Sozialwissenschaftlich


Experimentalforschung in der Sozialpädagogik

wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Prof.in Dr.in Birte Siem
Das Experiment gilt in vielen Bereichen der Sozialforschung als methodischer „Goldstandard“, um Ursache-Wirkungszusammenhänge untersuchen zu können. In diesem Seminar werden wir uns mit den Möglichkeiten und Grenzen der experimentellen Methodik für sozialpädagogische Fragestellungen auseinandersetzen. Dazu werden wir uns zunächst mit den grundlegenden Begrifflichkeiten und Herausforderungen der Experimentalforschung vertraut machen und zentrale Kriterien zur Einschätzung der methodischen Güte eines Experiments kennenlernen. Wir werden dann am Beispiel der evidenzbasierten Praxis und Wirksamkeitsforschung einen kritischen Blick auf die Anwendbarkeit der Experimentallogik auf verschiedene sozialpädagogische Fragestellungen werfen. In einem weiteren Teil des Seminars werden wir das Lesen und kritische Beurteilen von Experimentalstudien anhand ausgewählter Originalarbeiten üben. Gegen Ende des Seminars werden von den Studierenden (in Kleingruppen) (selbst-)ausgewählte Experimentalstudien in Form studentischer Präsentationen vorgestellt und im Plenum kritisch diskutiert.


Fallstudien zu Cradle to Cradle Textilien – Analyse, Vergleich und Praxis

Einzeltermin | Fr, 16.04.2021, 15:00 - Fr, 16.04.2021, 20:00 | C 40.256
Einzeltermin | Sa, 17.04.2021, 10:30 - Sa, 17.04.2021, 15:30 | C 40.256
Einzeltermin | Fr, 25.06.2021, 15:00 - Fr, 25.06.2021, 20:00 | C 40.256
Einzeltermin | Sa, 26.06.2021, 10:30 - Sa, 26.06.2021, 15:30 | C 40.256

Prof. Dr. rer. nat. Michael Braungart
Mode bedeutet den Ausdruck von Individualität. Sie bietet die Chance für Abhebung auf der einen, doch auch Zugehörigkeit auf der anderen Seite. Dabei vergessen werden dürfen jedoch nicht die Auswirkungen der boomenden Industrie. Gekennzeichnet sind diese von erheblichen ökonomischen sowie sozialen Folgen. Die Tatsache, dass circa ein Drittel aller industriell verwendeten Chemikalien in der Bekleidungsindustrie Anwendung finden, ist nur ein Indiz dafür. Auch, dass in der Produktion der häufigst verwendeten Naturfaser Baumwolle etwa zwanzig Prozent aller Pestizide verwendet werden, wobei dessen Anbau nur etwa zwei Prozent der weltweiten Anbaufläche ausmacht. Deutlich wird, dass ein Umdenken hinsichtlich Materialien und Produktion, Konsum und Entsorgung in einer Industrie, in der acht Mal so viele Menschen arbeiten wie im Automobilsektor, gefordert ist.

Das Cradle to Cradle Prinzip bietet die Basis dafür, den Textilsektor neu zu denken und Kleidung positiv zu definieren. Dabei geht es im Kontrast zum herkömmlichen Nachhaltigkeitsansatz nicht darum, dessen negativen Einfluss auf die Umwelt möglichst gering zu halten und den Modekonsum zu reduzieren, sondern stattdessen einen positiven Fußabdruck zu hinterlassen und Textilien als Nährstoff für ökologische oder technische Kreisläufe zu gestalten. Je mehr solcher Kleidung dann konsumiert wird, desto mehr technische und biologische textile Nährstoffe für künftige Generationen entstehen.


Diskurs, Visualität und Macht: Methoden poststrukturalistischer Bildanalyse

wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Benjamin Heidrich
Die sozialwissenschaftliche Diskursforschung untersucht die soziale Konstruktion und Verbreitung von Wissen sowie davon ausgehende Wirklichkeits- und Machteffekte. Die damit angesprochene Herstellung von Realität erfolgt zu einem nicht unerheblichen Teil sprachlich, weshalb die meisten Diskurs- auch als Textanalysen angelegt sind. Allerdings werden Diskurse auch durch andere, etwa bildliche Artikulationen (re-)produziert. Deshalb verwundert es nicht, dass Visualität in den vergangenen Jahren immer stärker in den Fokus der Diskursforschung gerückt ist. Dieser Entwicklung trägt das Seminar Rechnung, indem es sich dem Thema "Visualität" aus der Perspektive der poststrukturalistischen Diskurs- und Hegemonietheorie Ernesto Laclaus und Chantal Mouffes nähert und dabei auch die vielfach möglichen, multimodalen Beziehungen zwischen Bild und Text adressiert.


Auswertung qualitativer Daten: Systematische Inhaltsanalyse

wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 07.04.2021 - 07.07.2021 | C 12.013

Prof. Dr. Volker Kirchberg
Nach einer Einführung in die qualitative Inhaltsanalyse (v.a. Gläser & Laudel 2006) und in Erhebungen mittels Experteninterviews (ebenfalls v.a. Gläser & Laudel 2006) wird sich der Inhaltsanalyse durch die Systematik der Extraktion, der Kategorienbildung und weiteren Auswertungsschritten (nach Mayring 2007, Gläser & Laudel 2006, Kuckartz 2005 et al.) genähert. Diese theoretisch-methodischen Erläuterungen ("Trockenübungen") in der ersten Hälfte des Seminars werden dann in der zweiten Hälfte durch praktische Übungen mit dem Softwareprogramm Atlas.ti zur systematischen Inhaltsanalyse (von Interviews und anderen Texten, z.B. aus Blogs, Webseiten, offiziellen Broschüren) ergänzt. Dafür stellt der Dozent eigene Interviewtexte zur Verfügung. Im Rahmen des Seminars können die SeminarteilnehmerInnen aber auch eigene Texte mitbringen und im Seminar auswerten bzw. diskutieren. Die verbesserten Möglichkeiten des Programmes Atlas.ti (auch und gerade im Vergleich zu MaxQDA) werden hier praktisch vorgeführt und die SeminarteilnehmerInnen ermuntert, diese Analysemethode (unter Zuhilfenahme von Atlas.ti) auch für Qualifikationsarbeiten zu verwenden.


Das Medium Film in der soziokulturellen Stadtforschung

wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 14.04.2021 - 09.06.2021 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 23.06.2021 - 07.07.2021 | Online-Veranstaltung

Prof. Dr. -Ing. Ursula Kirschner
Das Methodenseminar reflektiert die empirischen Feldforschungsmethoden, die im Rahmen von zwei Sommerschulen zum Thema „Frontier Zones“ im Stadtraum São Paulos angewandt wurden. „Frontier Zones“ wurden aus diversen Perspektiven aufgespürt und mit der Sprache des Dokumentarfilms als exploratives Medium für Stadtraumanalysen untersucht. Die Ergebnisse sind unter https://www.leuphana.de/institute/ifsk/personen/ursula-kirschner/lehrforschungsprojekte.html (bitte nach unten scrollen) zu betrachten.
Basierend auf der These der Medienwissenschaftler Horwitz, Joerges und Potthast, dass das Medium Film erlaubt, gerade über den Einsatz von Bildern "näher" an soziale Wirklichkeiten heranzukommen, als dies textzentrierter Praxis empirischer Sozialforschung möglich ist, erfolgte die Kommunikation der Inhalte ausschließlich durch Image- und Soundcapture und ohne erklärende Worte. Es entstanden Kurzfilme von jeweils interdisziplinär besetzten brasilianischen Gruppen.
Eine Analyse des Filmmaterials soll zu einem Diskurs über „Frontier Zones“ führen und anhand der Ergebnisse wird eine kritische Reflektion der methodischen Vorgehensweise vorgenommen. Aus der kritischen Beobachterperspektive heraus, sollen sodann die Studierenden zu Filmproduzierende werden und neue methodische Experimente mit dem vorliegenden Filmmaterial in der Postproduktion durchführen. Hierfür kann z.B. die Free Software https://www.avid.com/media-composer aber auch jedes andere Schnittprogramm, wie z.B. Premiere, Final Cut verwendet werden.



Datenanalyse mit R – Untersuchung von Entrepreneurship und Entrepreneurship Training in Togo

wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Tabea Brüning
Die statistische Analyse von Daten ist eine zentrale Methode in allen empirisch fundierten Disziplinen. Dieses Seminar gibt einen Überblick über die grundlegenden Konzepte und Methoden und deren Anwendung mit der Open-Source-Statistiksoftware R. Der Kurs wird sowohl die graphische Visualisierung von Daten als auch unterschiedliche Wege der statistischen Analyse und Modellierung behandeln. Das Erlernen verschiedener Analyseverfahren wird anhand von Daten geschehen, die in einer groß angelegten Studie zu verschiedenen Entrepreneurship-Trainingsansätzen in Togo durchgeführt wurde. Im Rahmen der Prüfungsleistung erhalten die Studierenden die Gelegenheit, ein eigenes kleines Forschungsprojekt durchzuführen. Teil des Projekts ist es, die verwendeten Methoden kritisch zu reflektieren.


Coaching as a Method for Personal Development (FSL)

wöchentlich | Freitag | 08:15 - 11:45 | 09.04.2021 - 21.05.2021 | Online-Veranstaltung

Prof. Dr. Sabine Remdisch
The seminar will convey the theoretical basis and practical skills on the topic of ‘Coaching’. It will discuss the varying theories of coaching and work on implementation in businesses. It will introduce the processes, content, and methods of a structured coaching process. While the practical section tests and reflects upon central coaching methods (questioning techniques, perspective adoption, active listening, behavioral observation, feedback techniques, etc.). Through self-reflection, participants will gain new and effective impulses in dealing with others and themselves, and can raise their own personal potential.


