Vorlesungsverzeichnis
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Lehrveranstaltungen
2. Semester - AI in Foreign Language Learning and Teaching (Seminar)
Dozent/in: Torben Schmidt
Termin:
14-täglich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 16.04.2026 - 10.07.2026 | C 6.317 Seminarraum
Einzeltermin | Fr, 08.05.2026, 09:00 - Fr, 08.05.2026, 12:00 | C 1.005 Seminarraum
Inhalt: Das Seminar "AI in Foreign Language Learning and Teaching" richtet sich an Lehramtsstudierende im Masterstudium (Projektband) mit dem Ziel, die Potenziale und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz (KI) im Kontext des Fremdsprachenlernens und -unterrichtens zu erforschen. In einem projektorientierten Ansatz werden die Studierenden nicht nur theoretische Kenntnisse erwerben, sondern auch zahlreiche Anwendungsarten (von KI-gestütztem Schreiben über Chatbots bis hin zu intelligenten tutoriellen Systemen) kennen lernen und anschließend konkrete, praxisorientierte Anwendungen von KI-Technologien im Fremdsprachenunterricht entwickeln und beforschen. Prüfungsleistung: Forschungsbericht (80%) mündliche Präsentation (20%) Das Projektband streckt sich über zwei Semester.
2. Semester - Forschung im Sachunterricht (Seminar)
Dozent/in: Eva Freund
Termin:
14-täglich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 7.320 Seminarraum | Beginn in der 2. Semesterwoche
2. Semester - Gesellschaftliche Querschnittsthemen im Kontext von Schule beforschen (alle Fächer, GHR) (Seminar)
Dozent/in: Anja Schwedler-Diesener
Termin:
14-täglich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 1.005 Seminarraum | Beginn in der 2. Semesterwoche
Inhalt: Inklusion, Digitalisierung, Bildungsgerechtigkeit, Bildung für nachhaltige Entwicklung, ... Die Liste an gesellschaftlich höchst relevanten Querschnittsthemen für die formale Bildung wächst kontinuierlich. Klafki prägte den Begriff der „epochaltypischen Schlüsselprobleme“ (Klafki 2007), welche die gesamtgesellschaftliche und weltumspannende Bedeutung sich wandelnder Themen bzw. Grundfragen für die Bildung jedes einzelnen Menschen hervorhebt. Die von ihm vor über 30 Jahren formulierten Fragen unter anderem nach Krieg und Frieden, nach der Umwelt oder nach reproduzierter Ungleichheit in unserer Gesellschaft sind aktuell noch genauso relevant wie einst. Oft ohne klare Bezüge zu den etablierten Unterrichtsfächern, müssen querliegende Themen, wie eingangs beschrieben, integriert im Fachunterricht Berücksichtigung finden oder in Form von fächerübergreifenden Projekten realisiert werden (KMK oJ). Doch welchen Stellenwert bekommen sie dadurch tatsächlich im Unterricht, in der Schule oder auch in der Lehrkräfteaus- und -fortbildung? Wie findet die Auseinandersetzung mit Querschnittsthemen in den jeweiligen Bildungsinstitutionen statt? Welche Ziele werden verfolgt? Wie werden Unterricht und/ oder Schulprogramme in diesem Kontext von Lehrkräften, Einzelschulen oder politischen Entscheidungsgremien weiterentwickelt? Dieses Projektband widmet sich der Frage nach der Rolle von epochalen Schlüsselproblemen in der formalen Bildung in einer qualitativen Forschungslogik. Wir setzen uns mit den oben genannten und weiteren Fragen anhand rekonstruktiver Methoden der Sozialforschung (Interviews, Dokumentenanalyse, qualitativer