Ausstellungen 2018

  • 15.05.2018 - 15.07.2018 Ausstellung „Urban Sketching“

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Ausstellungen 2018

15.05.2018 - 15.07.2018 Ausstellung „Urban Sketching“

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg.

Das Alltägliche oder das Besondere festhalten, den Augenblick einfangen, nicht im Modus des Handyfotos, sondern mit Zeichenstift, Aquarellfarben, Pinsel oder Feder. Details auf Papier fixieren, die im Vorbeieilen oft unbemerkt bleiben. Jede Zeichnung ist individuell, jedes Bild ist eine Erfahrung, verknüpft mit Erinnerungen an den besonderen Ort, den Augenblick.

Das ist Urban Sketching.

Es begann vor ca. 10 Jahren in den USA und ist inzwischen ein rasant wachsendes weltweites Netzwerk. Eine integrative Bewegung, die sich gegen die Schnelllebigkeit der modernen Welt wendet, die alle willkommen heißt, die Lust am Zeichnen haben, professionelle Künstler/ Künstlerinnen ebenso wie Zeichenbegeisterte ohne künstlerische Ausbildung. Die zentrale Idee: „Wir zeigen die Welt, Zeichnung für Zeichnung“.

416 Bilder sind im Sommersemester in der Ausstellung „Urban Sketching“ im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität zu sehen.  Skizziert, gezeichnet, gemalt von Studierenden aus Lüneburg und Braunschweig in Workshops des Kulturbüros unter professioneller Leitung.

Die Stadt erkunden mit Zeichenstift und Pinsel – endlich einmal Zeit und Muße zu sitzen, zu verweilen, nur zu schauen: Straße, Häuser, Menschen, die Straßenlaterne, der Blumenkasten an dem blauen Fenster, die Stockrosen vor der roten, etwas schiefen Backsteinwand. Nicht der schnelle Blick, sondern genaues Beobachten, intensives Wahrnehmen sind notwendig.

Mosaikartig zusammengesetzt dokumentiert die Ausstellung mit einer Vielzahl kleinformatiger Skizzen, Zeichnungen, gemalten Bildern den kreativen Prozess:
Nicht um die perfekte Abbildung einer Stadtlandschaft geht es dabei, sondern um die eigenen individuellen Möglichkeiten des zeichnerischen Ausdrucks. Jedes der Bilder zeigt eine ganz eigene wiedererkennbare Handschrift und trägt die Möglichkeiten der Entwicklung eines individuellen Stils in sich.
Für die Studierenden sind es nicht nur Zeichenübungen, sondern skizzierte Momentaufnahmen eines Augenblicks, das Alltägliche, das zum Besonderen wird, die Stimmung eines Ortes festgehalten im Skizzenbuch, eine Erinnerung auf Papier.

Noch bis zum 15. Juli zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg im Erdgeschoss und oben auf der Galerie, die Ausstellung:
Skizzen, Zeichnungen und Aquarelle von Studierenden aus den Workshops „Urban Sketching“ des Kulturbüros, geleitet von der freischaffenden Künstlerin Anette Kügler in Lüneburg und  Aleksandra Komina aus dem Studiengang Architektur in Braunschweig.

Vorbereitet wurde, weiterentwickelt wird, die Präsentation im Rahmen des studienbegleitenden Seminars „Ausstellungsmanagement“ mit Studierenden der Leuphana Universität, der TU/ HBK Braunschweig und Studierenden der L’Université de Montpellier unter Leitung von Claudia Jonischkies, Kulturreferentin des Studentenwerks.

Für Rundgänge durch die Ausstellung und Informationen über das Projekt steht das Kulturbüro gern zur Verfügung.

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies
Tel: 04131 - 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de
jonischkies@leuphana.de

Ausstellungen 2017

  • 12.06.2017 - 15.07.2017 Ausstellung „Stencils“

Ausstellungen 2017

12.06.2017 - 15.07.2017 Ausstellung „Stencils“

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg.

Graffiti sind in Städten allgegenwärtig, bedecken oft alle erreichbaren Flächen städtischer Räume. Vieles davon: bestenfalls belanglos. Manches darunter aber tatsächlich Street Art, genuiner Ausdruck widerspenstiger urbaner Kultur.
Viele Graffiti entstehen als Stencils: mithilfe von Schablonen aus unterschiedlichem Material werden die Motive gesprüht oder getupft. Das ist beliebig oft wiederholbar und geht sehr schnell. So tauchen die häufig relativ kleinen Stencil-Motive in der Regel nicht nur einmal auf, sondern in manchen Städten mit einer aktiven Graffiti-Szene begegnet man ihnen immer wieder, oft mit viel Witz an besonderen Stellen platziert.

Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit der Ostfalia Hochschule Suderburg haben in der Lehrveranstaltung Wahrnehmung - Kultur - Praxis unter der Leitung von Michael Koeppen Graffiti nicht nur in der Theorie als ästhetisches Medium zwischen Subkultur und Mainstream analysiert, sondern selbst in praktisch gestalterischen Prozessen Stencils produziert und gesprüht, nicht auf Wände, aber auf Papier.

Nach einer grundlegenden Einführung in Bildsprache, Bildgestaltung und Layout entwickelten die Studierenden eigene Bilderfindungen, die sie gezielt in Stencils umsetzten.
Die Studierenden bearbeiteten Motive aus der Kunstgeschichte, gefundene Bilder/ Fotografien oder selbst gefertigte Fotos, entwickelten und realisierten daraus ganz individuell eigene Bildideen, die sie in Bildschablonen umsetzten und sprühten. Verblüffend dabei war, wie sich zunächst vertraute Vorlagen in diesem Prozess mehr und mehr zu Bildern verselbständigten und ein ästhetisches Eigenleben entfalteten.

Eine Auswahl der entstandenen Arbeiten wurde auf Papier übertragen/ gesprayt und - für Graffiti eher unüblich - eingerahmt: zu sehen im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg vom 12. Juni bis 15. Juli 2017, Montag bis Sonntag von 10 – 20 Uhr im Erdgeschoss und oben auf der Galerie.


Kontakt und Informationen:

Claudia Jonischkies, Dipl. Des., Kunstpäd. HL
Kulturbüro des Studentenwerks

kultur.lg@stw-on.de
jonischkies@leuphana.de
www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg.

Graffiti sind in Städten allgegenwärtig, bedecken oft alle erreichbaren Flächen städtischer Räume. Vieles davon: bestenfalls belanglos. Manches darunter aber tatsächlich Street Art, genuiner Ausdruck widerspenstiger urbaner Kultur.
Viele Graffiti entstehen als Stencils: mithilfe von Schablonen aus unterschiedlichem Material werden die Motive gesprüht oder getupft. Das ist beliebig oft wiederholbar und geht sehr schnell. So tauchen die häufig relativ kleinen Stencil-Motive in der Regel nicht nur einmal auf, sondern in manchen Städten mit einer aktiven Graffiti-Szene begegnet man ihnen immer wieder, oft mit viel Witz an besonderen Stellen platziert.

Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit der Ostfalia Hochschule Suderburg haben in der Lehrveranstaltung Wahrnehmung - Kultur - Praxis unter der Leitung von Michael Koeppen Graffiti nicht nur in der Theorie als ästhetisches Medium zwischen Subkultur und Mainstream analysiert, sondern selbst in praktisch gestalterischen Prozessen Stencils produziert und gesprüht, nicht auf Wände, aber auf Papier.

Nach einer grundlegenden Einführung in Bildsprache, Bildgestaltung und Layout entwickelten die Studierenden eigene Bilderfindungen, die sie gezielt in Stencils umsetzten.
Die Studierenden bearbeiteten Motive aus der Kunstgeschichte, gefundene Bilder/ Fotografien oder selbst gefertigte Fotos, entwickelten und realisierten daraus ganz individuell eigene Bildideen, die sie in Bildschablonen umsetzten und sprühten. Verblüffend dabei war, wie sich zunächst vertraute Vorlagen in diesem Prozess mehr und mehr zu Bildern verselbständigten und ein ästhetisches Eigenleben entfalteten.

Eine Auswahl der entstandenen Arbeiten wurde auf Papier übertragen/ gesprayt und - für Graffiti eher unüblich - eingerahmt: zu sehen im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg vom 12. Juni bis 15. Juli 2017, Montag bis Sonntag von 10 – 20 Uhr im Erdgeschoss und oben auf der Galerie.

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies
Tel: 04131 - 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg.

Graffiti sind in Städten allgegenwärtig, bedecken oft alle erreichbaren Flächen städtischer Räume. Vieles davon: bestenfalls belanglos. Manches darunter aber tatsächlich Street Art, genuiner Ausdruck widerspenstiger urbaner Kultur.
Viele Graffiti entstehen als Stencils: mithilfe von Schablonen aus unterschiedlichem Material werden die Motive gesprüht oder getupft. Das ist beliebig oft wiederholbar und geht sehr schnell. So tauchen die häufig relativ kleinen Stencil-Motive in der Regel nicht nur einmal auf, sondern in manchen Städten mit einer aktiven Graffiti-Szene begegnet man ihnen immer wieder, oft mit viel Witz an besonderen Stellen platziert.

Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit der Ostfalia Hochschule Suderburg haben in der Lehrveranstaltung Wahrnehmung - Kultur - Praxis unter der Leitung von Michael Koeppen Graffiti nicht nur in der Theorie als ästhetisches Medium zwischen Subkultur und Mainstream analysiert, sondern selbst in praktisch gestalterischen Prozessen Stencils produziert und gesprüht, nicht auf Wände, aber auf Papier.

Nach einer grundlegenden Einführung in Bildsprache, Bildgestaltung und Layout entwickelten die Studierenden eigene Bilderfindungen, die sie gezielt in Stencils umsetzten.
Die Studierenden bearbeiteten Motive aus der Kunstgeschichte, gefundene Bilder/ Fotografien oder selbst gefertigte Fotos, entwickelten und realisierten daraus ganz individuell eigene Bildideen, die sie in Bildschablonen umsetzten und sprühten. Verblüffend dabei war, wie sich zunächst vertraute Vorlagen in diesem Prozess mehr und mehr zu Bildern verselbständigten und ein ästhetisches Eigenleben entfalteten.