Design Thinking (FSL)

Einzeltermin | Fr, 16.04.2021, 14:15 - Fr, 16.04.2021, 17:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Sa, 17.04.2021, 08:15 - Sa, 17.04.2021, 19:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | So, 18.04.2021, 08:15 - So, 18.04.2021, 19:45 | Online-Veranstaltung

Prof. Dr. Sabine Remdisch
The seminar provides theoretical foundations and practical competencies from the field of “Design Thinking”:
-Design Thinking Model
-Process Steps
-Repertoire of Methods
-Work Materials
-Communication of Results
-Frameworks
The students will take part in a small innovation exercise and experience how ideas are created as well as how to successfully interact with one another. They will see how prototypes contribute to solving problems and why focusing on the customer is central to success. By participating, students will get a clear idea of how design thinking can drive a positive culture of entrepreneurial thinking.


Das Konzerthaus als Plattform? Formate und Organisationsweisen von Musik in digitalen Kulturen

Einzeltermin | Do, 15.04.2021, 12:00 - Do, 15.04.2021, 16:00 | Online-Veranstaltung | Auftakt
Einzeltermin | Do, 29.04.2021, 12:00 - Do, 29.04.2021, 16:00 | Online-Veranstaltung | Grundlagen
Einzeltermin | Fr, 14.05.2021, 10:00 - Fr, 14.05.2021, 18:00 | extern | Forschungsworkshop 1 (digital oder Präsenz an der Barenboim Said-Akademie in Berlin)
Einzeltermin | Do, 27.05.2021, 12:00 - Do, 27.05.2021, 16:00 | Online-Veranstaltung | work-in-progess session
Einzeltermin | Fr, 11.06.2021, 10:00 - Fr, 11.06.2021, 18:00 | extern | Forschungsworkshop 2 (digital oder Präsenz an der Barenboim Said-Akademie in Berlin)

Prof. Dr. Timon Beyes
Prof. Dr. Claus Pias
»Digitalisierung« ist in aller Munde. Doch was genau darunter zu verstehen ist, welche gesell-schaftlichen und kulturellen Entwicklungen das betrifft und wie Kulturorganisationen darauf rea-gieren, sind offene Fragen. Antworten darauf sind »am Phänomen selbst« zu finden: Wie verän-dern sich die Organisationsweisen und Formate von Kunst und Kultur unter den Bedingungen allge-genwärtiger Medientechnik? Wie lassen sich neue digitale Angebote längerfristig finanzieren und umsetzen? Die gegenwärtige Pandemie und ihre Beschränkungen der physischen Zusammenkunft und der »Ko-Präsenz« von Performer/innen, Kunstwerken und Publikum verschärfen die Ausgangs-lage und stellen gewissermaßen eine Experimentalsituation her, indem sie den Spielbetrieb – die Aufführung, Präsentation und Organisation der Kunst – in Online-Formate zwingen.

Das Projektseminar begibt sich dank der Einladung der Barenboim Said-Akademie und ihres Kanz-lers Dr. Carsten Siebert mitten hinein in diese Experimentalsituation. In einem von der Bundesre-gierung geförderten (und vom Lüneburger Centre f0r Digital Cultures begleiteten) Modellprojekt, haben sich Barenboim Said-Akademie (Berlin), Beethovenfest (Bonn) und Ensemble Resonanz (Hamburg) zusammengetan, um neue Formate und Organisationsweisen von Bühne und Konzert-haus in digitalen Kulturen zu erarbeiten und zu realisieren.

Auf Basis medientheoretischer sowie organisationstheoretische Perspektiven untersuchen die Studierenden den »digitalen Wandel« des Konzerthauses, seiner Vorderbühnen und medientech-nisch vervielfältigten Hinterbühnen. Das Projektseminar wird damit selbst Teil des Modellprojek-tes. Die Studierenden und Dozierenden werden zusammen mit der Leitung und den Mitarbei-ter/innen der Barenboim Said-Akademie an aktuellen Vorhaben arbeiten und ihre Entwicklung und deren Realisierung untersuchen. Mit »Formaten« und »Organisationsweisen« sind dabei zwei Schwerpunkte gesetzt, die miteinander in Beziehung stehen: Wie verändern sich die Aufführungs-, Präsentations- und Rezeptionsweisen des Konzertbetriebes? Und welche Auswirkungen haben diese Formate auf die Organisationsprozesse des Konzerthauses?


Aneignungsprozesse der Relation von Theorie und Praxis zukünftiger pädagogischer Fachkräfte

wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | C 1.005

Prof.in Dr.in Anke Karber
Das Projekt widmet sich der Verknüpfung von Theorie und Praxis, welche immer wieder Diskussionspunkt in sozialpädagogischen Berufsbildungsgängen und bis heute als eine nicht abgeschlossene Auseinandersetzung zu verstehen ist. Vor allem die verkürzte Gegenüberstellung trennt nicht nur Akteur*innen und Tätigkeiten in zwei vermeintlich abgrenzbare Bereiche, sondern auch Handeln und Reflexion scheinbar eindeutig. Damit verbunden ist die Frage, wie eine ertragreiche Auseinandersetzung zwischen Theorie und Praxis in Berufsbildungsgängen gelingen kann. Über darauf bezogene Aneignungsprozesse von Lernenden ist wenig bekannt und daher als Desiderat in der sozialpädagogischen Didaktik-und Berufsbildungsforschung zu verstehen. Im Lichte des Professionalisierungsdiskurses ist die Verknüpfung jedoch eine hoch relevante Frage, kann berufliches Handeln doch verstanden werden als Verschränkung fachlichen Wissens und berufspraktischen Könnens. Theorie und Praxis gilt es daher situativ aufeinander zu beziehen im Sinne der reflexiven Professionalität. Allerdings ist bisher nur wenig bekannt über Sichtweisen der Schüler*innen in sozialpädagogischen Qualifizierungen zu Aneignungsmöglichkeiten dieser Relationierung. Ziel der Studie ist ein Erkenntnisgewinn zu Aneignungsprozessen von Theorie und Praxis und versteht sich als Beitrag zur Professionalisierung sozialpädagogischer Ausbildungen.


Regressionsanalysen in SPSS

wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 13.04.2021 - 13.07.2021 | Online-Veranstaltung

Melanie Gohr-Mellersh
Diese Veranstaltung bietet eine sehr kurze allgemeine Einführung in das Programm SPSS sowie hauptsächlich in die verschiedenen Methoden im Bereich der Regressionsanalysen. Sie richtet sich dabei an Studierende, die im Zuge ihrer Semester- oder Abschlussarbeiten mit der Analysesoftware SPSS arbeiten möchten. Ein Großteil der Analysen wird praktisch in SPSS durchgeführt.
Hierbei wird insbesondere auf einfache und multiple lineare Regression, (M)Anova, hierarchische Modelle, Mediator- und Moderatoranalyse und logistische Regression eingegangen. Erfahrungen im Umgang mit SPSS sind von Vorteil, jedoch keine Voraussetzung.
Die Studierenden werden praktisch angeleitet, die einzelnen Methoden in SPSS durchzuführen und auszuwerten. Das Seminar findet online statt. Auch werden in Kleingruppen Arbeitsaufträge vergeben und anschließend die Ergebnisse gemeinsam interpretiert und besprochen.

In der Veranstaltung "Grundlehrgang SPSS" von Herrn Oliver Hormann wird ergänzend zu diesem anwendungsorientierten Seminar eine grundlegende Einführung in die theoretischen Hintergründe und Verfahrensschritte ausgewählter statistischer Verfahren angeboten.



Materialerhebung in qualitativer Forschung

PD Dr. Michael Dellwing
Qualitative Arbeit ist mit einem Kanon an Möglichkeiten der Erhebung verbunden, für die eine Perspektive auf die Welt und auf die Organisation von Deutungen grundlegend ist: Zentral sind hier Interviews, Ethnografie und die Auswertung von Texten oder anderen Dokumenten und führt in ihren Nutzen und ihre Abgrenzungen ein. Ziel soll es sein, entscheiden zu können, welche Form der Erhebung sich anbietet und warum, und konkrete Fragen zur Organisation dieser Erhebung zu besprechen. Dabei gibt es keine festen Rezepte, wie solche Erhebungen strukturiert sein müssen; vielmehr ist die Entscheidung immer auch eine lokale, kontextuale Forschungsentscheidung, die im Licht der erforschten Strukturen erfolgen muss.
In drei jeweils unabhängigen Sitzungen wird eine solche Einführung (wiederholend!) gegeben; Studierende, die an der Veranstaltung interessiert sind, können einen der Termine wählen.
Dabei werden konkrete Projekte der TeilnehmerInnen besprochen, um praktische Orientierung im Umgang mit Interviews in seinen verschiedenen Formen geben und diese in allgemeinere Hintergründe interpretativer Sozialforschung und ihrer Untiefen einbetten zu können.
Die Veranstaltung wird sich über einen slack-Kanal organisieren und dann Besprechungen der Inhalte über Zoom (und in Einzelberatungen auch Telefon) vornehmen.
Termine werden in Absprache mit den Teilnehmenden ausgemacht.
Die Beratung findet unter folgendem Slack Kanal statt:
https://join.slack.com/t/introqualitat-5873708/shared_invite/zt-dglzxpwk-c21u8MB8R5n0VUwiTtKKUQ




Grundlagen der qualitativen Forschung

PD Dr. Michael Dellwing
Qualitative Forschung ist nicht als einfache Methode erlernbar: Es ist nicht ausreichend, ein Set an Praktiken zu internalisieren, das es den Lernenden dadurch ermöglicht, qualitative Arbeit zu machen. Vielmehr ist qualitative Forschung an eine Form von Problemrahmung, Herangehensweise und Fragestellung geknüpft, die vor allem die Frage geteilter sozialer Deutung in den Vordergrund rückt und dazu intersubjektive Prozesse in den Vordergrund rückt. Dieser Workshop führt in die Grundprinzipien qualitativer Forschung als Denkweise ein, um diese grundlegenden Elemente zu erlernen, ohne die reine Forschungspraxis schwer möglich ist.
In drei jeweils unabhängigen Sitzungen wird eine solche Einführung (wiederholend!) gegeben; Studierende, die an der Veranstaltung interessiert sind, können einen der Termine wählen.
Dabei werden konkrete Projekte der TeilnehmerInnen besprochen, um praktische Orientierung im Umgang mit qualitativer Forschung in ihren verschiedenen Formen geben und diese in allgemeinere Hintergründe interpretativer Wissenschaft und ihrer Untiefen einbetten zu können.
Die Veranstaltung wird sich über einen slack-Kanal organisieren und dann Besprechungen der Inhalte über Zoom (und in Einzelberatungen auch Telefon) vornehmen.
Termine werden in Absprache mit den Teilnehmenden ausgemacht.
Die Beratung findet unter folgendem Slack-Kanal statt:
https://join.slack.com/t/introqualitat-5873708/shared_invite/zt-dglzxpwk-c21u8MB8R5n0VUwiTtKKUQ




