Protest/Bilder

25. Jan

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Klimakatastrophe. Kulturwissenschaftliche Perspektiven“

Für Protestbewegungen ist es entscheidend, sicht- und wahrnehmbar zu werden. Es ist daher nicht sekundär, dass, wo Körper sich versammeln, Bilder entstehen und dass diese Bilder in medialen Räumen ver- und geteilt werden. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Performativität und Medialität der Klima-Proteste und geht auf die Verletzbarkeit ein, die mit Widerstand verbunden ist.

  • Donnerstag, 25. Januar
  • 12:15-13:45 Uhr
  • Hörsaal 3
  • Vortragende*r: Prof. Dr. Kathrin Peters, Berlin

Weitere Infos

Die Klimakatastrophe ist keine reine ökologische Frage, sondern produziert gesellschaftliche Disruptionen und ruft neue Migrationsbewegungen und Protestformen hervor. Die Kulturwissenschaften haben in jüngerer Zeit nicht nur den Diskurs um das Anthropozän entscheidend mitgeprägt, sondern haben kulturtheoretische, künstlerische oder philosophische Ansätze entwickelt, um Natur/Kultur/Mensch-Verhältnisse grundlegend zu überdenken. Die Ringvorlesung thematisiert verschiedene Zugänge rund um die Klimakrise. Alle Interessierten sind willkommen.

Rückfragen und Kontakt

  • Prof. Dr. Susanne Leeb