Bildungsforschung in
Studium und Lehre

Die Lehre in der Fakultät Bildung der Leuphana Universität Lüneburg zielt auf die Einbindung von Studierenden in aktuelle Forschungsprozesse zu neuesten Entwicklungen und methodischen Konzepten im Unterricht, insbesondere zum Umgang mit Heterogenität in der Schule. Studierende erhalten so die Möglichkeit, ihre eigenen praktischen Erfahrungen schon während des Studiums forschungsorientiert zu analysieren und zu reflektieren.

Über eine fundierte fachwissenschaftliche Ausbildung und eine auf den Erkenntnissen der Pädagogischen Psychologie und der Lehr-Lern-Forschung aufbauende, methodisch-didaktische Ausbildung in enger Verknüpfung mit der Möglichkeit eigener beruflicher Erfahrung in den Praktika hinaus erhalten die auf ein Lehramt fokussierenden Studierenden an der Leuphana Gelegenheit,

  • sich fachdidaktische Konzepte als Referenzrahmen für den Umgang mit Heterogenität anzueignen und deren Relevanz im Unterrichtsalltag zu überprüfen,
  • gezielt curriculare An- und Verknüpfungen im Umgang mit Heterogenität zu analysieren und im Unterrichtsalltag zu erproben bzw. zu reflektieren,
  • diagnostische Fähigkeiten zu entwickeln, um Schülerinnen und Schüler in Grund-, Haupt-, Real- und Berufsbildenden Schulen lernstandsbezogen individuell fördern und fordern zu können,
  • ein breites Methodenrepertoire aufzubauen zum effektiven Umgang mit Heterogenität im Unterricht,
  • soziale Kompetenzen und Strategien zu entwickeln für die Bewältigung von besonderen Herausforderungen sowie
  • internationale Erfahrungen sowie Bildungssysteme zu sichten, um den Umgang mit Heterogenität konzeptionell und systemisch bewerten zu können.

Die Fakultätsmitglieder lehren an den Schools

Das Lehrangebot der Fakultät Bildung ist auf alle Phasen des Studiums ausgerichtet: Bachelor, Master, Promotion und Fortbildung.

Bachelor

Master

Promotion

Liste der Fachkoordinatorinnen und Fachkoordinatoren



Beispiele von Lehrveranstaltungen

Die folgende beispielhafte Zusammenstellung an Lehrveranstaltungen des aktuellen Semesters zeigt Ihnen, wie vielfältig die Lehrangebote in der Wissenschaftsinitiative Bildungsforschung sind. Bitte beachten Sie, dass die Zusammenstellung keineswegs vollständig ist.

Aktuelle Lehrveranstaltungen

Prof. Dr. Anne Barron

Why words matter: Language and sustainability


Achieving gender equality and empowering all women and girls is fifth on the list of 17 Sustainable Development Goals (SDGs) ratified by The United Nations as part of the 2030 Agenda for Sustainable Development. In this seminar, we look at how sexism is expressed and transmitted through language and how men and women use language differently in constructing their social identities. We also examine the portrayal of women and men in the public arena and how such portrayals affect the way we conceptualise gender.

Genre Analysis


This course introduces students to genre analysis. Genre analysis is an approach to written language which is frequently employed to analyse texts for language learning in the area of English for Specific Purposes (ESP). It concerns analysing texts as hierarchies of functional units on a macro- and micro-structural level. We also deal with genre pegagogy and consider how genre analysis might serve the classroom. In looking at genre analysis and genre pegagogy, we investigate how technological advances may complement the genre approach to language use and investigate how corpora (electronic collections of naturally occurring spoken and written language used for linguistic analyses) can be used in genre analysis and in genre pedagogy. The complementary online course also belonging to this module equips students with the requisite skills in this area.

Theoretical approaches are applied to a selection of texts, e.g. job application letters, payment request letters, promotional letters, letters of complaints, and cross-cultural differences are also discussed and analysed. Students will be free to focus on a genre of their choice.

Ziel: Die Studierenden

- erweitern und vertiefen die im BA erworbenen sprachwissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen sowie ihre theoretische Reflexionsfähigkeit.

- verfügen über fundierte, tiefgehende Kenntnisse zur Analyse von Textsorten und Diskursen im Bereich English for Specific Purposes (ESP)

- sind in der Lage, selbständig im Bereich English for Specific Purposes (ESP) ein thematisch begrenztes Problem in den genannten Bereichen anhand empirischer Methoden zu bearbeiten, Daten selbständig und kritisch reflektiert anhand verschiedener empirischer Methoden zu erheben und eigenständig anhand (kontrastiver) textlinguistischer und/oder diskursanalytischer Analysen durchzuführen

- können Literatur in der Zielsprache Englisch selbständig erarbeiten und kritisch reflektieren

- können selbstständig kompliziertere Korpusanalysen betätigen

- können die gewonnenen Erkenntnisse in einer den wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Weise in der Zielsprache mündlich und schriftlich darstellen

- sind in der Lage, die neu kennengelernten sprachwissenschaftliche Theorien und die empirische Forschung in dem Bereich auf schulische und außerschulische Praxisfelder zu beziehen

Doctoral Colloquium Linguistics


This colloquium provides an opportunity to PhD students and Post-Doctoral students to present work-in-progress on research projects/ potential research projects in the field of Linguistics with a particular focus on pragmatics (cross-cultural, interlanguage, variational, intercultural) and discourse analysis (e.g. corpus linguistics, English-for-Specific Purposes genre analysis, critical discourse analysis). Advanced Masters students are invited to participate as guests.

Ziel: To receive feedback on projects in progress.

