Die blaue Reihe "Innovation in den Hochschulen"

Sie suchen Informationen zum Thema Hochschule und Nachhaltigkeit? Hier finden Sie die Reihe "Innovation in den Hochschulen - Nachhaltige Entwicklung". Die Reihe will Informationen und Erfahrungen im Rahmen eines universitären Agendaprozesses weitergeben. Konsequenzen einer nachhaltigen Entwicklung für den Innovationsprozess an Hochschulen sollen durch diese Reihe zur Diskussion gestellt werden. Ziel ist eine ausführliche Auseinandersetzung darüber in Wissenschaft und Öffentlichkeit. Ausgangspunkt für die verschiedenen Veröffentlichungen in der Reihe ist das Projekt "Agenda 21 und Universität Lüneburg".

Herausgeber der Reihe sind: Prof. Dr. Andreas Fischer, Prof. Dr. Gerd Michelsen und Prof. Dr. Ute Stoltenberg von der Universität Lüneburg.

  • Band 12: Nachhaltigkeit und Journalismus - Erkenntnisse und Impulse aus Wissenschaft und Praxis (2016)
  • Band 11: Nachhaltig konsumieren lernen - Ergebnisse zum Projekt BINK. (2013)
  • Band 10: Nachhaltige Entwicklung als Strategie und Ziel von Hochschulentwicklung (2008)
  • Band 9: Wi(e)der die Armut? Positionen zu den Millenniumszielen der Vereinten Nationen. (2006)
  • Sonderband: Nachhaltigkeit ist machbar - La sostenibilità si può fare. (2005)
  • Sonderband: Nachhaltige Stadtentwicklung. Eine Herausforderung für Umweltkommunikation und Soziale Arbeit. (2004)
  • Sonderband: Friede den Völkern. Nachhaltigkeit als interkultureller Prozess. Festschrift für Udo. E. Simonis. (2003)
  • Band 08: COPERNICUS in Lüneburg. Higher Education in the Context of Sustainable Development and Globalization. (2002)
  • Band 07: Agenda 21 und Universität - auch eine Frage der Gesundheit? (2002)
  • Band 06: Interdisziplinarität fängt im Kopf an. (2001)
  • Band 05: Ethik und Nachhaltigkeit. Grundsatzfragen und Handlungsperspektiven im universitären Agendaprozess. (2001)
  • Band 04: Umweltmanagement an Hochschulen. Dokumentation eines Workshops von Januar 2001 an der Universität Lüneburg. (2001)
  • Band 03: Vom schwierigen Vergnügen einer Kommunikation über die Idee der Nachhaltigkeit. (2001)
  • Band 02: Lebenswelt Hochschule - Raum-Bildung, Konsum-Muster und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung. (2000)
  • Band 01: Sustainable University. Auf dem Weg zu einem universitären Agendaprozeß. (2000)
  • Sonderband: Lokale Agenda 21 / Agenda 21 Locale - Akteure und Aktionen in Deutschland und Italien - Attori ed Azioni n Germania ed in Italia. (2000)

Band 12: Nachhaltigkeit und Journalismus - Erkenntnisse und Impulse aus Wissenschaft und Praxis (2016)

Wie kann es gelingen, Qualitätsjournalismus mit der Idee der Nachhaltigkeit zu verbinden? Welche Anforderungen und Ansätze gibt es, welche Hindernisse stellen sich, und wie lassen sich diese überwinden? Im Forschungs- und Entwicklungsprojekt Initiative Nachhaltigkeit und Journalismus ging ein transdisziplinäres Team von Wissenschaftler_innen und Journalist_nnen über drei Jahre lang der Frage nach, wie Medien zum Nachhaltigkeitsbegriff stehen, in welcher Art sie darüber berichten und welche Kompetenzen für eine differenzierte Auseinandersetzung mit Fragen einer nachhaltigen Entwicklung erforderlich sind.