Weniger Autos in Norderstedt – wie soll das gehen? Konzeption, Durchführung und Auswertung einer vertiefenden Befragung in Kooperation mit der Stabsstelle Nachhaltiges Norderstedt

wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | W Aula
Einzeltermin | Mo, 19.04.2021, 12:15 - Mo, 19.04.2021, 13:45 | W Aula | Gruppendiskussion mit Herrn Brüning
Einzeltermin | Mo, 05.07.2021, 12:15 - Mo, 05.07.2021, 13:45 | W Aula | Präsentationstermin evtl. in Norderstedt

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Deller
In Norderstedt nimmt die Zahl der Einwohner/-innen seit der Stadtgründung vor 50 Jahren kontinuier-lich zu. Aktuell wohnen hier schon über 80.000 Menschen. Die Stadt hatte mal eine der höchsten Kfz-Dichten in Deutschland (2001: 811 Kfz / 1000 EW) und liegt mittlerweile (2017: 652 Kfz / 1000 EW) leicht unter dem Bundesdurchschnitt– gegen den bundesweiten Trend, wonach die Zahl immer noch steigt (2020 - Ø in D: 699 Kfz / 1000 EW).

Seit gut zwei Jahrzehnten ist Norderstedt im Prozess der nachhaltigen Entwicklung engagiert, vielfach ausgezeichnet und bundesweit dafür bekannt. Norderstedt wurde gleich zu Beginn in den Oberbürgermeister-Dialog des Rates für Nachhaltige Entwicklung berufen. Nur Norderstedt hat in Deutschland bei allen sechs Ausschreibungen des BMBF im Bereich FONA (Forschung für nachhaltige Entwicklung), die Forschungen durch Kommunen betreffen, den Zuschlag bekommen.

Norderstedt möchte seine nachhaltige Entwicklung weiter vorantreiben. Im Rahmen des Forschungsvorhabens Zukunftsstadt wurde eine repräsentativ angelegte Umfrage mit infas durchgeführt.

Interessante Anknüpfungspunkte: 41% / 56% der Bevölkerung kann sich vorstellen, auf ein eigenes Auto unter Umständen verzichten zu können. Im Forschungsvorhaben MobilitätsWerkStadt wird derzeit mit der Politik ein kybernetisches Verkehrsmodell für die Stadt entwickelt, das verkehrspolitische Entscheidungen unterstützen soll. Doch wie kann dies konkret aussehen?

Im Seminar sollen für die Stadt Antworten darauf erarbeitet werden. Dafür werden wir eng mit dem Leiter der Stabsstelle Nachhaltiges Norderstedt zusammenarbeiten. Seine Fragen werden eine Grundlage für die Entwicklung unseres Fragebogens sein. In unserer Befragung werden wir herausfinden, was konkret Einwohner/-innen erwarten, um auf das Auto auch wirklich zu verzichten.




Werkstatt und E-Learning-Einheit zu Methoden der Gender- und Diversity-Forschung

Einzeltermin | Mi, 14.04.2021, 08:15 - Mi, 14.04.2021, 09:00 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Mi, 21.04.2021, 08:15 - Mi, 21.04.2021, 09:00 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Mi, 05.05.2021, 08:15 - Mi, 05.05.2021, 11:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Mi, 19.05.2021, 08:15 - Mi, 19.05.2021, 09:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Mi, 02.06.2021, 08:15 - Mi, 02.06.2021, 11:45 | Online-Veranstaltung

Dr. rer. pol. Daniela Gottschlich
Dr. phil. Anja Thiem
Dieser Kurs vertieft die Inhalte des Grundlagenmoduls „Reflecting Research Methods“ und wendet diese auf andere thematische Zugänge bzw. eigene Forschungsarbeiten an.
Sie befassen sich in einer Präsenzphase mit Ihren eigenen Forschungsprojekten und der Anwendung von theoretischen Zugängen und Ansätzen zu Gender & Diversity in der eigenen Forschungs-/ bzw. Projektpraxis. Sie lernen u.a. Ansätze zur Integration von Gender & Diversity-Aspekten in bestehende Problemkontexte kennen, Forschungsziele und Fragestellungen zu konzipieren, die Gender & Diversity berücksichtigen oder aber in den Fokus rücken. Sie erwerben darüber hinaus in konkreten Übungen und Anwendungsbeispielen Reflexionskompetenz bzgl. der eigenen Beiträge zum Stereotypisieren und erproben Möglichkeiten eines produktiven diskriminierungsreflektierenden Umgangs.
Sie erarbeiten sich darüber hinaus mittels Online-Aktivitäten auf der Lernplattform Moodle u. a. die folgenden Themen:
- Gütekriterien wissenschaftlicher Forschung,
- Unterschiede zwischen und Charakteristika von qualitativer Sozialforschung und anderen Methodentraditionen,
- zentrale Aspekte der Geschichte und Entwicklung gender- und diversitätssensibler Methoden,
- sowie das Bestimmen des Erkenntnisanspruches von Forschungsprojekten und die Wahl der angemessenen Methode.


Was ist Wohlstand? (Profil OEKONplus, Modul 3)

wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Dr. Uwe Jean Heuser
Der Begriff vom Wohlstand entscheidet mit über das Verhalten von Konsumenten, Sparern, Erwerbstätigen und nicht zuletzt Wählern und Bürgern. Es lohnt sich, dort tiefer einzusteigen und Wohlstand nicht einfach gleichzusetzen mit dem BIP. Dort Antworten zu suchen auf große Fragen wie diese: Was können die Menschen lernen über ihre eigenen ökonomischen Wahlhandlungen, über den Effekt von Erleben und Besitz, Kauf und Tausch, Konkurrieren und Helfen auf das eigene Wohlbefinden? Wo ist der Weg zu einem Wirtschaftssystem, das Umweltschutz und Zufriedenheit verbindet? Welche Perspektive hilft zu entscheiden, was wirklich wachsen kann (und normativ sollte) und was besser nicht mehr?

Dieser Kurs soll das Verständnis für solche Zusammenhänge vertiefen und neue Perspektiven auf die benannten Fragen eröffnen. Auch untersuchen wir, was Wohlstand mit dem Leben in einer resilienten Wirtschaft und Gesellschaft zu tun hat.

Wir schauen uns dafür konkurrierende Modelle menschlichen Wahrnehmens und Entscheidens an und den Drang zum Mehr.
Wir erörtern, wann der Kapitalismus einen nachhaltigen Wohlstand schafft und stützt – und wann er ihn gefährdet.
Wir betrachten Ergebnisse der Big-Data-Forschung in der Ökonomie im Hinblick auf konkrete wirtschaftliche Maßnahmen zur Wohlstandssteigerung.
Wir sehen uns verschiedene moderne Wohlstandsbegriffe an und unterscheiden zwischen verschiedenen Maßen und Messkonzepten.
Wir fragen, was es bedeutet, „digitales Wohlstandspotenzial“ zu heben.
Wir knüpfen die Verbindung zwischen Wohlstand und Klimaschutz.
Wir stellen die Frage, ob es so etwas gibt wie öffentlichen Wohlstand.
Wir diskutieren, was Wohlstand mit Globalisierung zu tun hat.
Und wir schlagen den Bogen vom „Wohlstand der Nationen“ über knapp 250 Jahre bis zum heutigen Wohlstandsbegriff und seiner Bedeutung.


Urheberrecht - Recht der Informationsgesellschaft

wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung
14-täglich | Montag | 18:15 - 19:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Prof. Dr. Tim W. Dornis, J.S.M. (Stanford), Attorney-at-law (New York)
Die Veranstaltung gibt eine Einführung in das Recht der Informationsgesellschaft (Urheberrecht). Behandelt werden die rechtlichen Grundlagen des Schutzes kreativer Tätigkeit. Dies umfasst u.a. die Frage des Umgangs mit Werken der Kunst, Musik und Literatur. Auch sind Fragen der Wissenschaft und des Wissensmanagements einbezogen. Alle Aspekte betreffen unmittelbar auch Probleme der Auswirkung der Digitalisierung auf die menschliche Kommunikation und des Umgangs mit neuen Medien.
Die Betrachtung erfolgt neben der rechtlichen vor allem unter einer ökonomischen und philosophischen Perspektive sowie mit Blick auf die Zusammenhänge zwischen Rechtsschutz, Anreizschaffung für Kreativität und der Bedeutung von Informationen für die Gesellschaft.


Transfer von Nachhaltigkeit in die berufliche Aus- und Weiterbildung

Einzeltermin | Fr, 07.05.2021, 14:00 - Fr, 07.05.2021, 19:00 | C 6.316
Einzeltermin | Sa, 29.05.2021, 09:00 - Sa, 29.05.2021, 18:00 | C 6.316
Einzeltermin | Sa, 19.06.2021, 09:00 - Sa, 19.06.2021, 18:00 | C 6.316

M.Ed. Harald Hantke
Angelehnt an ein aktuell an der Leuphana Universität durchgeführtes Verbundprojekt zum Transfer von Nachhaltigkeit in die berufliche Aus- und Weiterbildung (http://fox.leuphana.de/portal/de/projects/transfer-von-nachhaltigkeit-in-die-berufliche-aus-und-weiterbildungspraxis-durch-multiplikatorenqualifizierung(af24721f-9a3c-4cd1-9746-2fa77fc47306).html), werden wir uns im Seminar forschend mit gemeinsam entwickelten Fragestellungen zum Projekt auseinandersetzen.

