Internationale Zusammenarbeit

In Kooperation mit internationalen Forschungspartner*innen übersetzen und validieren wir den Later Life Workplace Index (LLWI) in weitere Sprachen.

  • China
  • Israel
  • Italien
  • Japan
  • Niederlande
  • Portugal
  • Spanien

China

Jie Yang hat seinen Doktorgrad am Institute of Psychology an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (Chinese Academy of Sciences) in 2002 erhalten. 2005 wurde er an der Jiangxi University of Finance and Economics zum Professor ernannt. Aktuell ist er Senior Professor in der School of Business an der Elektrotechnischen Universität Guilin.

Seine Forschung und Lehrexpertise befasst sich mit organisationalem Verhalten und Human Resource Management mit einem besonderen Fokus auf Identitätsänderungen und Führung, psychologischen Verträgen und Konfliktmanagement, Herausforderungen des Alterns und effektiven Bewältigungsmechanismen. Er hat zudem intenstiv zu den Themen soziale Identität und organisationale Identifikation, Führung und Vorbildfunktion, Wissensarbeit und Rente geforscht. Seine Arbeiten wurden in renommierten akademischen Zeitschriften wie Frontiers in Psychology, Psychology of Sport and Exercise, Human Resource Management Journal, Journal of Occupational Health Psychology, Journal of World Business, International Journal of Conflict Management, Journal of Product Innovation Management, Social Issues and Policy Review, The Journals of Gerontology Series B und Social Science and Medicine veröffentlicht..

Israel

Hila Axelradhat ihren Doktortitel im Bereich Öffentliches Recht und Administration an der Ben-Gurion-Universität des Negev erhalten und ist Wissenschaftlerin am Interdisciplinary Center Herzliya sowie an der School of Social & Policy Studies der Universität Tel Aviv.

Ihre Forschung und Lehre fokussiert sich auf die Arbeitsökonomie, insbesondere auf die ökonomischen und rechtlichen Herausforderungen alternder Gesellschaften sowohl in Israel als auch weltweit. Weiterführende Forschung hat sie zu den Themen Diskriminierung, Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Ruhestand durchgeführt.  

Diese Forschung wird neues Wissen über die Perspektive von Arbeitgebern auf die Beschäftigung im Alter generieren. Das Verständnis von Arbeitgeberwahrnehmungen bezüglich der Vor- und Nachteile der Arbeit im fortgeschrittenen Alter wird verbessert und Details werden identifiziert, die Anreize für Arbeitgeber offenlegen können, ältere Individuen einzustellen und im Unternehmen zu halten. Unsere Forschung wird Dimensionen aufzeigen, die berücksichtigt werden müssen, und dabei Kosten einer längeren Erwerbstätigkeit für Beschäftigte und Organisationen beachten, sofern es welche gibt. 

Italien

Michela Vignoli ist eine Associate Professorin im Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie an der Fakultät für Psychologie und kognitive Wissenschaften an der Universität Trient, wo sie auch das we.be.wo lab (Well-Being at Work Laboratory) koordiniert. Sie hat ihren Doktortitel an der Universität Bologna erhalten. Ihre Dissertation fokussierte sich darauf, wie man das Wohlbefinden von Arbeitnehmern steigern kann.

Ihre Forschungsinteressen fokussieren sich auf Wohlbefinden bei der Arbeit sowie Alterns- und Ruhestandsprozesse. Ihre Studien wurden unter anderem im Journal of Occupational Health Psychology, Journal of Career Development, International Journal of Human Resource Management und im International Journal of Psychology publiziert.

Je mehr Zeit vergeht, umso wichtiger ist es, Alterungsprozesse in Organisationen zu verstehen. Organisationen benötigen zuverlässige Tools, um messen zu können, ob sie angemessen mit diesen komplexen Prozessen umgehen. Die Forschung zum Later Life Workplace Index kann Organisationen beim Umgang mit diesen potenziellen Herausforderungen unterstützen, indem sie zuverlässige und wissenschaftlich basierte Messinstrumente bereitstellt.

Japan

Xiuzhu Gu ist Associate Professor im Department of Industrial Engineering and Economics am Tokyo Institute of Technology.

Ihre Forschungsinteressen liegen in der Arbeitswissenschaft, im Risikomanagement und im Gesundheitsmanagement. Ihre Arbeiten wurden in wissenschaftlichen Zeitschriften wie dem Journal of Patient Safety,Accident Analysis and Prevention,and Cognition, Technology & Work veröffentlicht.

Niederlande

Prof. Dr. Beatrice I.J.M. Van der Heijden ist Professorin für strategisches Personalmanagement am Institut für Management Research an der Radboud-Universität Nijmegen in den Niederlanden und Leiterin des Departments für Strategic HRM. Darüber hinaus ist sie als Professorin für strategisches Personalmanagement an der Fernuniversität der Niederlande (Open University of the Netherlands), der Ghent University in Belgien, der Hubei University in China und an der Kingston University in London tätig. 2019 wurde Beatrice Van der Heijden zum Mitglied der Academy of Europe ernannt und 2022 zum Mitglied der Royal Holland Society of Sciences and Humanities. 2021 hat sie vom Orden vom Niederländischen Löwen (Order of the Netherlands Lion) den Ritter-Orden verliehen bekommen.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind: nachhaltige Karrieren, Beschäftigungsfähigkeit und Altern bei der Arbeit. Beatrice Van der Heijden ist Mitherausgeberin der wissenschaftlichen Zeitschriften European Journal of Work and Organizational Psychology und German Journal of Human Resource Management. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im European Journal of Work and Organizational Psychology, Journal of Vocational Behavior, Human Resource Management, Human Resource Development Quarterly, Human Relations, Journal of Occupational and Organizational Psychology, Career Development International, Personnel Psychology, und Academy of Management Annals veröffentlicht. Sie ist Mitherausgeberin des Handbook of Research on Sustainable Careers (EE Publishing).

