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Vorlesungsverzeichnis

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Lehrveranstaltungen

Economic Statecraft (Seminar)

Dozent/in: Hana Attia

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 12.102 Seminarraum

Inhalt: Economic statecraft is the use of economic tools, i.e. financial and regulatory, to achieve foreign policy objectives. For a long time, the primary focus in International Relations was on the threat or use of force, with tools for economic statecraft being seen as mere symbolic gestures or tools of little consequence. Nevertheless, in the last three decades, there has been a remarkable surge in the utilization of tools for economic statecraft. A recent example is the use of economic sanctions to respond to the Russian invasion of Ukraine. This course familiarizes students with the different tools available in the economic statecraft toolkit, including trade, foreign direct investment, and sanctions. We will study how and when governments select from their economic statecraft toolkit—which frequently involves selecting between economic rewards and punishment. Additionally, we will study the conditions under which these tools work best, while emphasizing the conceptual and methodological issues involved in measuring their effectiveness.

Politische Repräsentation und Partizipation junger Menschen (Seminar)

Dozent/in: Mathis Brinkmann

Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 12.101 Seminarraum

Inhalt: Junge Menschen nehmen durchschnittlich seltener an Wahlen teil, präferieren andere Parteien und sind seltener in Parlamenten vertreten als mittelalte und ältere Menschen. Wir widmen uns in diesem Seminar politikwissenschaftlichen Debatten um die politische Repräsentation und Partizipation junger Menschen aus theoretischer und empirischer Perspektive. Dabei stehen folgenden Fragen im Vordergrund: Wie lassen sich Altersunterschiede in politischer Repräsentation und Partizipation erklären, welche Konsequenzen erwachsen daraus und was sind mögliche Maßnahmen, um diese Ungleichheiten zu verringern?

Wahlrechtsreformen im internationalen Vergleich (Seminar)

Dozent/in: Robert Vehrkamp

Termin:
14-täglich | Donnerstag | 14:15 - 17:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 5.311 Seminarraum

Inhalt: Die politische Repräsentation ist ein zentraler Bestandteil moderner Demokratien. In allgemeinen Wahlen bestimmen Bürgerinnen und Bürger ihre politischen Vertreterinnen und Vertreter und entscheiden damit über die Zusammensetzung des Parlaments. Dieses trifft gesamtgesellschaftlich verbindliche Entscheidungen und übt damit eine rechtlich autorisierte Herrschaftsfunktion aus. Wessen Interessen aber werden von Abgeordneten und Fraktionen vertreten? Inwieweit stellen Parlamente tatsächlich ein Spiegelbild der Gesellschaft dar? Haben die Meinungen und Interessen der Bürgerinnen und Bürger einen Einfluss auf Policy Outputs? Dieses Seminar bietet Studierenden eine Einführung in grundlegende Konzepte und Theorien der politischen Repräsentation und diskutiert aktuelle Erkenntnisse der empirischen Repräsentationsforschung vor dem Hintergrund der These, die repräsentative Demokratie befinde sich in einer fundamentalen Krise. Dabei wird die politische Repräsentation bestimmter Bevölkerungsgruppen in unterschiedlichen europäischen Staaten verglichen.