Übergeordnetes Ziel des Verbundprojekts ist es, Ergebnisse und Produkte von zwei vergangenen Forschungsprojekten in Form einer
Multiplikatorenqualifizierung in die berufliche Bildungspraxis zu transferieren. Konkret werden diese Produkte und Ergebnisse an Institutionen der beruflichen Aus- und Weiterbildung mit dem Ziel übergeben, dass diese im Anschluss an das Projekt eigenverantwortlich genutzt und an die jeweiligen Zielgruppen adaptiert werden können.


Stereotype und Vorurteile im Kontext personenbezogener Dienstleistungen

wöchentlich | Montag | 16:15 - 17:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Prof.in Dr.in Birte Siem
Stereotype und Vorurteile existieren in Bezug auf nahezu alle gesellschaftlichen Gruppen. Sie beeinflussen unser Erleben und Verhalten in einer Vielzahl von Situationen und können beinahe als „natürliche Begleiterscheinungen“ der sozialen Wahrnehmung verstanden werden. Nicht selten bringen Stereotype und Vorurteile aber weitreichende negative Konsequenzen mit sich, insbesondere für Angehörige gesellschaftlich benachteiligter Gruppen. Dies gilt auch für den Kontext personenbezogener Dienstleistungen. So konnte z.B. in einer Reihe von Forschungsarbeiten gezeigt werden, dass Stereotype und Vorurteile die Beurteilung von Schüler*innen durch Lehrkräfte oder das nonverbale Verhalten von Beratungspersonen gegenüber Klient*innen negativ beeinflussen können.
Im Seminar werden wir verschiedene Fragen zur Bedeutung von Stereotypen und Vorurteilen im Kontext sozialer Dienstleistungen behandeln:
- Warum haben wir Stereotype und Vorurteile und wie äußern sich diese?
- Können wir anderen Menschen überhaupt unvoreingenommen gegenübertreten?
- Wie lassen sich Stereotype und Vorurteile erfassen bzw. messen?
- Lassen sich Stereotype und Vorurteile durch Interventionsansätze reduzieren?

In diesem zweiten Teil des Seminars werden wir uns primär mit der Umsetzung der Studierendenprojekte, der Datenerhebung und der Datenauswertung beschäftigen.



Sprache als Wissenschaft: Geschichte, Kultur und Philosophie unserer Sprache

Einzeltermin | Mi, 14.04.2021, 10:15 - Mi, 14.04.2021, 11:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Mi, 21.04.2021, 10:15 - Mi, 21.04.2021, 13:15 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 28.04.2021 - 09.06.2021 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 23.06.2021 - 07.07.2021 | C 4.215

Dr. Jan C. L. König
Sprache galt zu allen Zeiten als herausragendes Merkmal des Menschseins, und noch immer haftet ihr etwas Magisches an. Seit Beginn der Menschheitsgeschichte bestimmt Sprache unser Denken und Handeln, und unser Denken und Handeln bestimmt unsere Sprache. Für alle Studiengänge ist es daher sinnvoll, dies wesentliche Instrument aller wissenschaftlichen Ansätze zu kennen und in seiner Vielfalt zu verstehen: Was ist Sprache? Wie funktioniert sie – und wie nicht? Wie lässt sich etwas sagen, was lässt sich sagen, was nicht – und warum nicht? Welchen Einfluss hat das auf unser Weltverständnis? Wie entstanden unsere heutigen (europäischen) Kulturen vor allem durch Sprache? Warum verändern sich Sprachen, und was eint die Kulturen dennoch bis heute? Und welchen Einfluss haben die Erkenntnisse auf unseren alltäglichen Umgang mit Sprache, auch und gerade mit Blick auf das wissenschaftliche Arbeiten in ganz verschiedenen Disziplinen?


Travel as intercultural dialogue? A qualitative investigation (FSL)

wöchentlich | Mittwoch | 14:15 - 15:45 | 07.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

PD Dr. Michael Dellwing
MA, MA TEFL Paul Martin Lauer
Meeting-ID: 97818371693
Passwort: Travel2021

Travelling, we assume, broadens the mind. It means learning about other cultures. But does it? In this seminar we will investigate when and how travelling can facilitate a meaningful dialogue between cultures. We will be taking a qualitative approach that begins by exploring our own experiences of travel before moving on to consider reflections by travel writers (and influencers), the voices of those we visit, and finally the practices of those offering "cultural tours". Theory from such topics as everyday life sociology, multiculturality, reflexivity, and the "tourist gaze" is meant to underpin your gathering and interpreting of empirical material as, in very small groups of two to three, you develop your own concept of culturally meaningful travel and apply it to a tour of your own design.


Qualitative Rigor in Inductive Research

Einzeltermin | Fr, 16.04.2021, 08:15 - Fr, 16.04.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 07.05.2021, 08:15 - Fr, 07.05.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 28.05.2021, 08:15 - Fr, 28.05.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 02.07.2021, 08:15 - Fr, 02.07.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung

Dr. Steffen Farny
This course introduces students to advanced inductive methods, as part of the qualitative research universe, applied in the fields of social / sustainable organization and management research. In particular, the course focuses on “how to collect reliable qualitative data” by providing practical exercises for different data collection techniques, such as interviews and field observations. Further, the course focuses on “how to do good qualitative data analysis” by offering training in different techniques for coding and inductive theorizing from interview and observational data.


Applications of Psychology in Society: Evaluation of Digital Media in Expatriation, a Cutting-edge Project

wöchentlich | Montag | 20:15 - 21:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Deller
The module introduces students to the implementation and evaluation of psychological interventions in an exemplary applied discipline. They gain insights in established techniques and recent developments in interventions. The areas of intervention reflect current societal challenges and developments (e.g. of digitalization) and are embedded in current projects of the teachers.

Our field of research is highly relevant and under-researched so far for international Human Resource Management. Considerable research has been undertaken into the role of mentoring and expatriation. Although, sending employees on international assignments is a common practice for international organizations, these organizations often spend a considerable amount of resources to support expatriation, the outcome of traditional mentoring programs is often disappointing.

Given the opportunities of the digital transformation and the increasing use of digital technologies during the Covid-19 pandemic, it is surprising that very little has been written about the e-mentoring (i.e., virtual reality, e-learnings, videoconferencing) of expatriates.

This class will focus on previous research in the context of online mentoring in other research fields. Drawing from a review of the literature and the collection of qualitative data.

Supported by an international research team (Jana Bucher, Charleen Gericke, Jürgen Deller, Leuphana Universität Lüneburg, and Benjamin Bader, Newcastle University, UK) you will develop skills in analysis, data collection planning and execution as well as data analysis and academic writing.



Methods of Empirical Analysis in Stata (FSL)

Einzeltermin | Fr, 09.04.2021, 14:00 - Fr, 09.04.2021, 18:00 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Sa, 10.04.2021, 10:00 - Sa, 10.04.2021, 16:00 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 23.04.2021, 14:00 - Fr, 23.04.2021, 18:00 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Sa, 24.04.2021, 10:00 - Sa, 24.04.2021, 16:00 | Online-Veranstaltung

Prof Dr. Judith C. Schneider
The Course will be held via Zoom Life.
Meeting-ID: 91311762156
Passwort: Stata21

The first day is lecture where I will briefly repeat statistical concepts and show how this will look in Stata. On the second you work on assignments in groups but with on hand support. At the end of the second two days workshop you should be able to solve some last exercises on your on which you should hand in end of may in terms of a brief academic report no more than 6 pages.

Content of this lecture:
Assess your knowledge on statistics (beneficial for you and me). Learn to handle data that is learn concepts about data and the relevant jargon.
Use basic descriptive to evaluate to case studies. Learn and conduct a step by step regression analyses. Learn to run and interpret T-value, R2, F-test
Besides the statistical concepts you learn practical knowledge of data in Stata.



Methoden der Personalauswahl für New Work - Neue Arbeit (Gruppe B) (Profil NewWork, Modul 2)

wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 06.04.2021 - 31.05.2021 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Montag | 10:15 - 11:45 | 01.06.2021 - 09.07.2021 | W Aula
Einzeltermin | Fr, 18.06.2021, 14:15 - Fr, 18.06.2021, 21:45 | fällt aus! | hybride LV
Einzeltermin | Fr, 25.06.2021, 14:15 - Fr, 25.06.2021, 21:45 | W Aula | hybride LV

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Deller
Die Veranstaltung führt zunächst in die differentialpsychologischen Grundlagen der Personaldiagnostik ein. Menschen unterscheiden sich in Wahrnehmung und Verhalten voneinander. Diese Unterschiede erlauben es, für Menschen die für sie passenden Bewährungssituationen im Beruf zu identifizieren, Menschen und berufliche Anforderungen optimal zuzuordnen. Dies geschieht auf der Basis der Arbeits- und Anforderungsanalyse. Sie ist eine qualitätssichernde Grundlage einer Vielzahl arbeits- und organisationsbezogener Maßnahmen in der Personalpsychologie, insbesondere in der Personalauswahl, der Personalentwicklung und Leistungsbeurteilung. Auf der Grundlage dieser Analyse wird Schulers trimodales Verständnis der Personalauswahl vorgestellt. Die wichtigen Perspektiven sind neben eigenschafts- und simulationsorientierten Verfahren biografieorientierte Verfahren der Personalauswahl. Zudem wird in Qualitätsstandards der Personalauswahl eingeführt.