Der vorliegende Band versammelt die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Initiative und ergänzt diese durch Impulse aus dem Praxisfeld. Mit diesen verschiedenen  Perspektiven auf das noch junge Feld des Nachhaltigkeitsjournalismus wendet sich dieses Buch gleichermaßen an das wissenschaftliche Fachpublikum, an interessierte Akteure aus der journalistischen Praxis und an alle, die sich mit der Frage befassen, wie die Idee der Nachhaltigkeit in und durch Medien kommuniziert werden kann.

MICHELSEN, G. / FISCHER, D. (Hrsg.) (2016): Nachhaltigkeit und Journalismus - Erkenntnisse und Impulse aus Wissenschaft und Praxis. VAS Frankfurt/Main: 153 S. ISBN 978-3-88864-542-6

Band 11: Nachhaltig konsumieren lernen - Ergebnisse zum Projekt BINK. (2013)

Wie können Bildungseinrichtungen zu Orten werden, an denen nachhaltiger Konsum erlernt und aktiv gestaltet werden kann? Im Projekt BINK erprobten die Forschenden gemeinsam mit Praktikern und Praktikerinnen aus sechs Bildungseinrichtungen über mehrere Jahre neue Wege, wie sich die Organisationskultur einer Bildungseinrichtung in Richtung Nachhaltigkeit verändern und nachhaltiges Konsumverhalten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterstützen lässt. Der Sammelband bietet einen ausführlichen und zugleich kompakten Überblick über die wissenschaftlichen Ergebnisse des Projektes. Die elf Beiträge stammen aus unterschiedlichen Perspektiven wie der Erziehungswissenschaft, der Jugendsoziologie oder der Umweltpsychologie und setzen sich sowohl konzeptionell als auch empirisch mit dem Konsumlernen junger Menschen in sich 'nachhaltig' verändernden  Bildungseinrichtungen auseinander. Die Publikation wendet sich gleichermaßen an das wissenschaftliche Fachpublikum wie an interdisziplinär interessierte Akteure aus der Bildungspolitik und Bildungspraxis, die sich mit der Förderung nachhaltigen Konsums durch Bildungseinrichtungen befassen. Das Verbundprojekt BINK wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts Sozial-Ökologische Forschung (SÖF) im Themenschwerpunkt 'Vom Wissen zum Handeln – Neue Wege zum nachhaltigen Konsum' im Zeitraum von 2008 bis 2012 gefördert.

MICHELSEN, G. / FISCHER, D. (Hrsg.) (2013): Nachhaltig konsumieren lernen - Ergebnisse zum Projekt BINK. VAS Frankfurt/Main: 186 S. ISBN 978-3-88864-525-9

Band 10: Nachhaltige Entwicklung als Strategie und Ziel von Hochschulentwicklung (2008)

Weltweit gibt es bisher nur wenige Hochschulen, die sich dem Konzept der Nachhaltigkeit stellen. Die Leuphana Universität Lüneburg (Deutschland) hat sich bereits Ende der 1990er Jahre auf den Weg gemacht und nach Möglichkeiten gesucht, Ansätze einer nachhaltigen Entwicklung in die Gesamtorganisation sowie in Forschung und Lehre zu integrieren. In diesem Buch werden die bisherigen Erfahrungen und interdisziplinären Bezüge aufgearbeitet und reflektiert. Die Aufgabe, nachhaltige Entwicklunguniversitär umzusetzen, wurde in verschiedenen Teilprojekten realisiert. Ihrejeweiligen theoretischen Hintergründe und empirischen Befunde sowie praktischen Erfahrungen stehen im Mittelpunkt dieses Buches und bilden in ihrer Gesamtheit das Projekt „Sustainable University – nachhaltige Entwicklung im Kontext universitärer Aufgabenstellungen“ ab. Das Buch leistet zudem einen interessanten methodischen Beitrag zur transdisziplinären  Nachhaltigkeitsforschung und führt in die Methode der „Transformativen Fallstudie“ ein. Ein Szenario „Hochschullandschaft 2035“ zeigt Wege zu einer nachhaltigen Hochschule.

