Global Sustainability Science (M.Sc.)

Ziel des Stu­di­en­pro­gram­mes ist, dass die Ab­sol­ven­t*in­nen die im Stu­di­um ge­won­ne­nen Er­kennt­nis­se und Lösungs­stra­te­gi­en als "Chan­ge Agents" in wirt­schaft­li­che, wis­sen­schaft­li­che, po­li­ti­sche und zi­vil­ge­sell­schaft­li­che Pro­zes­se trans­por­tie­ren und de­ren Um­set­zung an­s­toßen. Durch das ge­mein­sa­me trans­at­lan­ti­sche Stu­di­um mit Stu­die­ren­den der Ari­zo­na Sta­te Uni­ver­si­ty so­wie ins­be­son­de­re durch das in­te­grier­te Aus­lands­stu­di­en­se­mes­ter an der Ari­zo­na Sta­te Uni­ver­si­ty wer­den kom­ple­mentäre Fach­kennt­nis­se so­wie in­ter­kul­tu­rel­le und sprach­li­che Fähig­kei­ten er­wor­ben.

Die­se zu­neh­mend re­le­van­ter wer­den­den Kennt­nis­se und Fähig­kei­ten be­rei­tet die Stu­die­ren­den auf die be­ruf­li­chen An­for­de­run­gen an Nach­hal­tig­keits­wis­sen­schaft­le­r_in­nen der nächs­ten Ge­ne­ra­tio­nen vor.

    Tätigkeitsbereiche

    Die Studierenden werden sowohl für einen Einsatz in international tätigen Institutionen und Organisationen und für eine wissenschaftliche Laufbahn vorbereitet. Je nach individuellem akademischen Profil, haben Absolventinnen und Absolventen ein breites Spektrum an beruflichen Einsatzmöglichkeiten, so beispielsweise:

    • in inter- und transdisziplinären Forschungskontexten,
    • in Führungspositionen der Wirtschaft,
    • in öffentlichen Verwaltungen,
    • bei nationalen und internationalen Organisationen,
    • in der politischen Beratung.
    • Umweltschutz / -forschung
    • Erneuerbare Energien
    • Beratung / Begutachtung
    • Öffentlichkeitsarbeit / Stiftungen / Institute
    • Bildung / Erwachsenenbildung
    • Forschungseinrichtungen / Think Tanks

    Umweltschutz / -forschung

    • Abfallbeauftragte*r: berät Betreiber_innen und Betriebsangehörige in Angelegenheiten, die für die Abfallvermeidung und Abfallbewirtschaftung bedeutsam sind.
    • Geoökologe/ -ökologin: untersucht die Einwirkung des Menschen auf Ökosysteme und erarbeitet daraus Konzepte für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur, zur Vermeidung von Umweltbelastungen, zur Abwasser-, Boden- und Luftsanierung sowie zur Erhaltung oder Wiederherstellung von Lebensräumen.
    • Gewässerschutzbeauftrage*r: kontrolliert und überwacht Abwasseranlagen sowie Abwasserbehandlungsverfahren in gesetzlich definierten Betrieben und berät Betreiber und Betriebsangehörige.
    • Immissionsschutzbeauftrage*r: berät unter Berücksichtigung der jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten Anlagenbetreiber_innen bzw. deren Beauftragte in allen für den Immissionsschutz bedeutsamen Fragen mit dem Ziel, umweltbelastende Immissionen durch entsprechende Betriebsabläufe und technische Verfahren zu minimieren.
    • Toxikologe*in: ist verantwortlich für das Monitoring von ökotoxikologischen Studien, bis hin zur Erstellung von ökotoxikologischen Risikobewertungen für chemische Stoffe wie z. B. Pflanzenschutzmittel.
    • Umweltanalytiker*in: untersucht direkte und indirekte Auswirkungen von Chemikalien auf die Umwelt.
    • Umweltmanagementbeauftrage*r: sorgt dafür, dass die gesetzlichen Anforderungen des innerbetrieblichen Umweltschutzes erfüllt werden.
    • Umweltschutzlaborant*in: untersucht Wasser-, Abfall-, Boden- und Luftproben auf Schadstoffbelastungen und die Einhaltung vorgeschriebener Grenzwerte.
    • Umweltverwalter*in: führt Maßnahmen des technischen Umweltschutzes, z. B. in der Wasser- und Abfallwirtschaft, dem Immissions-, Lärm- und Bodenschutz durch. Dabei bearbeitet er/sie Verwaltungsvorgänge und prüft umweltrechtliche Sachverhalte.
    • Umweltwissenschaftler*in: überwacht und analysiert umweltrelevante Prozesse, bewertet ökologische Risiken und führt Umweltverträglichkeitsprüfungen durch.

