Energieeffizienz

Maßnahmen:

  • Kampagnen zum Energiesparen
  • Umstellung der Beleuchtung auf LED
  • Einsatz von Präsenzmeldern
  • freie Kühlung des Serverraums
  • Optimierung der Lüftungsanlagen
  • hydraulischer Abgleich - gleichmäßige Verteilung der Heizwärme in den Gebäuden
  • Austausch der Heizungspumpen durch hocheffiziente Pumpen
  • Deckenstrahlplatten in der Sporthale
  • Einzel­raum­regelung in ausgewählten Bereichen für eine bessere, an die Nutzung angepasste Steuerung von Heizung und Licht
  • Umstellung der Außenbeleuchtung auf LED

Controlling

Installation eines umfassenden und neuem Energiemanagement und -controllingsystems.

Sanierung des Wärmenetzes

Im Sommer und Herbst 2010 wurden die alten Rohre des Wärmenetzes auf dem Campus saniert werden. Christoph Stegen, Leiter der Betriebstechnik, hat sich dafür eingesetzt, dass hier Rohre mit der besten Wärmedämmung zum Einsatz kamen, die fast die Hälfte von den sonst üblichen Wärmeverlusten einsparen. Insgesamt konnten gut 1.150 Meter Rohre neu verlegt werden und damit spart die Leuphana 190.000 Kilowattstunden Wärme pro Jahr ein.

Energieeffizienz in der Beleuchtung

Auch in der Bibliothek konnte die Leuphana Kohlendioxid und damit Geld einsparen. Die Lichtanlage ist eine der größten Stromfresser auf dem Campus und konnte optimiert werden. Zum einen analysierte die Umweltkoordinatorin Irmhild Brüggen das Schaltsystem der Anlage und fasste Schalter für die Betriebszeiten Betrieb, Betrieb bei einsetzender Dämmerung, Rückstellen der Bücher und Reinigung zusammen. Daneben identifizierte sie viele Leuchten, die keinen zusätzlichen Lichteintrag erzielen und somit deaktiviert werden konnten. Im Januar 2011 setzte Christoph Stegen eine weitere Maßnahme um: Er installierte 112 Meter Regalbeleuchtung aus hocheffizienten Leuchten mit Bewegungsmeldern. Diese sparen zweidrittel an Strom als herkömmliche Beleuchtungssysteme.

Konzept zur baulich-energetischen Sanierung der Gebäude

Der Energieberater Ingo Kempa hat über das gesamte Jahr 2010 den baulichen Zustand der Gebäude auf dem Campus bewertet, energieeffiziente Verbesserungsvorschläge erarbeitet und Energieverluste aufgedeckt. Hierzu gehörten eine Beurteilung der Gebäudehülle, der energetischen Sanierung, der Beleuchtungs- und Lüftungsanlagen sowie die Einbeziehung der Nutzerinnen und Nutzer in den Gebäuden. Am Ende stand ein Konzept zur baulich-energetischen Sanierung und der technischen energieeffizienten Weiterentwicklung der Bestandsgebäude am Campus Scharnhorststraße. Dieses Projekt wurde von der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umweltschutz (BMU) mit knapp 28.000 Euro unterstützt. Das Förderprogramm soll dabei Multiplikatorenwirkung erreichen und zum Ziel der Bundesregierung beitragen, die Treibhausgasemissonen bis 2020 um 40 Prozent unter das Niveau auf 1990 zu senken.

Wärme zwischen Weihnachten und Neujahr

Seit dem Jahr 2002 können alle Beschäftigten zwischen Weihnachten und Neujahr Überstunden ausgleichen. Wer in dieser Zeit arbeitet meldet es der Umweltkoordinatorin. So kann die Betriebstechnik in allen leerstehenden Gebäuden die Heizung für ein bis zwei Wochen absenken. Seitdem konnte die Universität durch die "Weihnachtsferien" 864.300 kWh Wärme und 103 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Daneben senkt die Betriebstechnik die Heizung abends, am Wochenende und über Feiertage individuell ab.

Kampagne Nix-verschwenden

Das Teilprojekt Energie und Ressourcenmanagement von Sustainable University hat sich zusammen mit der Umweltkoordinatorin Irmhild Brüggen das Ziel gesetzt, in der Winterperiode 2006/07 in der Summe aller Standorte der Uni Lüneburg 6 % der benutzten Energie für Strom und Heizung zu sparen- im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bezogen sind diese Einsparungen jedoch nicht auf technische Neuerungen (wie z. B. mehr sparsame TFT Monitore statt Bildschirme), sondern auf das Nutzerverhalten aller Universitätsangehörigen. Es konnte eine Einsparung von 10 Prozent erreicht werden.

Präsenzmelder in C12, C14, C16

Die Heizung und das Licht werden in diesen Seminarräumen automatisch geregelt. Die Präsenzmelder an den Eingängen steuern das Licht und die Heizung. Zudem fährt die Heizung bei geöffnetem Fenster automatisch runter.

WICHTIG:

  • Präsenzmelder freihalten (nicht mit Flipchart oder Stellwand zustellen).
  • Die Heizung fährt bei geöffnetem Fenster automatisch runter.
  • Bei Verlassen des Seminarraums Fenster schließen, damit die Heizung heizt.

Die CO2-Ampel

Stickige Seminarräume haben schon so manchem Studierenden die Konzentration geraubt. Abhilfe schaffen an der Leuphana CO2-Ampeln, die in den Seminar- und Besprechungsräumen installiert wurden. Sie sorgen nicht nur für bessere Luft in den Räumen und fördern damit die Konzentration, sondern sparen auch gleichzeitig Energie ein.

Die Ampel misst den Anteil an CO2 in der Luft eines Raumes und zeigt dann mit grünen, gelben und roten Lämpchen an, wann gelüftet werden muss.

Die CO2-Ampel wurde in 2010 als Ort im Land der Ideen ausgezeichnet. mehr

Tipps

Alle Hochschulmitglieder können ohne großen Aufwand in Ihrem Arbeitsalltag CO2 einsparen