MBA Performance Management: Erfahrungsberichte

Berichte aus dem MBA-Studium Performance Management

Warum ist die Entscheidung für den MBA Performance Management gefallen, was hat das Studium gebracht? Studierende und Alumni berichten auf dieser Seite von ihren Erfahrungen.

Wertvoller Praxistransfer im berufsbegleitenden Studium

Sandra Ruschmann stieg als Gasthörerin in den MBA ein, weil ein Masterabschluss für weitere Karriereschritte fehlte. Die Entscheidung für das Studium fiel letztlich nicht nur wegen der Karriereoption, sondern wegen des Studiengangs selber. Heute leitet Frau Ruschmann die Internen Dienstleistungen im Landesbetrieb für Brücken, Straßen und Gewässer (LSBG) der Freien und Hansestadt Hamburg.

Sandra Ruschmann, Absolventin des MBA Performance Management ©privat
Sandra Ruschmann, Absolventin des MBA Performance Management

Ich war 42, hatte zwei Kinder (1 Jahr und 13 Jahre alt) und seit vier Jahren eine attraktive Führungsposition in der öffentlichen Verwaltung. Alles gut eigentlich. Ich wusste aber auch, dass ich irgendwann das Bedürfnis haben würde, etwas anders machen zu wollen. Die meisten für mich interessanten Stellen in der Hamburger Verwaltung setzen allerdings einen Masterabschluss voraus und den hatte ich nicht. Mein Umfeld erklärte mich für verrückt, als ich mit dem berufsbegleitenden Masterstudium Performance Management liebäugelte. Und auch ich war mir nicht sicher, ob ich mir das Masterstudium in letzter Konsequenz zutrauen konnte und so entschied ich mich in einem ersten Schritt für eine Gasthörerschaft. Es war durchaus eine Umstellung, nach so langer Zeit wieder strukturiert zu lernen, Klausuren und Hausarbeiten zu schreiben – und in Arbeitsgruppen die Aufgabenaufteilungen untereinander auszuhandeln. Aber es dauerte nicht lange und meine Entscheidung stand fest: Ja, ich wollte diesen Master. Und zwar nicht nur, um den formalen Voraussetzungen für den nächsten Karriereschritt zu entsprechen, sondern um des Studiengangs selbst willen.

Als besonders wertvoll habe ich den direkten Transfer aus den Seminaren in die Praxis und umgekehrt empfunden. Problemstellungen und Fallbeispiele konnte ich aus meinem beruflichen Alltag mit ins Studium nehmen (und dort reflektieren) und frisch Gelerntes konnte ich unmittelbar in meinem Arbeitsumfeld anwenden und erproben. Diese Kombination zwischen berufsbegleitendem Studium und bereits langjähriger Praxis hat eine spürbar positive Wirkung entfaltet und sich nicht nur in einem neuen Jobangebot schon während des Studiums niedergeschlagen.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Studiengangs ist aus meiner Sicht die intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken, Schwächen, Routinen und Verhaltensweisen. Neue Erkenntnisse aus der Management-Forschung und stetiges, qualifiziertes Feedback durch die Lehrenden und Kommilitonen lassen einen besser werden und geben Raum und Zutrauen, Neues auszuprobieren.

Im Nachhinein bin ich sogar froh, dass ich die formalen Voraussetzungen für den nächsten Karriereschritt nicht erfüllt habe und somit zum Performance Management Studium gekommen bin. Ich habe in den zwei Jahren weit mehr als einen Masterabschluss auf dem Papier erreicht – ich habe viel über mich gelernt und konnte meine persönlichen und fachlichen Kompetenzen spürbar weiterentwickeln.

Um ehrlich zu sein, sollte ich vielleicht noch sagen, dass ich das ohne die Unterstützung meiner Familie, die viele Wochenenden und auch einige Urlaube ohne mich verbracht hat, und das Verständnis meiner Freunde, für die ich während des Studiums so gut wie keine Zeit hatte, nicht geschafft hätte.

Als Gasthörer ins MBA-Studium

Kowuvi Nobime ist als Gasthörer in den MBA Performance Management eingestiegen und ist mittlerweile Student im Studiengang. Hier berichtet er von seinem Einstieg im Rahmen der Gasthörerschaft.

Kowuvi Nobime, Student im MBA Performance Management ©Leuphana/Katsiaryna Hladysh
Kowuvi Nobime, Student im MBA Performance Management

Die Gasthörerschaft im MBA Performance Management war für mich eine große Orientierungshilfe. Sie hat mir die Möglichkeit gegeben, erstmal zu verstehen, wie das Studium aufgebaut ist, welche Bausteine geplant sind und vor allem, was mein Zugewinn sein kann, wenn ich es absolvieren würde. Für mich gab es nur einen Königsweg, um zu experimentieren und abzuwägen, ob das Studium etwas für mich war: die Gasthörerschaft.