Die vielfältigen thematischen Zugänge dieser Publikation sprechen alle Hochschulmitglieder, deren Verbände und Zusammenschlüsse, Hochschulpolitiker und hochschulpolitisch Interessierte sowie Verantwortliche in den zuständigen Ministerien an und zielen darauf ab, den Diskussionsprozess um die Integration von Aspekten nachhaltiger Entwicklung im Kontext von Hochschulen zu verstärken.

MICHELSEN, G. / ADOMßENT, M./ GODEMANN, J. (Hrsg.) (2008): Nachhaltige Entwicklung als Strategie und Ziel von Hochschulentwicklung. VAS Frankfurt/Main: 186 S. ISBN 978-3-88864-450-4

Band 9: Wi(e)der die Armut? Positionen zu den Millenniumszielen der Vereinten Nationen. (2006)

Die begrifflichen Grundlagen, Strategien und Programme, mit denen die internationale politische Gemeinschaft operiert, um die schwerwiegendsten globalen Problemlagen – allen voran: Armut und Umweltzerstörung – in den Griff zu bekommen, laufen in verdichteter Form in den im Jahr 2000 verkündeten Millennium-Entwicklungszielen (Millennium Development Goals – MDGs) zusammen. Bis 2015 sollen diese Entwicklungsziele erreicht sein: dazu gehören die Halbierung der Zahl der weltweit Armen und Hungernden, der Zugang zu Trinkwasser für über eine Milliarde Menschen, der Kampf gegen Aids und Malaria, die Erhöhung der Entwicklungshilfe, eine gesicherte „nachhaltige“ Entwicklung und ein faires Handelssystem. Zwar werfen diese Zielvorgaben in der öffentlichen Wahrnehmung ein hoffnungsvolles Licht auf die prekäre Zukunft der Weltgesellschaft. Namhafte Expert(inn)en der Entwicklungspolitik bezweifeln jedoch die Erreichbarkeit der gesetzten Ziele und damit auch die Schlagkraft des gesamten Programms.

Im vorliegenden Band analysieren Vertreter(innen) aus Wissenschaft, Politik und NGOs Bedeutung und Gehalt der Millennium-Entwicklungsziele sowie die Strategien zu deren Umsetzung. Ziel der Publikation ist es, das entwicklungspolitische Jahrtausendprojekt der Vereinten Nationen kritisch in den Blick zu nehmen und das komplexe Netz politischer, sozioökonomischer und kultureller Zusammenhänge, in dem sich die MDGs konstituieren, transparent zu machen.

Mit Beiträgen von: Jens Martens, Wolfgang Sachs, Birgit Mahnkopf, Franz Nuscheler, Christa Wichterich, Heidemarie Wieczorek-Zeul, Gerhard Gad, Barbara Unmüßig, Katina Kuhn und Marco Rieckmann. Vorwort von Gerd Michelsen.

KUHN, K., RIECKMANN, M. (Hrsg.) (2006): Wi(e)der die Armut? Positionen zu den Millenniumszielen der Vereinten Nationen. VAS Frankfurt/Main: 220 S. ISBN 3-88864-413-9

Sonderband: Nachhaltigkeit ist machbar - La sostenibilità si può fare. (2005)

In einem dreijährigen gemeinsamen Projekt haben vier Städte und zum Teil auch die umliegende Region sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vier Universitäten aus vier Ländern in Europa zusammengearbeitet und gemeinsam eine neue Idee realisiert: das „Schaufenster für eine nachhaltige Entwicklung”. Es ist ein neues Kommunikations- und Entwicklungsinstrument für nachhaltige Entwicklung auf kommunaler und regionaler Ebene, das zeigen kann, dass Nachhaltigkeit machbar ist. Dieses wird beschrieben und begründet und mit seinen auch auf andere Lokale Agenda 21-Prozesse übertragbaren Möglichkeiten vorgestellt. Zugleich wird nachhaltige Entwicklung als eine Aufgabe angesprochen, die sich grenzüberschreitend stellt und die kulturelles Lernen erfordert – sowohl zwischen den Beteiligten auf regionaler Ebene aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden, Bildung und Wissenschaft als auch international.

