Vorlesungsverzeichnis
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Lehrveranstaltungen
Ethiktypen - Argumentationen der Moralphilosophie (Seminar)
Dozent/in: Andreas Fritzsche
Termin:
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 12.10.2009 - 25.01.2010 | W 307
Inhalt: Ethik ist ein Teil der Philosophie. Philosophie sei Selbstdenken, meinte Kant. Aber Selbstdenken macht sich nicht von selbst. Selbstdenken wird geweckt in der Begegnung mit anderem Selbstdenken. Vor allem geschieht dies in der Konfrontation mit klassischen Positionen. Solche Positionen angemessen zu interpretieren und verstehen ist nur möglich, wenn wir uns ihrem Wahrheitsanspruch aussetzen. Das Seminar informiert nicht in erster Linie über die Meinungen philosophischer Autoritäten, sondern dient dazu, unter ihrer Anleitung ethisches Denken zu lernen, Selbstdenken, das diesen Namen verdient.
- General Studies allgemein - Perspektive: Verstehen - Einzelveranstaltungen
- Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen - Unterrichtsfach Evangelische Religion - Systematische Theologie
- Lehramt an Berufsbildenden Schulen - Unterrichtsfach Evangelische Religion - Systematische Theologie
- Lehramt an Berufsbildenden Schulen - Unterrichtsfach Katholische Religion - Systematische Theologie
- Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen - Unterrichtsfach Katholische Religion - Systematische Theologie
- Bildungswissenschaften - General Studies - Wissenschaft und Gesellschaft
Identität als Frage nach dem guten Leben (Seminar)
Dozent/in: Martin Puttkammer
Termin:
Einzeltermin | Fr, 04.12.2009, 14:00 - Fr, 04.12.2009, 18:00 | Raumangabe fehlt
Einzeltermin | Sa, 05.12.2009, 09:00 - Sa, 05.12.2009, 17:30 | Raumangabe fehlt
Einzeltermin | Fr, 08.01.2010, 14:00 - Fr, 08.01.2010, 18:00 | Raumangabe fehlt
Einzeltermin | Sa, 09.01.2010, 09:00 - Sa, 09.01.2010, 17:30 | Raumangabe fehlt
Inhalt: Einfach gesagt antwortet der Begriff >Identität< auf die Frage „Wer bin ich?“. Genauso wenig wie es eine einfache und eindeutige Antwort auf diese Frage gibt, fehlt es an einer präzisen Definition des Begriffes. Vielmehr scheint es so zu sein, dass sich eine gewisse Unfassbarkeit desjenigen Phänomens, welches mit der Kategorie >Identität< begrifflich eingeholt werden soll, in dessen theoretischer Offenheit, Beweglichkeit und Unschärfe spiegelt. Es scheint einer dieser großen Begriffe zu sein – wie Liebe oder Zeit – die eher schillernd als präzise dennoch zur Beschreibung unserer Lebenszusammenhänge von immenser Bedeutung bleiben. Ein Großteil der sozialpsychologischen Identitätsforschung kreist um die Herstellungs- und Erhaltungsbedingungen von Identität – insbesondere unter den Bedingungen der Moderne bzw. Postmoderne. Die Frage danach, wie sich Identität konstituiert, sich ausbalancieren lässt bzw. erhalten werden kann und welche individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen hierfür förderlich oder problematisch sind – dies sind Fragen, denen wir uns stellen werden.
Machiavelli und Aristoteles: Macht und Moral (Seminar)
Dozent/in: Andreas Fritzsche
Termin:
wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 12.10.2009 - 29.01.2010 | W 302
Inhalt: Im Seminar werden wir „den Fürsten“ und die „Politik“ des Aristoteles lesen und durchdiskutieren. Begrifflichkeiten und Argumentationsmuster schälen wir heraus und prüfen deren Wirklichkeitsrelevanz. Dabei geht es nicht um philosophische Haarspalterei, sondern um Dialog und einen klaren Blick. Vielleicht brauchen Sie etwas Mut.