Vorlesungsverzeichnis
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Lehrveranstaltungen
Nachhaltige Nutzung des Inselsees (Scharnebeck) - Einflussfaktor Gewässerqualität? (Projekt)
Dozent/in: Oliver Olsson
Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 13:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 12.002 Seminarraum
Inhalt: In unserem Projektseminar befassen wir uns aus umweltsozialwissenschaftlicher Perspektive mit dem Inselsee in Scharnebeck. Gemeinsam mit der Gemeinde Scharnebeck und dem Förderkreis Inselsee soll langfristig ein nachhaltiges Konzept für den Inselsee entwickelt werden, das die Bedürfnisse aller Nutzer*innen, einschließlich der ökologischen und sozialen Aspekte, berücksichtigt. Die zukünftige Gestaltung des Inselsees ist von unterschiedlichen Interessenslagen, Herausforderungen und Bedürfnissen im Spannungsfeld zwischen Gewässernutzung und Biodiversitätsschutz geprägt. Hierbei steht die Untersuchung zu Einflussfaktoren auf die Wasserqualität im Fokus, die für die zukünftige Entwicklung des Erholungsraumes von entscheidender Bedeutung ist. Die Studierenden entwickeln ein eigenes Projekt, welches sich mit der Erhaltung der Gewässerqualität unter Berücksichtigung aller Stakeholder- und Interessensgruppen befasst. Es ist die Aufgabe der Studierenden das Thema eigenständig… 1. … zu erschließen (durch z.B. das Zusammentragen von Daten und Informationen zur Beschreibung des IST-Zustands Inselsee, Erfassen des Einzugsgebiets Inselsee und angrenzender Flächennutzung, Identifizieren der Akteur*innen, ihrer Rollen und Bedürfnisse sowie ihrer Wahrnehmung der Gewässerqualität und Stoffeinträge, Identifizieren der Nutzungsarten des Inselsees sowie deren zeitlich-räumlicher Verortung etc.) 2. und den Systemzustand des Inselsees zu analysieren und einzuordnen (durch z.B. das Ableiten von potenziellen Stoffquellen und Eintragspfaden in den Inselsee, Bewerten des Systemzustands und der Stoffeinträge, Abgleichen IST Zustand mit Akteurswahrnehmung) 3. sowie (wenn möglich) erste Lösungsansätze und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die für eine nachhaltige Nutzung des Inselsees in Betracht gezogen werden können. Somit sollen die Grundlagen für die zukünftige Entwicklung und Bereitstellung von Gegenmaßnahmen geschaffen und eine nachhaltige Strategie zur Vermeidung der Stoffeinträge geschaffen werden.
Cradle to Cradle & Life Cycle Assessment (Projekt)
Dozent/in: Andreas Möller, Kamila Szwejk
Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 10:15 - 13:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 11.319 Seminarraum | bitte einen passenden Raum für 25 Personen finden
Inhalt: Eingenommen wird die Perspektive der ProduktentwicklerIn ("eco design"). Arbeitsgruppen entwickeln neue Produkte oder Dienstleistungen, die auch Grundlage der Gründung eines Start-ups sein könnten. Es kommt in dem Zusammenhang auf das Konzipieren und die Konzeptanalyse an. In den Ingenieurwissenschaften ist das Konzipieren eine Synthese; das Ergebnis der Synthese muss dann einer Analyse unterzogen werden, hier der Konzeptanalyse. Mit anderen Worten: Das Konzipieren ist ein kreativer, romantischer Prozess, während die Konzeptanalyse dazu dient, verfolgenswerte Ideen von Schnapsideen zu trennen. Die Konzeptanalyse soll auf der Basis von Life Cycle Assessment und Cradle-to-Cradle (C2C) erfolgen. In der C2C-Perspektive geht es darum zu prüfen, ob ein Produkte oder eine Dienstleistung mit dem Prinzipien von C2C verträglich ist, während das LCA eine Methode zur Abschätzung von Umweltwirkungen ist. Die beiden Perspektiven ergänzen sich in der Regel. Das Seminar folgt damit der Erkenntnis, dass die kreativen Prozesse zwar nicht verschriftlicht werden können, aber ein entscheidender Schritt der Veränderung darstellen. Das führt zu der paradoxen Situation, dass überwiegend die Analyse verschriftlicht werden kann. Sie können also nicht schreiben, dass ein Teammitglied Heuschnupfen hatte, nach Helgoland reiste (wegen der guten Luft), dort eine schlaflose Nacht hatte und die entscheidende Idee am Morgen vor dem geistigen Auge erschien (das kann als Anekdote später mal nachreichen, wie bei Heisenberg 1925). Schreiben Sie also nicht: "Wir haben uns an der Uni getroffen, mit Mind-maps gearbeitet und folgendes Konzept überlegt,...". Das ist schade, denn Sie haben vielleicht 50% der Zeit damit zugebracht. Ihre Überlegungen, Zwischenergebnisse und Ergebnisse werden dann einer kritischen Prüfung durch Externe unterzogen. Dazu werden wir die Kompetenzen von ExpertInnen auf den Gebieten C2C und LCA einladen. Formen von Zertifizierung und Critical Review haben sich sowohl bei C2C und LCA herausgebildet. So sind zum Beispiel zertifizierte Environmental Product Declarations (EPDs) für Baustoffe mittlerweile Standard. Hier noch ein paar Beispiele: Wiederverwendbare Taschentücher mit einer kleinen Tasche zur Aufbewahrung, biologisch abbaubare Handy-Hülle, Rucksack aus Nylon, Fahrrad-Reifen mit zwei Schichten (die äußere Schicht ist biobasiert und biologisch abbaubar.