Inhaltsanalyse) auseinander. Im ersten Semester machen wir uns dafür zunächst mit epochalen Schlüsselproblemen vertraut, entwickeln Forschungsfragen und ein passendes Forschungsdesign. Im weiteren Verlauf des Projektbands folgen Datenerhebung und -auswertung, die Zusammenstellung und Präsentation sowie eine Reflexion der eigenen Forschungsergebnisse. Literatur: Klafki, Wolfgang (2007): Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik. Zeitgemäße Allgemeinbildung und kritisch-konstruktive Didaktik. 6. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz Verlag. KMK. Kultusministerkonferenz (oJ): Weitere Unterrichtsinhalte und Themen. Online: https://www.kmk.org/themen/allgemeinbildende-schulen/weitere-unterrichtsinhalte-und-themen.html (10.04.2025) Kuckartz, U., Rädiker, S. (2022): Qualitative Inhaltsanalyse. Methoden, Praxis, Computerunterstützung. 5. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz Juventa. Przyborski, A., Wohlrab-Sahr, M. (2021): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 5., überarbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: De Gruyter. Prüfungsleistung: 1. Semester (Projektband Teil I): Vorstellung eines Exposés zum Forschungsprojekt (30%) 2. Semester (Projektband Teil II): Verfassen einer schriftlichen Forschungsarbeit (70%) 3. Semester (Masterforum): Erstellung und Präsentation eines Posters zur Forschungsarbeit
2. Semester - Kulturen der Unordnung (Deutsch, Englisch, Kunst, Musik, Religion, BiWi, GHR) (Seminar)
Dozent/in: Ulrike Steierwald
Termin:
14-täglich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 4.111 Seminarraum
Inhalt: "Ohne Ordnung ist Abweichung nicht zu denken. Und ohne Abweichung ist nichts Neues zu denken. Jede Innovation braucht Ordnung und Abweichung gleichermaßen." (Michael Lentz) Nicht erst seit Michel Foucaults Kulturgeschichte einer „Ordnung der Dinge“ wissen wir, dass Kultur über die Wirksamkeit der sie formierenden Machtgesetze analysiert werden kann. Die sehr offensichtlich Form, Struktur, Orientierung, Sozialisation und Kontrollierbarkeit stiftenden Kulturen der „Bildung“ sind ohne die wirkungsmächtigen Imaginationen der „Un-Ordnung“ nicht denkbar. In diesem Modul stehen Repräsentationen und Projektionen von Störung, Destabilisierung und Dysfunktionalität im Mittelpunkt, die die jeweils wirksamen Normalismen irritieren, um sich anschließend in neuen Strukturen zu etablieren oder eingeebnet zu werden. Das Projektband macht bewusst ein breites wie methodisch präzis definiertes Feld von konkreten Forschungsfragen auf, um den Studierenden die Möglichkeit zu geben, selbständig einen themen- und forschungsspezifischen Ansatz zu entwickeln. Eine Vermischung der im Modul entwickelten Forschungsfragen mit Projektarbeiten während der Praxisphase des Masterstudiengangs ist nicht vorgesehen. Forschungstransfer auf die Praxisfelder der Bildungssysteme ist möglich. Prüfungsleistung 1: Ende 12. April 2026 - Forschungsbericht (50 %) Prüfungsleistung 2: Anfang Juli 2026 - Wiss. Vortrag (50 %)
2. Semester - Le( )re und Ordnung – Ästhetische Raumforschung im Kontext des Laboratory for Artistic Research (LfAR) (Kunst, GHR) (Seminar)
Dozent/in: Hagen Steffel
Termin:
14-täglich | Freitag | 12:15 - 13:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 22.0 Kunst | C 22.0
