CODIP

Digital-gestütztes Üben im Fachunterricht: Kompetente Lehrkräfte – Individualisierte Lernprozesse (Competencies for Digitally-Enhanced Individualized Practice)

Als Teil des Zukunftszentrums Lehrerbildung (ZZL) zielt CODIP darauf, den Aufbau fachdidaktischer digitalisierungsbezogener Kompetenzen von (angehenden) Lehrkräften zur Gestaltung und Umsetzung von Lehr-Lern-Prozessen voranzutreiben. Dabei wird ein spezifischer Fokus auf digital-gestütztes, individualisiertes Üben im Fachunterricht gelegt.

Im Rahmen von CODIP werden Lehrkonzepte in den Unterrichtsfächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Musik und Sport entwickelt, implementiert, evaluiert und verstetigt. Kolleg*innen aus der Bildungswissenschaft bzw. Psychologie begleiten diese Vorhaben durch die Beforschung von Querschnittsthemen, wie der „Data Literacy“ von (angehenden) Lehrkräften sowie deren Bereitschaft, digitale Medien für individualisierte Übungsprozesse zu nutzen.

Das Projekt fokussiert die folgenden drei Schwerpunkte:

1. Phasenübergreifendes Arbeiten

Die neuen Lehrveranstaltungskonzepte werden in Entwicklungsteams zusammen mit Akteur*innen der Campusschulen und Campusstudienseminare der Leuphana Universität Lüneburg entwickelt und mit den Studierenden in der Praxis umgesetzt und erprobt.

2. Curriculare Verankerung

Die Erkenntnisse der evidenzbasierten Lehrentwicklung in den CODIP-Teilprojekten in den fünf Unterrichtsfächern, der Bildungswissenschaft und der Psychologie sollen Eingang in die Curricula der lehrerbildenden Fächer finden. Digitalisierungsbezogene Studieninhalte werden sowohl als Basiskompetenzen als auch zur Spezialisierung in einem Profilstudium „Digitales Lehren und Lernen“ verankert.

3. Open Educational Resources

Die entwickelten Lehrkonzeptionen und Materialien werden als Open Educational Resources (OER) aufbereitet und über das OER-Portal des Landes Niedersachsen allen lehrerbildenden Institutionen des Landes Niedersachsen zugänglich gemacht.

 

CODIP wird im Rahmen der gemeinsamen Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert (Förderkennzeichen 01JA2002; Projektleitung: Prof. Dr. M. Ahlers, Prof. Dr. M. Besser, Prof. Dr. P. Kuhl)