Wie schaffe ich in meinem Umfeld Bewusstsein?

Ein Bewusstsein zu schaffen ist etwas, bei dem alle mitwirken können – ob in der Lehre, im Kolleg*innenkreis, unter Kommiliton*innen oder in einer Leitungsfunktion. Ressourcen für Bewusstseinsbildung gegen sexuelle Belästigung und andere Formen sexualisierter Diskriminierung und Gewalt finden Sie im Folgenden.

Neue Kolleg*innen, Studienanfänger*innen, Gäste informieren

Es ist gut, neue Universitätsmitglieder über Richtlinien und Handlungsmöglichkeiten bei sexualisierter Diskriminierung und Gewalt aufzuklären.

Die Haltung der Leuphana Universität Lüneburg wird hier weiter ausgeführt, dort sind alle entsprechenden Papiere abzurufen.

Hier können Sie sich über aktuelle Veranstaltungen mit Gleichstellungsbezug informieren: Netzwerk Geschlechter- und DiversitätsforschungGleichstellungsbüro-Webseite.

Das Thema räumlich sichtbar machen durch Postkarten & Plakate

Es ist hilfreich, wenn in öffentlichen Räumen an der Hochschule und in Büros, in denen Beratungen abgehalten werden, Materialien zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt angebracht werden.

Informationen zugänglich machen (z.B. Broschüren verbreiten, Expert*innen einladen)

Helfen Sie mit, qualitätsvolle Informationen zum Thema zu verbreiten!

Aufgelistet finden Sie empfehlenswerte Broschüren und Online-Portale zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen:

Diskriminierende und gewalttätige Handlungen und diskriminierende Inhalte als solche benennen und zum Thema machen

Es braucht eine beständige Auseinandersetzung mit den Kennzeichen sexualisierter Diskriminierung und Gewalt. Um Handlungssicherheit bei der Konfrontation mit unangemessenen Handlungen zu gewinnen, ist es notwendig, gut vorbereitet zu sein. 

  • Informationen zu Kennzeichen von sexualisierter Gewalt finden Sie hier.
  • Diese englischsprachige Broschüre enthält eine Liste von Mythen über sexualisierte Diskriminierung und Gewalt sowie Argumentationshilfen dagegen (ab S. 65).
  • Reaktions- und Verhaltenstipps für Zeug*innen diskriminierender Handlungen am Arbeitsplatz finden Sie in dieser Broschüre der Stadt Wien (ab S. 11).
  • Einstufung alltäglicher Situationen von der University of Manchester "Where Do You Draw The Line?". 

Sich einlesen und anderen von den Erkenntnissen berichten

Lektüretipps finden Sie auch in den Bausteinen für Workshops und Lehrveranstaltungen im nächsten Abschnitt.

Das Thema in Lehrveranstaltungen integrieren, gemeinsam Workshops entwickeln und durchführen

Diese Tests können Sie in Lehreinheiten zum Einsatz bringen:

Mit unserem Mini-Quiz (5 Aussagen zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt) können die Teilnehmenden herausfinden, an welchen Stellen sie ihr Wissen über sexualisierte Diskriminierung und Gewalt noch vertiefen können.

Teilnehmende können außerdem in dieser interaktiven Übung anhand von Fallbeispielen Kennzeichen sexualisierter Diskriminierung und Gewalt kennenlernen, und hier ihr Wissen zu den Inhalten des gesamten Portals testen.

Sich einer Gruppe anschließen/ sich fachlich dazu vernetzen & austauschen

Um das eigene Bewusstsein zu schärfen und um für Gespräche zum Thema gut ausgestattet zu sein empfiehlt es sich, sich mit anderen regelmäßig auszutauschen. Es gibt im Raum Lüneburg zum Beispiel folgende Gruppen, Arbeitskreise u.ä.:

  • QuARG: Queer, Awareness, Equal Rights und Gender Matters im Allgemeinen Student*innenausschuss (AStA)
  • Lüneburger Netzwerk Antidiskriminierungsberatung
  • Das Gleichstellungsbüro, die AStA-Sprecher*innen und das QuARG-Referat des AStA planen gemeinsam ein Pool von Awareness-Expert*innen aufbauen, die auf Veranstaltungen der Leuphana und studentischen Veranstaltungen, präsent sind und aktiv werden. Ziele sind unter anderem, für Diskriminierungen, übergriffiges Verhalten oder Gewalt zu sensibilisieren, Feedbackmöglichkeiten für die Veranstaltenden zu bieten, im Rahmen von Awareness-Workshops Expertisen auszubilden, einen Austausch mit bereits erfahrenen Personen zu initiieren und ein Leitfaden bzw. ein Awareness-Konzept für das Awareness-Team und die Veranstaltenden zu entwickeln. Zukünftig werden mehr Informationen bereitgestellt. In der Zwischenzeit können Sie mehr Informationen unter dieser Adresse bekommen: genderdiversity@leuphana.de.
  • Queerfeministische Initiative Lüneburg

Mit Wortmeldungen, Texten oder öffentlichen Performances auf das Thema aufmerksam machen

An vielen Orten wird derzeit mit Kampagnen, öffentlichen Performances und Statements auf das Thema sexualisierte Diskriminierung und Gewalt aufmerksam gemacht. Hier kann man sich inspirieren lassen:

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Unter "Was ist sexualisierte Diskriminierung und Gewalt“ finden Sie Beispiele für Handlungen, die unangemessen sind, Empfehlungen für das Erkennen und Benennen von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt, Informationen über Folgen für Betroffene sowie Richtlinien und Gesetze.

Unter "Welches Miteinander leben wir an unserer Hochschule" finden Sie Informationen über die Haltung der Leuphana zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt, Ausführungen zu einer präventiven Hochschulkultur und Konsequenzen bei unangemessenen Handlungen.

Unter "Was kann ich tun, wenn ich selbst betroffen bin" finden Sie Unterstützungsmöglichkeiten seitens der Hochschule, Berichte von Betroffenen über ihren Bewältigungsprozess, Tipps zur Selbsthilfe und zum Sicherheit gewinnen.

Unter "Wie kann ich Betroffene unterstützen" finden Sie Informationen über häufige Abwehrreaktionen und ihre Konsequenzen, Empfehlungen für hilfreiches Handeln und eine unterstützende Haltung im Gespräch sowie für Selbstfürsorge als Unterstützer*in.

Kontakt

Dr. Kathrin van Riesen
Universitätsallee 1, C40.158
21335 Lüneburg
Fon +49.4131.677-1060
kathrin.van.riesen@leuphana.de