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China

Israel

Hila Axelrad hat ihren Doktortitel im Bereich Öffentliches Recht und Administration an der Ben-Gurion-Universität des Negev erhalten und ist Wissenschaftlerin am Interdisciplinary Center Herzliya sowie an der School of Social & Policy Studies der Tel Aviv Universität.

Ihre Forschung und Lehre fokussiert sich auf die Arbeitsökonomie, insbesondere auf die ökonomischen und rechtlichen Herausforderungen alternder Gesellschaften sowohl in Israel als auch weltweit. Weiterführende Forschung hat sie zu den Themen Diskriminierung, Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit und Ruhestand durchgeführt.  

Diese Forschung wird neues Wissen über die Perspektive von Arbeitgebern auf die Beschäftigung im Alter generieren. Das Verständnis von Arbeitgeberwahrnehmungen bezüglich der Vor- und Nachteile der Arbeit im fortgeschrittenen Alter wird verbessert und Details identifiziert, die Anreize für Arbeitgeber offenlegen können, ältere Individuen einzustellen und im Unternehmen zu halten. Unsere Forschung wird Dimensionen aufzeigen, die berücksichtigt werden müssen, und Kosten einer längeren Erwerbstätigkeit für Beschäftigte und Organisationen beachten, sofern es welche gibt. 

Italien

Portugal

Eduardo Oliveira hat seinen Doktor in Management an der Universität Porto erhalten und ist der Direktor des Masterstudiengangs Ökonomie und Human Resources Management. Er war außerdem Gastdozent am Oxford Institute of Population Ageing der Oxford Universität und ist Mitglied des Sloan Research Network on Aging & Work.

Eduardo Oliveiras Forschung fokussiert sich auf alternde Belegschaften, Altersmanagement sowie Altersdiskriminierung am Arbeitsplatz. Zudem hat er mehrere Artikel in hochwertigen wissenschaftlichen Journals publiziert (z.B. Personnel Review, Journal of Managerial Psychology, Journal of Psychology: Interdisciplinary and Applied).

Das Projekt zum Later Life Workplace Index unterstreicht die bedeutende Rolle, die Organisationen im Kontext von alternden Belegschaften und längeren Arbeitsleben spielen. Daher ist die kulturübergreifende Adaptierung und Validierung des Later Life Workplace Indexes in Portugal eine gute Möglichkeit, um die Lücke zwischen Forschern, die an älteren Erwerbstätigen interessiert sind, und Organisationen, die dem demographischen Wandel in den meisten westlichen Gesellschaften gegenüberstehen, zu schließen. Portugal stellt hierbei keine Ausnahme dar und eine transnationale Zusammenarbeit ist der Schlüssel, um zuverlässige Messinstrumente für Organisationen im Kontext des derzeitigen demographischen Wandels zu entwickeln.

Spanien

Cristina García-Ael ist Associate Professorin für Sozial- und Organisationspsychologie an der National Distance Education University (UNED).

Der Fokus ihrer Forschung liegt auf situationalen Hürden und individuellen Strategien im Hinblick auf die Förderung weiblicher Führungskräfte. Andere Forschungsstränge beinhalten Vorurteile und Diskriminierung gegenüber unterschiedlichen Minoritäten. Ihre Erkenntnisse wurden in akademischen Journals wie International Entrepreneurship and Management JournalFrontiers in PsychologyCurrent PsychologyJournal of Happiness Studies und Social Indicators Research veröffentlicht. Ihr jüngstes Interesse bezieht sich auf Nachhaltigkeitspsychologie sowie nachhaltige Entwicklung.

In der heutigen Zeit stellen alternde Belegschaften und das längere Arbeitsleben die Wirtschaft und Unternehmen vor ein Dilemma. Das LLWI Projekt überwindet die Kluft zwischen dem politischen Diskurs und der Praxis in Organisationen, indem es substanzielle Messinstrumente implementiert, welche die Arbeitsbedingungen den Bedürfnissen älterer Beschäftigter anpassen. Ein Teil des LLWI Projektes zu sein, bedeutet für uns nicht nur lebenslanges Lernen für ältere Erwerbstätige zu fördern, sondern auch langfristig zu einer altersfreundlichen Arbeitsplatzgestaltung und neuen Managementkonzepten beizusteuern.

Gabriela Topa ist Associate Professorin für Sozial- und Organisationspsychologie an der National Distance Education University (UNED). Sie wurde vor kurzem für die Position einer ordentlichen Professur positiv bewertet. Ihren Doktortitel erlangte sie im Jahr 2004 und fokussierte sich dabei in ihrer Dissertation auf den Bruch von psychologischen Verträgen bei spanischen Soldaten.

Gabriela Topas Forschung beschäftigt sich mit dem Renteneintritt, Übergangsbeschäftigungen und der finanziellen Planung des Ruhestands. Sie hat sowohl empirische als auch meta-analytische Forschung in zahlreichen wissenschaftlichen Journals veröffentlicht, wie z.B. Journal of Vocational Behavior, Journal of Neuroscience, Psychology and Economics, European Journal of Work and Organizational Psychology, Journal of Aging and Health, Personality and Individual Differences, PlosONE und Voluntas. Sie ist außerdem Associate Editor bei Frontiers in Psychology, Organizational Section, BMC Public Health, Cogent Psychology und Psychology Research and Applications. Ihr derzeitiger Forschungsschwerpunkt richtet sich auf die Nachhaltigkeitspsychologie sowie nachhaltige Entwicklung. Die neuesten Ergebnisse dieser Forschung wurden unter anderem in Sustainability und International Journal of Environmental Research und Public Health veröffentlicht.