Research Methods in Linguistics


This course offers a hands-on introduction to Corpus Linguistics, the study of language using large, digitized collections of naturally occurring speech and writing, known as corpora. During the course, you will learn how to access, analyze, and visualize corpus data, work with online resources and software applications, and create your own small corpus. In addition, the course aims to demonstrate some of the applications of Corpus Linguistics, more specifically in the areas of genre analysis and English language teaching and learning.

THIS IS A BLENDED COURSE: THERE ARE A SMALL NUMBER OF CLASSROOM SESSIONS (t.b.a.): MOST SESSIONS ARE ONLINE VIA MOODLE.

ENROLLMENT DETAILS WILL BE PROVIDED IN THE PARTNER SEMINAR (cf. below) AT THE START OF THE SEMESTER.

Ziel: Aims of module:

Die Studierenden verfügen über eine vertiefte Kompetenz, sprachwissenschaftliche Theorien und empirische Forschung zu rezipieren, zu reflektieren und auf schulische und außerschulische Praxisfelder zu beziehen. Sie …

- erweitern und vertiefen die im BA erworbenen sprachwissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen sowie ihre theoretische Reflexionsfähigkeit

- verfügen über vertiefte Kenntnisse zum Gebrauch der englischen Sprache im intrakulturellen und interkulturellen Kontext

- können selbständig ein thematisch begrenztes Problem im genannten Bereich anhand empirischer Methoden bearbeiten

- können Literatur in der Zielsprache Englisch selbständig erarbeiten und kritisch reflektieren

- können Daten selbständig und kritisch reflektiert anhand verschiedener empirischer Methoden erheben und anhand einschlägiger Analysemethoden wissenschaftlich analysieren

- können selbstständig kompliziertere Korpusanalysen betätigen

- können die gewonnenen Erkenntnisse in einer den wissenschaftlichen Anforderungen genügenden Weise in der Zielsprache mündlich und schriftlich darstellen

Environmental Discourse: A Critical Discourse Analysis


This seminar on Environmental Discourse examines the stories we live by, stories which are frequently stories of prosperity which promote worship of material wealth and stories of the centrality of the human species. By analysing the linguistic features of a range of texts, we examine the stories we live by and judge them from an ecological perspective and then search for new, alternative stories which encourage relationships of respect and care for the natural world. A broad range of data will be analysed ranging from newspaper reports, to blogs, to language corpora (large digital collections of naturally occurring spoken and written language). Students are required to select a research question and conduct an empirical project within the broad topic area. The seminar will be conducted in English.

Prof. Dr. Claudia Albes

Die Gespenstergeschichte um 1800


Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wird in Europa ein neu erwachendes Interesse an Phänomenen des Übersinnlichen und Okkulten und damit an rational nicht erklärbaren Formen der Erkenntnis sichtbar. In der Literatur dieser Zeit entstehen neben trivialen Gespenstergeschichten auch etliche Texte, welche den Gespensterglauben kritisch beleuchten, darunter Schillers Romanfragment „Der Geisterseher“ (1787-89), dessen Untersuchung im Mittelpunkt des Seminars stehen soll. Schillers spannungsgeladener Text ist weniger ein Gespensterroman, als vielmehr ein Roman über den (politischen) Missbrauch des Gespensterglaubens und zugleich über die Gefahr verschwimmender Grenzen zwischen Wahrheit und Betrug, freier Entscheidung und Manipulation. Eindrucksvoll führt der Text vor, dass der Anspruch der Aufklärung an den Einzelnen, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, nicht so einfach zu erfüllen ist, wie es scheint.

Ziel: Untersuchung eines für das Verständnis der europäischen Aufklärung zentralen kultur- und literaturgeschichtlichen Phänomens

Einführung in die Analyse und Interpretation literarischer Erzähltexte

Einführung in motivgeschichtliche Betrachtungsweisen der Literaturwissenschaft

Einführung in die Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik (Deu 100)


Die Vorlesung führt in zentrale Fragestellungen der Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik ein, z. B.: Was ist ein literarischer Text? Wie funktioniert das Verstehen und Interpretieren von Literatur? Was wissen wir über die emotionalen Wirkungen literarischer Texte? In welchen Schritten vollzieht sich die literarische Sozialisation von Kindern und Jugendlichen? Wann spricht man von literarischer Kompetenz und wie lässt sich diese erwerben? Vorgestellt werden Theorien und Modelle, mit denen Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik diese und andere Fragen zu beantworten versuchen.

Jugend und Schule in der Erzählliteratur um 1900 (Deu 370 - Literatur)


Im Fokus des Seminars stehen vier Erzähltexte der klassischen Moderne, die das zu Beginn des 20. Jahrhunderts besonders lebhaft und kontrovers diskutierte Thema ‚Jugend und Schule‘ aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Während Rainer Maria Rilkes Erzählung "Die Turnstunde" (1902) und Robert Musils Roman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" (1906) vor allem die sich im Spannungsfeld zwischen Einzelnem und Gruppe abspielende Sozialisation der Zöglinge in den Militärschulen jener Zeit in den Blick nehmen, erzählen Hermann Hesses Roman Unterm Rad (1906) und Robert Walsers fiktives Tagebuch Jakob von Gunten (1909) von der Schule als prekärer Station im Prozess der kulturellen und sozialen Identitätsfindung ihrer Protagonisten. Lesbar sind alle vier Texte als poetische Archive zeitgenössischer pädagogischer, psychologischer, philosophischer und soziologischer Diskussionen – etwa über autoritäre Erziehungspraktiken und lebensferne Bildungspläne, über die Gefährdung Heranwachsender durch ‚moderne‘ Seelenleiden wie Neurasthenie oder Hysterie, oder über das Gedeihen sadomasochistischer Verhaltensweisen unter den männlichen Zöglingen in den Kadettenanstalten des Obrigkeitsstaats.

