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Newsletter der Leuphana // Februar 2026

Forschungs­news

Liebe Abonnent*innen,

zum Beginn der vorlesungsfreien Zeit sendet Ihnen der Forschungsservice den ersten Forschungs-Newsletter des Jahres 2026.

In der aktuellen Ausgabe finden Sie Informationen zum Launch des neuen Forschungsportals, in dem Sie ab sofort Ihre Forschungsleistungen mit attraktiven Features darstellen können. Auch informieren wir wieder über Neubewilligungen an der Leuphana, geben hilfreiche Veranstaltungstipps und berichten über Neuigkeiten aus der Förderlandschaft sowie rund um die Forschungskommunikation.

Eine anregende Lektüre wünscht

Anke Zerm
im Namen des Forschungsservice-Teams

Termine

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

  • Veranstaltungs-Angebot „Prospects“ für Forschende in frühen Karrierestufen:
    • 10.2.2026, 14.30–16 Uhr: The Emmy Noether Programme (in English)
    • 11.3.2026, 10.3012 Uhr: DFG-Förderangebote für Postdocs
    • 14.4.2026, 14.30–16 Uhr: Das Walter Benjamin-Programm
    • 20.5.2026, 14–15.30 Uhr: DFG Funding Opportunities for Postdocs (in English)

Den Anmeldelink und weitere Informationen finden Sie hier.

Horizon Europe

  • 11.2.2026, 10–11:30 Uhr: Informationsveranstaltung zu den Marie Skłodowska-Curie Actions Staff Exchanges (MSCA SE) (in English)
    Weitere Informationen und den Anmeldelink finden Sie hier.
     
  • 17.2. bis 3.3.2026: Webinar-Reihe zu den Förderschwerpunkten 2027 von Cluster 6: „Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt“
    Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und die Anmeldelinks finden Sie hier.
     
  • 26.2. bis 5.3.2026: Veranstaltungsreihe zum Arbeitsprogramm 2026 von Cluster 2: „Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft“.
    Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und die Anmeldelinks finden Sie hier.

Förderausschreibungen

Laufend auf dem neuesten Stand

Informationen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung, zu Ausschreibungen nationaler und internationaler Förderer sowie Transferprogrammen in die Praxis erhalten Sie als Angehörige oder Mitglieder der Leuphana mit dem Newsletter „FIT – Informationsdienst Forschung, Internationales, Transfer“.

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite.

Wenn Sie eine Antragstellung planen, wenden Sie sich gerne an das Team des Forschungsservice.

DAS NEUE FORSCHUNGSPORTAL

IHRE FORSCHUNGSINFORMATIONEN IN NEUEM LOOK

Das Forschungsinformationssystem (FIS) der Leuphana hat ein neues, öffentliches Forschungsportal. Das Portal ersetzt den bisherigen Forschungsindex (FOX) mit einem userfreundlichen, transparenten Außenauftritt und hält attraktive Features bereit, u.a.:

  • die Integration der Social Development Goals (SDGs),
  • Visualisierungen weltweiter Kollaborationen,
  • ein Modul zur Darstellung der Leuphana-Forschungsinfrastruktur
  • ein Modul zur Darstellung von Forschungsimpacts
  • sowie Fingerprint- und AltMetrics-Features.

Alle bisher in PURE hinterlegten Daten bleiben erhalten. Die auf öffentlich sichtbar gestellten Forschungsinformationen erscheinen aber in neuem Look. In den kommenden Wochen stellt das Team des Forschungsservice sukzessive Informationsmaterial zu den neuen Features und Modulen (Leitfäden, Tutorials etc.) bereit und informiert die PURE-Nutzer*innen.

Schon gewusst?

Wie Sie Ihr Portal-Profil in PURE optimal einstellen können, …

… zeigt diese Übersicht. Sie können z. B. mit der Funktion „Hervorgehobener Inhalt“ entscheiden, welche Projekte und Publikationen auf Ihrem Portal-Profil und Ihrer Personenwebseite an vorderster Stelle erscheinen. Sie können zudem einstellen, welche der neuen Features in Ihrem Portal-Profil öffentlich sichtbar sein sollen. 