Auf der Basis dieser Grundlagen erfolgt die Vorstellung der Hauptbestandteile von Gesprächen im Rahmen der Personalauswahl. Gespräche mit Bewerbern sind in der betrieblichen Praxis das wesentlichste Medium zur lnformationsübermittlung und um eine Entscheidungsgrundlage für die Auswahl zu erhalten. Dabei hat die Praxis gezeigt, dass trotz anderer und auch zum Teil besserer Instrumente, Gespräche fast immer geführt werden und nicht zu ersetzen sind. Aufgrund dieser Bedeutung empfiehlt es sich, Wege zu finden, den Kommunikationsprozess zwischen den beiden Beteiligten technisch und inhaltlich zu verbessern. Im Vordergrund des folgenden Teils der Veranstaltung steht daher die Gesprächsführung zwischen Vorgesetzten und potentiellen Mitarbeitern. Die Teilnehmer der Verstaltung lernen die wichtigsten Grundlagen für die Gesprächsführung kennen und üben in kleinen Gruppen intensiv die Durchführung, Beobachtung und Bewertung im Rahmen von Gesprächen der Personalauswahl. Für die Simulationen werden eigene Lebensläufe verwendet.

In diesem Modul wird grundlegend die Bedeutung des Wandels der Arbeitswelt für die Anforderungen von Arbeitsplätzen behandelt. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Arbeits- und Anforderungsanalyse für reale Arbeitsformen in der Welt des New Work. Es werden zudem eigenschafts-, simulations- und biografieorientierte Methoden der Personalauswahl behandelt. Dabei werden grundlegende wissenschaftliche Methoden und Theorien der Personalauswahl aus Diagnostik und Psychologie erörtert und deren praktische Umsetzung in studentischen Kleingruppen geübt. (Dieses Modul kann auch für das Komplementär-Profil „New Work – Implikationen für Personal und Führung“ genutzt werden.)


Methoden der Personalauswahl für New Work - Neue Arbeit (Gruppe A) (Profil NewWork, Modul 2)

wöchentlich | Montag | 18:15 - 19:45 | 06.04.2021 - 31.05.2021 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Montag | 18:15 - 19:45 | 01.06.2021 - 09.07.2021 | W Aula
Einzeltermin | Fr, 04.06.2021, 14:15 - Fr, 04.06.2021, 21:45 | W 223 | hybride LV

Univ.-Prof. Dr. Jürgen Deller
Die Veranstaltung führt zunächst in die differentialpsychologischen Grundlagen der Personaldiagnostik ein. Menschen unterscheiden sich in Wahrnehmung und Verhalten voneinander. Diese Unterschiede erlauben es, für Menschen die für sie passenden Bewährungssituationen im Beruf zu identifizieren, Menschen und berufliche Anforderungen optimal zuzuordnen. Dies geschieht auf der Basis der Arbeits- und Anforderungsanalyse. Sie ist eine qualitätssichernde Grundlage einer Vielzahl arbeits- und organisationsbezogener Maßnahmen in der Personalpsychologie, insbesondere in der Personalauswahl, der Personalentwicklung und Leistungsbeurteilung. Auf der Grundlage dieser Analyse wird Schulers trimodales Verständnis der Personalauswahl vorgestellt. Die wichtigen Perspektiven sind neben eigenschafts- und simulationsorientierten Verfahren biografieorientierte Verfahren der Personalauswahl. Zudem wird in Qualitätsstandards der Personalauswahl eingeführt.

Auf der Basis dieser Grundlagen erfolgt die Vorstellung der Hauptbestandteile von Gesprächen im Rahmen der Personalauswahl. Gespräche mit Bewerbern sind in der betrieblichen Praxis das wesentlichste Medium zur lnformationsübermittlung und um eine Entscheidungsgrundlage für die Auswahl zu erhalten. Dabei hat die Praxis gezeigt, dass trotz anderer und auch zum Teil besserer Instrumente, Gespräche fast immer geführt werden und nicht zu ersetzen sind. Aufgrund dieser Bedeutung empfiehlt es sich, Wege zu finden, den Kommunikationsprozess zwischen den beiden Beteiligten technisch und inhaltlich zu verbessern. Im Vordergrund des folgenden Teils der Veranstaltung steht daher die Gesprächsführung zwischen Vorgesetzten und potentiellen Mitarbeitern. Die Teilnehmer der Verstaltung lernen die wichtigsten Grundlagen für die Gesprächsführung kennen und üben in kleinen Gruppen intensiv die Durchführung, Beobachtung und Bewertung im Rahmen von Gesprächen der Personalauswahl. Für die Simulationen werden eigene Lebensläufe verwendet.

In diesem Modul wird grundlegend die Bedeutung des Wandels der Arbeitswelt für die Anforderungen von Arbeitsplätzen behandelt. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Arbeits- und Anforderungsanalyse für reale Arbeitsformen in der Welt des New Work. Es werden zudem eigenschafts-, simulations- und biografieorientierte Methoden der Personalauswahl behandelt. Dabei werden grundlegende wissenschaftliche Methoden und Theorien der Personalauswahl aus Diagnostik und Psychologie erörtert und deren praktische Umsetzung in studentischen Kleingruppen geübt. (Dieses Modul kann auch für das Komplementär-Profil „New Work – Implikationen für Personal und Führung“ genutzt werden.)


Man erntet, was man sät - über die wechselseitige Hervorbringung statistischer Auswertungsmethoden und Untersuchungsgegenstände

wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 14.04.2021 - 09.06.2021 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 23.06.2021 - 07.07.2021 | Online-Veranstaltung

Prof. Dr. Oliver Hormann
Das Seminar stellt die Frage zentral, welchen Einfluss die Wahl einer bestimmten Auswertungsmethode/-strategie auf die empirische Abbildung eines Forschungsgegenstands hat und wie, umgekehrt, das theoretische (Vor-)Verständnis des Forschungsgegenstands die Methoden seiner Erforschung überformt.
Die Inhalte werden in der Auseinandersetzung mit Forschungstätigkeiten in ausgewählten Forschungsfeldern in den Sozial- und Geisteswissenschaften erarbeitet.


Mit und über Eltern reden – Adressierungen, Positionierungen und Verdinglichungen von geflüchteten Eltern in Niedersachsen

wöchentlich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | C 6.026

Prof. Dr. Philipp Sandermann
Vanessa Schwenker
Angelehnt an ein größeres, drittmittelgefördertes Verbundforschungsprojekt an der Leuphana Universität, das Vertrauensaufbauprozesse geflüchteter Eltern gegenüber frühpädagogischen Angeboten erforscht (siehe www.leuphana.de/idv) werden wir im Seminar ein gesondertes Lehrforschungsprojekt mit Studierenden durchführen.

Ziel des Lehrforschungsprojektes ist es, eine wichtige Voraussetzung für den elterlichen Vertrauensaufbau gegenüber frühpädagogischen Angeboten wissenschaftlich zu klären: Die Arten und Weisen, wie geflüchtete Eltern bereits vor ihrer etwaigen Kontaktaufnahme mit frühpädagogischen Einrichtungen diskursiv und praktisch adressiert, positioniert und verdinglicht werden. Im Mittelpunkt des Lehrforschungsprojekts werden damit zugleich unterschiedliche Formen der wissenschaftlichen Datenerhebung und -auswertung stehen.


Masterkolloquium

14-täglich | Montag | 14:15 - 15:45 | 05.04.2021 - 09.07.2021 | C 16.223

Prof. Dr. Michael Ahlers
Vorbereitung und Begleitung der Master-Arbeiten. Rezeption und Diskussion aktueller Forschungsarbeiten.


Permanente Provisorien - Kunst im öffentlichen Raum als urbaner Transformationsprozess

wöchentlich | Dienstag | 18:15 - 19:45 | 06.04.2021 - 27.04.2021 | C 11.117 | wahlweise Hybrid- , Präsenz- oder online-Lehre
wöchentlich | Dienstag | 18:15 - 19:45 | 18.05.2021 - 22.06.2021 | C 11.117 | wahlweise Hybrid- , Präsenz- oder online-Lehre
Einzeltermin | Sa, 05.06.2021, 10:00 - Sa, 05.06.2021, 17:00 | extern | Workshop
Einzeltermin | So, 06.06.2021, 10:00 - So, 06.06.2021, 17:00 | extern | Workshop

Dr. phil. Belinda Grace Gardner
Prof. Dr. -Ing. Ursula Kirschner
Längst hat eine umfassende Gentrifizierung das urbane Leben erfasst. Durch wirtschaftliche „Standortfaktoren“ nivelliert, gleichen sich die Zentren immer mehr an: Globale Ladenketten, Bürotürme und tourismustaugliche Event-Kultur bestimmen das Bild. Gegen eine umfassende Ökonomisierung und Gleichschaltung und für das „Recht auf Stadt” (Henri Lefebvre) entwickeln aktuell insbesondere Kulturschaffende Initiativen und neue Ideen. Die Kunst im öffentlichen Raum setzt heute bei der Frage an, auf welche Weise sie auf die gesellschaftliche Wirklichkeit einwirken und diese verändern kann. Kollektive prozessorientierte und interaktive ästhetische Eingriffe treten vorübergehend als Störfaktoren und langfristig als Anstoß für gesellschaftliche und städtische Transformation auf. Das Seminar „Permanente Provisorien“ untersucht verschiedene Modelle und Manifestationen künstlerischer Intervention im Stadtraum mit Fokus auf Hamburg. Ausgehend von einem Rückblick auf zentrale Protagonist*innen gesellschaftskritischer und -verändernder Kunst im urbanen Raum (u. a. Joesph Beuys' Baumpflanz-Aktion in Kassel) stehen im Mittelpunkt des Seminars Begegnungen mit Künstler*innen, Aktivist*innen und anderen Urheber*innen urbaner Transformation durch ästhetische Energien: u. a. mit den Initiator*innen des Projekts Park Fiction im Hamburger Stadtteil St. Pauli und des Gängeviertels in der Hamburger Innenstadt.

Welche Rolle spielt Kunst als Auslöser von gesellschaftlichen und urbanen Prozessen? Was kann sie im Sinne eines urbanen Wandels bewegen, was andere Disziplinen weniger effektiv zu verändern und zu implementieren vermögen? Und wie nachhaltig sind die ästhetischen Interventionen im öffentlichen Raum? Das Seminar wirft Licht auf die Wechselwirkungen zwischen künstlerischen Konzepten und dessen Auswirkungen auf städtische Strukturen und deren Dynamisierung.