Inhalt: Im Rahmen dieses projektbasierten Seminars entwickeln Studierende des Fachs Kunst Beiträge zur Konzeption des Laboratory for Artistic Research LfAR, eines Vorhabens zur Etablierung eines Raums für künstlerische Forschung an der Leuphana Universität. Der Begriff dient dabei als Arbeitsbezeichnung für einen offenen Zusammenhang, in dem künstlerische Forschung in ihren räumlichen, materiellen und organisatorischen Bedingungen untersucht und erprobt wird. Ziel ist es, künstlerische Forschung als eigenständige Praxis nicht nur theoretisch zu reflektieren, sondern in ihrem Vollzug erfahrbar zu machen. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Raum nicht als neutraler Hintergrund fungiert, sondern als Gefüge, das Wahrnehmung, Handlung und künstlerische Praxis aktiv mitbestimmt. Durch experimentelle Eingriffe und gestalterische Setzungen werden räumliche und materielle Bedingungen analysiert und gezielt verändert. Das Seminar verbindet individuelle Arbeitsprozesse mit kollektiven Formaten. In Zusammenarbeit mit externen Künstlerinnen und Architekten entstehen experimentelle Anordnungen und konzeptionelle Modelle, die auf die Untersuchung von Bedingungen künstlerischer Forschung ausgerichtet sind. Die Idee des Atelierraums wird dabei neu gefasst. An die Stelle eines abgeschlossenen Produktionsortes tritt eine veränderbare räumliche Struktur, die unterschiedliche Arbeitsweisen und Nutzungen ermöglicht. Im Zentrum steht die Frage, wie räumliche Konstellationen gestaltet werden können, sodass Offenheit, Differenz und vielfältige Formen künstlerischer Praxis möglich werden. Das Seminar steht in einem Bezug zu Fragestellungen der kunstpädagogischen Lehr und Lernraumforschung und untersucht, wie räumliche und materielle Anordnungen Lernprozesse in der Kunst hervorbringen. Raum wird dabei als Gegenstand und Medium künstlerischer wie pädagogischer Forschung verstanden. Die im Seminar entwickelten Ansätze fließen in die weitere Ausarbeitung des LfAR ein. Das Projektband versteht sich als Beitrag zur Entwicklung von Lernumgebungen, in denen künstlerische Forschung praktisch erprobt und reflektiert wird.
2. Semester - Lernen an Vorbildern. Learning from role models. (Ev. Religion, GHR, offen für andere Fächer) (Seminar)
Dozent/in: Thomas Kück
Termin:
14-täglich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 16.222 Seminarraum | Beginn in der 2. Semesterwoche
2. Semester - Literatur der Gegenwart (Deutsch, Englisch, Kunst, GHR) (Seminar)
Dozent/in: Svenja Frank
Termin:
14-täglich | Freitag | 12:15 - 13:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 1.312 Seminarraum | Beginn in der 2. Semesterwoche
Einzeltermin | Fr, 10.07.2026, 12:15 - Fr, 10.07.2026, 18:00 | C 5.019 Seminarraum
Inhalt: Was bedeutet es für die Arbeit von Literaturwissenschaftler:innen, wenn sie sich mit Autor:innen der Gegenwart beschäftigen? Was heißt eigentlich Gegenwart? Bezeichnet der Terminus Gegenwartsliteratur eine Epoche oder Texte mit ästhetisch-thematischen Eigenschaften, die besonders ‚gegenwärtig‘ sind? Wie kann die Gegenwartsliteraturforschung, als zentrale Kanonisierungsinstanz, literarische Qualität beurteilen? Das Projektband lädt ein, sich auf systematischer Ebene mit Begriff