Bei Fragen rund um das FIS wenden Sie sich bitte an das PURE-Redaktionsteam: pure@leuphana.de

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IN DER BEGUTACHTUNG VON DFG-ANTRÄGEN

DIE DFG ERMÖGLICHT KI-EINSATZ UNTER BESTIMMTEN VORAUSSETZUNGEN

Der Hauptausschuss der DFG räumt künftig die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Begutachtung ein – allerdings darf der Einsatz nur unter klar definierten Bedingungen erfolgen. Dazu hat die DFG eine Nutzungs- und Transparenzleitlinie für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI-Systemen in der Begutachtung entwickelt. Die Leitlinie richtet sich an gutachtende Wissenschaftler*innen sowie weitere am Bewertungs- und Entscheidungsprozess beteiligte Personen und wird voraussichtlich noch im ersten Quartal 2026 veröffentlicht.

Zur DFG-Information

NEUES HUA-FÖRDERPROGRAMM FÜR VERBUNDFORSCHUNG

DIE HANSE UNIVERSITY ALLIANCE (HUA) FÖRDERT FORSCHUNGSKOOPERATIONEN 

Das Programm „Impuls Forschung“ unterstützt Forschungskooperationen zwischen den Mitgliedsuniversitäten der Hanse University Alliance. Die Hauptziele des Programms sind, neue Forschungsverbünde aufzubauen, bestehende Synergien zu vertiefen, das gemeinsame Forschungsprofil der HUA zu schärfen und die Verbundforschung sichtbarer zu machen. Gefördert werden Vorhaben, die dem Austausch, der Vernetzung und der Ausarbeitung gemeinsamer Forschungsprojekte dienen, insbesondere mit Blick auf Antragstellungen bei der DFG. 

Zur Webseite des HUA-Förderprogramms

AKTUELLE NIEDERSACHSEN – SCHOTTLAND-AUSSCHREIBUNG

FÖRDERPROGRAMM ZUR STÄRKUNG DER INTERNATIONALEN ZUSAMMENARBEIT

Das Forschungs- und Innovationsprogramm Niedersachsen – Schottland unterstützt gemeinsame Forschungsinitiativen von Wissenschaftler*innen dabei, langfristige akademische Kollaborationen zwischen Niedersachsen und Schottland aufzubauen. Ziel ist es, eine Grundlage für erfolgreiche Drittmittel-Anträge zu schaffen, insbesondere in Horizon Europe. Im Programm gibt es derzeit eine aktuelle Ausschreibung im Excellence Track mit Einreichungsfrist am 30. April 2026. Die Förderinitiative wurde von der Royal Society of Edinburgh (RSE), dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen (MWK) sowie der VolkswagenStiftung ins Leben gerufen und in strategischer Partnerschaft mit dem European Centre for Advanced Studies (ECAS) entwickelt.

Am 26. Februar 2026 veranstalten das ECAS und die VolkswagenStiftung eine Informations-Session zur Ausschreibung.

NEUE EU-FÖRDERUNG: DER ERC PLUS GRANT

DER ERC FÜHRT NEUE FÖRDERLINIE EIN

Mit der Aktualisierung des ERC-Arbeitsprogramms 2026 hat der ERC auch eine neue Förderlinie eingeführt: den ERC Plus Grant. Dazu wurde eine Informationsseite veröffentlicht, auf der u. a. die Zielsetzung des Grants, die Einordnung innerhalb des ERC-Förderportfolios und der geplante zeitliche Rahmen erklärt werden. Antragsberechtigt sind Spitzenforschende jeder Nationalität, aller Karrierestufen und in allen Disziplinen. Die Förderlinie richtet sich an ambitioniertere Vorhaben jenseits der regulären ERC-Förderung, die z. B. Forschungsfelder grundlegend transformieren oder neu eröffnen wollen. Fördersummen bis zu 7 Millionen Euro sind möglich, allerdings werden nur ca. 30 ERC Plus Grants jährlich vergeben.