Eine Auswahl der entstandenen Arbeiten wurde auf Papier übertragen/ gesprayt und - für Graffiti eher unüblich - eingerahmt: zu sehen im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg vom 12. Juni bis 15. Juli 2017, Montag bis Sonntag von 10 – 20 Uhr im Erdgeschoss und oben auf der Galerie.

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Claudia Jonischkies
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Ausstellungen 2016

  • 06.12.2016 - 20.01.2017 Ausstellung "Kairo - Sommer 2015" Eine fotografische Dokumentation von Sophie Drünert
  • 07.04.2016 - 30.05.2016 Ausstellung ""... aus der Perspektive der Kinder: Kinder zeigen ihre Welt""
  • 04.03.2016 - 24.03.2016 Ausstellung "Mit Schirm, Charme und Methode"

Ausstellungen 2016

06.12.2016 - 20.01.2017 Ausstellung "Kairo - Sommer 2015" Eine fotografische Dokumentation von Sophie Drünert

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg.

Manchmal nehmen eigentlich rein fachlich geplante Exkursionen eine überraschende Wendung. So erfuhr es Sophie Drünert, Studentin der Umweltwissenschaften an der Leuphana Universität, in Kairo: "Wir besuchten Umweltprojekte, sprachen mit Experten, tauschten Ideen über Umwelt und Nachhaltigkeit aus.  Bei diesen Diskussionen lernte ich eine junge Ägypterin kennen. Mit ihr ging ich durch die Straßen - die Mohamed Mahmoud Straße mit ihren Graffiti - und sie erklärte mir die Bilder."

Sophie Drünert fotografiert spontan das, was sie sieht, im Vorbeigehen, schnell, ohne lang am Ort zu verweilen, teils unscharf, teils verwackelt, teils mit schwarzen Schatten überlagert, geprägt von der Situation: Es ist nicht die Zeit und nicht der Ort, sich aufzuhalten.Dabei entstehen Momentaufnahmen einer Zeit im Umbruch. Sophie Drünert dokumentiert Spuren, die von diesem Umbruch erzählen, Zeichen auf dem Weg zu einem Ort, an dem Geschichte sich komprimiert. Denn die  Mohamed Mahmoud Straße führt auf den Tahrir Platz in Kairo.

Die Mauern der Straßen sind übersäht mit Wandbildern. Ganze Straßenzüge gleichen seit der Revolution überdimensionalen Leinwänden. Graffiti, Zeugnisse der ägyptischen Revolution, die inmitten der Demonstrationen entstanden: Sie dokumentieren, sie klagen an, sie rufen zur Aktion, sie werden selbst Mittel und Inhalt, gesprüht, überschrieben, übermalt, am Ende werden ganze Wände abgerissen sein, die sie trugen.

Die hastige fotografische Dokumentation fixiert im Vorbeieilen Spuren eines historischen Prozesses, eröffnet Einblicke in die Diversität der ägyptischen Gesellschaft.Die Fotografien erzählen von einer Bildergeschichte mitten in Kairo, berichten über die ägyptische Revolution. Zeigen eine Bilderwand in Bewegung, jeden Tag aufs Neue verändert, von Menschen, die anklagen, Rechte einfordern, ihrem Protest Ausdruck verleihen, trauern. Und von anderen, die die Gegenmacht demonstrieren, Bilder übersprühen, unsichtbar machen, bemalte und besprühte Mauerwände  zerstören.Im Wintersemester 2016/17 zeigt das Kulturbüro in einer umfassenden Ausstellung die Fotografien der Lüneburger Studentin Sophie Drünert aus dem Sommer 2015 in Kairo: eine fotografische Dokumentation dargestellt auf fast 40 Tafeln.

Inzwischen sind diese Fotografien historische Dokumente. Viele der Wandbilder existieren nicht mehr, sind unkenntlich gemacht, die Mauern und Wände teilweise abgerissen. Es bleiben die Fotos dieser Orte. Ein detektivischer Blick sucht sie zu einem Bild zusammenzufügen: 40 Tafeln, mehr als 50 Fotografien, Puzzlestücke in einer Dokumentation.

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Die Ausstellung, vorbereitet mit einer Gruppe von Studierenden im Seminar "Ausstellungsmanagement" des Kulturbüros unter Leitung von Kulturreferentin Claudia Jonischkies, ist im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg vom 6. Dezember 2016 bis 20. Januar 2017, Montag bis Sonntag von 10 - 20 Uhr im Erdgeschoss und oben auf der Galerie zu sehen.
Mittwoch, 14. Dezember um 16 Uhr: Gespräch in der Ausstellung mit Sophie Drünert. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies
Tel: 04131 - 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de
jonischkies@leuphana.de

07.04.2016 - 30.05.2016 Ausstellung ""... aus der Perspektive der Kinder: Kinder zeigen ihre Welt""

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks in Zusammenarbeit mit der studentischen Initiative "Zugvögel" im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg.Kinder aus Peru, Nicaragua, Marokko, Tschechien, Uganda und Togo zeigen ihre Sicht auf ihre Welt: mehr als 500 Bilder umfasst die neue Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks in Zusammenarbeit mit der studentischen Initiative "Zugvögel" im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität.Bunt, fröhlich, spontan, ein farbiges Mosaik aus vielen einzelnen Fotografien, so wirkt die Präsentation aus mehr als 500 Einzelbildern im Foyer der Universitätsbibliothek auf den ersten Blick. Und was da in so bunter und fröhlicher Anmutung daher kommt, lohnt die intensivere Betrachtung.Das Fotoprojekt startete Ende 2014 bei den Lüneburger "Zugvögeln" mit einer Idee: Es sollte eine Dokumentation der kindlichen Lebenswelt in Ländern des globalen Südens entstehen, erstellt von den Kindern selbst.Es ist ein Experiment, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben will. Kontakte zu jungen "weltwärts-Freiwilligen" die aktuell im Rahmen eines entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes im Ausland waren, bereiteten das Projekt vor. 50 Kinder in 6 Ländern beteiligten sich, fotografierten mit den zur Verfügung gestellten Einwegkameras: 20 Bilder für jedes Kind. 20 Bilder, um die eigene Lebenswelt zu dokumentieren. Das ist nicht viel, sicherlich zu wenig, um das, was das Leben ausmacht, in seiner Gesamtheit darstellen zu können.In der Summe jedoch eine Flut von Fotografien, fast 1000 Bilder digitalisiertes Fotomaterial, aus dem das Kulturbüro des Studentenwerks zusammen mit den Lüneburger "Zugvögeln", einem Grafiker und der Arbeitsgruppe Ausstellungsmanagement des Kulturbüros unter Leitung von Kulturreferentin Claudia Jonischkies eine aussagekräftige Präsentation erarbeitete.Das Ergebnis ist zum Semesterstart im Foyer der Bibliothek zu sehen: Eine beeindruckende Dokumentation mit 29 Tafeln, je eine Tafel pro Kind.Was zu sehen ist: Fotografien der Familie bei ihren alltäglichen Verrichtungen, spielende Kinder der Umgebung oder in der Schule, das Neugeborene in der Familie, Haustiere, Hunde, Küken oder ein Papagei, Dinge des Alltags, der Herd, Regale in der Wohnung, der Fernsehapparat, zubereitete Speisen oder einer Ansammlung von Schuhen vor der Tür.Es sind individuelle Blickwinkel der Kinder, sie halten spontan den Augenblick fest. Bilder, die zeigen, was ihnen wichtig ist. Fotografien, die sicherlich nicht repräsentative und allgemeingültige Aussagen treffen, aus dem Abstand betrachtet ein buntes, vielgestaltiges Mosaik. Beim genaueren Hinschauen ein kleiner, intimer Einblick, den die Kinder in ihr Leben gewähren: direkt und unmittelbar, bezaubernd und anrührend.---Das Fotoprojekt wurde initiiert und vorbereitet von der studentischen Initiative "Zugvögel e.V.", einer Lüneburger Regionalgruppe des bundesweit aktiven Vereins, der sich besonders mit der Organisation von Freiwilligendiensten für junge Menschen aus Ländern des Globalen Südens für einen interkulturellen Süd-Nord-Austausch einsetzt. (www.zugvögel.org).Die Kinder stellten ihr Fotomaterial für eine Ausstellung zur Verfügung.Das Kulturbüro des Studentenwerks erarbeitete mit einer Gruppe aus dem Seminar "Ausstellungsmanagement" die Präsentation für das Foyer der Universitätsbibliothek.-- Die Ausstellung im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg ist vom 7. April bis 30. Mai 2016, Montag bis Sonntag von 10 - 20 Uhr im Erdgeschoss und oben auf der Galerie zu sehen.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen! 

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Claudia Jonischkies
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04.03.2016 - 24.03.2016 Ausstellung "Mit Schirm, Charme und Methode"

"Mit Schirm, Charme und Methode" - Arbeitsplatz Hochschulbüro - vom Verwalten zum Managen

Eine Ausstellung des Gleichstellungsbüros der Leuphana Universität Lüneburg im Foyer der Universitätsbibliothek.

Sie sollen jeder Herausforderung gewachsen sein, flexibel im Denken und Handeln, sozial kompetent, mindestens eine Fremdsprache beherrschen, über eine hohe Problemlösungskompetenz verfügen und auch im größten Stress ausgeglichen und freundlich sein: Die Sekretärinnen der Universitäten.

Ohne Sekretärinnen wäre eine funktionierende Hochschule undenkbar. Und trotzdem bleiben die Expertinnen des universitären Verwaltungsapparates in der Regel im Hintergrund.

Genau hier setzt die Wanderausstellung "Mit Schirm, Charme und Methode - Arbeitsplatz Hochschulbüro", die vom 4. bis 24. März im Foyer der Universitätsbibliothek der Leuphana Universität Lüneburg gezeigt wird, an: Sie rückt das "unterstützende Management" in den Vordergrund und richtet gleichzeitig den Fokus auf die Chancengleichheit in den Hochschulbüros.