Gemeinsam sollen parallel Orte für künstlerische Interventionen aufgespürt, Konzepte entwickelt und exemplarisch experimentell erprobt und evaluiert werden.



Methoden der Konsumentenforschung zu nachhaltigem Tourismus

wöchentlich | Mittwoch | 14:15 - 15:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Prof. Dr. Martin Lohmann
Wir untersuchen gemeinsam den Werkzeugkasten der empirischen Sozialforschung, im Hinblick auf die mögliche Anwendung der verschiedenen quantitativen und qualitativen Methoden für die Untersuchung nachhaltigen Konsumenten-Verhaltens bzw. dessen Vorbedingungen (Motive, Einstellungen u.ä.) im Tourismus.
Inhaltlich stehen also die Themenbereiche Tourismus und Nachhaltigkeit im Vordergrund, aus denen sich spannende Fragen ergeben (z. B. ob, und wenn ja, warum es diesen "Graben" zwischen Einstellung und Verhalten gibt und wie breit der wohl ist) zu deren Beantwortung wir geeignete Methoden identifizieren. Einige davon probieren wir life aus, andere betrachten wir in ihrer Anwendung anhand von aktueller Literatur.


L'écrit et l'oral universitaires. (FSL)

14-täglich | Freitag | 14:15 - 17:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Dr. Valérie Le Vot
Quelles sont les méthodes de travail scientifique utilisées à l’Université en France ? En quoi sont-elles différentes de celles utilisées en Allemagne et comment se les approprier ?
Lors de ce cours, nous découvrirons différentes méthodes de travail scientifique liées aussi bien à l’oral qu’à l’écrit en contexte universitaire. Les éléments sur lesquels reposeront notre réflexion et notre travail seront en grande partie tirés du cursus de la Licence en Sciences politiques.



Einführung in SPSS

wöchentlich | Montag | 12:00 - 13:30 | 12.04.2021 - 12.07.2021 | Online-Veranstaltung

Prof. Dr. Oliver Hormann
Die Veranstaltung bietet eine grundlegende Einführung in die theoretischen Hintergründe und Verfahrensschritte ausgewählter statistischer Verfahren am Beispiel der Analysesoftware SPSS. Sie richtet sich dabei sowohl an Studierende, die „erste Schritte“ in der Statistik gehen wollen, als auch an solche, die im Zuge ihrer Semester- oder Abschlussarbeit Ansätze zur Durchführung ihrer Auswertungen erlernen und diskutieren möchten.
Im Rahmen der Einführung werden Grundlagen und Kenntnisse in der Durchführung diverser Auswertungsmethoden, einschließlich der Ergebnisinterpretation, vermittelt. Dabei richtet sich die Auswahl der Analysemethoden, soweit möglich, an den individuellen Bedarfen der Studierenden aus, die mit konkreten Auswertungen befasst sind (konkreter Auswertungsanliegen senden Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: oliver.hormann@leuphana.de)
Der Kurs ist als Grundlagenkurs für die stärker anwendungsorientierte Lehrveranstaltung „Regressionsanalysen in SPSS“ von Frau Gohr-Mellersh zu verstehen, in der die erarbeiteten Inhalte an konkreten Datenbeispielen erprobt werden können.
Die Lehrveranstaltung wird aufgrund der bestehenden Einschränkungen in der Präsenzlehre vorerst online durchgeführt.



Kulturwissenschaften des Digitalen: von der Forschungsidee zum Exposé

Einzeltermin | Mi, 14.04.2021, 10:00 - Mi, 14.04.2021, 14:00 | C 12.108 | Auftakt (Präsenz oder online)
wöchentlich | Mittwoch | 10:00 - 14:00 | 21.04.2021 - 28.04.2021 | C 12.108 | Forschungsthemen 1 + 2 (Präsenz oder online)
Einzeltermin | Mi, 12.05.2021, 10:00 - Mi, 12.05.2021, 14:00 | C 12.108 | Literaturberichte 1 (Präsenz oder online)
Einzeltermin | Mi, 26.05.2021, 10:00 - Mi, 26.05.2021, 14:00 | C 12.108 | Literaturberichte 2 (Präsenz oder online)
wöchentlich | Mittwoch | 10:00 - 14:00 | 02.06.2021 - 09.06.2021 | C 12.108 | Vorgehen/Methodik (Präsenz oder online)
Einzeltermin | Mi, 30.06.2021, 10:00 - Mi, 30.06.2021, 14:00 | C 12.108 | Abschluss/Poster-Präsentationen (Präsenz oder online)

Prof. Dr. Timon Beyes
Prof. Dr. Claus Pias
Kulturwissenschaftliche Forschung reagiert auf gesellschaftliche Umbrüche und Krisenphänomene, indem sie disziplinär kodierte Denkweisen und Methoden auf den Prüfstand stellt und disziplinenübergreifend nach alternativen Begriffen, Konzepten und Vorgehensweisen sucht, die wiederum auf disziplinäre Denk- und Vorgehensweisen zurückwirken.

Anhand von Phänomenen »digitaler Kulturen« ist dieses Seminar der Identifizierung und Ausformulierung von Forschungsinteressen der Studierenden gewidmet. Als Gerüst dient uns dabei die Form und Ausarbeitung eines Forschungsexposés, die im Seminar schrittweise – und anhand der studentischen Forschungsinteressen – vollzogen wird: von der Ausformulierung der Themenstellung und der Forschungsfrage zu Literaturbericht, Methodenteil und Zeitplan. Die Studierenden erlernen dabei Methodenkompetenz im doppelten Sinn: zum einen in der Einübung der systematischen Ausarbeitung eines Forschungsexposés, zum anderen in der Diskussion und Reflexion der für das jeweilige Forschungsvorhaben angemessenen Methodik.

In Anbindung an den Lüneburger Forschungsschwerpunkt »Digitale Kulturen« stellt die Entwicklung und Ausarbeitung von Fragestellungen zu den Verhältnissen von (medientechnologischer) Konnektivität und (sozialer) Kollektivität den inhaltlichen Rahmen des Seminars dar. Technologischer Wandel und die Durchsetzung »neuer Medien« haben schon immer zu wilden Spekulationen geführt, die gerne im Ton optimistischer Visionen oder düsterer Prognosen vorgetragen wurden und werden. Mit Blick auf digitale Medientechnologien denke man etwa an die Rhetorik von individueller Freiheit, kollektiver Transparenz und frei zugänglichem Wissen, wie sie beispielsweise aus dem Silicon Valley ertönt; oder an die Warnungen vor schrankenloser Überwachung, Kommerzialisierung und allgemeiner Verdummung, wie sie der »kalifornischen Ideologie« von Kritikern entgegengehalten wird.

Mit der Frage nach den Formen und Prozessen »digitaler Kulturen« dreht sich die Blickrichtung: Es geht nicht mehr (wie seit den 1960er Jahren) darum, über eine noch »kommende Digitalisierung« nachzudenken, sondern den bereits stattgefunden medientechnologisch-kulturellen Wandel in den Blick zu nehmen. Medientechnologische Digitalität ist heute allgegenwärtig, selbstverständlich und zu einem guten Teil unsichtbar. Grundlegende lebensweltliche Erfahrungen und Umwelten, Prozesse sozialer Ordnung und Organisation, die meisten beruflichen Praktiken sowie Gestaltungsprozesse beinahe jeglicher Art sind heute von medientechnologischer Digitalität durchwirkt. Es scheint eine Selbstverständlichkeit, dass kaum etwas mehr ohne digitale Medientechnologien läuft.

Wenn der Eintritt ins Zeitalter digitaler Kulturen also längst vollzogen ist, stellt sich die Frage, wie wir ihre Genese, Dynamiken und Konsequenzen beschreiben und analysieren können. Was ist der Status digitaler Medientechnologien in kulturellen Prozessen und Formationen? Und welche Begriffe und Theoreme stehen uns zur Verfügung, um digitale Kulturen zu denken? Und wie müssen hergebrachte sozial- und geisteswissenschaftliche Ansätze revidiert und modifiziert werden?


Kombinierte Datenanalyse im Themenfeld 'Clubkultur und Corona'

wöchentlich | Montag | 12:15 - 13:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | C 9.102

Dr. phil. Robin Kuchar
Seit März 2020 ruhen kulturelle Veranstaltungen weitgehend aufgrund der Pandemie - darunter auch und vor allem Club-Konzerte und Clubveranstaltungen, die als erste von Schließungen betroffen waren und wahrscheinlich auch erst wieder öffnen können, wenn sich das öffentliche Leben wieder normalisiert hat.

In diesem Seminar wollen wir die Folgen der Pandemie und die Zukunft von Clubräumen bzw. der damit verbundenen Kultur näher betrachten.
Als multiperspketivisches Feld werden wir uns zu Beginn des Semesters mit Dimensionen und Akteur*innen der Clubkultur vertraut machen.

Zentraler Aspekt des Seminars wird es in der Folge sein, verschiedene Arten von Datenmaterial im Kontext Clubkultur & Corona zu sichten und unter eigenen Fragestellungen auszuwerten. Dabei werden wir verschiedene Methoden kennenlernen, anwenden und die Ergebnisse miteinander vergleichen. In Bezug zu den Zielen des Komplementärstudiums stellt die Multiperspektivität von Clubkultur dabei einen spannenden thematischen Kontext dar, dem wir aus unterschiedlichen Richtungen nähern werden.

Der konkrete Ablauf des Seminares hängt derzeit noch von der pandemischen Lage zu Beginn des Sommersemesters ab. Derzeit ist eine hybride Organisation geplant.





Introduction to Psychology and Society: An Applied Perspective - Group A

wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Prof. Dr. David Loschelder
The module introduces students to key methods of conducting research in applied fields of psychology. It conveys influential, societally relevant empirical findings and underlying theories, and elaborates numerous key applications across the wide spectrum of societal fields in which psychology plays a role.