STOLTENBERG, U., MURACA, B., NORA, E. (Hrsg.)(2005): Nachhaltigkeit ist machbar - La sostenibilità si può fare. - VAS Frankfurt/Main: 336 S. ISBN 3-88864-393-7

Sonderband: Nachhaltige Stadtentwicklung. Eine Herausforderung für Umweltkommunikation und Soziale Arbeit. (2004)

Nachhaltige Stadtteile werden lebendig, wenn unter den Bewohnern intakte Nachbarschaften existieren und sie sich mit den ökologischen Zielen in ihrem Stadtteil identifizieren. Beim Aufbau der neuen Stadtteile Hannover-Kronsberg und Freiburg-Rieselfeld wurden beispielhafte Projekte der Umweltkommunikation und der Sozialen Arbeit erprobt. Das Buch stellt die Ergebnisse einer empirischen Vergleichsuntersuchung vor, bei der es vor allem um die Rolle von Umweltkommunikation und sozialer Arbeit aus der Perspektive der Bewohner ging. Diese Resultate werden ergänzt durch Berichte aus anderen Projekten und Sichtweisen.

MAIER, K., MICHELSEN,G.(Hrsg.)(2004): Nachhaltige Stadtentwicklung. Eine Herausforderung für Umweltkommunikation und Soziale Arbeit. VAS, Frankfurt/Main: 348 S. ISBN 3-88864-370-8

Sonderband: Friede den Völkern. Nachhaltigkeit als interkultureller Prozess. Festschrift für Udo. E. Simonis. (2003)

Die aktuelle Weltentwicklung weist besorgniserregende Bruchlinien auf. Das bislang im Kontext von Ökonomie und Ökologie Vorgedachte muss heute unter Beachtung kultureller und friedenspolitischer Aspekte in den Gesamtzusammenhang einer nachhaltigen Menschheitskultur überführt werden. Die in diesem Band zusammengefassten Beiträge ziehen einerseits Bilanz, zeigen andererseits aber auch mögliche Entwicklungsperspektiven auf.

Mit diesem Band soll Udo E. Simonis anlässlich seines 65. Geburtstages geehrt werden. Er hat sich in den letzten Jahrzehnten als ökologischer Ökonom profiliert und immer wieder an der internationalen Diskussion über die Balance zwischen Weltwirtschaft und Weltökologie beteiligt.

ALTNER, G., MICHELSEN, G. (Hrsg.) (2003): Friede den Völkern. Nachhaltigkeit als interkultureller Prozess. Festschrift für Udo. E. Simonis. VAS, Frankfurt/Main: 226 S. ISBN 3-88864-361-9

Band 08: COPERNICUS in Lüneburg. Higher Education in the Context of Sustainable Development and Globalization. (2002)

The rationale of the book ist the consensus that higher education plays an indispensable role in addressing the critical challenges of sustainable development. Higher education has a special responsibility to conduct the scholarship and scientific research necessary to respond to these challenges. This includes the generation and dissemination of knowledge through interdisciplinary research and teaching, policymaking, capacity-building and technology transfer. It is importand that higher education institutions understand and accept their responsibility within the broader context of globilization and the creation of a sustainable future.

The book reflects on the role of higher education for sustainable development, ten years after the Rio-Conference. On the basis of the Lüneburg-Declaration on Higher Education for Sustainable Development, which constitutes a major joint policy statement of three university organizations (COPERNICUS-CAMPUS, IAU, ULSF) and UNESCO and that addressed the World Summit for Sustainable Development, the book analyses the need to reorient higher education towards sustainable development, Furthermore, it gives some examples that should describe the framework of the concept of higher education for sustainable development that has to be institutionalised.