und Phänomen der Gegenwartsliteratur sowie auf historisch-exemplarischer Ebene mit ausgewählten Texten der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch, Literatur in the making zu beobachten – und zwar im doppelten Sinne: wie Autor:innen selbst den Entstehungsprozess ihrer Texte beschreiben und wie institutionalisierte Rahmenbedingungen (Lesungen, Preisvergaben, Literaturkritik u.v.m.) Texte zu Ereignissen und zu Hochliteratur machen. Gemeinsam werden wir anhand von Felicitas Hoppes Johanna (2006), Thomas Lehrs September. Fata Morgana (2011), Fatma Aydemir Dschinns (2022) und Maren Kames Hasenprosa (2024) sowie einer Neuerscheinung aus dem Jahr 2025 Ästhetiken der Gegenwart untersuchen. Von postmigrantischen Narrativen (Shida Bazyar, Ronya Othmann) über Neuentdeckungen bis hin zu festen Größen des Kanons der Gegenwartsliteratur (Christian Kracht, Clemens Meyer) bietet die vielfach noch nicht in Rezeptionstraditionen eingebettete zeitgenössische Literatur reiche Möglichkeiten, über die drei Semester eigenständige Zugänge zu Werken zu entwickeln. Neben dem Schwerpunkt auf der deutschsprachigen Erzählliteratur sind je nach individuellen Interessen literatur- kunst- und kulturwissenschaftliche Auseinandersetzungen mit der Lyrik, dem Drama sowie mit intermedialen Bezügen zwischen den Künsten möglich (z.B. zeitgenössische Celan-Rezeption in der Bildenden Kunst). Von der indigenen Lyrik Nordamerikas (z.B. poet laureate Joy Harjo) über angloindische Autor:innen (z.B. Salman Rushdie) bis zur kamerunischen Schriftstellerin und Menschenrechtlerin Djaïli Amadou Amal (z.B. Les Impatientes (2020)) können überdies Forschungsfragen zur anglophonen und francophonen Literatur entwickelt werden. Die Öffnung des Blicks über die deutschsprachige Literatur hinaus lässt nicht zuletzt erkennen, wie sehr die Frage nach Gegenwart als Zeitabschnitt vom geopolitischen Standpunkt abhängt und sie regt zur Diskussion an, wie Nationalphilologien im Zeitalter der global novel zu denken sind.
2. Semester - Realitätsbezüge im Mathematikunterricht (Seminar)
Dozent/in: Michael Besser
Termin:
14-täglich | Dienstag | 14:15 - 15:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 16.223 Seminarraum
Inhalt: Die Entwicklung der Fähigkeit, authentische Alltagsprobleme unter Rückgriff auf das "Hilfsmittel Mathematik" erfolgreich bearbeiten und lösen zu können, ist ein zentrales Ziel der Ausbildung junger Menschen. Idee eines modernen, kompetenzorientierten Mathematikunterrichts muss es daher sein, Schüler*Innen auch Aufgaben mit hohem Realitätsbezug im Mathematikunterricht bearbeiten zu lassen und diese hierdurch auf ihrem Weg zu reflektierten, mündigen Bürger*innen der Gesellschaft zu begleiten. Theoretische ud empirische Evidenzen zu WIrkmechanismen realitätsbezogener Aufgaben im Mathematikunterricht ergeben jedoch ein komplexes Bild und erlauben nicht immer unmittelbare Schlüsse bzgl. einer lernförderlichen Gestaltung von Lehr-Lern-Situationen. Ausgehend hiervon erfolgt Im Seminar daher neben einer Auseinandersetzung mit fachdidaktischen Grundideen zu Realitätsbezügen im Mathematikunterricht die eigenständige Planung, Umsetzung und Auswertung einer eigenständigen empirischen Studie im Kontext "Realitätsbezogene Aufgaben im Mathematikunterricht".