Grundlagen der Volkswirtschaft

wöchentlich | Montag | 08:15 - 09:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Prof. Dr. Thomas Huth
-Grundfragen der Wirtschaftsordnung
-Konsequenzen von Arbeitsteilung und -Geldgebrauch
-Funktionsweise von Märkten
-Marktformen
-Geld-und Finanzsystem
-Beschäftigung, Verteilung, Wachstum
-Internationale Wirtschaftsbeziehungen


Introduction to Psychology and Society: An Applied Perspective - Group B

wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Marie-Lena Frech
The module introduces students to key methods of conducting research in applied fields of psychology. It conveys influential, societally relevant empirical findings and underlying theories, and elaborates numerous key applications across the wide spectrum of societal fields in which psychology plays a role.


Grundlagen der Fragebogenentwicklung in der empirischen Sozialforschung

wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Laura Wenzel
Waren Sie mit der Organisation der Kinderbetreuung zufrieden?
( ) ja
( ) nein
( ) zufrieden

oder

Sind Sie zurzeit nicht, nur geringfügig bzw. unregelmäßig erwerbstätig, welcher Status trifft auf Sie zu?
( ) Hausfrau; Hausmann
( ) Schüler*in, Student*in
( ) Arbeitnehmer*in
( ) Selbstständig

Sie finden die Beispielfragen und Antworten auch nicht so richtig schlüssig und möchten gerne lernen, wie es besser geht?

In diesem Seminar werden wir uns anhand praktischer Beispiele und Übungen den Grundlagen der Fragebogenerstellung in sozialwissenschaftlichen Studien widmen. Das Seminar soll Sie darüber hinaus dazu befähigen, im Verlauf ihres Studiums eigenständige Befragungen souverän zu entwickeln und umzusetzen (z.B. für eine Projekt- oder die Bachelor-Arbeit). Um die Anforderungen an einen „guten“ Fragebogen in die Realität umsetzen zu können, werden wir uns mit den kommunikativen und kognitionspsychologischen Aspekten der Befragung, angemessene Formulierung von Fragen und Antwortkategorien, Antworttendenzen und sozialer Erwünschtheit beschäftigen. Darüber hinaus werden Sie in Gruppen einen eigenen Fragebogen entwickeln, diesen testen und im Seminar reflektieren.

Ich freue mich auf motivierte Studierende, die Lust haben theoretische Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen.



Introduction to Psychology and Society: An Applied Perspective

Einzeltermin | Mi, 14.04.2021, 10:15 - Mi, 14.04.2021, 11:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Mi, 21.04.2021, 10:15 - Mi, 21.04.2021, 11:45 | Online-Veranstaltung
14-täglich | Mittwoch | 10:15 - 11:45 | 12.05.2021 - 09.07.2021 | Online-Veranstaltung

Prof. Dr. David Loschelder
The module introduces students to key methods of conducting research in applied fields of psychology. It conveys influential, societally relevant empirical findings and underlying theories, and elaborates numerous key applications across the wide spectrum of societal fields in which psychology plays a role.


Inferential Statistics I

wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | C 4.215

Prof. Dr. David Loschelder
Grundlagen der deskriptiven und Inferenzstatistik für Psychologen


Inferential Statistics I - Group Dr. Loschelder

wöchentlich | Dienstag | 12:15 - 13:45 | 06.04.2021 - 31.05.2021 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Dienstag | 12:15 - 13:45 | 01.06.2021 - 09.07.2021 | C 14.202

M.Sc. Hannes Petrowsky
Quantitative methods covered in the lecture will be repeated in the seminar and practically applied by means of exercises. To deepen the methods individually, the students work on a weekly assignment sheet, which is handed in to the tutor.

In the summer semester 2021, the seminar will be conducted digitally. For this purpose, we will implement a combination of video conferencing and self-study tasks.


Group Research Project

wöchentlich | Freitag | 10:15 - 11:45 | 09.04.2021 - 30.04.2021 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Freitag | 10:15 - 11:45 | 07.05.2021 - 09.07.2021 | C 14.006 | hybrid
Einzeltermin | Mi, 07.07.2021, 14:00 - Mi, 07.07.2021, 16:00 | C HS 5 | hybrid

Prof. Dr. David Loschelder
This seminar (group research project) will enable students to experience all steps of the research process from finding interesting research questions, over hypothesizing, applying research methods and designs, implementing and conducting the research project, collecting data, analyzing the data, evaluating the results, and presenting the findings. They will do so mainly on their own with supervising support from the professor. By applying their theoretical skill set on their own project each group will improve and extend their overall research skills.


Fundamentals of Experimental Research and Consumer Behavior (FSL)

14-täglich | Montag | 08:15 - 11:45 | 12.04.2021 - 05.07.2021 | C 40.501
Einzeltermin | Mo, 31.05.2021, 08:15 - Mo, 31.05.2021, 11:45 | C 40.501

Prof. Dr. Monika Imschloß
This seminar comprises three major pillars:
i) Methodological foundation for the design and analysis of experiments: Since experiments are commonly used in consumer behavior research, this seminar will begin with providing a theoretical understanding of the experimental research approach. This includes a basic overview of the logic underlying experimental research designs as well as a fundamental understanding of how to analyze experimental data in SPSS.
ii) Theoretical foundation for understanding consumer behavior: Discussion of selected consumer behavior theories and concepts (e.g., cognitive biases, feelings-as-information, fluency theory, crossmodal correnspondences, evolutionary motives etc.).
iii) Application of methodological and theoretical knowledge: Designing and analyzing your own experiment in a group of students to obtain consumer behavior insights



Emotionen in professionellen Arbeitssituationen

wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 06.04.2021 - 09.07.2021 | C 1.312

Prof. Dr. Lars Alberth
Professionelles Arbeiten wird für gewöhnlich als zweckrationale Tätigkeit verstanden, in der Expert*innen unabhängig von ihrer persönlichen Sicht auf Klient*innen deren Probleme oder Krisen sachbezogen bearbeiten. Eine solch funktionalistische Perspektive thematisiert aber kaum die emotionale Dimension professioneller Arbeit: Gefühle sind dabei nicht nur Objekt (etwa in therapeutischen oder personenbezogenen Dienstleistungen) oder Ware (Produktion und Konsum bestimmter Emotionen) sondern auch Medium professioneller Zuständigkeiten: Häufig wird von Professionellen nämlich eine bestimmte Emotionsarbeit abverlangt, die eine distanzierte Herangehensweise erst ermöglichen.
In dieser Veranstaltung wollen wir uns daher Fragen der Emotionalität unterschiedlicher personenbezogener professioneller Kontexte widmen:
- Wie lernen Professionelle, mit bestimmten Gefühlen (z.B. Ekel, Angst, Wut, Aggression, Erschöpfung, Mitleid, Freude, Anziehung usw.) umzugehen?
- Welche Gefühlsregeln gelten für Situationen professionellen Arbeitens und wie gelingt es den Mitgliedern von Berufsgruppen, diesen Regeln zu entsprechen?
- Welche positiven oder negativen Folgen erwachsen aus der Kommodifizierung oder Reglementierung von Gefühlen für die professionellen Dienstleister*innen?



Empirische Forschung: eine interaktionistische Einführung

wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 06.04.2021 - 31.05.2021 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Dienstag | 10:15 - 11:45 | 01.06.2021 - 09.07.2021 | C 14.102b

Prof. Dr. Lars Alberth
Forschung klingt nach einer großen Sache, die von "den Wissenschaftler*innen" gemacht wird. Gleichzeitig droht Methodenlehre immer, etwas sehr trockenes, steriles, formelhaftes zu sein. Dabei braucht es nicht viel, um mit dem empirischen Forschen zu beginnen: Vor allem die Neugierde, sich mit neuen Situationen und ihren Menschen auseinanderzusetzen (und das verlangt mitunter, den ein oder anderen schmutzigen Job zu erledigen).
Der Kurs orientiert sich an den Forschungspraktiken und -programmen qualitativen Forschens, die für den symbolischen Interaktionismus typisch sind. Dieser begreift Forschen immer schon als ein soziales Geschehen in denen Menschen miteinander etwas (z.B. eine gute professionelle Lösung für ein drängendes Handlungsproblem einer Klientin, eine unvorbereitete Aufführung eines Jazzstücks in der Bar oder auch ein lebensgeschichtliches Interview) aushandeln.
Der Kurs setzt an der Idee der "Arbeit am Repertoire" an: Es soll kollektiv ein gemeinsames Wissen darüber erarbeitet wird, wie man das eigentlich am besten macht: empirisch Forschen.


Forschen mit Kindern – Einführung in partizipative Forschungsmethoden und forschungsethische Herausforderungen zum Kinderrechtsansatz

wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 06.04.2021 - 31.05.2021 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Montag | 14:15 - 15:45 | 01.06.2021 - 09.07.2021 | C 14.202

Verena Marke
Aktuelle Theorien und Methoden der Kindheitsforschung werden insbesondere vor dem Hintergrund des Kinderrechtsansatzes und der UN-Kinderrechtskonvention betrachtet. Welche besonderen Forschungsbedingungen, forschungsethischen Herausforderungen und politischen Chancen gilt es in der Forschung mit Kindern zu beachten?
Die Teilnehmer*innen befassen sich mit der Anwendung partizipativer Forschungsmethoden beim Forschen mit Kindern, setzen sich mit der UN-Kinderrechtskonvention als forschungsethische Leitlinie auseinander und lernen eine Methode der Kindheitsforschung, das Philosophieren mit Kindern, kennen. Im zweiten Teil des Seminars entwickeln die Studierenden einen eigenen Forschungsansatz, um eine partizipative Forschung mit Kindern in der Praxis eigenständig zu erproben und exemplarisch auszuwerten.