VAN DAM-MIERAS, R., MICHELSEN, G., WINKELMANN, H. (Hrsg.) (2002): COPERNICUS in Lüneburg. Higher Education in the Context of Sustainable Development and Globalization. VAS, Frankfurt/Main: 253 S. ISBN 3-88864-357-0

Band 07: Agenda 21 und Universität - auch eine Frage der Gesundheit? (2002)

Der Zusammenhang von Nachhaltigkeit und Gesundheit liegt auf der Hand. Gesundheit ist auf eine nahchaltige Entwicklung, die ökologisch, ökonomisch und sozial verträgliche Lebensbedingungen und den Respekt vor kulturellen Eigenheiten anstrebt, angewiesen. Umgekehrt kann das gesellschaftliche Ziel der Nachhaltigkeit nicht ohne die Erfahrung individuellen Wohlbefindens und die Erkenntnis von Zusammenhängen zwischen diesem und ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Fragen dauerhaft erreicht werden.

Die beiden Diskurse über Gesundheit und Nachhaltigkeit, die jeweils einen wichtigen Ausgangspunkt - die Ottawa-Charta von 1986 und die "Agenda 21", die Erklärung von Rio 1992 - haben, wurden im Rahmen des Projekts Agenda 21 und Universität Lüneburg zusammengeführt.

PAULUS, P., STOLTENBERG, U. (Hrsg.) (2002): Agenda 21 und Universität - auch eine Frage der Gesundheit?. VAS, Frankfurt/Main: 174 S. ISBN 3-88864-356-2

Band 06: Interdisziplinarität fängt im Kopf an. (2001)

Die Forderung nach interdisziplinärer Zusammenarbeit bezieht sich zwar nicht nur auf den Nachhaltigkeitsdiskurs und die damit verbundenen Fragestellungen, doch gerade die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit verlangt eine Interdisziplinarität, die „in unseren Köpfen beginnt“. Entsprechende Konzepte und Angebote sind im Rahmen des disziplinär organisierten universitären Forschungs- und Lehrbetriebes bislang allerdings eher die Ausnahme.

Die vorliegenden Beiträge betonen und begründen die Notwendigkeit interdisziplinär ausgerichteter Studienangebote, formulieren grundsätzliche Anforderungsprofile für solche Lehrveranstaltungen und skizzieren Umsetzungsmöglichkeiten für eine an der Nachhaltigkeit orientierte, interdisziplinäre universitäre Lehre. Berichte über erste Erfahrungen mit interdisziplinären Projekten runden den Band ab.

FISCHER, A., HAHN, G. (Hrsg.) (2001): Interdisziplinarität fängt im Kopf an. VAS, Frankfurt/Main: 187 S. ISBN 3-88864-335-X

Band 05: Ethik und Nachhaltigkeit. Grundsatzfragen und Handlungsperspektiven im universitären Agendaprozess. (2001)

Die an vielen Universitäten aufkommende Nachhaltigkeitsforschung hat zu neuen interdisziplinären Kooperationen geführt. Nicht immer ist dabei hinreichend klar, was mit dem Begriff Nachhaltigkeit gemeint ist und welche methodischen und ethischen Implikationen mit dem Ansatz der Nachhaltigkeit verbunden sind.

Ausgehend von der nicht zu umgehenden Beziehung zwischen Ethik und Nachhaltigkeit wird in diesem Band Aufklärung über „Bewusstes“ und „Nicht-Bewusstes“ im Selbstverständnis der beteiligten Wissenschaften nachgedacht. Die verschiedenen Autoren sind mit ihren Beiträgen aufgefordert, unter Bezug auf die von Ihnen vertretene Position die tiefer liegenden Wertentscheidungen mit darzustellen. Dabei werden verschiedene Positionen aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen bzw. konkreter Problemfelder diskutiert.

