Lehrangebot

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Prof. Dr. Harald Heinrichs

Grundlagen der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik - Kurs 2


Klimawandel, Artenverlust, Meeresverschmutzung, städtische Luftqualität, Mobilitäts- und Agrarwende - die Liste an umweltpolitischen Herausforderungen ist lang. Und die Situation wird noch komplizierter, wenn man soziale und ökonomische Entwicklungen, wie beispielsweise soziale Ungleichheit oder den demographischen Wandel, die häufig eng mit ökologischen Problemen verknüpft sind, in eine nachhaltigkeitspolitische Perspektive einbezieht. In Anbetracht dieser unübersichtlichen Gemengelage wird der Blick im Seminar gerichtet auf politisch-administrative Institutionen, gesellschaftspolitische Akteure, Instrumente und Handlungsfelder, um Strukturen, Prozesse, Voraussetzungen und Wirkungen der deutschen Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik im europäischen und internationalen Kontext differenziert zu verstehen.

Ziel: Ziel des Seminars ist, Umwelt- und Nachhaltigkeitsprobleme und die nachhaltige Gestaltung von Mensch-Umwelt-Beziehungen aus politikwissenschaftlicher und soziologischer Perspektive zu betrachten. Neben der Vermittlung inhaltlicher Grundlagen der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik steht die Förderung von kritischem Denken, Analyse- und Diskursfähigkeit im Mittepunkt. Auf dieser Grundlage kann dann im Wahlbereich des Bachelor-Studiums eine Vertiefung in Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik erfolgen.

Grundlagen der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik - Kurs 1


Klimawandel, Artenverlust, Meeresverschmutzung, städtische Luftqualität, Mobilitäts- und Agrarwende - die Liste an umweltpolitischen Herausforderungen ist lang. Und die Situation wird noch komplizierter, wenn man soziale und ökonomische Entwicklungen, wie beispielsweise soziale Ungleichheit oder den demographischen Wandel, die häufig eng mit ökologischen Problemen verknüpft sind, in eine nachhaltigkeitspolitische Perspektive einbezieht. In Anbetracht dieser unübersichtlichen Gemengelage wird der Blick im Seminar gerichtet auf politisch-administrative Institutionen, gesellschaftspolitische Akteure, Instrumente und Handlungsfelder, um Strukturen, Prozesse, Voraussetzungen und Wirkungen der deutschen Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik im europäischen und internationalen Kontext differenziert zu verstehen.

Ziel: Ziel des Seminars ist, Umwelt- und Nachhaltigkeitsprobleme und die nachhaltige Gestaltung von Mensch-Umwelt-Beziehungen aus politikwissenschaftlicher und soziologischer Perspektive zu betrachten. Neben der Vermittlung inhaltlicher Grundlagen der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik steht die Förderung von kritischem Denken, Analyse- und Diskursfähigkeit im Mittepunkt. Auf dieser Grundlage kann dann im Wahlbereich des Bachelor-Studiums eine Vertiefung in Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik erfolgen.

European Sustainability Studies


DIESES SEMINAR IST NUR FÜR STUDIERENDE, DIE EINEN PLATZ AN EINER PARTNERUNIVERSITÄT IM MAJOR ENVI HABEN!

The European Union and its member states are challenged by unsustainable developments. In order to better understand the possibilities and challenges of sustainability governance in the EU it is, at first, necessary to recognize the EU institutions, actors, instruments and its structures and processes of decision-making. Based on this analysis country studies of EU member states with a focus on selected sustainability challenges will be conducted.

Ziel: The seminar aims at strengthening conceptual thinking, analytical and discursive skills concerning sustainable development in the European Union. Thereby it serves as preparation for the exchange year.

Global Sustainability Politics


Global sustainability governance takes place in inter- and transnational political, societal and economic contexts and dynamics. In order to better understand opportunities and challenges of sustainable development it is necessary to identify and analyze key contextual conditions. In this perspective the seminar aims at developing an embedded understanding of global sustainability governance.

Ziel: The seminar aims at strengthening conceptual thinking, analytical and discursive skills concerning global sustainability governance and politics.

Umwelt, Nachhaltigkeit, Politik: Fallstudien


Mobilität, Energieverbrauch, Ressourcennutzung – menschliches Handeln wirkt vielfältig auf die natürlichen Lebensgrundlagen ein und führt zu Klimawandel, Artenverlust, Boden-, Luft- und Wasserverschmutzung. Die Regulierung und Gestaltung gesellschaftlicher Umweltverhältnisse mit dem Ziel der Erhaltung natürlicher Lebensgrundlagen ist Aufgabe der Umweltpolitik. Nachhaltigkeitspolitik geht darüber hinaus: zum einen werden soziale und ökonomische Entwicklungen stärker einbezogen, zum anderen rücken Querschnitts-, Langfrist- und Gerechtigkeitsperspektiven in den Fokus. In der Lehrveranstaltung werden (aktuelle) Fallbeispiele der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik aus der Perspektive der Politik- und Umweltsoziologie und unterschiedlicher methodischer Zugänge - quantitativ, qualitativ, kunstbasiert - behandelt.

Ziel: Das Modul zielt auf die Entwicklung der Fähigkeit zur theoretischen und empirischen Analyse, Interpretation und Beteiligung an der aktuellen Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik.

