Vorlesungsverzeichnis
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Lehrveranstaltungen
Forschungsmethoden der Kulturwissenschaften (Ringvorlesung für alle) (Vorlesung)
Dozent/in: Jutta Röser
Termin:
wöchentlich | Dienstag | 12:15 - 13:45 | 03.12.2007 - 08.01.2008 | C HS 3
Einzeltermin | Di, 15.01.2008, 12:15 - Di, 15.01.2008, 13:45 | C HS 4
wöchentlich | Dienstag | 12:15 - 13:45 | 22.01.2008 - 01.02.2008 | C HS 3
Inhalt: In der Ringvorlesung für alle Studierenden der Angewandten Kulturwissenschaften werden verschiedene Felder und Gegenstände der Lüneburger Kulturwissenschaften von unterschiedlichen Lehrenden vorgestellt und deren methodische Herangehensweisen jeweils veranschaulicht. Es stehen hier nicht - wie im ersten Teil des Leuphana-Semesters - einzelne Methoden im Zentrum, sondern die Frage, auf welchen Wegen KulturwissenschaftlerInnen zu ihren Erkenntnissen gelangen. Zusätzlich wählt jede/r Studierende ein Vertiefungsseminar aus dem Angebot aus. Hier werden spezifische Methoden vertiefend behandelt und oft auch selbst erprobt. Sie sind frei in Ihrer Wahl im Rahmen der zur Verfügung stehenden Plätze. Die Vertiefungsseminare sind also nicht an spezielle Studiengebiete gebunden. Anmeldung ab 25.10.07 über MyStudy. Geplante Themen der Ringvorlesung: 1. -Einführung zum Modul: Themen, Konzept, Organisation (Prof. Dr. Röser) -Kulturwissenschaften: Entwicklung und Gegenstände (Dr. Hobuss) 2. Wege geschichtswissenschaftlicher Erkenntnisse (Prof. Dr. Weinhauer) 3. Sprache analysieren (Prof. Dr. Fetzer) 4. Mediatisierte Kommunikation analysieren (Prof. Dr. Röser) 5. Kulturräume analysieren (PD Dr. Pries) 6. Visuelle Kultur analysieren (Prof. Dr. Bisanz) 7. Kulturelle Praktiken analysieren (Prof. Dr. Kirchberg) Zu den Themen der Vertiefungsseminare vgl. die Überblicksliste in myStudy. Weitere Informationen am 17.10. im Rahmen der Einführung in den Major Kulturwissenschaften.
Vertiefendes Seminar: Methoden und Quellen der Geschichtswissenschaft (Proseminar)
Dozent/in: Klaus Weinhauer
Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 04.12.2007 - 01.02.2008 | C 12.105 Seminarraum
Inhalt: Die praktische Arbeit mit verschiedenen geschichtswissenschaftlichen Quellen und Methoden bildet den Schwerpunkt des Proseminars. Es geht u.a. um folgende Fragen: Wie gelangt man zu geschichtswissenschaftlichen Erkenntnissen, was sind typische Arbeitsmittel, Recherchestrategien und Methoden und wie unterscheiden sie sich von denen der Nachbarwissenschaften, wie werden Archivmaterialien ausgewertet und wie werden geschichtswissenschaftliche Hausarbeiten angefertigt? Diese Probleme werden an konkreten Beispielen diskutiert, wobei u.a. politische Gewalt, Terrorismus und Jugendkulturen im Mittelpunkt stehen.
