Mobilität und Kooperation

Das International Office bietet Lehrenden und Wissenschaftler*innen der Leuphana Beratung und Unterstützung an bei der Planung und Durchführung individueller Aufenthalte im Ausland zu Lehr- und Forschungszwecken und bei der Konzeption und Durchführung internationaler Kooperationsprojekte in Forschung und Lehre.

Einen ersten Überblick über Fördermöglichkeiten für internationale Vorhaben finden Sie auf diesen Seiten. Wenn Sie weitere Informationen benötigen, senden Sie uns gern eine E-Mail oder rufen Sie uns an. Wir unterstützen Sie gern bei der Antragstellung.

Förderprogramme interne Antragstellung

Informationen über Programme der Individual- und Projektförderung, die eine zentrale Antragstellung (über das International Office) erfordern und/oder eine interne Antragstellung vorsehen, finden Sie nachfolgend im Überblick.

Erasmus+

Erasmus+, das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union, bündelt die vorherigen EU-Bildungsprogramme für Lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die Kooperationsprogramme im Hochschulbereich mit dem Ziel, Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und die Modernisierung der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der Kinder- und Jugendhilfe voranzubringen. Über die EU-Staaten hinaus nehmen auch Island, Liechtenstein, FYR Mazedonien, Norwegen und die Türkei am Programm teil.

    Das Erasmus+ Programm gliedert sich in drei Leitaktionen:

    • Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen
    • Leitaktion 2: Partnerschaften und Kooperationsprojekte
    • Leitaktion 3: Unterstützung politischer Reformprozesse

    Die Antragstellung für die meisten Mobilitätsmaßnahmen und für die Strategischen Partnerschaften erfolgt dezentral bei der jeweiligen Nationalen Agentur, in Deutschland ist dies für Hochschulen der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD.

    Mobilität von Einzelpersonen

    Gefördert wird vor allem die Mobilität innerhalb Europas und in geringerem Umfang auch mit anderen Teilen der Welt. Gefördert werden Studierende aller Studienzyklen bis einschließlich der Promotion, die ein Teilstudium oder Praktikum im Ausland absolvieren möchten, und das Lehr- und Verwaltungspersonal für Kurzzeitdozenturen und Weiterbildungsaufenthalte im Ausland.

    Die Förderung der individuellen Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Verwaltungspersonal setzt grundsätzlich einen zentralen Antrag der Universität und dessen Bewilligung voraus; mit der Antragstellung ist das  International Office betraut. Ein solcher Antrag bezieht sich zum einen auf die klassische Erasmus-Mobilität innerhalb der am Programm teilnehmenden Länder, es kann aber aber ein Antrag auf Förderung der Mobilität mit Partnerländern gestellt werden. Die jährlichen Antragstermine liegen i.d.R. Anfang Februar. In beiden Fällen müssen die zu fördernden Mobilitäten mit Partnerhochschulen in sogenannten Inter-institutional Agreements vereinbart werden.

    Wenn Sie mit europäischen oder außereuropäischen Partnern den Austausch von Studierenden und/oder Personal vereinbaren möchten, setzen Sie sich bitte frühzeitig mit dem International Office in Verbindung.

    Wenn Sie einen Lehr- oder Weiterbildungsaufenthalt an einer Partnerhochschule durchführen möchten, finden Sie weitere Informationen hier.

    Das vorherige Exzellenz-Programm Erasmus Mundus, das ein volles Master-Studium in ausgewählten europäischen Masterprogrammen mit gemeinsamem Abschluss unterstützte, ist nun Teil von Erasmus+. Für die Entwicklung und Durchführung von Joint Master Degrees, also gemeinsamer Masterprogramme mit Partnerhochschulen im Ausland, können Fördermittel einmal jährlich beantragt werden. Die Antragstellung ist komplex und erfordert im Vorfeld eine Vielzahl von Abstimmungsprozessen innerhalb der Universität und mit den potentiellen Partneruniversitäten.Bitte setzen Sie sich bei einem solchen Vorhaben ebenfalls sehr frühzeitig mit dem International Office in Verbindung.