Das Funktionieren des wissenschaftlichen Geschäftsbetriebs in Hochschulen ist ohne die Tätigkeiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sekretariaten/ der Verwaltung undenkbar. Dabei hat sich in den vergangenen 20 bis 30 Jahre die Arbeit in den Hochschulsekretariat ganz entscheidend verändert: Aus den Schreibkräften von einst wurden Expertinnen eines komplexen Verwaltungsapparats.


Nicht nur, dass die Sekretariatsaufgaben in einer modernen, leistungsstarken Hochschule vielfältiger geworden sind und die Arbeitsverdichtung enorm zugenommen hat, einhergehend damit sind kontinuierlich auch die beruflichen Anforderungen gestiegen.

Einen umfassenden Einblick in diese differenzierte Arbeitswelt der Hochschulsekretariate bietet die Wanderausstellung "Mit Schirm, Charme und Methode - Arbeitsplatz Hochschulbüro", die von der Leibniz-Universität Hannover erstellt wurde.

Die Präsentation informiert in 15 großformatigen Schautafeln über Arbeitsinhalte und Geschichte der Büroarbeit, stellt Qualifikationen einander gegenüber, thematisiert Wertschätzung und Lohnverhältnisse der Frauen in Hochschulsekretariaten und richtet den Blick auf Zukunftsperspektiven und Visionen.

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Eröffnung der Ausstellung am Internationalen Frauentag:

8. März 2016,  11 Uhr, Hörsaal 5, Campus Scharnhorststraße

* Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauftragte, Dr. Kathrin van Riesen
* "Nur Tippse oder doch Büromanagerin?"
Vortrag von Gabriele Hillebrand-Knopff, Bundessprecherin der Kommission "Mitarbeiterinnen in Technik und Verwaltung" der Bundeskonferenz der Hochschulgleichstellungsbeauftragten (BuKoF) von 1997 bis 2015
* Vorstellung der Hochschulsekretärinnen-Initiative an der Leuphana Universität, Gabriele Füllgrabe, Mitglied im Personalrat
* im Anschluss: Rundgang durch die Ausstellung

"Hoch geschätzt - gering vergütet? -  Entgeltgleichheit in Hochschulbüros"
Vortrag von Dr. Andrea Jochmann-Döll, GEFA (Gender, Entgelt, Führung, Arbeit)
17. März 2016, 13Uhr,   Hörsaal 3, Campus Scharnhorststraße

* Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauftragte der Leuphana Universität Lüne-burg, Dr. Kathrin van Riesen und den Vizepräsidenten der Leuphana Universität Lüneburg, Prof. Dr. Markus Reihlen.
(Der 19. März ist der Equal Pay Day.)

Die Ausstellung wird unterstützt durch das Kulturbüro des Studentenwerks OstNiedersachsen und den Personalrat der Leuphana Universität.

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststraße,  ist vom 4. bis 24. März 2016 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen! 

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks
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Tel: 04131 - 78 96 321
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Aussstellungen 2015

  • 27.01.2016 - 05.02.2016 Ausstellung "Der Zweite Weltkrieg in Niedersachsen" und "Kapitulation auf dem Timeloberg"
  • 08.12.2015 - 25.01.2016 Ausstellung "no borders - keine Grenzen"
  • 27.10.2015 - 4.12.2015 Ausstellung „Skulptur. Malerei. Übungen“
  • 01.06.2015 - 30.06.2015 Ausstellung „Cyanotypie“ von Gerolf Schülke
  • 07.04.2015 - 31.05.2015 Ausstellung "Lampedusa - Schiffsfriedhof"
  • 17.01.2015 - 02.03.2015 Ausstellung "Vor aller Augen"

Aussstellungen 2015

27.01.2016 - 05.02.2016 Ausstellung "Der Zweite Weltkrieg in Niedersachsen" und "Kapitulation auf dem Timeloberg"

Ausstellung der Stadt Lüneburg und des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg.

Anlässlich des Gedenktags am 27. Januar für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft präsentiert die Stadt Lüneburg zusammen mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Foyer der Bibliothek der Leuphanan Universität Lüneburg eine Dokumentation zum 2. Weltkrieg mit einem Schwerpunkt auf Niedersachsen. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Historische Regionalforschung (NHR) konzipiert und veranschaulicht neben den Mechanismen, die zu Diktatur und Krieg führten, besonders die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und die Verfolgung im heutigen Niedersachsen, daneben auch den Alltag der Bevölkerung und die Entwicklung der Nachkriegsgesellschaft.

Der Ausstellungsteil "Kapitulation auf dem Timeloberg" zeigt mit Texten und historischen Aufnahmen den Ablauf der Teilkapitulationsverhandlungen der Wehrmacht auf dem Timeloberg bei Lüneburg im Mai 1945.

Die Ausstellung im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität ist vom 27. Januar bis 5. Februar 2016 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen. 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen! 

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies
Tel: 04131 - 78 96 321
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08.12.2015 - 25.01.2016 Ausstellung "no borders - keine Grenzen"

Malerei von dem indischen Künstler Ramani Narayan

Eine Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg.

Vom 8. Dezember bis 25. Januar 2016 zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks Farbkompositionen des indischen Künstlers Ramani Narayan im Foyer der Universitätsbibliothek.

Ramani Narayan wurde 1962 in einem kleinen Dorf in Südindien geboren und wuchs in Mumbai auf. Gemalt habe er schon seit seiner Kindheit, erzählt Ramani Narayan. Doch dann studierte er Wirtschaftswissenschaften und arbeitete im Management verschiedener internationaler Konzerne, bis er 2004 seinen Traum verwirklichte und eine zweite Karriere begann, dieses Mal als Künstler. Inzwischen kann er auf eine Reihe erfolgreicher Ausstellungen in Indien und Ländern Europas verweisen.

Ramani Narayans Bilder sind Farbkompositionen, freie abstrakte Bildgestaltungen in Acrylfarben auf Leinwand. Die Farbflächen in intensiv leuchtenden Farben, in einem überwiegend transparenten Farbauftrag, in rhythmischen Strukturen.

Ramani Narayan  beschreibt seine Bilder als lyrische Malerei. "Meine Bilder sind wie ein Gedicht, Malen ist ein Prozess, ich bin sehr spontan."

Seine Werke entstehen aus der Spontaneität der Bewegung, inspiriert durch Musik, durch Gedichte. Es ist Malerei, die der "Lyrischen Abstraktion" zugerechnet werden kann: Eine Möglichkeit des sehr direkten persönlichen künstlerischen Ausdrucks,  spontane Improvisation, künstlerisch umgesetzte Empfingungen in Farbe und Rhythmus. Intuitiv. Emotional. Assoziativ.

Zu sehen sind im Erdgeschoss und ein Stockwerk höher auf der Galerie des Foyers der Bibliothek bereits acht großformatige Leinwände, die Ramani Narayan eigens für das lichtdurchflutete Foyer der Universitätsbibliothek gemalt/ komponiert hat.

Eine Reihe kleinformatiger Bilder werden die Präsentation erweitern und nach und nach in die Ausstellung integriert.

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität ist vom 8. Dezember bis 25. Januar 2016 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.

Am Donnerstag, 17. Dezember um 15.30 Uhr lädt Ramani Narayan zum Gespräch in die Ausstellung ein.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen! 

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies
Tel: 04131 - 78 96 321
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27.10.2015 - 4.12.2015 Ausstellung „Skulptur. Malerei. Übungen“

Arbeiten von Studierenden aus studienbegleitenden Workshops des Kulturbüros.

Eine Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg.

Mit intensiven, leuchtenden Farben geht es ins Wintersemesters.
Vom 27. Oktober bis 4. Dezember zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks die Ausstellung „Skulptur. Malerei. Übungen“ mit Ergebnissen aus dem Projekt „Studierende arbeiten mit Künstlern/-innen“.

Im Sommersemester zwei studienbegleitende Workshops für Studierende mit zwei sehr unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten:
Das Thema „Farbe“ im Mittelpunkt, ein Workshop zur abstrakten Malerei mit Acrylfarben auf Leinwand, geleitet von der Künstlerin und Malerin Gabriele Nafisa Klipstein.
Zum Thema „Skulpturen aus Stein – en plein air“, ein Workshop mit Hammer, Meißel und Kalksandsteinblöcken, dem tradtionellen Bildhauermaterial mit dem Künstler/ Bildhauer Ivo Gohsmann.

Beide, Gabriele Nafisa Klipstein und Ivo Gohsmann, arbeiten freischaffend als professionelle Künstler/Künstlerin, beide haben ein Studium an einer Hochschule abgeschlossen und bringen langjährige Erfahrungen in der künstlerischen Vermittlung mit:
Hervorragende Voraussetzungen für eine intensive gestalterische Auseinandersetzung mit den Studierenden aus den unterschiedlichen Studienrichtungen der Leupana Universität.

Die Ergebnisse der beiden Workshops werden jetzt im Wintersemester in einer umfassenden Präsentation im Foyer der Unibibliothek gezeigt.
Zu sehen sind im Erdgeschoss und ein Stockwerk höher auf der Galerie des Foyers der Bibliothek: 12 Skulpturen aus den naturweißen Rohblöcken des Kalksandsteins und über 40 abstrakte in leuchtenden Acrylfarben gemalte Bilder auf Leinwand.
Eine intensive individuelle Auseinandersetzung der Studierenden mit gestalterischen Themen, künstlerischen Verfahren und künstlerischem Ausdruck.

Das Kultubüro mit Kulturreferentin Claudia Jonischkies organisiert die Workshopreihen und kuratiert mit Studierenden in Arbeitsgruppen „Ausstellungsmanagement“ die Präsentationen.

Die Ausstellung im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität ist vom 27. Oktober bis 4. Dezember 2015 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies
Tel: 04131 - 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de
jonischkies@leuphana.de

01.06.2015 - 30.06.2015 Ausstellung „Cyanotypie“ von Gerolf Schülke

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg.

Fotografie, die nicht den flüchtigen Augenblick festhält, sondern allmählich im Licht entsteht: Cyanotypien von Gerolf Schülke im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität.