Dr. Norman Laws

Internationale Beziehungen, Sicherheitspolitik und Klimawandel


Der Klimawandel bringt vielfältige Implikationen mit sich. Häufig wird sich dabei mit Fragen der unmittelbaren Auswirkungen auf die Umwelt beschäftigt. Das gilt etwa für Wüstenbildung, den Anstieg des Meeresspiegels oder die zunehmende Häufigkeit von Extremwetterlagen. Mit solchen und anderen Effekten hat Klimawandel aber auch Auswirkungen auf Lebensbedingungen und die Wahrnehmung und das Erleben von Gefahren. Sich negativ verändernde Umweltbedingungen können beispielsweise einen Beitrag zu Migration oder der Entwicklung von "failed states" leisten. Darüber hinaus kann der Klimawandel (negative, aber auch positive) Auswirkungen auf die Zugriffsmöglichkeit auf natürliche Ressourcen haben. Diese sich verändernden Gegebenheiten haben wiederum Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Länder und Bündnisse ihre (nationale) Sicherheit definieren, analysieren und bewerten. Hier haben Klimawandeleffekte Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen. Ziel der Veranstaltung wird sein, Regionen zu identifizieren, in denen Klimawandeleffekte mit dazu beitragen, dass sich die Interaktionsmuster von Staaten verändern und zu analysieren, welche sicherheitspolitische Relevanz Klimawandel auf dem Feld der bilateralen Beziehungen haben kann.

Ziel: Die Studierenden erhalten die Möglichkeit, sich erstmalig mit dem Konzept der Nachhaltigkeit und seinen verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Statt in der Theorie zu verharren, wird aber gleichzeitig in einem Teilbereich eine konkrete Anwendung und Operationalisierung vorgenommen. Ein Transfer erfolgt durch die Betrachtung von Praxisfolgen (hier: des Klimawandels) und den Auswirkungen auf einen spezifischen Politikbereich: die internationalen Beziehungen. Um die bilateralen und sicherheitspolitischen Folgen des Klimawandels auch theoretisch einordnen zu können, gewinnen die Studierenden ebenfalls Erkenntnisse zu den Theorien der internationalen Beziehungen.

Dabei werden Teamfähigkeit, Sozialkompetenzen und Zusammenarbeit (in Gruppen) gefördert: etwa durch die gemeinsame Erarbeitung von Fragestellungen, die gemeinsame Recherche, Besprechung der Ergebnisse und ihre Interpretation sowie die Darstellung der Ergebnisse selbst. Auch die Recherchefähigkeit steht im Mittelpunkt (durch Analyse von Inhalten im Internet, in anderen Medien und Printprodukten - aber auch bei möglichen Interviews). Darüber hinaus werden Darstellungs- und Präsentationsfähigkeit geschult.

Kapitalismus und Nachhaltigkeit


Global lassen sich zwei Phänomene beobachten. Das erste Phänomen ist die globale Verbreitung des Kapitalismus als Wirtschaftsform. Das zweite Phänomen ist ein höchst problematischer Zustand nachhaltiger Entwicklung. Daraus resultiert zwangsläufig die Frage, ob beziehungsweise wie diese beiden Prozesse miteinander im Zusammenhang stehen. In dem Seminar „Kapitalismus und Nachhaltigkeit“ soll es daher ganz konkret um die gegenseitige Beeinflussung von kapitalistischen Strukturen und sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeitsprozessen gehen. Dafür sollen in einem ersten Schritt die Hauptaugenmerkmale und Grundzüge kapitalistischer Wirtschaftsprozesse herausgearbeitet werden, um in einem zweiten Schritt ihre Nachhaltigkeitsimplikationen anhand von Fallbeispielen aufzeigen zu können. Die konkreten Nachhaltigkeitswirkungen sollen dabei anhand der Beeinflussung der 17 Sustainable Development Goals aufgezeigt werden. Ebenfalls wird thematisiert, inwiefern kapitalistische Prozesse sich eventuell auch nutzen lassen, um positive Nachhaltigkeitswirkungen zu initiieren.

Ziel: "Die Studierenden lernen das Konzept der Nachhaltigkeit und seine verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten kennen. Gleichzeitig lernen sie die Grundzüge des kapitalistischen Wirtschaftssystems (und der Globalisierung) kennen. Dadurch, dass sie in ihren Projekten beide Konzepte miteinander in Beziehung setzen, werden ihre Synthese- und Transferfertigkeiten geschult.

Dabei werden Teamfähigkeit, Sozialkompetenzen und Zusammenarbeit (in Gruppen) gefördert: etwa durch die gemeinsame Erarbeitung von Fragestellungen, die gemeinsame Recherche, Besprechung der Ergebnisse und ihre Interpretation sowie die Darstellung der Ergebnisse. Auch die Recherchefähigkeit steht im Mittelpunkt (durch Analyse von Inhalten im Internet, in anderen Medien und Printprodukten, aber auch bei möglichen Interviews). Darüber hinaus werden Darstellungs- und Präsentationsfähigkeit geschult. "

Weitere Angaben zu den Lehrveranstaltungen finden Studierende im Studienportal myStudy.