    Erneuerbare Energien

    • Energieberater*in: informiert Privathaushalte und Wirtschaftsbetriebe in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht über einen sparsamen und umweltschonenden Energieeinsatz.
    • Klimaschutzmanager*in: koordiniert kommunale Aktivitäten und Projekte zur Energie- und Emissionseinsparung und informiert die Öffentlichkeit über Klimaschutzmaßnahmen.

    Beratung / Begutachtung

    • Abfallberater*in: informiert Firmen, private Haushalte, Behörden und kommunalpolitische Gremien, Vereine, Verbände, Schulen und Kindergärten über die Durchführung von Maßnahmen zur Abfallvermeidung, -verwertung und –beseitigung.
    • Stadt- und Regionalplaner*in: plant die Gestaltung von Landschaften und Städten mit Berücksichtigung des Umwelt- und Naturschutzes.
    • Touristikmanager*in: nimmt Organisations-, Marketing- und Managementaufgaben vor allem in Unternehmen der Tourismusbranche wahr. Als Absolvent_in der Nachhaltigkeitswissenschaften kann er/sie eine beratende Funktion hinsichtlich einer nachhaltigeren Gestaltung im Tourismus übernehmen.
    • Unternehmensberater*in: analysiert als externe_r Dienstleister_in die Abläufe und Strukturen in Unternehmen, um z. B. die Auswirkungen des Unternehmens auf die Umwelt gering zu halten.
    • Umwelt-Auditor*in: plant interne Audits nach der europäischen Öko-Audit-Verordnung (EMAS) und führt diese durch. Zudem prüft er/sie die Einhaltung entsprechender Vorgaben bezüglich der umweltbezogenen Unternehmenspolitik.
    • Umweltgutachter*in: zertifiziert Organisationen nach dem europäischen Öko-Audit-System (EMAS) und erstellt Gutachten über die Qualität der sogenannten Umweltleistungen eines Unternehmens.
    • Umweltökonom*in: plant, organisiert und überwacht Konzepte für umweltverträgliches wirtschaftliches Handeln. Er/sie arbeitet beispielsweise in der öffentlichen Verwaltung, in Ingenieursbüros oder bei Unternehmen.
    • Verbraucherberater*in: informiert, berät und unterstützt Verbraucher_innen in Fragen des Konsums.
    • Verkehrsplaner*in: entwickelt Verkehrsanlagen und - systeme, um Verkehrsprozesse zu optimieren. Hierbei kann ein besonderer Schwerpunkt auf die ökologische Verträglichkeit der Verkehrsplanung gelegt werden.

    Öffentlichkeitsarbeit / Stiftungen / Institute

    Bildung / Erwachsenenbildung

    • Experte*in für Umwelt im Bereich Bildung/Erwachsenenbildung: Für Nachhaltigkeitswissenschaftler_innen bieten sich unterschiedliche berufliche Möglichkeiten im Bereich der Bildung, beispielsweise im Bereich der schulischen bzw. beruflichen Umweltbildung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung. Aufgabenbereiche liegen neben Dozententätigkeiten auch in der Konzepterstellung sowie der Organisation und Durchführung von Lehrgängen und Seminaren. Auch die Erstellung von Bildungsmaterialien fällt in dieses Aufgabenfeld. Diese Stellen können sowohl in staatlichen als auch in privaten Einrichtungen angesiedelt sein. Hierzu zählen vor allem:
      • staatliche Verwaltungen auf den verschiedenen behördlichen Ebenen (u. a. Natur- und Umweltschutzbehörden)
      • Verbände, Vereine, Stiftungen und Körperschaften
      • Forschungseinrichtungen
      • politische Organisationen.

    Forschungseinrichtungen / Think Tanks

    • Nachhaltigkeitswissenschaftler*in: wird im Speziellen für die interdisziplinäre Forschung und transdisziplinäre Zusammenarbeit ausgebildet. Nicht nur disziplinübergreifende Forschungsprojekte können ein späteres Aufgabenfeld sein, sondern auch das Moderieren von Prozessen zwischen Wissenschaft und Praxis (Transdisziplinarität).
    • Wissenschaftliche Mitarbeiter*in: arbeitet in Forschungseinrichtungen, die entweder von wissenschaftlichen Akademien und Universitäten getragen oder von gemeinnützigen Organisationen finanziert werden. Zu Tätigkeiten in Forschungseinrichtungen gehören beispielsweise das Akquirieren von Forschungsgeldern, die konkrete Umsetzung von Forschungsvorhaben sowie deren Publikation.