Blautöne, Schattierungen zwischen konturscharf und ungewiss. Fotogenische Zeichnungen, durch Licht entstandene Bilder von Pflanzen, zwischen perfekter dokumentarischer Abbildung der Natur und dem Spiel mit Licht und Schatten.  Der blaue Farbton, vor dem sich Pflanzen in unterschiedlichen Helligkeitswerten abzeichnen, abstrahiert die Darstellung und erzeugt einen distanzierten, unwirklich schwebenden Eindruck.

Blau, Farbe des Himmels und des Meeres, Farbe transzendierender Imagination. Blau, das ist auch die Farbe, die entsteht, wenn bestimmte Eisenverbindungen ultraviolettem Licht ausgesetzt werden, ein chemischer Prozess, die Cyanotypie.

Der Künstler Gerolf Schülke lebt und arbeitet in Düsseldorf und Finnland als Bildhauer und Grafiker. Die Cyanotypien sind ein ganz eigener Arbeitsbereich, sie entstehen während der hellen Sommermonate in Finnland, im Schärengebiet vor der Westküste. Dort, auf den Schären sammelt Gerolf Schülke die einheimischen Pflanzen als Basismaterial für seine Cyanotypien.

Damit greift er auf eine Methode aus den Zeiten der Anfänge der Fotografie zurück, auf ein Verfahren zwischen Foto- und Drucktechnik.

 

Anna Atkins, eine britische Naturwissenschaftlerin, war die erste, die das Verfahren weiterentwickelte und in größerem Umfang und mit hoher Professionalität praktizierte, um Pflanzen, insbesondere Farne, detailgetreu zu dokumentieren. Sie veröffentlichte bereits 1843 das erste Buch, das ausschließlich mit Hilfe der Cyanotypie illustriert war. Präzise Abbildungen von Pflanzen in einer detaillierten, zuvor noch nie gesehenen Qualität.

Der Düsseldorfer Bildhauer und Grafiker Gerolf Schülke greift diese besondere lichtbildnerische Gestaltungsmethode auf und arbeitet seit 10 Jahren an Cyanotypie-Serien von Wiesenkräutern. Zu sehen ist im Foyer der Bibliothek eine Auswahl der über Jahre entstandenen Pflanzen-Fotogramm-Serien.

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Gerolf Schülke, Bildhauer und Grafiker, Düsseldorf und Houtskär/ Finnland. Studium an der Werkkunstschule Hannover, der Kunstakademie Düsseldorf und der Universität zu Köln, Kunsterzieher in Düsseldorf.

Seit 1972 jährlich Sommeraufenthalte im Schärengebiet vor der finnischen Westküste. Seit 2005 Cyanotypien.

Konzeption der Ausstellung: Kulturbüro des Studentenwerks und Arbeitsgruppe Ausstellungsmanagement

Die Ausstellung im Foyer der Bibliothek – Erdgeschoss und oben auf der Galerie - auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg ist vom 1. bis 30. Juni 2015 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.

 

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07.04.2015 - 31.05.2015 Ausstellung "Lampedusa - Schiffsfriedhof"

Fotografie von Katriona Dannenberg und Anja Matz

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks in Kooperation mit dem AStA-Antirassismus-Referat im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität.Zu Beginn des Sommersemesters eine neue Ausstellung im Foyer der Bibliothek: eine Reihe von über 30 großformatigen Fotografien. Schiffe, Schiffswracks, leuchtend blau wie der sommerliche Himmel über der Mittelmeerlandschaft.Was zunächst wie melancholische Blicke auf pittoreske Szenerie wirkt, entwickelt unversehens eine ganz andere Qualität.

Die Bilder zeigen einen Schiffsfriedhof. Den Schiffsfriedhof von Lampedusa.Was da gestrandet, zerstückelt, zerbrochen, zertrümmert ist, das sind die Reste der Schiffe derer, die ankamen. Und plötzlich entwickeln die Dinge, die Details auf den Bildern eine ganz eigene Bedeutung. Ein Paar Turnschuhe, die an einem Schiffsrumpf baumeln, Decken, eine Jacke, ein Pullover; zurückgelassen von Menschen, die für sich keinen anderen Weg mehr sahen, die mit diesen Booten von den Küsten Afrikas starteten und Europa erreichten.

Fotografiert von den beiden Greifswalderinnen Katriona Dannenberg und Anja Matz. Lampedusa 130 Kilometer nördlich von Tunesien, 200 Kilometer südlich von Sizilien, schroffe Felsen, dürre Vegetation. 4500 Menschen leben hier vor allem von Fischfang und Tourismus. Seit einigen Jahren kommen fast täglich Flüchtlingsboote in den Hafen, das Auffanglager ist überfüllt, vor der Küste sinken Schiffe, Menschen ertrinken.Katriona Dannenberg und Anja Matz waren im Spätsommer auf der Insel, stießen auf den Schiffsfriedhof und fotografierten. Die vielen leuchtend blau-weiß gestrichenen Boote, geborstene Schiffskörper, ein riesiges Feld mit Trümmern, Bootsteile wie geschreddert. Einige der Boote haben Abdrücke von Händen auf ihren Bootswänden, andere tragen gemalte Augen auf ihrem Rumpf. Seit der Antike gelten die Augen Seefahrern als schutzbringendes Zeichen. Sie sollen helfen, den richtigen Weg zu finden, vor Unglück schützen.Jedes Jahr riskieren tausende Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ihr Leben. Zurück bleiben ihre Boote.Der Schiffsfriedhof dieser Bilder existiert inzwischen nicht mehr. Er ist abgebrannt. Zeugnis liefert allein die Fotodokumentation. Verstörend schöne Bilder.

Die Ausstellung wurde initiiert vom AStA-Antirassismus-Referat der Leuphana Universität. Der Verein "Bildungsschiff Lovis e.V." stellte das Fotomaterial und Informationen zur Verfügung.

Das Kulturbüro des Studentenwerks erarbeitete eine Präsentation für das Foyer der Universitätsbibliothek.

Die Ausstellung im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität ist vom 7. April bis 31. Mai 2015 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.

 

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks,
Claudia Jonischkies,
Tel: 04131 - 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de
jonischkies@uni.leuphana.de
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17.01.2015 - 02.03.2015 Ausstellung "Vor aller Augen"

 

 

"Vor aller Augen. Fotodokumente des nationalsozialistischen Terrors in der Provinz"

Eine Ausstellung der Stiftung Topografie des Terrors, Berlin im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg.

Der nationalsozialistische Terror wurde nicht nur hinter dem Stacheldraht der Lagerzäune, hinter Gefängnismauern, in den Verhörzimmern der Geheimen Staatspolizei und in den besetzten Gebieten jenseits der Reichsgrenzen ausgeübt. Zahlreiche Fotos belegen, dass die organisierte Gewalt gegen Minderheiten, politische Gegner und Andersdenkende auch auf den Straßen und Plätzen deutscher Städte stattfand. Der Terror war alltäglich und öffentlich.

Die Wanderausstellung der Stiftung Topographie des Terrors „Vor aller Augen“ umfasst etwa 100 Fotografien mit begleitenden Texten aus rund hundert lokalen Archiven und Sammlungen Deutschlands: Sie zeigen die Deportation deutscher Juden vor den Augen von Schulkindern und Passanten, das Anprangern und Kahlscheren von Frauen auf öffentlichen Plätzen, Propaganda- und Boykottaktionen von SA und SS gegen jüdische Geschäfte und viele andere Szenen, in denen Menschen vor aller Augen bloßgestellt und gedemütigt, bedroht, verhaftet und abtransportiert wurden.

Die deutsch-englische Fotodokumentation „Vor aller Augen“ entstand auf der Basis einer bundesweiten Recherche in Regional- und Lokalarchiven und besteht aus 16 großformatigen Tafeln, die in inhaltlicher Abfolge in sechs Serien - beginnend mit Fotografien und Berichten zu frühen antijüdischen Diskriminierungen bis hin zur Deportation und Verwertung jüdischen Eigentums - die öffentlichen Szenen des alltäglichen Terrors in der NS-Zeit eindrucksvoll demonstrieren.

Die Stiftung Topografie des Terrors wurde 3 Jahr nach ihrer Gründung durch den Senat der Stadt Berlin 1995 als selbständige Stiftung konstituiert, gemeinsame Träger sind das Land Berlin und die Bundesrepublik Deutschland. Die Stiftung verfolgt das Ziel, historische Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen zu vermitteln, sowie zur aktiven Auseinandersetzng mit dieser Geschichte anzuregen.

Die Ausstellung im Foyer der Leuphana Universität, initiiert von Prof. Dr. Christa Cremer- Renz und Dr. Sigrid Vierck,  unterstützt in der Ausstellungskonzeption und -organisation vom Kulturbüro des Studentenwerks, wird aus Anlass der diesjährigen Verleihung des Hosenfeld/ Szpilman-Preises vom 17. Januar bis 1. März im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität zu sehen sein.

Dienstag, 20. Januar 2015 um 18 Uhr: Eröffnung der Ausstellung im Foyer der Bibliothek mit dem Präsidenten der Leuphana Universität, Prof. (HSG) Dr. Sascha Spoun.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Kontakt und Informationen:
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Aussstellungen 2014

  • 13.10.2014 - 28.11.2014 Ausstellung "Skulptur _ Skizze _ Malerei"
  • 28.5.2014 - 14.7.2014 Ausstellung "Skizzenbuch (2) - Tagebuch eines Sommers"
  • 14.04.2014 - 36.05.2014 Ausstellung „Skizzenbuch (1) – ein Jahr Israel und Palästina“
  • 28.01.2014 - 14.03.2014 Ausstellung "Detroit. Ruinen"

Aussstellungen 2014

13.10.2014 - 28.11.2014 Ausstellung "Skulptur _ Skizze _ Malerei"

Kunst ist lernbar!
Das ist ein Leitthema des Projekts der kultur.werkstatt. des Kulturbüros mit studienbegleitenden Workshops zu Kunst und Kultur.
In diesen Workshops geschieht etwas, das der landläufigen Meinung über Kunst widerspricht: Dass künstlerisches Gestalten allein eine Frage der Begabung sei - entweder man habe sie oder eben nicht.
In den Workshops wird für die Studierenden erfahrbar, wie künstlerisches Gestalten ein individuell kreativer und zugleich äußerst kommunikativer Prozess ist. Damit die Arbeit aber das Niveau eines rein autodidaktischen Dilettierens überschreitet, braucht sie intensives, kontinuierliches Arbeiten unter professioneller Leitung.