Als Gasthörer konnte ich die Professor*innen befragen, anrufen und anmailen, ohne Student zu sein. Ich habe zahlreiche Kontakte unter den Kommiliton*innen knüpfen können und an allen Vorlesungen teilgenommen. Dieser Echtbetrieb hat mir die Chance gegeben zu verstehen, was es mit „Performance Management“ auf sich hat. Diese Erfahrung gepaart mit den Erzählungen, die man hin und wieder hört, haben meine Entscheidung für das Programm beschleunigt und geklärt.

Dennoch war es eine Herausforderung, sich in organisatorischen Fragen zurecht zu finden und sich in eine bestehende Gruppe zu integrieren. Beim ersten Punkt muss ich das Engagement der Studiengangskoordinatorin ausdrücklich hervorheben. Sie hat mich unermüdlich unterstützt und immer wieder alle meine Fragen beantwortet, war immer da in brenzlichen Situation oder jedes Mal, als ich nicht mehr weiter wusste. Es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass in der Verwaltung jemand sitzt, die jederzeit, auch und vor allem am Wochenende, ein offenes Ohr hat.

Zum zweiten Punkt war mein Motto, kontaktfreudig und immer der erste im Raum zu sein, um Small Talk mit meinen Kommiliton*innen in Ruhe zu führen, bevor die Vorlesung startet. Zum Glück waren oft die Professor*innen viel früher als die Studierenden da und standen immer für einen Austausch zur Verfügung. Die Hilfsbereitschaft hat mich sehr beeindruckt. Wir sind oft abends gemeinsam essen oder trinken gegangen, um die regulären zwei Präsenztage am Wochenende zu überbrücken.

Gestärkt durch diese wunderbare Erfahrung kann ich jeder Interessentin und jedem Interessenten uneingeschränkt empfehlen, sich die Option des Einstiegs über die Gasthörerschaft zu überlegen. Es ist ein Start mit Turbolader und kann einem viele Vorteile bescheren.

Während des Studiums in den Traumjob

Sven Hosang, 35, seit 2012 MBA-Student an der Leuphana Universität Lüneburg

Beruf: Employee Relations Manager Midway Germany & Austria der Merlin Entertainments Group

Sven Hosang, Student im MBA Performance Management ©privat
Sven Hosang, Student im MBA Performance Management

“Die Praxisnähe des MBA-Studiums an der Leuphana Universität in Lüneburg hat mir zu einem tollen Job verholfen”, ist Sven Hosang begeistert. Denn Teile aus dem Strategischen Management konnte er 1:1 in einem Assessment Center anwenden und sich so unter 35 Mitbewerbern durchsetzen. Er leitet nun die Personalabteilung für die DACH-Region der Merlin Group, ist zuständig für die Mitarbeiterführung, Mitarbeiterzufriedenheit und die interne Kommunikation. Für die enge Zusammenarbeit mit dem Headoffice in England benötigt er gute Englischkenntnisse und hat von den bilingualen Vorlesungen des MBA-Studiums in deutsch und englisch profitiert. Um sich sofort richtig einzuarbeiten, nimmt er es auch gerne in Kauf, sein MBA-Studium um ein Semester zu verlängern. Denn der Erfolg hat ihn überholt: Seinen Traumjob hat er gefunden, bevor er sein MBA-Studium beendet hatte.

„Alleine lernen ist nichts für mich“, erklärt der 34-jährige selbstkritisch. Für ihn sind die Präsenzvorlesungen am Wochenende in Lüneburg und der Austausch mit den Mitstudierenden am wichtigsten, um den umfangreichen Stoff des MBA-Studiengangs aufzunehmen. Seine Hobbys – Halbmarathon, Kampfsport und Motorrad fahren – musste er etwas zurückstellen, aber nicht komplett aufgeben.

Während seiner 15-jährigen Bundeswehrzeit hatte er bereits das Diploma Educational Science mit der Ausrichtung Psychologie und Personalmanagement absolviert, aber es fehlte die Praxis in der Wirtschaft. „Das MBA-Studium ist die ideale Ergänzung“, bestätigt Hosang und empfiehlt MBA-Interessierten, einfach mal als Gasthörer an einer Vorlesung der Leuphana Universität Lüneburg teilzunehmen.