2. Semester - Von der Übung zur Erkenntnis: Förderung der mathematischen Leistung durch selbsterstellte Aufgaben und Feedback (Mathematik, GHR) (Seminar)
Dozent/in: Larissa Altenburger
Termin:
14-täglich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 16.109 /110 Seminarraum | Beginn in der zweiten Woche
Inhalt: Aufgaben spielen insbesondere im Mathematikunterricht eine zentrale Rolle. So können Mathematikaufgaben beispielsweise zum Diagnostizieren, in Übungsphasen oder zum Erlangen eines tieferen Verständnisses eingesetzt werden. In einem engen Verhältnis stehen Aufgaben mit Feedback. Feedback als einer der wichtigsten Faktoren für erfolgreiches Lehren und Lernen gilt es daher gezielt und nach empirischen Erkenntnissen einzusetzen. Ausgehend hiervon erfolgt im Seminar eine Auseinandersetzung mit der Gestaltung von Mathematikaufgaben sowie zu den Aufgaben passenden Feedback. Ein weiterer Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung verschiedener Wissensarten (Stichwörter: konzeptuelles und prozedurales Wissen). Eingebettet werden die Themenschwerpunkte in die Planung, Umsetzung und Auswertung einer eigenständigen empirischen Studie. Für Studierende, die bereits das Seminar "formatives Assessment und digitale Medien" (Modul: Mathematikdidaktik vertiefen) belegt haben, kann es zu inhaltlichen Doppelungen kommen. Es werden aber auch neue Inhalte angeboten.
2. Semester - Was sind gute Campusschulen? Wie lassen sie sich weiterentwickeln? (alle Fächer, GHR) (Seminar)
Dozent/in: Marc Kleinknecht
Termin:
14-täglich | Freitag | 14:15 - 15:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 1.209 Seminarraum
2. Semester: Habitussensibilität: Der Blick von Lehrkräften auf Schüler*innen (alle Fächer, GHR) (Seminar)
Dozent/in: Arwed Marquardt
Termin:
14-täglich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 1.005 Seminarraum
Inhalt: In diesem qualitativ-empirischen Projekt wird der Frage nachgegangen, mit welchem Blick Lehrkräfte auf Schüler*innen schauen, und inwiefern dieser Blick das professionelle Handeln beeinflusst. Lehrkräfte können dazu beitragen, dass bestehende soziale Ungleichheiten verstärkt oder abgebaut werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei der sogenannte Habitus der Lehrer*innen und dessen (Nicht-)Passung zur sozialen Herkunft der Schüler*innen. In dieser Veranstaltung wird die Bedeutung habitueller Prägungen für das professionelle Handeln als Lehrperson zugänglich gemacht. In einem ersten Schritt wird das Konstrukt „Habitus“ erarbeitet, um sich anschließend der Frage nach der Habitussensibilität zu widmen. In der empirischen Phase werden leitfadenorientierte Interviews mit Lehrkräften geführt und inhaltsanalytisch bzw. typologisch ausgewertet. Die Prüfungsleistung erfolgt im SoSe 2026.
2. Semester: schreiben.heterogen.digital – Studierende schreiben über empirische Forschungserfahrungen (Deutsch, GHR) (S) (Seminar)
Dozent/in: Astrid Neumann
Termin:
14-täglich | Donnerstag | 14:15 - 15:45 | 13.04.2026 - 10.07.2026 | C 5.310 Seminarraum | Beginn in der 2. Semesterwoche
Inhalt: Mehr-Bildungs-Sprachigkeiten wagen. Wie können wir mehr fordern und fördern? Mehr-Bildungs-Sprachigkeiten wagen. Wie können wir mehr fordern und fördern? Die Beherrschung der richtigen sprachlichen Register, u. a. der Bildungssprache gilt als schulisches Lernziel in unserer Migrationsgesellschaft. Damit soll allen Schülerinnen und Schülern die Aneignung der Lerninhalte in allen Fächern ermöglicht und so eine adäquate Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden. Klingt gut und einfach? Aber wo bleibt dann die Mehrsprachigkeit? Sie ist in unserer sprachlich heterogenen Gesellschaft und damit auch der Schule eine Gegebenheit, deren Potenziale unter dem o. g. Ziel leicht "in Vergessenheit" geraten. In diesem Projektband sollen verschiedene Sprachigkeiten in der Schule in den Blick genommen werden, um größtmögliche Potenziale für das Lernen in allen Sprachsituationen und auch spezifischer in verschiedenen Unterrichtsfächern zu nutzen.