Cross-Innovation Class (Projekt)
Dozent/in: Josephine Führer
Termin:
Einzeltermin | Mi, 08.04.2026, 16:00 - Mi, 08.04.2026, 17:00 | C 25.021 Seminarraum | Vorbereitungstreffen CIC - bitte Trafos buchen
Einzeltermin | Fr, 10.04.2026, 13:00 - Fr, 10.04.2026, 17:30 | extern | Kick Off & Future Boost | Place: Design Zentrum (DZ) Hamburg
Einzeltermin | Sa, 11.04.2026, 10:00 - Sa, 11.04.2026, 17:00 | extern | Kick Off& Future Boost | Place: DZ
Einzeltermin | Fr, 24.04.2026, 13:00 - Fr, 24.04.2026, 18:00 | extern | Problem Discovery, target group contact & Ideation | Place: DZ, Hamburg
Einzeltermin | Mi, 29.04.2026, 13:00 - Mi, 29.04.2026, 17:00 | C 25.021 Seminarraum | Interdisciplinary dialog with professors (ID) - Bitte Trafos buchen
Einzeltermin | Mi, 06.05.2026, 16:00 - Mi, 06.05.2026, 17:00 | C 25.021 Seminarraum | Reflektion CIC - bitte Trafos buchen
Einzeltermin | Fr, 08.05.2026, 15:00 - Fr, 08.05.2026, 18:00 | extern | Ideation-Iteration | Place | DZ, Hamburg
Einzeltermin | Mi, 20.05.2026, 13:00 - Mi, 20.05.2026, 17:00 | extern | ID Dialog mit Professoren | Place Brand University
Einzeltermin | Fr, 22.05.2026, 15:00 - Fr, 22.05.2026, 18:00 | extern | Workshop Feedback problem definition, target group knowledge & ideation | Place: DZ, Hamburg
Einzeltermin | Di, 02.06.2026, 13:00 - Di, 02.06.2026, 17:00 | extern | ID-AMD
Einzeltermin | Fr, 05.06.2026, 15:00 - Fr, 05.06.2026, 18:00 | C 25.021 Seminarraum | Workshop feedback drafts | Place: TBD
Einzeltermin | Mi, 17.06.2026, 16:00 - Mi, 17.06.2026, 17:00 | C 25.021 Seminarraum | Reflektion CIC - bitte Trafos buchen
Einzeltermin | Fr, 19.06.2026, 13:00 - Fr, 19.06.2026, 17:00 | extern | ID_FH Wedel
Einzeltermin | Fr, 26.06.2026, 15:00 - Fr, 26.06.2026, 18:00 | C 25.021 Seminarraum | Pitch-Training for those presenting | Place: TBD
Einzeltermin | Mi, 01.07.2026, 16:00 - Mi, 01.07.2026, 17:00 | C 25.021 Seminarraum | Reflektion CIC - bitte Trafos buchen
Einzeltermin | Do, 09.07.2026, 18:00 - Do, 09.07.2026, 20:00 | extern | Abschlussveranstaltung | Place: DZ
Inhalt: WICHTIG: Der Kurs findet in Präsenz im Design Zentrum Hamburg (https://design-zentrum-hamburg.de/) in der Hamburger Hafencity statt! Eine Teilnahme an den Seminaren in Hamburg sowie die Bereitschaft zur aktiven Gruppenarbeit in interdisziplinären und internationalen Studierendenteams in den Phasen zwischen den Seminaren ist zwingend erforderlich. Die Cross-Innovation Class ist ein transdisziplinäres Studierendenprojekt mit verschiedenen Hamburger Hochschulen und Unternehmen aus der Wirtschaft bzw. öffentlichen Einrichtungen. Die Cross-Innovation Class wurde von der Hamburger Kreativgesellschaft entwickelt“. Interdisziplinäre Studierendenteams aus den Bereichen Design (AMD – Akademie Mode & Design), Technik (FH Wedel), Digital Design (Brand University) und Nachhaltigkeit (Leuphana) entwickeln ein Semester lang innovative Prototypen zu relevanten Nachhaltigkeitsfragstellungen. Studierende lernen alle Phasen der nachhaltigen Produktentwicklung kennen und nehmen verschiedene Nutzer*innenperspektiven ein. Zu den eingesetzten Methoden zählen u.a. Future Thinking und Design Thinking. Die Cross-Innovation Class beinhaltet einen 2-tägigen Kick-Off, reguläre Veranstaltungen und eine Abschlussveranstaltung. Das im Materialordner verlinkte Video zur Cross Innovation Class 2024 vermittelt einen guten Eindruck des Seminarformats.