Ziel: Einsichtnahme in die besonderen Bedingungen schulischer Sozialisation zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Reflexion der eigenen (vergangenen) Rolle als Schüler*in und zukünftigen Rolle als Lehrer*in im Medium der Literatur, Auseinandersetzung mit einschlägigen Beispielen des literarischen Genres ‚Schulgeschichte‘, Verfeinerung der Fähigkeit zur Analyse und Interpretation anspruchsvollerer Erzähltexte

1.Semester - Kleine literarische Formen (Deutsch, GHR)


Kleine literarische Formen, wie zum Beispiel die Fabel, die Anekdote, die Kalender- oder die Kurzgeschichte, fordern wegen ihrer oft ausgeprägten ästhetischen Komplexität bei gleichzeitiger starker Verdichtung zu einer besonders intensiven Lektüre heraus. Daher eignen sie sich hervorragend für den Erwerb und Ausbau vielfältiger literarischer Rezeptionskompetenzen im Deutschunterricht der Primar- und Sekundarstufe.

Im Fokus des Seminars werden gattungstheoretische Überlegungen zu den Besonderheiten verschiedener kleiner Formen sowie Diskussionen über ausgewählte Textbeispiele, vor allem aber Überlegungen zu geeigneten Arbeitsmöglichkeiten mit diesen Texten im Deutschunterricht stehen. Inwiefern lässt sich durch die Auseinandersetzung mit den fraglichen Texten das literarische Lernen von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Altersstufen fördern? Wie lässt sich mit den Texten sinnvoll an die Lebens- und Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler anknüpfen? Und welche Unterrichtsmethoden im Umgang mit einzelnen kleinen Formen bieten sich jeweils an?

Diese und weitere Fragen sollen im Seminar zunächst theoretisch erörtert werden und anschließend in die Entwicklung und Durchführung kleinerer unterrichtsbezogener Forschungsprojekte münden.

Prüfungsleistung:

Prüfungstermin 1: 30.09.2020 - Schriftliche Hausarbeit (70 %)

Prüfungstermin 2 : Januar 2021 (Abschlussveranstaltung - Vortrag (30 %) (Datum folgt)

Agenten und Komplotte. Spionageromane und ihre Verfilmungen (1915-1963) (Deu 350)


Der Spionageroman hat sich literaturgeschichtlich erst relativ spät, das heißt zu Beginn des 20. Jahrhunderts, etabliert und bis heute nicht an Bedeutung verloren, ganz im Gegenteil. Zu Recht ist John Buchans Roman „The Thirty-Nine Steps“ (dt.: Die neununddreißig Stufen; 1915) als „Klassiker des Genres“ bezeichnet worden, weist er doch besonders viele Merkmale auf, welche die weitere Entwicklung des Spionageromans geprägt haben: den lebensgefährlichen Kampf eines einzelnen Helden gegen kriminelle Netzwerke, welche die nationalstaatliche Sicherheit bis hin zur Kriegsgefahr bedrohen, ein hohes Maß an Spannung, das wie im Thriller aus Motiven wie Gefangennahme, Flucht und Verfolgung, Wettlauf gegen die Zeit angesichts lebensgefährlicher Situationen oder Kampf ebenbürtiger Kontrahenten resultiert, sowie die Frage nach der generellen Unterscheidbarkeit von Sein und Schein, Wahrheit und Lüge. Seine Popularität verdankt das Genre des Spionageromans indes weniger dem Medium Buch, als vielmehr dem Film – beispielhaft seien die bekannten filmischen Adaptionen der „James Bond“-Romane Ian Flemings oder Hitchcocks Filmklassiker „North by Northwest“ (dt.: „Der unsichtbare Dritte“) genannt.

Ziel des Seminars ist es, das literaturwissenschaftlich bislang vergleichsweise wenig erforschte Genre des Spionageromans anhand ausgewählter Romane von Buchan bis Le Carré und deren Verfilmungen, etwa von Fritz Lang oder Alfred Hitchcock, näher kennenzulernen, seine historische Entwicklung zu verfolgen und nicht zuletzt seine sich wandelnden ideologischen Implikationen kritisch zu beleuchten.

Prof. Dr. habil. Timo Ehmke

Lern- und Arbeitsverhalten von Schülerinnen und Schülern


Systematisches Literaturreview im Themenfeld Leistung und Schule


- Kennenlernen von inhaltlichen Forschungsbefunden im Themenfeld „Leistung und Schule“

- Kennenlernen der Methode eines systematischen Literaturreviews

- Anwenden der Methode eines systematischen Literaturreviews auf die Thematik „Leistungsdiagnostik in der Schule“

- Bearbeiten einer konkreten Fragestellung in diesem Themenfeld

- Präsentation der Ergebnisse des Literaturreviews

- Strukturiertes Zusammenfassen der Ergebnisse des Literaturreviews (5 Seiten)

Leistungsmessung und Leistungsbewertung


Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick zu Methoden und Verfahren der Leistungsmessung und Leistungsbewertung in der Schule zu geben. Dazu werden folgende Fragen behandelt: Was sind standardisierte Tests und wie werden sie entwickelt? Welche Probleme sind mit der Erfassung von Leistungen und der Notengebung verbunden? Wie können Schulleistungen und Schülerarbeiten verbal beurteilt werden? Welche Möglichkeiten gibt es, um Lernschwächen zu erfassen? Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars sind Leistungsmessungen im Rahmen aktueller Schulleitungsstudien.

Ziel: Die Studierenden erwerben Kenntnisse über Methoden der Leistungsmessung und Leistungsbewertung in der Schule. Das Seminar bietet ferner einen Überblick zu empirischen Forschungsbefunden aus aktuellen Schulleistungsstudien.