Die vom 13. Oktober im Foyer der Unibibliothek präsentierte Ausstellung zeigt Schritte der  Studentinnen und Studenten auf diesem Weg:
Skulpturen aus Rohblöcken des Baumberger Sandsteins, ein traditionelles Material der Stein-bildhauerei, das u. a. auch beim Bau des Kölner Doms verwendet wurde, Acrylmalerei zum Thema Atmosphäre/Wolkenbilder, Federzeichnungen und Aquarelle aus dem Workshop „Stadtlandschaften“ und Skizzen mit Bleistift und Kohle zum Thema „Zeichnen lernen - Figur im Raum“.

Die Studierenden setzen sich in den unterschiedlichen Workshops intensiv mit künstlerischen Themen auseinander.  Zu Beginn eines jeden Workshops steht das Handwerkliche, das Erlernen von gestalterischen Verfahren, grundlegende Techniken der Steinbildhauerei, der Umgang mit Aquarell- oder Acrylfarben, perspektivisches Darstellen, das Sehen lernen mit Blei- und Kohlestiften im schnellen Skizzieren.
In einem zweiten Schritt geht es um die individuelle Interpretation von Sichtweisen. Oft geht das überraschend schnell. Denn alle Workshops werden von professionell arbeitenden Künstlern und Künstlerinnen geleitet; alle haben erfolgreich ein gestalterisches Studium an einer Kunsthochschule oder Universität abgeschlossen, alle arbeiten freischaffend, und alle bringen Erfahrung in der Vermittlung mit: Ursula Blancke Dau, Anette Kügler, Gudrun Jakubeit und Ivo Gohsmann.

Das Kultubüro mit Kulturreferentin Claudia Jonischkies organisiert die Workshopreihen und kuratiert die Präsentationen, unterstützt von studentischen Tutorinnen aus den Kulturwissenschaften, hier Claudia Jochim, Anneke Fröhlich und Sara Gnadke.

Zu sehen sind im Erdgeschoss und ein Stockwerk höher auf der Galerie des Foyers der Bibliothek, eine Reihe von 12 Steinskulpturen und über 40 gezeichnete, gemalte Bilder. Übungen in künstlerischen Verfahren und in künstlerischem Ausdruck, erste Schritte einer intensiven individuellen Auseinandersetzung mit gestalterischen Themen und der eigenen individuellen Kreativität: Schritte auf dem Weg.

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität ist vom 13. Oktober bis 28. November 2014 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.


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28.5.2014 - 14.7.2014 Ausstellung "Skizzenbuch (2) - Tagebuch eines Sommers"

Skizze, Zeichnung, Malerei aus dem Workshop "Skizzenbuch" des Kulturbüros.

Tagebuch einmal ganz anders, nicht geschrieben, sondern gezeichnet und gemalt. 16 Studierende aus verschiedenen Fachbereichen der Leupnana Universität arbeiteten mit an dem Kunstprojekt "Skizzenbuch - Tagebuch eines Sommers" unter der Leitung von Kulturreferentin Claudia Jonischkies.

Und hierum geht es: Zu lernen, Gedanken in Bilder zu fassen, statt in Worte. Sich mit Stift und Pinsel auszudrücken. Realität an der eigenen Wahrnehmung zu spiegeln.

Gleich am Anfang stand die Ermunterung, jeden Tag zu skizzieren und zu zeichnen. Spielerisch und nebenbei, in den Tagesablauf integriert, Situationen, Gedanken, Stimmungen, Begebenheiten festzuhalten mit Farbe, Stift und Pinsel, auf dem Unicampus, im Bus oder der Bahn, in der Vorlesung oder in der Pause auf der Mensawiese, abends in der WG oder bei gemeinsamen Treffen mit FreundInnen in der Kneipe ... .
Begleitet wurde das Projekt von der studentischen Tutorin, Luisa-Lisanne Forck. Neben regelmäßigen Arbeitstreffen mit Gruppen- oder Einzelkorrektur zu gestalterischen Fragen, gab es professionellen künstlerischen Input von der Künstlerin Gudrun Jakubeit an zwei Workshop Nachmittagen.

Eine Auswahl der Zeichnungen mit 112 Einzelbildern ist jetzt in einer eigens zusammengestellten Präsentation im Foyer der Bibliothek zu sehen.

Die Studierenden zeichneten und malen ihr ganz persönliches Tagebuch. Skizzenbücher gefüllt mit Skizzen und Zeichnungen dokumentieren die täglichen Begebenheiten, Eindrücke und Erfahrungen. So spiegeln sich direkt und unmittelbar in jedem Tagebuch der eigene, individuelle Zugang wider, sehr persönliche Erlebnisse, Begegnungen und Stimmungen. Bemerkenswert dabei, wie sich in jedem Buch von Seite zu Seite die individuelle "Handschrift" des Zeichnens entwickelt.
Das Aufzeichnen der Gedanken in Bildern war eine ganz neue Erfahrung für die beteiligten Studierenden, die Annäherung an eine individuell sehr bereichernde Möglichkeit der Kommunikation, Gesehenes und Erfahrens festzuhalten, zu dokumentieren und mitzuteilen. Es sind Bücher - so drückte es eine der Studentinnen aus - voller Augenblicke.  Jede Seite ein besonderer Tag.


Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität ist vom 28. Mai bis 14. Juli 2014 zu sehen.


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14.04.2014 - 36.05.2014 Ausstellung „Skizzenbuch (1) – ein Jahr Israel und Palästina“

Zeichnung von Luisa-Lisanne Forck

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek.
„So oft schon hier aufgewacht und eingeschlafen und dazwischen so viel erlebt.“
Farbzeichnungen aus einem Skizzenbuch von Luisa-Lisanne Forck, Studentin der Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität: Zwischen Abitur und Studienbeginn ein freiwilliges soziales Jahr in einem Wohnheim für geistig und körperlich behinderte Menschen in der Nähe von Tel Aviv.
Das ist ein Jahr neuer intensiver Erfahrungen in einem fremden Land, ein Jahr zusammenleben und arbeiten mit geistig und körperlich behinderten Menschen, ein Jahr voller Begegnungen mit Menschen aus Israel und Palästina, ein Jahr mit Gesprächen und Diskussionen zur aktuellen gesellschaftlichen und politischen Situation - und das Bemühen um Verstehen.

Zum Sommersemester präsentiert das Kulturbüro des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität eine Auswahl von Skizzen und  Zeichnungen in kräftigen Farben, allesamt entstanden während dieses Jahres in Israel und Palästina. Skizzenbücher füllt Luisa-Lisanne Forck mit Skizzen und Zeichnungen, dokumentiert ihre Eindrücke und Erfahrungen in einem Blog im Online-Magazin ihres Heimatortes. Eine Auswahl der Zeichnungen ist nun im Foyer der Bibliothek zu sehen. Ergänzt werden die Bilder durch Textfragmente aus dem Blog. So spiegeln sich direkt und unmittelbar sehr persönliche  Erlebnisse und Stimmungen, Begegnungen mit Menschen in Israel und Palästina.

Die gezeichneten Bilder und die Aufzeichnung der Gedanken in Schriftform, zwei Möglichkeiten der Annäherung, zwei sich ergänzende Möglichkeiten, sich auszudrücken und mitzuteilen.


„Seit ich denken kann zeichne ich. Meine Eltern haben viele meiner ersten Versuche aufbewahrt. Später habe ich schreiben gelernt und seitdem schreibe ich auch viel. Ein Buch mit vielen leeren Seiten und Stifte habe ich immer bei mir.“

„Meine Gedanken in Worte oder Bilder zu fassen hilft mir, sie zu sortieren und Erlebnisse zu verarbeiten oder Entscheidungen zu treffen oder einfach nur zur Ruhe zu kommen.“

„Fotos mag ich auch, aber die Bücher voller Augenblicke bedeuten mir mehr als digitale Bilder. Mit jeder Seite verbinde ich eine Situation, ein Gefühl, Tage, Menschen und Gedanken.“(Luisa-Lisanne Forck)

28.01.2014 - 14.03.2014 Ausstellung "Detroit. Ruinen"

Eine Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Universitätsbibliothek

Ein Abgesang: Detroit, einst das Herz der US-Industrie und eine der reichsten Städte der Welt ist heute eine Stadt im bodenlosen Fall mit einer enormen Konzentration von Arbeitslosigkeit, Armut und Kriminalität, entvölkert bis auf die Hälfte seiner einstigen Bevölkerungszahl.
Zum Ende der Vorlesungszeit im Wintersemester zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks im Foyer der Universitätsbibliothek und parallel dazu in der  Mensa auf dem Unicampus eine umfangreiche Ausstellung mit ca. 60 großformatigen Fotografien: Detroit. Ruinen [1] Ein Auslandsaufenthalt in den USA, ein Praktikum in Detroit: Chance für Antonia Mahler, Studentin im Master Studiengang „Management & Marketing“ der Leuphana Universität fachrelevante Auslandserfahrungen zu sammeln. Und mehr als das, der Aufenthalt in Detroit berührt auf besondere Weise, eine Auseinandersetzung mit Stadt und Geschichte beginnt. Fotos entstehen, sie forschen dem Verfall des früheren Glanzes nach.
Mit Fotoapparat und Stativ dokumentiert Antonia Mahler die dystopischen Szenerien der Stadt: Ruinen der Gebäude, die Detroit einst berühmt machten, wie das 1913 gebaute „Michigan Central Station“, das nach einem Brand 2009 zerstörte „Easttown Theatre“, die Ruinen des „Lee Plaza“, der ehemals nobelsten Appartementanlage der Stadt oder das „Michigan Theatre“, das kurz nach seiner Schließung in ein Parkhaus umfunktioniert wurde – nur noch der Stuck an der Decke reflektiert den ehemaligen Glanz.
In einer der ehemals reichsten Städte der Welt blieben nur noch Ruinen vom früheren Prunk. Freistehende Fassaden von Hochhäusern als Mahnmale einer vergangenen Zeit, Bäume durchwachsen zerfallende Hausmauern, Straßen sind von Sträuchern und Gras überwuchert. Und wurden einst die modernsten und luxuriösesten Autos in der „Packard Plant“ hergestellt, wird dieses 15 Hektar große Areal die größte verlassene Fabrik der Welt: Drehort nun für apokalyptische Filme wie „Transformers“.


