New Work in Queer Studies - A Workshop

04. Jul

Montag, 4. Juli 2022, 13:30 - 19:00 Uhr. Leuphana Universität Lüneburg. Raum C 40.606

Die Queer Studies sind nach wie vor eines der dynamischsten und ertragreichsten Gebiete innerhalb der Geistes- und Sozialwissenschaften. Während Queer Studies weiterhin als Ort der kritischen interdisziplinären Forschung zu Fragen von Geschlecht und Sexualität dient, hat es in den letzten drei Jahrzehnten auch kontinuierlich seine eigenen theoretischen, methodologischen und analytischen Innovationen in Bereichen eingeführt und angewandt, die weit über das hinausgehen, was traditionell als das unmittelbare Fachgebiet der Gender and Sexuality Studies betrachtet worden ist.

Dieser interdisziplinäre Workshop stellt neue Arbeiten der Queer Studies vor und diskutiert diese. Er bringt eine internationale Gruppe von Wissenschaftler*innen zusammen und bietet die Möglichkeit, sich mit ihren jüngsten (oder im Erscheinen begriffenen) Veröffentlichungen auseinanderzusetzen. Der Workshop befasst sich in einer Weise mit Gender und Sexualität, die sich auf Geschichte, Anthropologie und Performance Studies stützt und Fragen der Repräsentation, Religion, politischen Ökonomie, Landwirtschaft und des Verständnisses der liberalen Stadt aufgreift. Der Workshop setzt sich aus den folgenden vier Vorträgen zusammen:

  • Juana María Rodríguez (Professorin für Ethnic Studies, University of California, Berkeley): ‚Representing Desire, Desiring Representation: Die erstaunliche Vergangenheit von Adela Vazquez‘
  • Omar Kasmani (Post-Doktorand am Sonderforschungsbereich (SFB 1171) „Affective Societies“, Freie Universität Berlin): ‚Introducing „Queer Companions“‘
  • Gabriel N. Rosenberg (Associate Professor of Gender, Sexuality and Feminist Studies and of History, Duke University): ‚Hubert Goodale’s Feminized Cockerels: Industrial Chicken Breeding, Sex Control, and the Early History of Endocrinology‘
  • Max Schnepf (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin) und Ursula Probst (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sozial- und Kulturanthropologie, Freie Universität Berlin): ‚Re,fracting Queer Berlin: Reflections on a City’s Liberal Image‘

Dieser Workshop wird von Ben Trott (ben.trott@leuphana.de) organisiert und vom Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung veranstaltet. Der Workshop ist offen für alle Mitglieder der Universität. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Sie wird zum Teil über den Leuphana Universität Lüneburg Gleichstellungsfond finanziert.

Für weitere Informationen schreiben Sie bitte an: gud@leuphana.de

Netzwerk Geschlechter- und Diversitätsforschung: www.leuphana.de/gud

Hier finden Sie Abstracts zu den Vorträgen und vollständige Biographien der Vortragenden.

Ein genauer Zeitplan für den Workshop folgt in Kürze.