MBA als Türöffner für die Karriere in der internationalen Wirtschaft

Gregor F. Mannherz, 37, seit 2012 MBA-Student an der Leuphana Universität Lüneburg

Beruf heute: Director MENA Business Strategies and Politics, ThyssenKrupp Marine Systems International Qatar

Gregor Mannherz, Student im MBA Performance Management ©privat
Gregor Mannherz, Student im MBA Performance Management

„Dieses Studium ist wie ein Marathontraining. Es gibt Phasen, da wird man an die Grenzen geführt, um dann zu entdecken, dass diese verschiebbar sind.“ Noch heute klingen Gregor F. Mannherz diese Worte der Begrüßungsrede zu Beginn des berufsbegleitenden Studiengangs MBA Performance Management der Leuphana Universität in den Ohren. „Aber der Aufwand ist es wert“, so Mannherz.

Dieses MBA-Studium sieht der ehemalige Kapitänleutnant ganz klar als den Türöffner für seine Karriere in der Wirtschaft nach seiner 15 jährigen Bundeswehrzeit: Bei ThyssenKrupp Marine Systems nimmt er jetzt die verantwortungsvolle Funktion des Directors Business Strategies and Politics für den Bereich Mittlerer Osten & Nordafrika wahr und agiert von Doha, Qatar, aus. Zu seinen Aufgaben gehören die Beratung in geopolitischen sowie strategischen Fragestellungen. Außerdem entwickelt und implementiert er regionale Geschäftsstrategien.

Diesen erfolgreichen Karriereschritt hin zur Führungskraft im strategischen Management binnen 2 Jahren nach einem rauen Einstieg ins zivile Berufsleben machen zu können, übertraf seine Erwartungen. Obwohl er mit einem erfolgreichen Magisterstudium mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsgeschichte sowie personal- und betriebswirtschaftlichen Anteilen bereits ausgeprägte Führungskompetenzen aufwies, strebte er eine für Führungskräfte nützliche und gesuchte Zusatzqualifikation an.

Um sich besser zu positionieren, entschied sich der bekennende Loriot-Verehrer für den MBA Performance Management der Leuphana Universität in Lüneburg mit Präsenz- und Online-Studienanteilen. Seine Gründe: „Der MBA-Studiengang ist bezahlbar, berufsbegleitend machbar, international anerkannt und vor allem praxisnah,…und im Gegensatz zum Jodel-Diplom à la Vicco von Bülow hat man hier wirklich etwas Eigenes, was die eigenen Fähigkeiten weiterentwickelt.“

Vom Gasthörer zum MBA-Absolventen

Hinrich Pfeifer, MBA-Absolvent 2013 der Leuphana Universität Lüneburg

  • Beruf heute: Wealth Management für Zentral- und Osteuropa, UBS AG (Schweiz)
Hinrich Pfeifer, Absolvent des MBA Performance Management ©privat
Hinrich Pfeifer, Absolvent des MBA Performance Management

„Ich habe sehr lange nach dem für mich passenden Studiengang gesucht – kein Anbieter konnte mir eine vergleichbare Flexibilität bieten wie die Leuphana Universität in Lüneburg“, berichtet Hinrich Pfeifer. Der inhaltliche Fokus des Studiums, die Möglichkeit, die einzelnen Fachmodule individuell zu absolvieren und insbesondere der praxisnahe Aufbau des berufsbegleitenden MBA-Studiums hatten ihn überzeugt.

"Ich habe das Studium als Gasthörer beginnen können, was eine hervorragende Möglichkeit  gewesen ist, den inhaltlichen Aufbau des Studiums kennenzulernen und vor allem zu schauen, ob das Studium berufsbegleitend zeitlich überhaupt realisierbar ist." Nach einigen Besuchen als Gasthörer entschied er sich wohlüberlegt für das MBA-Studium. Dafür nahm der Finanzspezialist in Kauf, zwei Jahre lang von Frankfurt nach Lüneburg zu pendeln. Wichtigstes Kriterium für ihn: „Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert, meine Karriere musste ich nicht unterbrechen.“

Auch bei seinem damaligen Arbeitgeber kam das Engagement sehr gut an."Mein Arbeitgeber hat mich bei meinem Vorhaben sehr unterstützt. Ich habe die Möglichkeit erhalten, meine Abschlussarbeit in Kooperation mit dem Unternehmen zu erstellen“, berichtet der MBA-Absolvent.

Bereits nach dem dritten Semester hat Hinrich Pfeifer das Studium sehr erfolgreich abgeschlossen. „Voraussetzungen sind in jedem Fall ein ausgeprägtes Zeitmanagement, um Privates und Berufliches mit dem Studium zu vereinbaren, aber auch ein starkes Durchhaltevermögen. Jeder muss für sich entscheiden, wie das Studium in den eigenen Berufsalltag und das Privatleben passt. Die Flexibilität ist an der Leuphana Universität auf jeden Fall gegeben“, macht der erfolgreiche MBA-Absolvent anderen Studieninteressierten Mut.

Hinrich Pfeifer ist heute im Wealth Management Geschäft für Zentral- und Osteuropa bei der UBS AG in der Schweiz beruflich tätig.