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Lehrveranstaltungen

Kunstpraxis und politische Gewalt: Transnationale Perspektiven aus den Amerikas (Seminar)

Dozent/in: Sebastián Eduardo Dávila

Termin:
wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 13.10.2025 - 09.12.2025 | C 14.102 a Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 09.01.2026, 13:00 - Fr, 09.01.2026, 19:00 | C 14.006 Seminarraum
wöchentlich | Dienstag | 16:15 - 17:45 | 13.01.2026 - 20.01.2026 | C 14.102 a Seminarraum

Inhalt: Gewalt ist nicht nur eine persönliche, sondern eine soziale Erfahrung. Ihre politische Qualität ergibt sich aus der Dynamik zwischen individuellen und kollektiven Akteur*innen, z.B. zwischen Zivilist*in und Staat. Das Seminar widmet sich Kunstpraktiken, die in unterschiedlichen Medien und Strategien auf politische Gewalt reagieren, sie zu eigen machen oder transformieren. Was unter politische Gewalt zu verstehen ist und welche Formen sie annimmt wird mit Referenz auf Gewalttheorien, sowie auf konkreten Fällen herausgearbeitet, insbesondere aus Lateinamerika des 20. Jahrhunderts. Dieser Kontext steht exemplarisch, sowohl für die Ausweitung staatlicher und transnationaler Gewalt, etwa während der vielen militärischen Diktaturen, als auch für gesellschaftliche sowie institutionelle, ebenfalls transnationaler Widerstandspraktiken, etwa der historischen Aufarbeitung von Genoziden. Welche Rolle nicht nur Künstler*innen, sondern auch die Institutionen der Kunst dabei spielen wird kritisch debatiert. Unter anderem behandelt das Seminar explizite Gewalt — sensible Inhalte also, die die kollektive Gestaltung eines sensibilisierten Gesprächsraumes erfordern, um die sich die die Seminarteilnehmer*innen bemühen.