EU FUNDING & TENDERS PORTAL

BEGINN DER VERPFLICHTENDEN 2-FAKTOR-AUTHENTIFIZIERUNG

Die Europäische Kommission hat im Dezember 2025 mit der Einführung der verpflichtenden 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) im EU Funding & Tenders Portal begonnen. Die Einführung des doppelt gesicherteren Einloggens in das Förderportal von Horizon Europe wird gestaffelt umgesetzt. Im Verlauf des Jahres 2026 sollen schrittweise alle Portalnutzenden verpflichtet werden. Die jeweils betroffenen Personengruppen erhalten vorab eine Mitteilung. Eine Anleitung mit Video zur Einrichtung der 2FA hat die EU Kommission hier bereitgestellt.

Ausgewählte Bewilligungen

Bildung

  • Für das Projekt „Die Visualisierung des Unsichtbaren: Der Maternal Turn in künstlerischen und kuratorischen Praktiken in Mitteleuropa“ erhält Prof. Dr. Jordan Troeller (Institut für Kunst, Musik und ihre Vermittlung) für die Laufzeit von drei Jahren eine DFG-Förderung von rund 435.000 Euro.
     
  • Prof. Dr. Manuel Bohn (Institute of Psychology in Education) erhält von der Jacobs Foundation für das Forschungsprojekt „Learning Variability Network Exchange (LEVANTE)“ eine Förderung von über 169.000 Euro für die Laufzeit von zwei Jahren.
     
  • Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert das Projekt „Green and Social Enterprising in der Berufsorientierung: Lehrkräfte als Multiplikator*innen“ von Prof. Dr. Harald Hantke (Institut für sozialwissenschaftliche Bildung) über zwei Jahre mit 167.200 Euro.

Kultur 

  • Mit einer DFG-Förderung für die „Eigene Stelle“ in Höhe von rund 340.000 Euro führt Dr. Esther Kilchmann (Institut für Geschichtswissenschaft und literarische Kulturen) das Projekt „Verknüpfte Exile: Praktiken des Sammelns, der Intertextualität und des Erinnerns in der deutschsprachigen Literatur (19.-21. Jahrhundert)“ mit einer Laufzeit von drei Jahren durch.

Management und Technologie

  • Die DFG fördert das Projekt „Zeitlich und räumlich hochaufgelöste Untersuchung der Ausbreitung von LSP-induzierten Schockwellen“ von Prof. Dr.-Ing. Benjamin Klusemann (Institut für Produktionstechnik und -systeme) mit über 372.000 Euro im Förderprogramm für deutsch-französische Forschungsprojekte für die Laufzeit von drei Jahren.
     
  • Prof. Dr. Ricardo Usbeck (Institut für Wirtschaftsinformatik) erhält vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) eine Förderung von rund 819.500 Euro für das Projekt „Neuro-Symbolische KI für Erklärbare Informationsextraktion und Event-Analyse“. Es ist Teil des Verbundvorhabens „Proaktive Versorgungssicherheit durch dynamische Simulation mit selbstlernenden LLM-Agenten (PROVIDER)“, das durch OFFIS e. V. – Institut für Informatik, Oldenburg koordiniert wird.
     
  • Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und die VolkswagenStiftung fördern das Teilprojekt von Prof. Dr. Ricardo Usbeck (Institut für Wirtschaftsinformatik) im „Lower Saxony Digital Science Support Space“ mit 442.000 Euro über fünf Jahre.

Nachhaltigkeit

  • Für das Projekt „Verständnis des sozial-ökologischen Transformationspotenzials von landwirtschaftlichen Initiativen (TransFarm)“ erhält Prof. Dr. Berta Martín-López (Social-Ecological Systems Institute) eine DFG-Förderung über 432.000 Euro für drei Jahre. Die Förderung erfolgt im Schwerpunktprogramm „Biodiversitäts-Exploratorien“.
     
