Competition & Regulation LL.M.:
Berufs- und Karriereperspektiven

Karrierechancen durch Spezialisierung im LL.M.-Studium

Mit Ihrem LL.M.-Abschluss im Master Competition and Regulation LL.M. an der Leuphana Professional School besitzen Sie eine einzigartige Spezialisierung, mit der Sie sich von anderen Juristinnen und Juristen abheben und sich ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Arbeitsmarkt sichern. Sie sind für Führungsaufgaben qualifiziert, die die interdisziplinäre Koordination von Recht und Wirtschaft erfordern.

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Übergreifend qualifiziert für die Schnittstelle von Recht und Wirtschaft

Die Arbeitswelt wird immer internationaler, interdisziplinärer, komplexer. Auch auf dem juristischen Arbeitsmarkt wirkt sich dies auf und eine juristische Qualifikation allein reicht meist nicht mehr aus, vielmehr werden übergreifende Weiterbildungsprofile gefordert. Oft erfordert die Lösung komplexer rechtlicher Problemstellungen zusätzliches wirtschaftliches Know-how, das Sie im LL.M. Studium Competition and Regulation erwerben.

Der Studiengang stellt eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen Jurastudium dar, um eventuell vorhandene Wissenslücken, wie das mangelnde Fachwissen bezüglich der wirtschaftlichen Aspekte des Rechts sowie mangelnde Kompetenz zur ökonomischen Analyse juristischer Probleme, zu schließen.

Als Absolventin oder Absolvent des LL.M. Fernstudiums können Sie dank Ihrer neuen juristischen und ökonomischen Perspektive beispielsweise Tätigkeiten in folgenden Bereichen übernehmen:

  • Tätigkeiten in Großkanzleien für Wettbewerbs- und Regulierungsrecht
  • Unternehmensberatung
  • Mitarbeiterschulung im Bereich Compliance
  • Diverse Schwerpunkte in Rechtsabteilungen von Unternehmen
  • Arbeit in der Politikberatung in Berlin/Brüssel, insbesondere zu Fragen des Wettbewerbs- und Regulierungsrechts

Einen ersten Einblick in mögliche Tätigkeitsfelder erhalten Sie bereits im Verlauf des LL.M.-Studiums, da regelmäßig Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis (Unternehmen, Kanzleien, Wettbewerbs- und Regulierungsbehörden) Einblicke in ihre Arbeit ermöglichen und Ihnen so einen Überblick über mögliche Jobfelder bieten.

Perspektiven in den schnell wachsenden Feldern von Regulierungs- und Wettbewerbsrecht

Die Felder des Regulierungs- und Wettbewerbsrechts sind die am schnellsten wachsenden Felder im juristischen Bereich. Während das Wettbewerbsrecht mit Blick auf die steigende Anzahl und Höhe von Strafen für Kartelle durch das Bundeskartellamt und die Europäische Kommission wichtiger werden, entstehen in vielen Unternehmen auch Compliance-Programme, in denen Personen mit juristischem Hintergrund den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über Verhaltensweisen informieren und unterrichten, die mit dem Wettbewerbsrecht nicht vereinbar sind. Großkanzleien engagieren sich zunehmend in diesem Bereich und Unternehmen wie die Deutsche Bahn bauen Rechtsabteilungen aus, um private Schadensersatzklagen bei Kartellen, von denen sie betroffen sind, gelten zu machen.

Im Bereich des Regulierungsrechts gibt es stark wachsende Bestrebungen von Unternehmen, staatlicher Regulierung eigene Expertise entgegen zu stellen. So werden staatliche Regelungen nicht mehr akzeptiert, sondern zunehmend kritisch hinterfragt. Daher ist es zum Beispiel nicht mehr selbstverständlich, dass Stromnetzbetreiber eine bestimmte Eigenkapitalverzinsung erhalten. Diese Entwicklung lässt sich auch in anderen Bereichen, wie dem Telekommunikationsmarkt, der Wasserversorgung, im Schienenverkehr und vielen weiteren Bereichen.

So gibt es bei einer Diskussion um die richtige Höhe von Netzentgelten häufig mehr als 200 Eingaben unterschiedlicher Unternehmen. Das bedeutet, dass mehr als 200 Unternehmen in einer einzelnen Frage auf juristischen Sachverstand in diesem Feld zurückgegriffen haben und somit auf Juristinnen und Juristen mit Ihrem Fachwissen angewiesen sind. Dies zeigt eindrucksvoll, wie stark Menschen mit Ihrem Qualifikationsprofil heute in Unternehmen und Institutionen gebraucht und nachgefragt werden.

Mit dem LL.M. Fernstudium zum Fachanwaltstitel

Absolventinnen und Absolventen, die den Titel des Fachanwalts oder der Fachanwältin für Vergaberecht anstreben, können mit dem Abschluss des LL.M.-Studiums den theoretischen Teil für die Qualifikation als Fachanwalt/Fachanwältin für Vergaberecht erlangen. Daneben müssen Sie 40 Fälle im Vergaberecht auf europäischer oder nationaler Ebene anwaltlich behandelt haben, von denen mindestens fünf zu einem gerichtlichen Verfahren oder Nachprüfungsverfahren geführt haben. In Abstimmung mit der Studiengangskoordination stellen Sie nach Abschluss des Studiums den Antrag bei Ihrer zuständigen Anwaltskammer.

Optimal qualifiziert für die internationale juristische Karriere

Mit dem Abschluss des LL.M.-Studiums Competition and Regulation haben Sie die notwendige Qualifikation erworben, um erfolgreich Fälle im Wettbewerbs- und Regulierungsrecht zu bearbeiten. Die Praxis zeigt, dass Sie meistens im Bereich des EU-Wettbewerbs- und Regulierungsrechts arbeiten werden. In der Regel erfolgt diese Arbeit in internationalen Teams, die miteinander auf Englisch arbeiten. Durch die Gestaltung des LL.M. Competition and Regulation als rein englischsprachiger Studiengang sind Sie auf diese Herausforderung bestens vorbereitet, da Sie auf die entsprechende Arbeitspraxis vorbereitet werden und wichtige englische Fachbegriffe und Fachtermini beherrschen.

Unterstützung bei Ihrer Karriereplanung

Das Karrierecoaching bietet Ihnen die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Coach die nächsten Karriereschritte zu planen. Für Masterstudierende der Professional School ist die Teilnahme an einem Coaching-Format einmalig kostenfrei.

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