ALTNER, G., MICHELSEN, G. (Hrsg.) (2001): Ethik und Nachhaltigkeit. Grundsatzfragen und Handlungsperspektiven im universitären Agendaprozess. VAS, Frankfurt/Main: 386 S. ISBN 3-88864-321-X

Band 04: Umweltmanagement an Hochschulen. Dokumentation eines Workshops von Januar 2001 an der Universität Lüneburg. (2001)

Umweltmanagement hat in den Hochschulen in den letzten Jahren spürbar an Bedeutung gewonnen. Dieses kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass einzelne Einrichtungen ihr Umweltmanagement an normierten Managementsystemen ausrichten. Im Januar 2000 fand an der Universität Lüneburg die Tagung „Sustainable University – auf dem Wege zu einem universitären Agendaprozess“ statt, in deren Rahmen eine Arbeitsgruppe ganztägig „ökologische Impulse für ein zukunftsorientiertes Hochschulmanagement“ diskutiert hat. Mitarbeiter der Universität Lüneburg, Universität Osnabrück, Hochschule Zittau/Görlitz, des Universitätsklinikums Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin, der Universität Paderborn und Universität Bremen sowie Vertreter der HIS Hochschul-Informations-System haben über ihre Erfahrung bei der Einführung von Umweltmanagementsystemen berichtet.

Die Praxisbeiträge verdeutlichen die unterschiedlichen Herangehensweisen, die durch die Orts-spezifischen Rahmenbedingungen vorgegeben und von der spezifischen Zielsetzung in den Einrichtungen bestimmt werden.

MÜLLER, J., GILCH, H., BASTENHORST, K.-O. (Hrsg.) (2001):
Umweltmanagement an Hochschulen. Dokumentation eines Workshops von Januar 2001 an der Universität Lüneburg. VAS, Frankfurt/Main: 187 S. ISBN 3-88864-315-5

Band 03: Vom schwierigen Vergnügen einer Kommunikation über die Idee der Nachhaltigkeit. (2001)

Über Nachhaltigkeit zu kommunizieren ist schwierig und vergnüglich zugleich, eben weil die Idee trotz der bereits seit Ende der achtziger Jahre stattfindenden Diskussion von Mehrdeutigkeiten und Wiedersprüchen gekennzeichnet ist.

Was mögen die Ursachen der zunehmend zu beobachtenden „ökologischen Lustlosigkeit“ sein, die sich auf die Kommunikation über Nachhaltigkeit hemmend auswirkt? Spielt eine gewisse Übersättigung mit „grünen Themen“ eine Rolle? Besteht überhaupt Interesse, Licht ins Dunkel zu bringen? Wie kann der Kommunikationsprozess über Nachhaltigkeit erfasst werden? Welche Konsequenzen haben die interdisziplinären, multiperspektivischen Sichtweisen einer nachhaltigen Entwicklung für die Wissenschaft?

Die vorliegenden Beiträge geben Einblicke in den derzeitigen Stand des Nachhaltigkeitsdiskurses, sie stellen also Momentaufnahmen dar, die nichts mit einem langfristig angelegten Konsens zu tun haben. Kommunikation wird hier als Prozess kontinuierlicher Auseinandersetzung mit einem komplexen Thema verstanden.