  • Ebenfalls im Schwerpunktprogramm „Biodiversitäts-Exploratorien“ wird das Projekt „Durch Landnutzungsintensität vermittelte Auswirkungen des Mikroklimas auf die Insektenvielfalt“ von Prof. Dr. Michael Staab (Institut für Ökologie) von der DFG mit über 621.700 € für die Laufzeit von 3 Jahren gefördert.
     
  • Prof. Dr. Michael Staab (Institut für Ökologie) erhält eine Förderung in Höhe von rund 292.600 Euro für das Projekt „Trophische Interaktionen und ökologische Funktionen von Ameisen unter sich ändernder Baumdiversität“. Es ist Teil der DFG-Forschungsgruppe „Multi-trophische Interaktionen in einem Waldbiodiversitätsexperiment in China“, die an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg geleitet wird.
     
  • Das BMFTR fördert Prof. Dr. Stefan Schalteggers Projekt „Guideline für informelle Prozesse zwischen Change Agents und Governance“ am Centre for Sustainability Management mit über 145.500 €. Es ist Teil des Verbundvorhabens „Realexperimente transformativer Lern- und Forschungsprozesse für eine Kultur der Nachhaltigkeit an Hochschulen – Transferphase“ unter Koordination der Eberhard Karls Universität Tübingen.
     
  • Mit einer DFG-Förderung für die „Eigene Stelle“ in Höhe von rund 438.000 Euro führt Dr. Dula Duguma (Social-Ecological Systems Institute) das Projekt „Nachhaltige Landnutzung in Äthiopien: Erkenntnisse für die Wiederherstellung von Ökosystemen“ mit einer Laufzeit von drei Jahren durch.

Forschungskommunikation

Toolkit zu Dissemination & Exploitation von Horizon Europe-Projektergebnissen

Die European Research Executive Agency der EU-Kommission hat einen Leitfaden zur Maximierung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Impacts von Forschungs- und Innovationsprojekten veröffentlicht. Er soll dabei unterstützen, die Horizon Europe-Erwartungen an Dissemination und Verwertung von Projektergebnissen zu erfüllen. Der Leitfaden enthält praktische Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und eine Toolbox, um Ergebnisse bestmöglich zu verbreiten.

Wissenschaftsbarometer 2025 veröffentlicht

Das Wissenschaftsbarometer 2025 beschäftigt sich damit, welche Rolle Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation in einer als polarisiert wahrgenommenen Gesellschaft spielen kann. Seit 2014 erhebt Wissenschaft im Dialog (WiD) mit dem Wissenschaftsbarometer regelmäßig bevölkerungsrepräsentative Daten über Einstellungen zu Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Das Barometer zeigt, wie sich die öffentliche Meinung gegenüber Wissenschaft und Forschung verändert, und leistet einen Beitrag zur faktenbasierten Diskussion des Verhältnisses von Wissenschaft und Öffentlichkeit.

DER FORSCHUNGSSERVICE IN EIGENER SACHE

Renovierung des Bereichs vor den Forschungsservice-Büros bis Mitte Februar 2026

Seit Montag, den 2. Februar, wird der Flur vor den Räumen des Forschungsservice in Gebäude 10 renoviert. Das Team arbeitet daher überwiegend im Homeoffice und ist voraussichtlich ab dem 16. Februar 2026 wieder regulär auf dem Campus. Präsenz-Termine können aber vereinbart werden. Diese werden dann in andere Räume verlegt. Telefonisch und per Mail sind wir wie gewohnt erreichbar.

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KONTAKT: Leu­pha­na Uni­ver­sität Lüne­burg | Forschungsservice | Universitätsallee 1 | 21335 Lüne­burg | forschungsnews@leuphana.de

Copyright © 2026. Leuphana Universität Lüneburg | Verantwortlich für den Newsletter: Forschungsservice | Leitung: Anke Zerm | Redaktion: Dr. Katharina Myslowski-Graßmay, Dr. Wiebke Vorrath

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