Vorbereitet wurde die Präsentation im Rahmen des studienbegleitenden  Seminars „Ausstellungsmanagement“ unter Leitung von Claudia Jonischkies,  Kulturreferentin des Studentenwerks mit Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg.

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststr. 1, ist vom 28. Januar bis 14. März 2014 zu sehen.

Mo bis Fr 8.30 - 20 Uhr; Sa und So 10 - 18 Uhr
Dienstag, 4. Februar, 13.30 Uhr, Foyer der Bibliothek:
Gespräch in der Ausstellung mit Antonia Mahler
Die zweite Präsentation „Detroit. Ruinen [2]“ wird in der Mensa auf dem Campus ab Anfang
Februar gezeigt.

 

Kontakt und Informationen:
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Ausstellungen 2013

  • 02.12.2013 - 12.01.2014 Ausstellung "Radierung"
  • 18.07.2013 - 30.09.2013 Ausstellung "ich natürlich, oder?!"
  • 16.05.2013 - 28.06.2013 Ausstellung "Street Art [1]"
  • 18.03.2013 - 6.05.2013 Ausstellung „… raus aus der Schublade!“
  • 19.12.2012 - 25.01.2013 Ausstellung "Cover/ Discover"

Ausstellungen 2013

02.12.2013 - 12.01.2014 Ausstellung "Radierung"

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Universitätsbibliothek.

Radierungen, Druckgrafik von Studenten und Studentinnen der Leuphana Universität im Foyer der Bibliothek: Ergebnisse aus dem Workshop mit der Künstlerin und Illustratorin Ursula Blancke Dau.
Das Kulturbüro des Studentenwerks organisierte diesen Workshop in einer für das gestalterische Arbeiten besonders inspirierenden Atmosphäre: im Atelier der Künstlerin in der Lüneburger Altstadt. Die Studierenden erlebten nicht nur die alte Drucktechnik der Radierung aus eigener Arbeit, zugleich nahmen sie auch ein Stück weit am Atelierleben einer freischaffenden Künstlerin teil.

Radierung, von lateinisch „radere“, kratzen, wegnehmen, entfernen, bezeichnet ein grafisches Tiefdruckverfahren. Erste Radierungen sind aus dem 15. Jahrhundert u.a. von Albrecht Dürer bekannt oder die Radierungen von Rembrandt aus dem 17. Jahrhundert.
In dem Workshop experimentierten die Studierenden besonders mit der Methode der Ätzradierung: Auf eine Metallplatte wird ein Lack aufgebracht, in den dann die Zeichnung spiegelverkehrt mit einem speziellen Werkzeug, der Radiernadel, hineingeritzt wird. Der folgende Prozess des chemischen Ätzens greift die Metallplatte nur dort an, wo die Lackschicht verletzt wurde. Anschließend wird Druckfarbe in die geätzten Vertiefungen der Metallplatte gerieben und zusammen mit dem besonders saugfähigen, dicken Büttenpapier unter hohem Druck durch eine handbetriebene Druckwalze geschickt. Dabei wird das Papier in die Vertiefungen gedrückt und nimmt die Farbe auf.

Die Ausstellung zeigt die vielfältigen Ergebnisse der studentischen Experimente mit Material und Verfahren. Zu sehen sind kleinformatige Serien mit in Farbe und Druckintensität variierenden Drucken oder auch Bildreihen, die den Prozess der Bearbeitung der Druckplatte, die einzelnen Plattenzustände, in Schritten dokumentieren. Zur Veranschaulichung des Druckprozesses sind in zwei Vitrinen die einzelnen Druckplatten, oft noch mit Farbresten, und das Handwerkszeug wie Radiernadel, Farbwalze etc. ausgestellt.

Im Prozess der eigenen gestalterischen Arbeit wurde den Studierenden schnell deutlich: Das Verfahren der Radierung hat ganz besondere Ausdrucksmöglichkeiten, ein einheitlicher Auflagendruck mit vollständig identischen Exemplaren ist kaum möglich und auch nicht das Ziel: jeder einzelne Druck ist individuell, ein Unikat.


Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststr. 1,  ist vom 2. Dezember bis 12. Januar 2014 zu sehen. 
Mo bis Fr 8.30 - 20 Uhr; Sa und So 10 - 18 Uhr

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks, Claudia Jonischkies,
Tel: 04131 - 78 96 321

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18.07.2013 - 30.09.2013 Ausstellung "ich natürlich, oder?!"

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Universitätsbibliothek.

Ausstellung zu deutschsprachigen Literaturnobelpreisträger und -preisträgerinnen im Bibliotheksfoyer der Leuphana Universität Lüneburg. Dreizehn deutschsprachige Literaturnobelpreisträger und -preisträgerinnen sind Thema der neuen Ausstellung, die vom Kulturbüro des Studentenwerks zusammen mit der Literarischen Gesellschaft Lüneburg e.V. im Foyer der Universitätsbibliothek in den Sommermonaten gezeigt wird.
"ich natürlich, oder ?!" Das soll im Jahr 1981 Gabriel Garcia Márquez einem Journalisten am Tag der Verleihung des Nobelpreises für Literatur auf die Frage geantwortet habe, ob er wisse, wer der diesjährige Preisträger sei. Doch Márquez‘ Freude war verfrüht. Nicht er wurde gewählt, sondern Elias Canetti, einer der dreizehn deutschsprachigen Autorinnen und Autoren, denen die Stockholmer Nobel-Stiftung diese hohe Auszeichnung von 1901 bis heute zuerkannt hat.
Márquez Enttäuschung dauerte indes nicht allzu lange. Denn bereits im Folgejahr erhielt er als erster Kolumbianer den Literaturnobelpreis.
13 deutschsprachige Nobelpreisträger und -preisträgerinnen für Literatur     - wer waren die eigentlich? Die jüngeren von ihnen sind oft in Erinnerung: Herta Müller 2009, Elfriede Jelinek im Jahre 2004 und Günter Grass 1999.  Ebenso Heinrich Böll (1972) und Hermann Hesse (1946) fallen einigen Studierenden noch spontan ein; vielleicht auch noch Gerhart Hauptmann (1912). Aber die komplette Liste bekommt kaum einer oder eine der befragten Studenten und Studentinnen zusammen. Ein guter Grund für das Kulturbüro des Studentenwerks, zusammen mit Hannelore Krome, Vorsitzende der Literarischen Gesellschaft Lüneburg die Wanderausstellung der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. mit Sitz in Berlin  in die Leuphana Universität nach Lüneburg zu holen und den vielen nicht nur studentischen Besuchern und Besucherinnen der Universitätsbilbiothek zur präsentieren.
Ergänzend zu den 15 Schaubildern werden in zwei Vitrinen über 50 Werke der ausgezeichneten Autoren und Autorinnen -  teils aus privatem teils aus dem Bestand der Universitätsbibliothek - gezeigt.

Der Nobelpreis für Literatur ist die weltweit höchste Ehrung, die einer Schriftstellerin oder einem Schriftsteller zuerkannt werden kann. Während in den ersten Jahren der über einhundertjährigen Verleihungsgeschichte vor allem die klassische Meisterschaft preiswürdig war, wählte die Schwedische Akademie nach dem Zweiten Weltkrieg oft die so genannten Bahnbrecher der Literatur.
Die Ausstellung versucht daher, das Spanungsfeld von literarischer Qualität und den sich wandelnden Rezeptionsbedingungen zu spiegeln. Die Ausstellung "ich natürlich, oder?!"  ist vom 18. Juli  bis 30. September 2013 im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg zu sehen. Mo bis Fr  8.30 - 21  Uhr

Rundgang und Gespräch in der Ausstellung:
Freitag, 27. September, 18.30 Uhr

Informationen: Literarische Gesellschaft Lüneburg, e.V.,  Hannelore Krome; www.ligelue.de

 

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Foto

16.05.2013 - 28.06.2013 Ausstellung "Street Art [1]"

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Universitätsbibliothek.

Street Art, das ist inzwischen eine anerkannte Form der Kunst im öffentlichen Raum. Anders als bei den sonst allgegenwärtigen Tags nächtlicher Sprayer als grafischen Markierungszeichen geht es hier um Bilderfindungen. Und diese Bilder beziehen ihre Wirkung aus der unmittelbaren physischen Bindung an den urbanen Raum.

Vom 16. Juni an ist nun im Foyer der Bibliothek eine neue Ausstellung zu sehen: "Street Art [1]" als erste Serie von 30 großformatigen Fotografien, die die Studentinnen Anna-Lena Sender, Nora Sophie Schröder, Claudia Jochim und die Projektgruppe des Seminars Ausstellungsmanagement unter Leitung von Claudia Jonischkies, Kulturreferentin des Studentenwerks präsentieren.

Es sind Fotografien, die verschiedene Formen der Street Art aus den Großstädten Athen, New York, Berlin und Städten Südfrankreichs dokumentieren.
Die Serien von Fotografien in der Ausstellung zeigen die Vielfalt der Street Art im urbanen Raum: Dabei weniger die großflächigen monumentalen Wandmalereien, vergleichbar den "Murals", die oft als Auftragsarbeit ganze Hausfassaden im öffentlichen Raum gestalten und mit sozialkritischen Inhalten wirken - wie etwa die Arbeiten internationaler Künstler und Künstlerinnen der Street Art Szene, die zur Startwoche im Jahr 2009 in die Stadt Lüneburg eingeladen wurden.