In Anbetracht der großen Vielfalt von Karrieremustern sowie der unterschiedlichen Wahrnehmungen von individuellen Karrieren und Lebenserfolgen sollte die Berufsforschung meines Erachtens keinen normativen Rahmen nutzen. Niemand ist in der Lage, für jemand anderen zu entscheiden, was Karriere- und Lebenserfolg implizieren und wie und wann (z.B. in welchem Alter) es erlebt werden sollte. Der Later Life Workplace Index ermöglicht es Forscher*innen und Prakter*innen Brücken zu bauen, um die nachhaltige Karrieren in allen Karrierstufen unter Berücksichtigung der Eigenheiten von Karrieremustern zu schützen und zu fördern.

Portugal

Eduardo Oliveira hat seinen Doktor in Management an der Universität Porto erhalten und ist der Direktor des Masterstudiengangs Ökonomie und Human Resources Management. Er war außerdem Gastdozent am Oxford Institute of Population Ageing der Oxford Universität und ist Mitglied des Sloan Research Network on Aging & Work.

Eduardo Oliveiras Forschung fokussiert sich auf alternde Belegschaften, Altersmanagement sowie Altersdiskriminierung am Arbeitsplatz. Zudem hat er mehrere Artikel in hochwertigen wissenschaftlichen Journals publiziert (z.B. Personnel Review, Journal of Managerial Psychology, Journal of Psychology: Interdisciplinary and Applied).

Das Projekt zum Later Life Workplace Index unterstreicht die bedeutende Rolle, die Organisationen im Kontext von alternden Belegschaften und längeren Arbeitsleben spielen. Daher ist die kulturübergreifende Adaptierung und Validierung des Later Life Workplace Indexes in Portugal eine gute Möglichkeit, um die Lücke zwischen Forschern, die an älteren Erwerbstätigen interessiert sind, und Organisationen, die dem demographischen Wandel in den meisten westlichen Gesellschaften gegenüberstehen, zu schließen. Portugal stellt hierbei keine Ausnahme dar und eine transnationale Zusammenarbeit ist der Schlüssel, um zuverlässige Messinstrumente für Organisationen im Kontext des derzeitigen demographischen Wandels zu entwickeln.

Spanien

Cristina García-Ael ist Associate Professorin für Sozial- und Organisationspsychologie an der National Distance Education University (UNED).

Der Fokus ihrer Forschung liegt auf situationalen Hürden und individuellen Strategien im Hinblick auf die Förderung weiblicher Führungskräfte. Andere Forschungsstränge beinhalten Vorurteile und Diskriminierung gegenüber unterschiedlichen Minoritäten. Ihre Erkenntnisse wurden in akademischen Journals wie International Entrepreneurship and Management JournalFrontiers in PsychologyCurrent PsychologyJournal of Happiness Studies und Social Indicators Research veröffentlicht. Ihr jüngstes Interesse bezieht sich auf Nachhaltigkeitspsychologie sowie nachhaltige Entwicklung.

In der heutigen Zeit stellen alternde Belegschaften und längere Arbeitsleben Wirtschaft und Unternehmen vor ein Dilemma. Das LLWI Projekt überwindet die Kluft zwischen dem politischen Diskurs und der Praxis in Organisationen, indem es substanzielle Messinstrumente implementiert, welche die Arbeitsbedingungen den Bedürfnissen älterer Beschäftigter anpassen. Ein Teil des LLWI Projektes zu sein, bedeutet für uns nicht nur lebenslanges Lernen für ältere Erwerbstätige zu fördern, sondern auch langfristig zu einer altersfreundlichen Arbeitsplatzgestaltung und neuen Managementkonzepten beizusteuern.

Gabriela Topa ist Associate Professorin für Sozial- und Organisationspsychologie an der National Distance Education University (UNED). Sie wurde vor kurzem für die Position einer ordentlichen Professur positiv bewertet. Ihren Doktortitel erlangte sie im Jahr 2004 und fokussierte sich dabei in ihrer Dissertation auf den Bruch von psychologischen Verträgen bei spanischen Soldaten.

Gabriela Topas Forschung beschäftigt sich mit dem Renteneintritt, Übergangsbeschäftigungen und der finanziellen Planung des Ruhestands. Sie hat sowohl empirische als auch meta-analytische Forschung in zahlreichen wissenschaftlichen Journals veröffentlicht, wie z.B. Journal of Vocational Behavior, Journal of Neuroscience, Psychology and Economics, European Journal of Work and Organizational Psychology, Journal of Aging and Health, Personality and Individual Differences, PlosONE und Voluntas. Sie ist außerdem Associate Editor bei Frontiers in Psychology, Organizational Section, BMC Public Health, Cogent Psychology und Psychology Research and Applications. Ihr derzeitiger Forschungsschwerpunkt richtet sich auf die Nachhaltigkeitspsychologie sowie nachhaltige Entwicklung. Die neuesten Ergebnisse dieser Forschung wurden unter anderem in Sustainability und International Journal of Environmental Research und Public Health veröffentlicht.