Vertiefendes Seminar: Medieninhalte untersuchen. Methoden der Textanalyse (1) (Proseminar)
Dozent/in: Jan Pinseler
Termin:
wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 04.12.2007 - 29.01.2008 | C 12.102 Seminarraum
Inhalt: Für die Analyse von Medieninhalten sind Methoden notwendig, mit denen die unterschiedlichsten Arten von Texten analysiert werden können. In diesem Seminar werden interpretative Verfahren vorgestellt, die beispielhaft in der Untersuchung von Zeitungsartikeln angewendet werden. Dabei werden wir uns zu Beginn des Seminars für ein Thema entscheiden - dies könnte z.B. der Diskurs über Migration oder der Diskurs über Arbeitslosigkeit sein -, um dann vergleichend zu betrachten, wie über dieses Thema in unterschiedlichen Tageszeitungen berichtet wird. In der gemeinsamen Arbeit an diesen Zeitungsartikeln wird dann deutlich werden, wie die Vorgehensweise wissenschaftlicher Forschung in der Praxis aussieht.
Vertiefendes Seminar: Medieninhalte untersuchen. Methoden der Textanalyse (2) (Proseminar)
Dozent/in: Jan Pinseler
Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 04.12.2007 - 29.01.2008 | C 12.013 Seminarraum
Inhalt: Für die Analyse von Medieninhalten sind Methoden notwendig, mit denen die unterschiedlichsten Arten von Texten analysiert werden können. In diesem Seminar werden interpretative Verfahren vorgestellt, die beispielhaft in der Untersuchung von Zeitungsartikeln angewendet werden. Dabei werden wir uns zu Beginn des Seminars für ein Thema entscheiden - dies könnte z.B. der Diskurs über Migration oder der Diskurs über Arbeitslosigkeit sein -, um dann vergleichend zu betrachten, wie über dieses Thema in unterschiedlichen Tageszeitungen berichtet wird. In der gemeinsamen Arbeit an diesen Zeitungsartikeln wird dann deutlich werden, wie die Vorgehensweise wissenschaftlicher Forschung in der Praxis aussieht.
Vertiefendes Seminar: Medienhandeln im Alltag verstehen - Ethnografische Methoden (Proseminar)
Dozent/in: Jutta Röser
Termin:
wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 04.12.2007 - 29.01.2008 | C 16.222 Seminarraum
Inhalt: Ethnografie versucht das Alltagshandeln der Menschen zu rekonstruieren und zu verstehen und wurde ursprünglich in der Ethnologie im Hinblick auf fremde Kulturen entwickelt. Im Kontext der Medien und Kommunikationsforschung geht es darum zu untersuchen, wie Menschen im Alltag mit Medien umgehen. Während traditionelle Methoden wie etwa die Quotenmessung des Fernsehens nur isoliert erheben, wie viele Menschen wann vor welchem TV-Programm saßen, interessiert sich Ethnographie zum Beispiel dafür, wie Fernsehen in das Familien und Beziehungsleben eingebettet ist oder als Begleitmedium funktioniert. Bezogen auf die digitalen Medien wie Handy und Internet geht es darum, die Prozesse zu verstehen, in denen neue Medien nach und nach in den Alltag eingefügt werden, und darum, den in neuer Weise mediatisierten Alltag oder veränderte Kommunikationskulturen zu untersuchen. Im Seminar werden die Grundlagen der Methode anhand von einführenden Texten vermittelt und eigene kleine Fallstudien durchgeführt. Diese basieren vor allem auf Interviews kombiniert mit Beobachtungen zum Medienhandeln.
