Individual Sustainable Behavior (Dr. Laura Henn)

MOTIVATIONAL CAUSES, EXTERNAL INFLUENCES, AND ECOLOGICAL IMPACT

08. Dez

Vortrag im Rahmen der Reihe „Sustainability Psychology Talks 2022“

Dr. Laura Henn: „Individual Sustainable Behavior: Motivational Causes, External Influences and Ecological Impact

  • 8. Dezember, 12:15 Uhr
  • C40.606 (Zentralgebäude)
  • Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Individuelles nachhaltiges Verhalten umfasst eine große und sehr heterogene Klasse von Verhaltensweisen, denen gemeinsam ist, dass Menschen sie wählen können, um das Klima und die Umwelt zu schützen. Sie unterscheiden sich jedoch in ihren Verhaltenskosten, d.h. in der Höhe des Aufwands in Form von z.B. Geld, Zeit, Unannehmlichkeiten, der mit der Ausübung der jeweiligen Verhaltensweisen verbunden ist. Solche Verhaltenskosten hängen mit der Kontextgestaltung zusammen und stellen somit externe Einflüsse auf das individuelle Verhalten dar. Die Verringerung der Verhaltenskosten scheint daher eine vielversprechende und wirksame Strategie zu sein, um nachhaltigeres Verhalten zu fördern. Die Motivation des Einzelnen, nachhaltiger zu leben, ist jedoch die gemeinsame Ursache für jedes nachhaltige Verhalten und spielt daher letztlich eine entscheidende Rolle bei der Umgestaltung der Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit.

Laura Henn arbeitet derzeit als Postdoktorandin im Bereich Umweltpsychologie am Zentrum für Umweltsystemforschung der Universität Kassel. Sie studierte Psychologie an der Universität Freiburg und der Universität Göteborg und promovierte 2020 an der Universität Magdeburg. Sie ist Mitglied des Arbeitskreises "Mensch, Klima, Nachhaltigkeit" der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und Mitglied im Early Career Advisory Board des Journal of Environmental Psychology. Ihre Arbeit konzentriert sich auf das Zusammenspiel von Umwelteinstellungen und kontextbezogenen Verhaltenskosten, auf die Rolle von nachhaltigkeitsbezogenen Einstellungen von Individuen auf ihre beruflichen Entscheidungen und auf Spillover-Effekte als Ergebnis von verbesserten Umwelteinstellungen.

Kontakt

  • Prof. Dr. Astrid Kause