Masterkolloquium


Prof. Dr. Angelika Henschel

Gender makes the difference: Gewalt im Geschlechterverhältnis - Ursachen, Erscheinungsformen, Auswirkungen und Konsequenzen für Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und soziale Praxis


Spätestens seit Aufkommen der zweiten Frauenbewegung gilt das Thema "Gewalt gegen Frauen" nicht mehr als Tabu, sondern wird gemäß des Mottos "das Private ist politisch" im Kontext von Menschenrechtsverletzung debattiert. Gewalt ist nicht geschlechtsneutral, sondern eng verwoben mit Bildern von Weiblichkeit und Männlichkeit, sie findet auf Basis kultureller und gesellschaftlicher Geschlechterverhältnisse statt und vollzieht sich in spezifischen Kontexten und sozialen Interaktionen. Interdisziplinäre und die Kategorie Geschlecht reflektierende Analysen und Methoden sind erforderlich, um das komplexe Phänomen der "Gewalt im Geschlechterverhältnis" verstehen und Perspektiven hinsichtlich von Prävention und Intervention entwickeln zu können.

Die in den letzten Jahrzehnten in den Wissenschaften gewonnen Erkenntnisse zeichnen ein zunehmend ausdifferenziertes Bild und sind durch Vielschichtigkeit gekennzeichnet, die dazu beiträgt, dass klassische Opfer-Täter-Schemata der Geschlechter auch überwunden werden konnten. Männliche Verletzbarkeit und die Gewalt, die Männer nicht nur ausüben, sondern auch erfahren, wird heute ebenso thematisiert, wie Zusammenhänge von Generation und sozialer Lage (Intersektionalität).

Im Rahmen des Seminars werden strukturelle und individuelle Bedingungsfaktoren, gesundheitliche, psychosoziale und ökonomische Ursachen und Folgen der Gewalt ebenso behandelt, wie Wege aus der Gewalt aufgezeigt werden sollen. Praktikerinnen, die mit einzelnen Gastvorträgen ins Seminar eingeladen werden, sollen helfen, die Thematik praktisch und methodisch zu durchdringen.

Ziel: Die Studierenden sind in der Lage auf der Basis von Gewaltentstehungstheorien, Zusammenhänge von Geschlechter- und Gewaltverhältnissen zu erkennen und Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen von Gewalt einzuordnen. Unterstützungsmöglichkeiten, Angebote und Methoden der Präventionsarbeit im Gewaltkontext sind bekannt. Ein Theorie-Praxistransfer wird hergestellt. Gruppenarbeiten im Seminar und gemeinsame Präsentationen stärken die Sozialkompetenz der TeilnehmerInnen und werden weiterentwickelt. Diskussionskultur und Kritikfähigkeit stellen ebenso Lernziele dar.

Inklusion - ein Gestaltungsauftrag für berufsbildende Schulen


Spätestens seitdem sich die Bundesregierung verpflichtet hat, das UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention v. 13. 12. 2006) umzusetzen, wird deutlich, dass sich auch das berufsbildende Schulsystem verändern muss. Das bisherige bundesrepublikanische Konzept der Aussonderung von SchülerInnen mit Beeinträchtigungen innerhalb des (Aus-)Bildungssystems ist nun nicht länger aufrecht zu erhalten. Dennoch zeichnen sich in der föderalen Bildungspolitik erst zaghafte Veränderungsbemühungen im Umgang mit der Thematik „Behinderung“ ab, und auch das Land Niedersachsen steht insbesondere hinsichtlich der Entwicklung von neuen Konzepten in der beruflichen Bildung vor neuen Herausforderungen.

Unter welchen Bedingungen kann es gelingen, dass die heterogene SchülerInnenschaft gemeinsam unterrichtet werden kann, so dass auch die Übergänge von der Schule in den Beruf für diejenigen ermöglicht werden, die aufgrund spezifischen Unterstützungsbedarfs sowohl auf dem ersten Arbeitsmarkt, wie im Rahmen schulischer Ausbildung Exklusionserfahrungen machen müssen? Welcher Inklusionsbegriff wird in der Zukunft die Basis für einen heterogenitätsbewussten Unterrichts- und Schulalltag bilden? Inwieweit wird der Diskurs um Inklusion den schulischen Alltag verändern?

Neben Inputs durch die Dozierenden und studentische Gruppen werden an mehreren Terminen auch Praktiker*innen aus der Inklusionspraxis berichten. Welcher Kompetenzen bedürfen die Pädagog*nnen? Welche Bedeutung wird in diesem Prozess der Sonder-/Behinderten-, Sozialpädagogik und der Sozialen Arbeit zukommen? Welche Kenntnisse über die Phänomene „Heterogenität“ und „Behinderung“ werden von der Berufsschullehrkraft erwartet? Welche neuen Kooperationsformen sind hilfreich, um den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen? Diese und weitere Fragen sollen im Seminar bearbeitet werden.

Ziel: Angehende Lehrkräfte erarbeiten sich einen persönlichen, reflektierten und professionellen Zugang zum Themengebiet "Heterogenität", „Behinderung“ und "Inklusion", um in der Zukunft ihren Schüler*innen inklusiver begegnen zu können und ihnen das Themengebiet nahebringen zu können.

Kolloquium für Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten


Das Kolloquium richtet sich ausschließlich an Dipl. oder BA Absovent/innen der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, insbesondere des berufsbegleitenden BA Studiengangs Soziale Arbeit für Erzieher und Erzieherinnen. Es dient der systematischen Reflexion, Begleitung und Betreuung im Berufspraktikum zur Erlangung der Staatlichen Anerkennung.

Ziel: Reflexion der Praxis; Selbstreflexion professionellen Handelns, Intervision; Vorbereitung des Praxisberichts und des Abschlusskolloquiums; Austausch über unterschiedliche Handlungsfelder Sozialer Arbeit.