Einführung in die Ethnographie am Beispiel sozialer Konflikte

wöchentlich | Donnerstag | 16:15 - 17:45 | 15.04.2021 - 06.05.2021 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Do, 20.05.2021, 16:15 - Do, 20.05.2021, 17:45 | extern | Feldforschung I
Einzeltermin | Do, 27.05.2021, 16:15 - Do, 27.05.2021, 17:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Do, 03.06.2021, 16:15 - Do, 03.06.2021, 17:45 | extern | Feldforschung II
Einzeltermin | Do, 10.06.2021, 16:15 - Do, 10.06.2021, 17:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 18.06.2021, 09:00 - Fr, 18.06.2021, 14:00 | Online-Veranstaltung

Prof. Dr. Andrea Kretschmann
„What the hell is going on here?” – die Clifford Geertz zugeschriebene Aussage gilt als eine der zentralen Fragestellungen in der ethnografischen Forschung. Die der Aussage inhärente forschungsoffene Grundhaltung gilt dabei als zentral, um den ethnografischen Anspruch einzulösen, die Lebens- und Alltagswelten anderer zu verstehen, zu begreifen und dies analytisch zugänglich zu machen. Ethnografie ist dabei mehr als teilnehmende Beobachtung und die Durchführung von Interviews, vielmehr ist sie eine am Gegenstand ausgerichtete „opportunistische und feldspezifische Erkenntnisstrategie“ (Amann/Hirschauer), die durch feldspezifische Interaktionen, Prozesse und soziale Beziehungen wesentlich bestimmt ist. So werden Praktiken, Emotionen, Sprache, Objekte, Räume/Orte, Zeiten aber auch sensorische Eindrücke und der eigene Körper für die Forschung bedeutsam.
Das Seminar gibt eine Einführung in die Praxis der gegenwartsorientierten Ethnografie am Beispiel sozialer Konflikte und fragt nach den Möglichkeiten, Potenzialen und Grenzen einer ethnografischen Forschung in der Erforschung dieser. Damit stellt das Seminar auch die ethnografische Forschung in seiner Prozess- und Krisenhaftigkeit selbst in den Mittelpunkt. Im Seminar werden wir ethnografische Zugänge daher nicht nur anhand von methodologischen Texten und wissenschaftlichen Ethnografien diskutieren, sondern auch eigene, explorative Forschungen durchführen.


Auswertung qualitativer Forschung

PD Dr. Michael Dellwing
Die Workshops besprechen die Auswertung von Interviews, Beobachtungen und sonstigen qualitativen Materialien anhand der (gegebenenfalls) eigenen, mitgebrachten Projekte von Studierenden. Dabei werden deduktive, induktive und abduktive Möglichkeiten der Gewinnung von Einsichten diskutiert.
In drei jeweils unabhängigen Sitzungen wird eine solche Einführung (wiederholend!) gegeben; Studierende, die an der Veranstaltung interessiert sind, können einen der Termine wählen.
Dabei werden konkrete Projekte der TeilnehmerInnen besprochen, um praktische Orientierung im Umgang mit Interviews in seinen verschiedenen Formen geben und diese in allgemeinere Hintergründe interpretativer Sozialforschung und ihrer Untiefen einbetten zu können..
Die Veranstaltung wird sich über einen slack-Kanal organisieren und dann Besprechungen der Inhalte über Zoom (und in Einzelberatungen auch Telefon) vornehmen.
Termine werden in Absprache mit den Teilnehmenden ausgemacht.
Die Beratung findet unter folgendem Slack Kanal statt:
https://join.slack.com/t/introqualitat-5873708/shared_invite/zt-dglzxpwk-c21u8MB8R5n0VUwiTtKKUQ



Erforschen des Spielens und spielerische Forschung

wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 14.04.2021 - 09.06.2021 | Online-Veranstaltung
wöchentlich | Mittwoch | 12:15 - 13:45 | 23.06.2021 - 07.07.2021 | Online-Veranstaltung

PD Dr. Michael Dellwing
Weitgehend unbemerkt von der Soziologie hat sich das Spielen zu einem zentralen Element gegenwärtiger Erwachsenenkultur entwickelt. Im Zuge der Expansion der digitalen Unterhaltungsindustrie entstand ausgehend von Computerspielen ein globaler, milliardenschwerer Markt für Erwachsene, der sich auf nicht-digitale Spieleformen wie Brettspiele, Kartenspiele, Tabletops, Cosplay etc. ausdehnt.

Die Soziologie hat das soziale Phänomen des Spielens traditionell primär als Mittel zur Sozialisation untersucht, als „Anderes“ der „ernsten Betätigung“ gesehen oder es als weitreichende sozialtheoretische Metapher in Anschlag gebracht. Ersteres verortet es vor allem in der Kindheit und Jugend, mittleres steht in ständiger Referenz zur protestantischen Ethik, und letzteres lässt das Spiel als geradezu zeitlose Urform des Sozialen auftreten.

Das zeitgenössische Spielen ist tief in popkulturelle Narrativwelten eingebunden, die für die Spieler_innen identitätsrelevant sind. Das Spielen durchdringt dann alle Lebensbereiche und wird zu einem sozialen Ort, in dessen Rahmen Beziehungen und Bindungen geknüpft werden. Zweitens stellt es keine statischen Regelsysteme dar, sondern ist gerade in seinen komplexen Bezugnahmen veränderliches Aushandlungsprodukt stark involvierter Spieler_innen, mit Bezugnahmen weit jenseits der Regel.

Spielen ist so keine Randaktivität (mehr). Die Durchdringung der Gegenwart mit Spielaktivitäten und die Anbindung dieser Aktivitäten an weitere, transmediale Umwelten lässt Spielen als bisher übersehenes Element im Raum des sozialen Zusammenhalts und der Durchlässigkeit der sozialen Welt auftreten, das andere, klassischere Mittel zur Herstellung derselben überrundet haben könnte. Das macht Spielen zu einem zentralen Thema für die Gegenwartsdiagnose.

Zugleich ist Spiel als Metapher auch gewinnbringend auf Forschung anwendbar: auch der Umgang mit Material, Deutung, Analyse und Ordnung der Ergebnisse können spielerische Elemente in sich tragen, und gerade das wissenschaftliche Desiderat, Neues zu entdecken - auch: neue Deutungen zu entwickeln - privilegiert kreative Elemente in der Forschung. Damit ist Spiel nicht nur Objekt der Forschung, sondern kann auch Element derselben sein.



Disruptionen, Megatrends und Strukturwandel – Innovation und Nachhaltigkeit der urbanen Kultur- und Kreativwirtschaft

Einzeltermin | Do, 29.04.2021, 14:00 - Do, 29.04.2021, 16:00 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 14.05.2021, 14:00 - Fr, 14.05.2021, 18:00 | C 14.001
Einzeltermin | Fr, 04.06.2021, 14:00 - Fr, 04.06.2021, 18:00 | C 14.001
Einzeltermin | Fr, 18.06.2021, 14:00 - Fr, 18.06.2021, 18:00 | C 14.001
Einzeltermin | Fr, 02.07.2021, 14:00 - Fr, 02.07.2021, 18:00 | C 14.001
Einzeltermin | Fr, 16.07.2021, 11:00 - Fr, 16.07.2021, 19:00 | extern | Exkursion

M.A. Constantin Alexander
Nicht erst seit der Corona-Pandemie befindet sich die Kultur- und Kreativwirtschaft in einem Strukturwandel: Schon vorher haben Megatrends wie Klimawandel, Digitalisierung oder der demografische Wandel Institutionen und Stakeholder gezwungen, Althergebrachtes zu hinterfragen, die eigene Wirkung und Verantwortung zu reflektieren und neue Formate und Narrative zu entwickeln.
Der andauernde Umbruch hat auch Auswirkungen auf das Umfeld der Kultur- und Kreativwirtschaft: Kulturschaffende und Kreative prägen gemeinsam mit den physischen und virtuellen Kulturräumen immer stärker ganze Quartiere, Städte oder sogar Regionen. Im Gegenzug nutzen Vertretende von Politik und Privatwirtschaft Kultur und Kreativität für Inszenierungen, Placemakings, PR und Kommodifizierungsprozesse.
Wie gehen Stakeholder und Institutionen der Kultur- und Kreativwirtschaft mit den Erwartungen an sie und den damit verbundenen Herausforderungen um? Welches Potenzial für Innovationen birgt die Corona-Pandemie? Und welchen Beitrag kann Kultur und Kreativität bei der nachhaltigen Transformation leisten?

Als Ergänzung zu den Inhalten der Blockseminare findet ein Austausch mit AkteurInnen des Theaterfestivals „Theaterformen“ statt, das im Sommer 2021 in Hannover durchgeführt wird. Je nach den dann geltenden Corona-Maßnahmen wird der Austausch in einer physischen Exkursion nach Hannover durchgeführt oder via Zoom.



EvaSys und LimeSurvey Software Schulung

Einzeltermin | Fr, 23.04.2021, 10:15 - Fr, 23.04.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 07.05.2021, 10:15 - Fr, 07.05.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 21.05.2021, 10:15 - Fr, 21.05.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 04.06.2021, 10:15 - Fr, 04.06.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 11.06.2021, 10:15 - Fr, 11.06.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 02.07.2021, 10:15 - Fr, 02.07.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 09.07.2021, 10:15 - Fr, 09.07.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 16.07.2021, 10:15 - Fr, 16.07.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung
Einzeltermin | Fr, 16.07.2021, 10:15 - Fr, 16.07.2021, 13:45 | Online-Veranstaltung

Melanie Gohr-Mellersh
Die Studierenden werden befähigt, eigenständig Fragebögen in LimeSurvey und EvaSys zu erstellen, papier- und onlinebasierte Umfragen durchzuführen, Daten automatisiert zu erfassen und erste statistische Auswertungen sowie den Export der Daten in SPSS oder andere Programme vorzunehmen.

Die Teilnahme an der Schulung ist KEINE Voraussetzung für die Vergabe eines LimeSurvey oder EvaSys-Accounts.
https://anleitungen.leuphana.de/doku.php/limesurvey/start
EvaSys: https://www.leuphana.de/zentren/methodenzentrum.html