Vertiefendes Seminar: Einführung in die Besucherforschung (Proseminar)
Dozent/in: Volker Kirchberg
Termin:
wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 04.12.2007 - 29.01.2008 | C 14.001 Seminarraum
Inhalt: Dieses vertiefende Seminar macht Studenten mit einem elementaren Bestandteil empirischer Methoden in den Angewandten Kulturwissenschaften vertraut, der Besucherforschung, und zwar am Forschungsobjekt "Museum". Wir werden Konzepte und Ideen der empirischen Sozialforschung aufgreifen, die Sie in den Vorlesungen der Module "Wissenschaft nutzt Methoden" kennenlernen und in die Praxis umsetzen. Dabei werden wir uns nicht nur konkret mit der Besucherforschung für Museen auseinandersetzen, sondern real Besucherbefragungen in Lüneburger Museen durchführen. Das Seminar wird in folgende Abschnitte strukturiert werden: • Grundlagen der Konstruktion standardisierter Fragebögen, problemorientierte Begründung der Aufnahme von Fragen in den Fragebogen, Fallstricke der Fragenformulierung • Grundlagen der Erhebungsorganisation (Zeitplanung und Stichprobenziehung), • Grundlagen computergestützter Auswertung (Codierung, Dateneingabe, Datenanalyse) • Interpretation der Ergebnisse (auch in Hinblick auf Interessen in den Museen) Das Seminar wird drei Teile haben: Im ersten Teil des Seminars werden Sinn und Zielrichtung einer Besucherforschung für Lüneburger Museen behandelt und die daraus abgeleitete Struktur eines standardisierten Fragebogens besprochen. Im zweiten Teil werden die Techniken der Besucherforschung praktisch in ausgewählten Lüneburger Museen angewandte – wir werden diese Befragungen selber durchführen. Im dritten Teil werden die erhobenen Daten codiert, computergestützt ausgewertet und interpretiert. Abschluss des Seminars (Leistungsnachweis) ist die Erstellung von Teilberichten für den Endbericht, der auch den Museen zur Verfügung gestellt werden soll.
Zeitzeugen befragen - Die Methode der Oral History (Seminar)
Dozent/in: Ulrich Lölke
Termin:
wöchentlich | Mittwoch | 16:15 - 17:45 | 05.12.2007 - 30.01.2008 | C 16.222 Seminarraum
Inhalt: Wissenschaften sind literale Traditionen, d.h. sie stützen sich auf die Schrift und sind von der Schriftlichkeit ihrer Quellen abhängig. NIcht-schriftliche Quellen und Überlieferungsformen wurden lange übersehen. Gegen diese Vorstellung wurde in den Geschichtswissenschaften die Methode der Oral History entwickelt, die sich für eine mündlich überlieferte Geschichte interessiert. Die Methode wurde auch in anderen Kulturwissenschaften übernommen. Das Seminar befasst sich in erster Linie mit der Vorstellung, der Erarbeitung und dem Ausprobieren der Methode der Oral History.
Einführung in die empirischen Arbeitsmethoden der Geographie - Übung zur Vorlesung (zugleich vertiefendes Seminar zur Veranstaltung 11003000 Wissenschaft hat Methoden. Grundlagen und Methoden der Angewandten Kulturwissenschaften) (Übung)
Dozent/in: Florian Dünckmann
Termin:
wöchentlich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 04.12.2007 - 29.01.2008 | C 11.008 Lernwerkstatt
Inhalt: Folgende Themen werden in der Übung behandelt 1. Standleben: Einführung in geographisches Denken 2. "Dann schauen wir eben einmal nach": Unterschiede zwischen alltäglicher und wissenschaftlicher Erfahrung 3. "Wo genau liegt die Grenze der Innenstadt": Methoden und Probleme der Kartierung 4. "Nachfragen kostet nix?": Methoden und Probleme der Fragebogenerstellung 5. "Im Durchschnitt ist der Hase tot": Einfache statistische Verfahren und ihr Aussagewert 6. "Die Welt in einer Handvoll Kategorien zusammengefasst": Zum Umgang mit amtlichen Daten
- Leuphana-Bachelor - Leuphana-Semester - Wissenschaft nutzt Methoden. Grundlagen und Methoden der Angewandten Kulturwissenschaften
- Umweltwissenschaften - Hauptstudium - Wahlpflichtfächer - 77500 Umweltplanung / Naturschutz (W4)
- Angewandte Kulturwissenschaften - Nebenfach Kulturlandschaftsentwicklung, Naturschutz, Umweltkommunikation - Kulturlandschaftsentwicklung, Naturschutz, Umweltkommunikation
- Angewandte Kulturwissenschaften - Hauptfach Kulturgeographie - Kulturgeographie
- Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen - Unterrichtsfach Geographie/Erdkunde - Geographie/Erdkunde