Herausforderung und Chancen der Kooperation von Familie, Jugendhilfe und Schule


Familien müssen sich heutzutage immer anspruchsvolleren Herausforderungen stellen. Problemlagen wie materielle Armut, Migration, alleinge Sorge für das Wohl der Kinder etc., verschiedenste Ansprüche und Anforderungen der Gesellschaft und der Institutionen sowie das Wissen der Eltern um ihre Bedeutung als Sozialisationsinstanz, können Eltern unter Druck setzen. Dies verdeutlich u.a. die Studie "Eltern unter Druck" der Konrad Adenauer Stiftung.

Wie gestaltet sich Familie heute eigentlich ("doing family")? Mit welchen Herausforderungen und Problemlagen sind sie konfrontriert? Wieso fühlen Eltern sich unter Druck? Welche Auswirkungen hat dies auf den familiären Alltag? Diese und andere Fragen sollen im Seminar bearbeitet werden. Außerdem sollen auf der Grundlage der eruierten Ergebnisse Lösungsvorschläge für die Praxis herausgearbeitet werden. Hierzu zählen Fragen wie: Wie können Eltern von Seiten der Schule und der Jugendhilfe unterstützt werden ? Wie könnte eine gelingendere Kooperation zwischen Familie, Jugendhilfe und Schule aussehen (Bidlungspartnerschaften)? Um diese Fragen zu beantworten, werden auch Beispiele aus der Praxis betrachtet. Dabei bildet das Themengebiet Domestic Violence ein zentrales. Denn multifaktoriell belastete Familien tragen ein erhöhtes Gewaltrisiko. Jungen und Mädchen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, tragen erhebliche Entwicklungsrisiken, denen z. B. von seiten der Frauenhausarbeit begegnet wird.

Darüber hinaus werden anhand von Vorträgen der Dozierenden und Studierenden sowie durch Exkursionen die zu bearbeitenden Themen auch praktisch bearbeitet und aufgegriffen .

Ziel: Kenntnisse bzw. Vertiefung von Wissen und Kompetenzerwerb hinsichtlich folgender Gebiete:

Lebens- und Problemlagen von Familien heute

Erziehungs- und Bildungspartnerschaften

Kooperation von Familie, Jugendhilfe und Schule

Präventions- und Interventionsmaßnahmen

Häusliche Gewalt und Entwicklungsrisiken für Kinder

Inklusion - ein Gestaltungsauftrag für berufsbildende Schulen - TUTORIUM


Spätestens seitdem sich die Bundesregierung verpflichtet hat, das UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention v. 13. 12. 2006) umzusetzen, wird deutlich, dass sich auch das berufsbildende Schulsystem verändern muss. Das bisherige bundesrepublikanische Konzept der Aussonderung von SchülerInnen mit Beeinträchtigungen innerhalb des (Aus-)Bildungssystems ist nun nicht länger aufrecht zu erhalten. Dennoch zeichnen sich in der föderalen Bildungspolitik erst zaghafte Veränderungsbemühungen im Umgang mit der Thematik „Behinderung“ ab, und auch das Land Niedersachsen steht insbesondere hinsichtlich der Entwicklung von neuen Konzepten in der beruflichen Bildung vor neuen Herausforderungen.

Unter welchen Bedingungen kann es gelingen, dass die heterogene SchülerInnenschaft gemeinsam unterrichtet werden kann, so dass auch die Übergänge von der Schule in den Beruf für diejenigen ermöglicht werden, die aufgrund spezifischen Unterstützungsbedarfs sowohl auf dem ersten Arbeitsmarkt, wie im Rahmen schulischer Ausbildung Exklusionserfahrungen machen müssen? Welcher Inklusionsbegriff wird in der Zukunft die Basis für einen heterogenitätsbewussten Unterrichts- und Schulalltag bilden? Inwieweit wird der Diskurs um Inklusion den schulischen Alltag verändern?

Neben Inputs durch die Dozierenden und studentische Gruppen werden an mehreren Terminen auch Praktiker*innen aus der Inklusionspraxis berichten. Welcher Kompetenzen bedürfen die Pädagog*nnen? Welche Bedeutung wird in diesem Prozess der Sonder-/Behinderten-, Sozialpädagogik und der Sozialen Arbeit zukommen? Welche Kenntnisse über die Phänomene „Heterogenität“ und „Behinderung“ werden von der Berufsschullehrkraft erwartet? Welche neuen Kooperationsformen sind hilfreich, um den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen? Diese und weitere Fragen sollen im Seminar bearbeitet werden.

Ziel: Angehende Lehrkräfte erarbeiten sich einen persönlichen, reflektierten und professionellen Zugang zum Themengebiet "Heterogenität", „Behinderung“ und "Inklusion", um in der Zukunft ihren Schüler*innen inklusiver begegnen zu können und ihnen das Themengebiet nahebringen zu können.

Profin. Drin. Maria-Eleonora Karsten

Digitalisierung und Ganztag als neue sozialdidaktische Herausforderungen für Lehren und Lernen in Berufsbildungsgängen der Fachrichtung Sozialpädagogik in Theorie und Praxis


Forschungskolloquium Sozialpädagogik


Das Kolloquium dient der Vorstellung und kollegialen Diskussion laufender Promotionsverfahren im Themenbereich des Kollegs.

Ziel: Die Promovierenden entwickeln über die Diskussion ihrer Projekte zusätzliche Reflexionsmöglichkeiten zur theoretischen, methodologischen, forschungsmethodischen und präsentations-/darstellungsmethodischen Verortung ihrer Dissertationsprojekte und entwickeln diese entsprechend weiter.