    Förderung von Partnerschaften und Kooperationsprojekten

    In der Leitaktion 2 wird die projektbasierte Zusammenarbeit mit internationalen Partnern gefördert. Sie gliedert sich in drei Programmlinien, die eine strukturelle Unterstützung der Hochschulen bei der Umsetzung ihrer Internationalisierungsstrategien ermöglichen:

    • Strategische Partnerschaften mit dem Ziel der Innovation und dem Austausch bewährter Verfahren zwischen Hochschulen und anderen Einrichtungen im Bildungsbereich;
    • Kapazitätsaufbauprojekte im Hochschulbereich (ex Tempus, Alfa, Edulink);
    • Wissensallianzen, die eine projektbasierte Kooperation zwischen Hochschulen, Unternehmen und Verbänden ermöglichen.

    Weitere Informationen finden Sie dazu auf den Webseiten der Nationalen Agentur EU-DAAD

    Vorhaben, für die im Rahmen der Leitaktion 2 Förderung beantragt werden soll, erfordern eine sehr gute Vorbereitung intern wie auch mit den Partnern sowie die Einbettung in die Internationalisierungsstrategie der Universität. Interessenten werden daher gebeten, frühzeitig Kontakt zum International Office aufzunehmen.

    Ansprechpartnerin: Sabine Busse

    Unterstützung politischer Reformprozesse

    Mit der Leitaktion 3 sollen bildungspolitische Reformprozesse in Europa und über die Grenzen Europas hinaus unterstützt werden, die der Modernisierung der europäischen Bildungssysteme dienen und zur Erreichung der Ziele der Europa 2020-Strategie beitragen. Für den Hochschulbereich lassen sich drei übergeordnete Förderziele ableiten:

    • Unterstützung des Bologna-Prozesses
    • Initiierung bildungsbereichsübergreifender Kooperationen
    • Politikdialog mit Drittländern, Stakeholdern und internationalen Organisationen.

     Aktuelle Informationen und Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite der EU-Kommission. Die Antragstellung erfolgt zentral in Brüssel.

     

    Förderung der europäischen und internationalen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung

    Wissenschaft und Forschung leben vom grenzüberschreitenden Austausch von Ideen und Erkenntnissen. Sowohl in der Forschung als auch bei der Gestaltung von Studium und Lehre leisten die internationale Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und die Kooperation von akademischen Einrichtungen einen essentiellen Beitrag zur Sicherung und zum Ausbau der Qualität wissenschaftlichen Arbeitens an den niedersächsischen Hochschulen. Durch den Aufbau und die Intensivierung internationaler Kooperationen und Partnerschaften auf den verschiedenen Ebenen bauen die Hochschulen Niedersachsens ihre Position im globalen wissenschaftlichen Wettbewerb um innovative Ideen und die klügsten Köpfe weiter aus.

    Das Ziel der Förderung der europäischen und internationalen Zusammenarbeit ist die Stärkung des Wissenschaftsstandortes Niedersachsen in drei Förderbereichen:

    • Ausbau der Profilschärfung der niedersächsischen Hochschulen im internationalen Kontext
    • Ausweitung der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit einzelnen Ländern und Regionen sowie in einzelnen Wissenschaftsgebieten
    • Aufbau neuer und Stärkung bestehender internationaler Kooperationen an den Hochschulen

    Weitere Informationen zu den einzelnen Förderformaten sowie das Antragsformular finden Sie auf den Webseiten des MWK.

    Förderprogramme - externe Antragstellung

    Auf nationaler Ebene fördern neben einer Reihe kleinerer Förderorganisationen insbesondere der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) individuelle Aufenthalte von Wissenschaftler*innen im Ausland sowie Kooperationsprojekte mit internationalen Partnern. Eine Übersicht der Förderprogramme und -linien mit internationaler Komponente dieser drei größten deutschen Förderinstitutionen finden Sie unter diesen Links:

    Kontakt

    International Office
    Universitätsallee 1, C 14 / 1. Etage
    D-21335 Lüneburg
    +49.4131.677-1070
    international@uni.leuphana.de