FISCHER, A., HAHN, G. (Hrsg.) (2001): Vom schwierigen Vergnügen einer Kommunikation über die Idee der Nachhaltigkeit. VAS, Frankfurt/Main: 187 S. ISBN 3-88864-311-2

Band 02: Lebenswelt Hochschule - Raum-Bildung, Konsum-Muster und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung. (2000)

Eine Universität ist nicht nur Ort von Lehre, Forschung und Weiterbildung oder ein großer Wirtschaftsbetrieb, sondern auch Erfahrungs- und Gestaltungsraum für ihre Mitglieder im alltäglichen Universitäts-Leben. Hier lassen sich Strategien, Instrumente und Modelle entwickeln und ausprobieren, die das Leitbild und Konzept Nachhaltigkeit konkretisieren: durch (Wieder-) Aneignung von Räumen auch im Sinne lokaler Öffentlichkeit, durch eine bewusste Kultur des Umganges mit Dingen, durch innovative, nachhaltige Konsumformen. In diesem Band sind theoretische Überlegungen und praktische Erfahrungen dazu zusammengefasst, die im Rahmen des Projekts „Lebenswelt Hochschule und Nachhaltigkeit“ an der Universität Lüneburg diskutiert werden.

STOLTENBERG, U. (Hrsg.) (2000): Lebenswelt Hochschule - Raum-Bildung, Konsum-Muster und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung. VAS, Frankfurt/Main: 181 S. ISBN 3-88864-310-4

Band 01: Sustainable University. Auf dem Weg zu einem universitären Agendaprozeß. (2000)

In dem Band „Sustainable University“ wird der Weg zu einem universitären Agendaprozess abgebildet. In verschiedenen Beiträgen werden die Einzelvorhaben des Forschungs- und Entwicklungsprojektes „Agenda 21 und Universität Lüneburg“ vorgestellt und in einem wissenschaftlichen Begründungszusammenhang gestellt. Die Vorhaben illustrieren den sehr vielschichtigen Weg, der an der Universität Lüneburg gegangen wird, um das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung an einer Hochschule umzusetzen. Folgende Themen stehen im Mittelpunkt: Umweltmanagement an Hochschulen, rationelle Ressourcennutzung, Lebenswelt Hochschule, Lehre und Interdisziplinarität, Nachhaltigkeit und Kunst sowie der Bedeutung der Kommunikation im Rahmen eines universitären Agenda - Prozesses. Eine Einordnung der eigenen Aktivitäten in den Kontext anderer Initiativen im Hochschulbereich auf nationaler Ebene runden den Band ab.

MICHELSEN, G. (Hrsg.) (2000): Sustainable University. Auf dem Weg zu einem universitären Agendaprozeß. VAS, Frankfurt/Main: 250 S. ISBN 3-88864-290-6

Sonderband: Lokale Agenda 21 / Agenda 21 Locale - Akteure und Aktionen in Deutschland und Italien - Attori ed Azioni n Germania ed in Italia. (2000)

Mit diesem Band wird ein Einblick in die Praxis lokaler Agenda – 21 – Prozesse in Italien (insbesondere am Beispiel der Emilia-Romagna) und Deutschland (am Beispiel Niedersachsens) und einige grundlegende Überlegungen zu der Frage der Umweltkommunikation gegeben. Er entstand als Ergebnis eines Workshops im Oktober 1999 an der Universität Lüneburg, der erstmals auf deutsch-italienischer Ebene Akteure der Lokalen Agenda 21 aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden, Bildungseinrichtungen und Wissenschaft zusammenführte. Der Austausch über die jeweiligen Aktivitäten verdeutlich zum einen unterschiedliche Erwartungen, Partizipationsmöglichkeiten und Perspektiven der jeweiligen Gruppen, aber auch unterschiedliche Herangehensweisen im Vergleich der beiden Länder. Zum anderen wird in unterschiedlichen Perspektiven eine Chance zur Weiterentwicklung der wichtigen Aufgabe von Bildung und Kommunikation für die Verankerung der Idee der Nachhaltigkeit und für Lokale Agenda – 21 – Prozesse gesehen.

STOLTENBERG, U., NORA, E. (Hrsg.) (2000): Lokale Agenda 21 / Agenda 21 Locale - Akteure und Aktionen in Deutschland und Italien - Attori ed Azioni n Germania ed in Italia. VAS, Frankfurt/Main: 293 S. ISBN 3-88864-307-4