Prof. Dr. Dominik Leiss

Arithmetik als Prozess


Einige Stichpunkte: figurierte Zahlen, Stellenwertsysteme, Teilbarkeitslehre, Logik und Beweisen, Grundlegung der natürlichen Zahlen, Aufbau und Eigenschaften der Zahlbereiche

Ziel: Die Studierenden erwerben elementare Kompetenzen in den Bereichen Arithmetik, Algebra, Aufbau des Zahlsystems und Grundlagen der Mathematik.

Prof.Dr. Martin Lenz-Johanns

Kunstentwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland


Kunstschaffende reagieren mit Kunst auf weltanschauliche, politische und gesellschaftliche Umbrüche und sie revolutionierten die Malerei durch Wandel der künstlerischen Normen sowie innovative und verstörende Konventionsbrüche. Mittels grundlegender Veränderungen schufen diese Protagonisten Grundlagen der Moderne. Dieser bildwissenschaftliche Zugang beschäftigt sich u.a. mit einem erweiterten Spektrum der Kunst- und Bildproduktion und Rezeption bis in Bereiche ("entarteter Kunst").

Ziel: Methoden vor originalen Artefakten, in Wahrnehmungsirritationen und Rezeptionsästhetik an Artefakten analysieren sowie kompositorisch im Kontext der Kunst Strategien beschreibend reflektieren und analysieren

3.Semester - Mathematik und Kunst (Mathematik, Kunst, GHR)


In der Auseinandersetzung mit Artefakten aus verschiedenen Kunstrichtungen werden ästhetische Strategien analysiert und auf mathematische Zusammenhänge überprüft. Umgekehrt werden auch die Möglichkeiten mathematischer Strukturen für die Entwicklung von Objekten überprüft.

Auch die Analyse mathematischer Artefakte z. B. aus dem Mathematikum Gießen oder der Phänomenta Flensburg aus ästhetischer Perspektive soll erfolgen.

Anhand dieser Erkenntnisse sollen künstlerische und mathematische Strategien wechselseitig genutzt werden, um in beiden Disziplinen Lernprozesse anzustoßen.

Erfolge dieses Vorgehens sollen empirisch untersucht werden.

Ziel: Entwicklung von eigenen Fragestellungen zu Zusammenhängen zwischen Ästetik und Mathematik und ggf. ihrer Umsetzung im Kunst- oder Mathematikunterricht.

Mögliche Fragestellungen:

- Erwerb und Festigung geometrischer Kompetenzen bei der Auseinandersetzung mit Artefakten der Minimal Art

- Mathematische Zusammenhänge beim Werkverständnis

- Entwicklung von ästhetischen Artefakten unter Nutzung mathematischer Strukturen

- Analyse mathematischer Zusammenhänge anhand von Artefakten

- Ästhetik von Veranschaulichung mathematischer Zusammenhänge

- Veranschaulichung mathematisch-geometrischer Fragestellungen mittels Einbeziehung modellhafter Artefakte und relevanter Kunststrategien und -theorien

Kontemplation als Kunststrategie Caspar David Friedrich, Kasimir Malewitsch, Mark Rothko, Andy Warhol und Andreas Gursky - Seminar 2


Aspekte der Kontemplation im Kontext der Rezeption von Ikonen am Artefakten von Caspar David Friedrich, Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Mark Rothko, Yves Klein bis zu Andy Warhol, Niki de Saint Phalle, Isa Genzken und Andreas Gursky. "Alltags-Ikonen“ aus der Markenwelt und Popkultur ergänzen die Auswahl. Die Interpretation des traditionellen Ikonen-Gedankens in der Kunst wird mit dem Phänomen der Ikonisierung in unserer alltäglichen Lebenswelt kontrastiert.

Ziel: Definitionen der Kontemplation nach Martin Seel (1985, 1991) sowie der >Aura

Kontemplation als Kunststrategie Caspar David Friedrich, Kasimir Malewitsch, Mark Rothko, Andy Warhol und Andreas Gursky - Seminar 1


Aspekte der Kontemplation im Kontext der Rezeption von Ikonen am Artefakten von Caspar David Friedrich, Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Mark Rothko, Yves Klein bis zu Andy Warhol, Niki de Saint Phalle, Isa Genzken und Andreas Gursky. "Alltags-Ikonen“ aus der Markenwelt und Popkultur ergänzen die Auswahl. Die Interpretation des traditionellen Ikonen-Gedankens in der Kunst wird mit dem Phänomen der Ikonisierung in unserer alltäglichen Lebenswelt kontrastiert.

Ziel: Definitionen der Kontemplation nach Martin Seel (1985, 1991) sowie der >Aura

Analyse von Artefakten: Yves Klein, Andy Warhol, Niki de Saint Phalle, Isa Genzken und Andreas Gursky in der Bremer Kunsthalle nur 25


Aspekte der Kontemplation im Kontext der Rezeption von Ikonen am Artefakten von Caspar David Friedrich, Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch, Piet Mondrian, Mark Rothko, Yves Klein bis zu Andy Warhol, Niki de Saint Phalle, Isa Genzken und Andreas Gursky. "Alltags-Ikonen“ aus der Markenwelt und Popkultur ergänzen die Auswahl. Die Interpretation des traditionellen Ikonen-Gedankens in der Kunst wird mit dem Phänomen der Ikonisierung in unserer alltäglichen Lebenswelt kontrastiert.

Ziel: Definitionen der Kontemplation nach Martin Seel (1985, 1991) sowie der >Aura

Prof.Dr. Pierangelo Maset

Einführung in die Kunstpädagogik


Zeitgenössische Kunstvermittlung


Raum Zeit Handlung


1.Semester - Ästhetische Operationen und Dichte Beschreibungen


Forschendes Lernen in der Kunstvermittlung bedeutet, sich mit ästhetischen Fragen individuell auseinanderzusetzen, Formen und Inhalte zu entwickeln und Methoden und Verfahren zu erproben. ÄSTHETISCHE OPERATIONEN befähigen die

Studierenden zu einem kreativen und bildenden Unterricht, der die praktischen wie die theoretischen Unterrichtsgegenstände entfaltet. ÄSTHETISCHE OPERATIONEN bestehen aus einem Bündel von Methoden, Verfahren und Techniken.

