit ist für Universitäten ihr wertvollstes Gut, denn ohne sie kann Wissenschaft nicht gelingen. Die Leuphana steht zu ihren akademischen Partnern in der Türkei, und hofft, dass die Freiheit für Forschung und Lehre ungeachtet der schwierigen politischen Situation in der Türkei gewährleistet werden kann.“

Das International Office der Universität steht in engem Austausch zu seinen türkischen Partnerhochschulen und jenen Studierenden, die im letzten Semester an türkischen Universitäten studiert haben. Nach unserem Kenntnisstand halten sich keine Leuphana-Studierenden mehr zu Studienzwecken in der Türkei auf.
Studierende, die ein Austauschsemester an den Partneruniversitäten in Istanbul und Ankara im Herbst geplant haben, werden aufgrund der Sicherheitslage vom International Office beraten. Eine Anfrage bei den türkischen Partnern, ob eine Verschiebung auf das Frühjahrssemester grundsätzlich möglich sei, wurde weitgehend positiv beantwortet.  

Vom Aufruf zur Rückkehr in die Türkei sind bisher keine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Leuphana betroffen. Zur Entwicklung der Personalmobilität im kommenden akademischen Jahr lassen sich derzeit keine Aussagen treffen.

 

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