Langfristiges Biodiversitäts-Monitoring im Nationalpark Müritz (Projekt)
Dozent/in: Georg Johannes Albert Hähn, Sylvia Haider
Termin:
Einzeltermin | Di, 21.04.2026, 14:15 - Di, 21.04.2026, 17:45 | C 40.165 Seminarraum | Einführung
Einzeltermin | Di, 19.05.2026, 14:15 - Di, 19.05.2026, 17:45 | C 40.165 Seminarraum | Posterpräsentation
Einzeltermin | Di, 16.06.2026, 14:15 - Di, 16.06.2026, 17:45 | C 40.165 Seminarraum | Geländeübung
Einzeltermin | Di, 07.07.2026, 14:15 - Di, 07.07.2026, 17:45 | C 40.165 Seminarraum | Vorbereitung Freilandteil Müritz
Einzeltermin | Sa, 11.07.2026, 08:00 - Mi, 15.07.2026, 18:00 | extern | Praktischer Teil im Müritz-Nationalpark
Einzeltermin | Do, 16.07.2026, 08:00 - Fr, 17.07.2026, 17:00 | C 13.120 Labor | Datenauswertung
Inhalt: Das Projekt bietet den Studierenden eine einzigartige Gelegenheit, tiefgreifende Einblicke in die Biodiversität dieses speziellen Ökosystems zu gewinnen. Zusammen mit der Forschungsabteilung des Nationalparks wurde ein Monitoringkonzept erarbeitet und ein Design zur Etablierung von Dauerprobeflächen entwickelt. Die Inhalte des Moduls umfassen: 1. Einführung in den Nationalpark Müritz: Verständnis für die geografische Lage, die Ökosysteme und die besondere Bedeutung des Nationalparks Müritz für den Naturschutz. 2. Grundlagen des Biodiversitäts-Monitorings: Erlernen von Methoden und Techniken für das Monitoring der biologischen Vielfalt, einschließlich Datensammlung, -analyse und -interpretation. 3. Artenkenntnisse und Identifikation: Identifikation von Pflanzen, die für das Ökosystem des Nationalparks Müritz charakteristisch sind. 4. Datenerfassung im Feld: Praktische Erfahrung im Gelände und Sammlung/Messung von Daten, mit Schwerpunkt auf Artenvielfalt und ökologischen Interaktionen. 5. Datenmanagement und -analyse: Einblick in die Strukturierung und Analyse von Biodiversitätsdaten, um räumliche Muster und Veränderungen im Laufe der Zeit zu erkennen. 6. Langfristige Perspektive: Verständnis für die Bedeutung langfristiger Biodiversitätsstudien und deren Beitrag zum Naturschutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung von Schutzgebieten. 7. Kommunikation von Forschungsergebnissen: Entwicklung von Fähigkeiten zur effektiven Präsentation und Kommunikation von Forschungsergebnissen, um relevante Erkenntnisse einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. 8. Nachhaltigkeitsaspekte: Diskussion von Aspekten der Nachhaltigkeit und des Naturschutzes im Kontext des Biodiversitäts-Monitorings und Entwicklung von Strategien zur Förderung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen menschlichen Aktivitäten und dem Schutz der biologischen Vielfalt.