Unterricht = GESTALTUNGSAUFGABE & FORMFRAGE & WISSEN & HANDLUNG & EXPERIMENT &

Ziel: Kenntnis, Anwendung und Reflexion Ästhetischer Operationen.

Kenntnis, Anwendung und Reflexion der "Dichten Beschreibung" (Clifford Geertz).

Entwicklung einer HALTUNG zur KUNST und ihrer VERMITTLUNG.

Prof'in. Dr. Astrid Neumann

Texte in der Sekundarschule (Deu 370 - Sprache)


Die Seminarkonzeption ist auf konzeptionelle Prozesse für die komplexe Textproduktion nach dem Schriftspracherwerb ausgerichtet.

Konzeptionen für die Grundschule stehen nicht im Fokus der gemeinsamen Arbeit.

Stellen Sie sich auf gemeinsame Schreibprozesse in den Seminatsitzungen ein.

1.Semester - Mehr-Bildungs-Sprachigkeit in der Migrationsgesellschaft? (Deutsch, GHR)


Die Beherrschung der richtigen sprachlichen Register, u. a. der Bidlungssprache gilt als schulisches Lernziel in unserer Migrationsgesellschaft. Damit sollen allen Schülerinnen und Schülern die Aneignung der Lerninhalte in allen Fächern ermöglicht und so eine adäquate Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden..

Mehrsprachigkeit ist in unserer sprachlich heterogenen Gesellschaft und damit auch der Schule eine Gegebenheit, deren Potenziale unter dem o. g. Ziel leicht "in Vergessenheit" geraten. Hier sollen verschiedene Sprachigkeiten in der Schule in den Blick genommen werden, um größtmögliche Potenziale für das Lernen in allen Sprachsituationen zu nutzen.

Prüfungsleistung 1: 31.01.2020 - Präsentation (20 %)

Prüfungsleistung 2: 31.07.2020 - Schriftliche Ausarbeitung (50 %)

Prüfungsleistung 3: 15.02.2021 - Abschlusspräsentation (10 %) und schriftliche Ausarbeitung (20 %)

Ziel: Sensibilisierung für sprach- und kultursensible Lernsituationen

Verknüpfung mit Projekterfordernissen an der Professur

Zum Schreiben motivieren (Deu 225)


3.Semester - Mehr-Bildungs-Sprachigkeit in der Migrationsgesellschaft?


Die Beherrschung der richtigen sprachlichen Register, u. a. der Bidlungssprache gilt als schulisches Lernziel in unserer Migrationsgesellschaft. Damit sollen allen Schülerinnen und Schülern die Aneignung der Lerninhalte in allen Fächern ermöglicht und so eine adäquate Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden..

Mehrsprachigkeit ist in unserer sprachlich heterogenen Gesellschaft und damit auch der Schule eine Gegebenheit, deren Potenziale unter dem o. g. Ziel leicht "in Vergessenheit" geraten. Hier sollen verschiedene Sprachigkeiten in der Schule in den Blick genommen werden, um größtmögliche Potenziale für das Lernen in allen Sprachsituationen zu nutzen.

Ziel: Sensibilisierung für sprach- und kultursensible Lernsituationen

Verknüpfung mit Projekterfordernissen an der Professur

Prof. Dr. Emer O'Sullivan

Sherlock Holmes. From Victorian Detective to Pop Cultural Icon


Sherlock Holmes is doubtlessly the most famous and popular detective literature has ever produced. First appearing in the story A Study in Scarlet, in 1887 and subsequently featuring in four novels and 56 short stories by Arthur Conan Doyle, he has since been adapted into every possible medium, as well as being the subject of countless prequels and sequels. In this seminar we will engage with the Victorian Sherlock Homes and the beginnings of the detective genre, looking at the images of modernity and modern science the stories present as well as the role of gender and race in them. We will look at a selection from the vast number of adaptations– including the film about the aged detective, Mr. Holmes (2015) and, of course, the BBC series „Sherlock“ (with Benedict Cumberbatch) which not only refers to the canon but takes different elements from it, transports them into our digital age and gives them a new, postmodern, twist. In the seminar we will engage with theories of adaptation and intertextuality and will ultimately try to identify the reasons for the perennial popularity of this iconic figure.

Ziel: This seminar aims to increase students’ appreciation and knowledge of a genre (detective novel), a specific historical context (the Victorian Era) and strategies and forms of adaptation and serialisation. It further aims to develop students' ability to analyse contemporary cultural products which retrospectively engage with a historical era. Their analytical skills of Victorian detective fiction as well as current film and tv adaptations of it will be further honed by working with a theory of intertextuality which will help identify strategies and practices of adapting literary works. Looking at contemporary film and tv adaptations, students will acquire competencies in analysing multimodal texts and will learn to probe the ways in which – and the reasons why – cultural products today interact with and recontextualise literature from the past.

Literary Topics and Texts


This seminar is tailored to the needs of future teachers at Berufsbildende Schulen by focussing on canonical and other narrative, dramatic and multimodal texts from the school curricula. It provides a firm grounding in theoretical and analytical approaches, addressing literary, cultural and social aspects of the texts in question. We will decide in the seminar from a range of narrative, dramatic and multimodal texts which specific ones we will focus on.