Die Dokumentation zeigt eher die kleineren, unscheinbareren Arbeiten:
"Stencils", bei der mit Hilfe von Schablonen das jeweilige Bild aufgesprüht wird, "Sticker", eine Spielart, bei der Aufkleber im öffentlichen Raum, vorzugsweise an Hauswänden, Schildern, etc. angebracht werden, "Paste-ups", den mit Kleister oder Leim auf Hauswänden und Mauern aufgezogenen plakatartig gestalteten Bildern.
Hier sind es oft kleinformatige Zeichnungen oder Schablonenbilder, die das jeweilige Gebäude oder auch die Materialität der verwitternden Mauern mit abblätternder Farbe, Rissen im Mauerwerk oder freiliegender Verkabelung in feinsinnigen Anspielungen in die Gestaltung mit einbeziehen.

Die Einordnung zwischen akzeptierter Street Art und unerlaubter Verunzierung bleibt dabei immer fließend: Straßenkunst, die charakteristisch für den Ort, direkt auf ihn bezogen ist, wie Graffiti und Wandmalereien auf Resten der Berliner Mauer, Äußerungen mit politischem Bezug aus Athen oder die spielerisch mit diffizilem Witz eher unscheinbar, wie im Vorübergehen entstandenen Wandbilder aus Südfrankreich.


Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststr. 1,  ist vom 16. Mai bis 28. Juni 2013 zu sehen.
Mo bis Fr 8.30 - 20 Uhr; Sa und So 10 - 18 Uhr

Eine zweite Serie mit weiteren 45 Bildern, "Street Art [2]" wird in der Mensa auf dem Campus Anfang Juni folgen.

 

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Foto

18.03.2013 - 6.05.2013 Ausstellung „… raus aus der Schublade!“

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Universitätsbibliothek.

„… raus aus der Schublade!“ - so startete zu Beginn des Wintersemesters ein neues Projekt des Kulturbüros unter Leitung von Claudia Jonischkies, Kulturreferentin des Studentenwerks.

Aufgerufen waren Studierende aller Studiengänge, ob Wirtschafts- oder Umweltwissenschaften, Lehramt oder Kulturwissenschaften, sich an einem ganz besonderen Ausstellungsprojekt zu beteiligen: eigene künstlerisch-gestalterischen Arbeiten, neben dem Studium entstanden, aus dem Privaten heraus in die Öffentlichkeit zu bringen.

12 Studentinnen und Studenten aus verschiedenen Studiengängen beteiligten sich. Jetzt sind pünktlich zu Beginn des Sommersemesters die Ergebnisse eines intensiven Arbeitsprozesses in einer umfangreichen Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität zu sehen:
Acryl- und Ölmalerei in großen Formaten auf Leinwand von Nikolai Djatschenko, Fabio Michalak und Juliane Saß, kleinformatige, persönliche Skizzenbücher, gezeichnete und gemalte Reisetagebücher eines Israel-Jahres von Luisa Forck, Grafiken und Materialcollagen zum Thema „Bienen“ von Lisa Mordhorst, vielfältige Serien von Fotografien über Portraits bis Natur-Makroaufnahmen.

Das breite Spektrum an künstlerischen Arbeiten demonstriert ausdrucksvoll das vielfältige kreative Potential der Studierenden. Und es ist nicht nur die Lust am Malen, Zeichnen und Fotografieren: Die Ausstellung spricht von dem ernsthaften Bemühen der Studenten und Studentinnen auch aus den nicht kulturgeprägten Studiengängen, sich gestalterisch mit Themen auseinander zu setzen, die „am Herzen liegen“, die eigene Perspektive des Sehens und Erlebens festzuhalten.

Mit der Ausstellung zeigen Studierende hier das Medium ihrer Bildsprache als ganz persönliches Ausdrucksmittel in einem aktiv in die (Hochschul-)Öffentlichkeit gerichteten Dialog. Eingebettet wurde das Projekt in das studienbegleitende Seminar „Ausstellungsmanagement“, geleitet von Claudia Jonischkies mit den studentischen Tutorinnen Yanti Soerjana und Juliane Saß, das regelmäßig jedes Semester angeboten wird. In Projektgruppen bereitet es die Ausstellungen im Foyer der Universitätsbibliothek, in der Mensa, im International Office und Methodenzentrum vor.

Die an dem Ausstellungsprojekt beteiligten Studentinnen und Studenten: Antonia Mahler, Elisa Bracht, Fabio Michalak, Juliane Saß, Karen Wetzer, Lara Manukyan, Lisa Mordhorst, Luisa Lisanne Forck, Nikolai Djatschenko, Sophie Haw, Tsany Ratna Dewi, Yanti Bianca Soerjana.

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststr. 1, ist vom 18. März bis zum 6. Mai zu sehen.
Mo bis Fr 8.30 - 20 Uhr; Sa und So 10 - 20 Uhr

Mittwoch, 3. April, 16 Uhr: Gespräch und Rundgang durch die Ausstellung

 

Kontakt und Informationen:

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Foto der betreuenden Tutoren

19.12.2012 - 25.01.2013 Ausstellung "Cover/ Discover"

Fotografien von Seren Başoğul im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität.

Großformatige Portraits von Frauen, frontal und formatfüllend ins Bild gesetzt. Auf den ersten Blick eine Vielzahl von Portraits junger Frauen mit einem direkten Blick aus dem Bild heraus. Bei genauerem Betrachten der Bildserien wird jedoch deutlich: Die Inszenierungen zeigen nur 6 verschiedene Personen, die für die Fotoserien Modell standen, aber mit Kopftüchern in vielen Variationen um den Kopf drapiert: mal flippig, mal verspielt, mal folkloristisch, mal mondän, als Stirnband oder das Haar komplett verhüllendes Tuch. Und es verblüfft, wie unterschiedlich jeweils die gleiche Person wirken kann, je nachdem, wie ein Stück Tuch um den Kopf geschlungen ist.
Vom 19. Dezember bis zum 25. Januar 2013 zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks zusammen mit dem Frauen- und Gleichstellungsbüro der Leuphana Universität im Bibliotheksfoyer der Universität die Ausstellung „Cover/ Discover“ mit Fotografien der Diplom Designerin Seren Başoğul.

Deutlich wird dabei: Das Kopftuch ist nie nur ein Stück Stoff, nie bloßes Accessoire, sondern immer Bedeutungsträger.
Flippig um den Kopf geschlungene Tücher wecken Assoziationen an die „Flower-Power-Bewegung“, das streng unterm Kinn oder im Nacken gebundene Tuch an die sogenannten„Trümmerfrauen“, das weit wallende an Filmstars der 50er  Jahre, das streng das Haar verhüllende Tuch steht für die Kopftücher der muslimischen Frauen oder Cabrio-Fahrerinnen, die schleierartig um den Kopf drapierten Tücher lassen an Mariendarstellungen denken, andere wiederum an Brautschleier oder an die kunstvoll verschlungenen Turbane der Tuareg.

Seren Başoğul studierte an der University of Applied Siences in Aachen Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Grafikdesign und arbeitet als freiberufliche Diplom Designerin.

Ihr Fotoprojekt „Cover/ Discover – eine visuelle Annäherung“ wurde in verschiedenen Ausstellungen präsentiert und in der überregionalen Presse diskutiert.

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststr. 1, ist vom 19. Dezember bis 25. Januar 2013 zu sehen. Mo bis Fr 8.30 - 20 Uhr; Sa und So 10 - 18 Uhr

„Bilder im Kopf?“, Gespräch und Rundgang durch die Ausstellung mit Seren Başoğul und Dr. Steffi Hobuß, Leuphana Universität.
Do 17. Januar 2013, 16 Uhr; Unicampus, Kunstatelier C 22
Frauen- und Gleichstellungsbüro der Leuphana Universität,
Valentina Seidel, Tel 04131 - 677 1062, vseidel@leuphana. de

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies
Tel: 04131 - 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de
jonischkies@uni.leuphana.de

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Ausstellungen 2012

  • 19..12.2012 - 25.01.2013 Ausstellung „Cover/ Discover“
  • 5.11. - 15.12.2012 Ausstellung "Anthotypes"
  • 2.10. - 2.11.2012 Ausstellung "Das Bild der Anderen (3)"
  • 24.3. - 23.3.2012 Ausstellung: "Frauen in Naturwissenschaft und Technik"

Ausstellungen 2012

19..12.2012 - 25.01.2013 Ausstellung „Cover/ Discover“

Fotografien von Seren Başoğul im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität.

Großformatige Portraits von Frauen, frontal und formatfüllend ins Bild gesetzt. Auf den ersten Blick eine Vielzahl von Portraits junger Frauen mit einem direkten Blick aus dem Bild heraus. Bei genauerem Betrachten der Bildserien wird jedoch deutlich: Die Inszenierungen zeigen nur 6 verschiedene Personen, die für die Fotoserien Modell standen, aber mit Kopftüchern in vielen Variationen um den Kopf drapiert: mal flippig, mal verspielt, mal folkloristisch, mal mondän, als Stirnband oder das Haar komplett verhüllendes Tuch. Und es verblüfft, wie unterschiedlich jeweils die gleiche Person wirken kann, je nachdem, wie ein Stück Tuch um den Kopf geschlungen ist.
Vom 19. Dezember bis zum 25. Januar 2013 zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks zusammen mit dem Frauen- und Gleichstellungsbüro der Leuphana Universität im Bibliotheksfoyer der Universität die Ausstellung „Cover/ Discover“ mit Fotografien der Diplom Designerin Seren Başoğul.

Deutlich wird dabei: Das Kopftuch ist nie nur ein Stück Stoff, nie bloßes Accessoire, sondern immer Bedeutungsträger.
Flippig um den Kopf geschlungene Tücher wecken Assoziationen an die „Flower-Power-Bewegung“, das streng unterm Kinn oder im Nacken gebundene Tuch an die sogenannten„Trümmerfrauen“, das weit wallende an Filmstars der 50er  Jahre, das streng das Haar verhüllende Tuch steht für die Kopftücher der muslimischen Frauen oder Cabrio-Fahrerinnen, die schleierartig um den Kopf drapierten Tücher lassen an Mariendarstellungen denken, andere wiederum an Brautschleier oder an die kunstvoll verschlungenen Turbane der Tuareg.

