Netzwerk

Die Projektarbeit des ZZL-Netzwerks ist von seiner Struktur geprägt. In dem Projekt kommen nicht nur diverse Akteure und Organisationseinheiten zusammen, sondern das ZZL-Netzwerk fungiert auch als ein Knotenpunkt im Netzwerk der Qualitätsoffensive Lehrerbildung, welches durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die geförderten Projekte miteinander verbindet. Innerhalb des ZZL-Netzwerkes fungiert unsere Koordinationsstelle als HUB für die formalen und unterstützenden Prozesse der Entwicklungs- und Forschungsarbeit unserer Mitarbeiter und Partner.

Innerhalb des ZZL-Netzwerkes fungiert unsere Koordinationsstelle als HUB für die formalen und unterstützenden Prozesse der Entwicklungs- und Forschungsarbeit unserer Mitarbeiter und Partner.

1. Akteurs- und Organisationsnetzwerk

Das Zukunftszentrum Lehrerbildung (ZZL) ist als fakultätsübergreifendes Entwicklungs- und Forschungszentrum gegründet und steht der Fakultät Bildung an der Leuphana nahe. Das ZZL-Netzwerk verfolgt das Ziel der Entwicklung, Erprobung und Implementierung von Innovationen in der Lehrkräftebildung. Das ZZL-Netzwerk ist aktuell das zentrale Projekt am ZZL. Hier werden die Forschungs- und Entwicklungsarbeit diverser Akteure und Akteurinnen aus Universität, Schule, Studienseminaren und außerschulischen Einrichtungen koordiniert. Insgesamt sind im ZZL-Netzwerk 25 Organisationen aus den verschiedenen Phasen der Lehrkräfteaus, -weiter- und -fortbildung beteiligt. Dabei nehmen die Kooperationen mit den Leuphana Campusschulen einen besonderen Stellenwert ein.

Die Campusschulen

Das bestehende Campusschulnetzwerk mit dem Schwerpunkt Sekundarstufe I (Oberschule Jesteburg, Integrierte Gesamtschule Lüneburg und Oberschule am Wasserturm) konnte in der Projektlaufzeit um drei Campusschulen der Primarstufe (Grundschule Adendorf, Grundschule Heiligengeist und Grundschule Kreideberg) ausgebaut werden. Jede Campusschule hat dabei einen eigenen Schwerpunkt der Kooperation (z.B. „Campusschule Online“ oder „Campusschule Heterogenität“). mehr  

Der Beirat

Als beratenes Gremium für die Entwicklungs-, Forschungs- und Strukturarbeit ist der Beirat ein Knotenpunkt, an dem die projektinterne Qualitätssicherung zusammenläuft. Der Beirat ist mit universitätsexternen Vertreter_innen besetzt, die zu allen drei Phasen der Lehrkräftebildung als Experten arbeiten:

  • Prof. Dr. Werner Blum, Professor i. R. für Didaktik der Mathematik, Universität Kassel
  • Prof. Dr. Annelies Kreis, Professorin und Bereichsleiterin für Berufspraktische Professionalisierung, PH Zürich
  • Antje Rothe, Seminarrektorin des Studienseminars für Grund-, Haupt- und Realschule, Lüneburg
  • Maike Schubert, Schulleiterin der Freiherr-vom-Stein-Schule, Neumünster (Schulpreisträgerschule 2016)
  • Prof. Dr. Tanja Sturm, Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik Inklusive Bildung, Universität Münster 

Internationale Gastprofessur

Unser Gastprofessor Prof. em. Dr. Reusser berät das ZZL-Netzwerk kontinuierlich in Fragen der konzeptionellen Entwicklungsarbeit. Er unterstützt die Forschungsarbeiten des ZZL-Netzwerks in persönlichen Gesprächen und bei ZZL-Tagen. Zudem hält er als Experte für den aktuellen Diskurs um die Lehrkräftebildung öffentliche Vorträge an der Leuphana Universität Lüneburg. Er hatte an der Universität Zürich bis 2016 die Professur für Pädagogische Psychologie und Didaktik inne.

Partner an der Leuphana Universität Lüneburg

Das ZZL-Netzwerk profitiert von einer engen Zusammenarbeit mit dem Dekanat der Fakultät Bildung sowie den Austausch mit Vertreter_innen der fachspezifischen Qualitätszirkel und Fachschaft. Die interne Qualitätssicherung des Projektes wird durch den Einbezug des Präsidiums (Dr. Jutta Grünberg-Bochard, Leiterin des Bereichs Universitätsentwicklung und Forschungsentwicklung) unterstützt. Zudem wurde das Prodekanat Vernetzung an der Fakultät Bildung eingerichtet, das als fakultätsübergreifenden Beratungs- und Koordinationsstelle für die Anbahnung, Etablierung und Weiterentwicklung von Kooperationen mit externen Partnerorganisationen arbeitet. Innerhalb der Umsetzung einzelner Projekte wird das ZZL-Netzwerk durch das Kompetenzzentrum für regionale Lehrkräftefortbildung und der Einrichtung für Praxisstudien in der Lehrerbildung der Leuphana unterstützt.

2. Interaktionsnetzwerk

Das ZZL-Netzwerk ist von Anfang an als fachübergreifendes Interaktionsnetzwerk angelegt. Es verbindet die diversen Aktivitäten aus den vier Handlungsfeldern Kompetenzorientierter Unterricht, Inklusion, Coaching & Mentoring sowie Lehrkräftegesundheit. Eines dieser verbindenden Interaktionsformate ist der drei bis viermal jährlich stattfindende ZZL-Tag. Er fördert den projektinternen Austausch und bietet die Möglichkeit, mit allen Akteur_innen des Projektes ins Gespräch zu kommen, weitere taktische Schritte im Projektkontext zu diskutieren und mehr über die Prozesse und Ergebnisse der Entwicklungsteams zu erfahren.

Entwicklungsteams

Die institutionen- und phasenübergreifende Zusammenarbeit in transdisziplinären Entwicklungsteams bildet die Vernetzung unserer Arbeit deutlich ab. Mit dem Anspruch die Zusammenarbeit als eine Kultur des Miteinanders zu gestalten, kommen in den Entwicklungsteams Vertreterinnen und Vertretern der wissenschaftlichen sowie schulpädagogischen Praxis zusammen. Die gemeinsame Entwicklung, Umsetzung, Reflexion, Verstetigung sowie der Transfer von innovativen Formaten in der Lehrkräftebildung sind Ziele der Zusammenarbeit in den Entwicklungsteams. Dies erlaubt es institutionen- und organisationsspezifischen Wissensbestände und Expertisen aber auch jeweilige Perspektiven und Bedürfnisse einzubeziehen. Hieraus werden wichtige Synergien zwischen den Ausbildungsphasen fruchtbar gemacht und ein grundlegender Beitrag zur integrativen Lehrkräftebildung geleistet, die sich durch eine systematische Theorie-Praxis-Verzahnung auszeichnet.

Das ZZL-Netzwerk im Netzwerk des BMBF

Wir als Knotenpunkt im Netzwerk der Qualitätsoffensive Lehrerbildung sind über einen gemeinsamen Webauftritt und Austauschveranstaltungen mit allen beteiligten Projekten verbunden. Über Maßnahmen wie Workshops, Tagungen, Kongresse und weitere Veranstaltungen stehen wir im ständigen Austausch zu den Akteuren der Projekte der Qualitätsoffensive Lehrerbildung.