Erfahrungsorientierte Lehre

Die Leuphana Universität Lüneburg versteht sich als handlungsorientierte Universität, in der Studierende – je nach der spezifischen Situation ihrer jeweiligen Fachdisziplin –  ins eigene Handeln kommen. Dafür braucht es Einblicke in „Probierfelder“, in denen praktische Beispiele und Erfahrungen gesammelt werden können. In der Gestaltung von Lehre und Studium legt die Universität daher einen besonderen Schwerpunkt auf die Interaktion zwischen Theorie und wissenschaftlicher sowie gesellschaftlicher Praxis.

Erfahrungsorientierung als ein profilbildender Schwerpunkt der Lehre an der Leuphana bedeutet dabei jedoch mehr als die Sammlung berufspraktischer Erfahrungen. Vielmehr rückt der Lernende über die Reflexion seiner individuellen Erfahrungen ins Zentrum des eigenen Lernprozesses. Dies erfordert unkonventionelle und kreative Lern- und Lehrformen, die Kooperationen mit Praxispartnern, Projektarbeit in Seminaren, Auslandserfahrungen, forschendes Lernen und unterschiedliche Methoden des selbstbestimmten Lernens ebenso einschließen wie Kunst und Performances, problem-based-learning, service learning und vieles mehr.

Eine erfahrungsorientierte Lehre steht bezüglich ihrer Methoden und der gestalterischen Rahmenbedingungen in enger Verbindung mit den Ansätzen der dialogorientierten und der inter- und transdisziplinären Lehre. Aber auch neue Entwicklung im Bereich des digitalen Lehrens und Lernens wie z.B. Virtual- und/oder Augmented Reality eröffnen interessante Potentiale für erfahrungsorientiertes Lehren und Lernen.

Ihre Ansprechperson im Lehrservice - Referent für Erfahrungsorientierte Lehre

  • Nathan Clendenin