Seren Başoğul studierte an der University of Applied Siences in Aachen Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Grafikdesign und arbeitet als freiberufliche Diplom Designerin.

Ihr Fotoprojekt „Cover/ Discover – eine visuelle Annäherung“ wurde in verschiedenen Ausstellungen präsentiert und in der überregionalen Presse diskutiert.

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststr. 1, ist vom 19. Dezember bis 25. Januar 2013 zu sehen. Mo bis Fr 8.30 - 20 Uhr; Sa und So 10 - 18 Uhr

„Bilder im Kopf?“, Gespräch und Rundgang durch die Ausstellung mit Seren Başoğul und Dr. Steffi Hobuß, Leuphana Universität.
Do 17. Januar 2013, 16 Uhr; Unicampus, Kunstatelier C 22
Frauen- und Gleichstellungsbüro der Leuphana Universität,
Valentina Seidel, Tel 04131 - 677 1062, vseidel@leuphana. de

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies
Tel: 04131 - 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de
jonischkies@uni.leuphana.de

 

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5.11. - 15.12.2012 Ausstellung "Anthotypes"

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Universitätsbibliothek.

Zu Beginn der dunklen, nebligen Jahreszeit zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität eine Ausstellung, die an den Sommer erinnert: 63 Bilder mit grasgrünen, blauvioletten oder rotschattierten Fotodrucken von Studierenden aus dem Seminar "zwischen Kunst und Naturwissenschaften" unter Leitung von Claudia Jonischkies, Kulturreferentin des Studentenwerks aus dem Sommersemester.

Zu sehen ist eine Vielzahl von verschiedenen mit farbigen Pflanzensäften von Mangold, Spinat, Rotkohl, Roter Bete oder Petersilie eingefärbten Papieren, auf die ein fotografisches Bild projiziert wurde, in der Anmutung von Aquarellen und zugleich der Zeichengenauigkeit von Fotografien.
Die auf den kleinformatigen Blättern erscheinenden Bilder von Menschen, Landschaften, Architektur, Straßenszenen wirken wie flüchtige Gedankenfetzen, Traumbilder: das verblassende Holzpferd eines Karussells, eine mächtige Baumkrone, eine Marienstatue, ein Heiligenbild, das wie eine Erscheinung auftaucht und wieder verschwindet.
Die Bilder kommunizieren Prozesse der Vergänglichkeit, Assoziationen einer anderen Realität, kaum dass sie da sind, schon wieder verblichen.

Die Ausstellung zeigt die vielfältigen Ergebnisse der im Seminar mit den Studierenden erarbeiteten experimentellen und dabei besonders naturbezogenen Fototechnik, die Naturwissenschaftliche Phänomene für eine künstlerische Umsetzung nutzt.

Der Begriff "Anthotypie" ist griechischen Worten entlehnt: übersetzt bedeutet er so viel wie "Blütendruck". Die Serien beruhen auf der Wirkung der Photosynthese, der Einwirkung von Sonnenlicht auf die Licht absorbierenden Farbstoffe der Pflanze, wie das Chlorophyll. So wie die klassische Photographie Silbersalze verwendete, wird hier eine Technik der Fotografie mit pflanzlicher Photosynthese als Medium der Bildentstehung entwickelt.

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststr. 1,  ist vom 5. November bis 15. Dezember 2012 zu sehen.
Mo bis Fr 8.30 - 20 Uhr; Sa und So 10 - 18 Uhr

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies
Tel: 04131 - 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de
jonischkies@uni.leuphana.de

 

Foto

 

2.10. - 2.11.2012 Ausstellung "Das Bild der Anderen (3)"

Fotodokumentationen zu interkulturellen Projekten

Ausstellungen des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Universi-tätsbibliothek.

"Das Bild der Anderen (3)" ist die dritte Ausstellung in einer Reihe aufeinander bezogener Präsentationen zum Thema "Fotografie in interkulturellen Projekten", die an verschiedenen Orten auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg seit dem Sommersemester zu sehen sind.
Aktuell wird im Foyer der Bibliothek eine Fotodokumentation der Doktorandin Vera Rosamaria Brandner mit 21 großformatigen Fotodrucken auf Acrylplatten gezeigt.

Die Initiative zu diesem Ausstellungsprojekt ging von Dr. Ulli Vilsmaier, Juniorprofessorin im Methodenzentrum der Leuphana Universität aus. Sie vermittelte den Kontakt zur Doktorandin, Vera Rosamaria Brandner an der Universität Wien, die als Fotografin und zugleich Geschäftsführerin des interkulturellen Vereins ipsum e.V., die Fotografien für die Ausstellungen in Lüneburg zur Verfügung stellte.
Vorbereitet wurde die Präsentation dann im Rahmen des Projekts "Kultur Austausch" des Kulturbüros des Studentenwerks, einem Projekt, mit dem Schwerpunkt, kooperative Kulturprojekte mit Studierenden anderer Hochschulen zu initiieren und zu realisieren.

  "ipsum", erklärt Vera Rosamaria Brandner, "ist das lateinische Wort für 'selbst‘. Ipsum ist ein Verein, der sich das Ziel setzt, interkulturelle Dialoge zwischen Menschen verschiedener Länder durch das Medium der Fotografie zu fördern." Die Vision dabei: eine alternative Berichterstattung zu ermöglichen, indem die betroffenen Menschen selbst über ihre Realität berichten und ihre eigenen Bilder zeigen.
"Was wir über die Welt erfahren, welches Bild wir uns von anderen Ländern, Kulturen und Gegebenheiten machen, hängt heutzutage zu einem entscheidenden Teil von den Medien ab. Sie setzen die Schwerpunkte - was von ihnen ignoriert wird, bleibt auch uns meist unbekannt. Was würde passieren, wenn Menschen, denen es verwehrt ist, die Medienlandschaft aktiv mitzugestalten, plötzlich die Möglichkeit erhalten, sich zum Ausdruck zu bringen? Wie sehr würde sich das, was sie erzählen, von dem abheben, was wir jeden Tag aus Zeitung, Radio und Fernsehen erfahren?" (www.ipsum.at)

Die Ausstellung im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität zeigt Fotografien aus verschiedenen Projekten mit interkulturellem Vermittlungsanspruch: Bilder fotografiert von Menschen aus Pakistan, Afghanistan, Israel, Angola und den palästinensischen Gebieten. Das sind Regionen, die immer wieder im Zentrum medialer Berichterstattung stehen.
Hier jedoch - und das ist das Besondere -  wird den dort lebenden Menschen, die normalerweise keinen Zugang zu Bildmedien haben, in Projekten die Möglichkeit gegeben, Momente ihrer Lebenswelt, Alltägliches oder besondere Ereignisse in Fotografien festzuhalten und damit die eigene Perspektive in den Mittelpunkt zu rücken, mit Bildern eigene Geschichten zu erzählen und - vielleicht auch - öffentlich zu machen.


Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststr.,  ist bis zum 2. November 2012 zu sehen.
Mo bis Fr 8.30 - 20 Uhr; Sa und So 10 - 18 Uhr

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks OstNiedersachsen
Claudia Jonischkies, Tel: 04131 - 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de
jonischkies@uni.leuphana.de

 

Fotos:
Samra Arif
Tamara Habash
Karima Jalal Khan

24.3. - 23.3.2012 Ausstellung: "Frauen in Naturwissenschaft und Technik"

Biographien herausragender Wissenschaftlerinnen aus vier Jahrhunderten.

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Bibliotheksfoyer der Leuphana Universität Lüneburg.

Vom 24. Februar bis zum 23. März zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks mit Unterstützung des Frauen- und Gleichstellungsbüros der Leuphana Universität im Bibliotheksfoyer der Universität die Ausstellung "Frauen in Naturwissenschaft und Technik". Die Präsentation dokumentiert Lebenswege von 23 herausragenden Wissenschaftlerinnen aus 4 Jahrhunderten.

Vorgestellt werden ausgewählte Forscherinnen, Mathematikerinnen, Chemikerinnen, Physikerinnen, Ingenieurinnen, eine Architektin, Medizinerinnen, Astronominnen vom 17. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.Alle zeichnen sich durch hervorragende Leistungen innerhalb ihrer Fachgebiete aus, und das trotz meist massiver struktureller und gesellschaftlicher Widerstände. Beispielhaft stehen dafür besonders die in der Ausstellung vorgestellten Nobelpreisträgerinnen:  Marie Curie, Gerty Theresa Cori, Maria Goeppert-Mayer, Iréne Joliot Curie, Dorothy Crowfoot Hodgkin.

Dabei beleuchtet die Ausstellung nicht nur die Lebensläufe der Wissenschaftlerinnen, sondern auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, innerhalb derer sie lebten, arbeiteten, forschten. Sie wirft ein Schlaglicht auf eine gar nicht so entfernte Vergangenheit, in der Frauen in Wissenschaft und Technik erst gegen den Widerstand ihrer Gesellschaft erfolgreich sein konnten. Die Ausstellung versteht sich nicht nur didaktisch, indem sie historische Vorbilder von erfolgreichen Wissenschaftlerinnen vorstellt, sondern sie zeigt individuelle weibliche Lebensentwürfe in ihrer Bezogenheit und Bedingtheit  durch den jeweiligen gesellschaftlichen Rahmen. In diesem Rückblick wird  zugleich Gegenwart anschaulich begreifbar: Lebensgeschichte wird zum kulturhistorischen Dokument.

Idee und Konzeption zur Ausstellung entwickelte und realisierte Katrin Molge, Gleichstellungsbeauftragte der Fachhochschule Lübeck.

Die Ausstellung "Frauen in Naturwissenschaft und Technik" ist vom 24. Februar bis 23. März im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg zu sehen.

    Mo - Fr 8.30 - 23 Uhr, Sa und So 10 - 18 Uhr
    Mo, 27. Februar, 12.30 Uhr, Rundgang durch die Ausstellung

 

Kontakt und Informationen zur Ausstellung:

Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies
04131- 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de
jonischkies@uni.leuphana.de

 

Fotos:
Marie Curie
Lise Meitner
Marie Sibylla Merian