Ziel: This course deals with literary themes and genres from a theoretical perspective. It aims to develop students' understanding of representative literary works (fiction, drama) and mutimodal texts (graphic novels, films), to increasing their knowledge of cultural and social contexts and to deepen their analytic skills through the study of literary theory.

Promotionskolloquium PLG


Promovierende des Forschungskollegs für Philosophie, Literatur und Geschichte präsentieren ihre Projekte und erläutern sie in der folgenden Diskussion mit den Teilnehmenden des Kollegs.

The Great Gatsby: novel, films, translations


The Great Gatsby by F. Scott Fitzgerald, published in 1925 at the height of the ‘Roaring Twenties’, is a story about one man’s version of the American Dream. In 1999, in an end-of-the-millennium list compiled by the Modern Library, a committee of editors, writers, and scholars voted The Great Gatsby the best American novel of the 20th century, and in 2002 Book magazine’s panel of literary experts picked Jay Gatsby himself as the best fictional character since 1900. In Germany, no fewer than five new translations of the novel have been issued in 2011 and 2012, and in May 2013 the film version directed by Buz Luhrmann and starring Leonardo di Caprio was released.

The seminar, consisting of three parts, will address, and try to explain, the contemporary fascination with Fitzgerald’s novel and protagonist across language and media. We will approach the novel and the films from a range of disciplines: literary studies, translation studies, film studies and adaptation studies, also history, cultural studies, music, the visual arts, popular culture, race and gender studies.

In the first part we will read "The Great Gatsby" closely, paying special attention to Fitzgerald’s narrative strategies and exploring the novel’s connections to a wide range of American historical and cultural subjects of its time, such as rags to riches success stories, sports, gangsters and Prohibition, the culture of celebrity, consumer society, and changes in gender roles in the USA of the 1920s.

In the second (shortest) part, we will look at the reception of "The Great Gatsby" in Germany. Starting with the first translation by Maria Lazar in 1928, through its successors of 1953, 2006, 2011 and the most recent one - the eighth - by Hans Christian Oeser (2012), we will trace the traditions of German translation and the different strategies used by translators over time and influenced both by their predecessors and the time in which the translations were undertaken.

The third part of the seminar will be devoted to film adaptations of "The Great Gatsby" - especially to the 2013 Buz Luhrmann version but we will also engage with the 1974 version directed by Jack Clayton (screenplay Francis Ford Coppola, starring Robert Redford and Mia Farrow) and other earlier versions.

Promotionskolloquium Englische Literaturwissenschaft


A one day colloquium for doctoral and post-doctoral candidates writing their theses in the area of English or Comparative Literature to discuss research design and methodology questions, engage in theoretical debates, and present and critique their projects. The colloquium also offers a forum to discuss articles before submission and confernece presentations.

Ziel: To discuss research design

To discuss questions of methodology

To engage in theoretical debates

PhD candidates present their dissertation projects and chapters

PhD candidates critique each other's dissertation projects and chapters

Post-doc canditates present their habilation projects

Conference presentations are discussed

Articles are discussed before submission

Prof. Maria von Salisch

Promotionskolloquium Psychologie und Selbstregulation


Diskussion aktueller Promotionsvorhaben

Ziel: Fachbezogene Weiterbildung (vertiefende Expertise in der Konzeption, Planung und Durchführung empirischer Forschungsprojekte)

Seminar Entwicklungspsychologie A


In dem Seminar werden die Inhalte, die in der Vorlesung vorgestellt werden widerholt und vertieft. Teilweise werden auch einzelne Aspekte genauer betrachtet und ihre Bedeutung für die Erziehungs- und Unterrichtspraxis erarbeitet und besprochen.

Gruppenarbeiten und Diskussionen werden die vorherrschenden Arbeitsformen sein. Es wird keine zweite Vorlesung sein, eine aktive Mitarbeit ist dringend erforderlich.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden die Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei den Themen der Entwicklungspsychologie herstellen können.

Seminar Entwicklungspsychologie B


In dem Seminar werden die Inhalte, die in der Vorlesung vorgestellt werden widerholt und vertieft. Teilweise werden auch einzelne Aspekte genauer betrachtet und ihre Bedeutung für die Erziehungs- und Unterrichtspraxis erarbeitet und besprochen.

Gruppenarbeiten und Diskussionen werden die vorherrschenden Arbeitsformen sein. Es wird keine zweite Vorlesung sein, eine aktive Mitarbeit ist dringend erforderlich.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden die Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei den Themen der Entwicklungspsychologie herstellen können.

Seminar Entwicklungspsychologie C


In dem Seminar werden die Inhalte, die in der Vorlesung vorgestellt werden widerholt und vertieft. Teilweise werden auch einzelne Aspekte genauer betrachtet und ihre Bedeutung für die Erziehungs- und Unterrichtspraxis erarbeitet und besprochen.

Gruppenarbeiten und Diskussionen werden die vorherrschenden Arbeitsformen sein. Es wird keine zweite Vorlesung sein, eine aktive Mitarbeit ist dringend erforderlich.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden die Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei den Themen der Entwicklungspsychologie herstellen können.

Seminar Entwicklungspsychologie D


In dem Seminar werden die Inhalte, die in der Vorlesung vorgestellt werden widerholt und vertieft. Teilweise werden auch einzelne Aspekte genauer betrachtet und ihre Bedeutung für die Erziehungs- und Unterrichtspraxis erarbeitet und besprochen.

Gruppenarbeiten und Diskussionen werden die vorherrschenden Arbeitsformen sein. Es wird keine zweite Vorlesung sein, eine aktive Mitarbeit ist dringend erforderlich.

Ziel: Ziel ist es, dass die Studierenden die Verbindung zwischen Theorie und Praxis bei den Themen der Entwicklungspsychologie herstellen können.

Weitere Angaben zu den Lehrveranstaltungen finden Studierende im Studienportal myStudy.