Partizipationsmöglichkeiten in einer nachhaltigen Stadtentwicklung (Projekt)
Dozent/in: Eva Kern, Vera Reinicke
Termin:
wöchentlich | Montag | 12:15 - 15:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 4.111 Seminarraum
Einzeltermin | Mo, 15.06.2026, 12:15 - Mo, 15.06.2026, 15:45 | C 6.026 Seminarraum
Inhalt: Inhalt der Veranstaltung ist die Entwicklung von Mikro-Projekten, die im Rahmen der Stadtteilarbeit & Partizipationsprojekten in der Hansestadt Lüneburg zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele im Sinne des Leitbilds für Lüneburg beitragen könnten. Basierend auf konzeptionellen Grundlagen der aktuellen Entwicklungen im Bereich Bürger:innenbeteiligung (und Engagement) in der Hansestadt, ggf. vor Ort-Terminen und dem Austausch mit Gastvortragenden werden Forschungsfragen und darauf aufbauende Projektideen entwickelt, die es dann anhand geeigneter wissenschaftlicher Methoden zu bearbeiten gilt. Die Forschungsfragen/ Projektideen müssen sich nicht auf die Soziale Arbeit im Gemeinwesen beschränken, sondern können auch auf Handlungsfelder wie Mobilität, Beteiligung, Engagement, Kultur, Ökologie im Stadtteil(haus) abstellen: Welche Entwicklungspotentiale gibt es? Was braucht es dafür? Welche Hürden gilt es zu überwinden? Welche Stolpersteine zu bedenken? Was läuft gut und kann übertragen werden? Wo muss ein Umdenken erfolgen? Gleichermaßen sind Evaluationsprojekte oder Kooperationen im Rahmen von Projekten mit städtischer Beteiligung, wie bspw. "Demokratie Leben!"-Projekten, der "Engagierten Stadt Lüneburg" der "Resilienten Innenstadt" u.ä. vorstellbar. Mögliche Themen, aber nicht ausschließlich: - Weiterentwicklung der Beteiligungsstrategie für Lüneburg (von Richtlinien für gute Beteiligung bis mögliche Beteiligungsinstrumente und -methoden) - Begleitung und Evaluation aktueller Beteiligungsprojekte - Dezentrale Partizipationsformate, z.B. in der Stadtteilarbeit - Bürger:innenrat für Lüneburg - Beispiele und Übertragbarkeit von Bürger:innenbeteiligung anderer Kommunen
Waldgarten Reallabor: nachhaltige und multifunktionale Flächennutzung im urbanen Raum (Projekt)
Dozent/in: Marie-Luise Braun, Agnes Friedel, Volker Kranz
Termin:
wöchentlich | Donnerstag | 14:15 - 17:45 | 06.04.2026 - 10.07.2026 | C 11.319 Seminarraum
Einzeltermin | Do, 04.06.2026, 09:30 - Fr, 05.06.2026, 21:00 | extern | Ganztages Exkursionen Waldgarten Berlin-Britz und Michelberger Farm (inkl. selbststdg. organisierter Übernachtung sowie An-/Abreise, Zeiträume ca. inkl. Hin-/Rückreise)
Inhalt: Studierende beteiligen sich nach einer inhaltlichen Einführung zu Waldgärten als sukzessionale, biodiverse Agroforstsystemen an der Gründungs-/ und Umsetzungsphase verschiedener Waldgärten in Lüneburg und Umgebung. Nach der Findungs- und Projektdesignphase forschen sie in Projektgruppen von ca. 3-4 Personen zu sozial-ökologischen Problemstellungen der Projekte und arbeiten dabei mit Expert*innen, Praxispartner*innen und Stakeholdern zusammen. Im Sommersemester 2026 liegt der Fokus auf Bildung, Öffentlichkeitsarbeit und (Produkt-)Marketing und ggf. -design mit dem Ziel, das Verständnis von Waldgärten als multifunktionale Nachhaltigkeitslösung über die noch kleine Community hinaus zu erhöhen. Im Rahmen der Exkursion lernen Studierende Waldgärten in verschiedenen Ausprägungen und Entwicklungsstadien in Lüneburg, Berlin und Umland kennen. Die studentischen Projekte sind im Hinblick auf die Gestaltungsmöglichkeiten sehr vielfältig und Interessengeleitet gestaltbar. Die Studierenden knüpfen hierbei an die in vorhergehenden Seminaren erarbeiteten Projekte und Materialien in einem Lehrwiki (Plattform mywiki) an und ergänzen dieses mit ihren eigenen Beiträgen. Zudem erstellen sie Inhalte bspw. für die Waldgarten-Website (https://waldgarten.web.leuphana.de). Dabei arbeiten sie je nach Ausrichtung ihrer Projekte eng mit der studentischen Initiative „Essbarer Campus“, dem Team des Hof an den Teichen, dem Waldhgarten- und Agroforstprojekt Thomasburg sowie dem Gymnasium Johanneum sowie ggf. weiteren Praxispartner*innen von Waldgärten zusammen.