Dr. Nina Samuel

Dr. Nina Samuel

Nina Samuel ist Kunsthistorikerin und Kuratorin. 2012 promovierte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin über „Die Form des Chaos. Bild und Erkenntnis in der komplexen Dynamik und der fraktalen Geometrie“. 2011-12 war sie Visiting Assistant Professor am Bard Graduate Center in New York City, wo sie die Ausstellung „The Islands of Benoît Mandelbrot: Fractals, Chaos, and the Materiality of Thinking“ kuratierte. Ihr jüngstes Ausstellungsprojekt, „My Brain Is in My Inkstand: Drawing as Thinking and Process“, untersucht Zeichnung als Denkprozess in der zeitgenössischen Kunst und der Wissenschaft und war im Cranbrook Art Museum in Bloomfield Hills, Michigan, zu sehen. Nina Samuel hat Stipendien und Förderungen erhalten vom Fulbright Program, eikones (NFS Bildkritik, Macht und Bedeutung der Bilder), Basel, und dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin. Bis zum Sommer 2017 arbeitet sie neben ihrer Stelle bei PriMus ebenfalls als Postdoc am Exzellenzcluster der Humboldt-Universität „Bild, Wissen, Gestaltung: Ein interdisziplinäres Labor“ sowie am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin. 

 

Forschungsschwerpunkte: 

  • Bildtheorie und Wissenschaftsgeschichte 
  • Entwicklung von Ausstellungskonzepten an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft
  • Materialisierung von Denkprozessen 
  • Zeichnung als Wissensprozess 
  • Visuelle Epistemologien in Naturwissenschaft und Mathematik 
  • Bildgeschichte und –theorie des Chaos
  • Visuelle Praktiken in der Biologie (Schwerpunkt Mikroskopie)
  • Die Hand in Wissenschaft und Kunst
  • Instrumentelle Bilder der Handchirurgie

Programmleitung PriMus