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Utopie-Konferenz

Großzügigkeit, eine Utopie?

Entgegenkommen in Zeiten der Verluste

26.-28. August 2026 | Leuphana Universität Lüneburg

©Leuphana
Einladung zur fünften Utopie-Konferenz

 

Verhärtung, Vergeltung, Verlust. Oder beginnt genau hier etwas Neues?

Wie sähe eine großzügige Gesellschaft aus? 

Die Utopie-Konferenz 2026 spürt demokratischer Großzügigkeit nach, in einer Zeit, in der alles gegen sie zu sprechen scheint. Was wird möglich, wenn Menschen mehr geben, mehr wagen, mehr offenlassen, als sich rechnet? Und was, wenn eine Gesellschaft ihre Spielregeln danach baut?

Für die fünfte Utopie-Konferenz schafft die Leuphana Universität Platz für 1.000 Teilnehmende. Willkommen sind Studierende und Bürger:innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und darüber hinaus.

26.-28. August | Leuphana Universität Lüneburg
Programm 
Übernachtung für junge Menschen                 
Tickets
 

Erstmals führt ein Utopie-Quartett durch das Programm:
Maja Göpel, Wolfgang M. Schmitt, Barbara Bleisch und Aladin El-Mafaalani.

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Vorfreude auf den Utopie-Sommer

Drei Tage, die ausloten, wie weit das Entgegenkommen reichen kann.

Den Auftakt machen die Schriftstellerin Şeyda Kurt und die KI-Pionierin Léa Steinacker: Sie tasten sich an die Großzügigkeit heran. Und gleich zur Eröffnung bringt die Kompanie Sasha Waltz & Guests die Konferenz zum Tanzen: mit Szenen aus „In C", auf der Bühne und danach auf dem Campus, zum Mitmachen.

Im Libeskind-Auditorium und in den Denkräumen geht es um Großzügigkeit in Zeiten der Verluste, um die Frage, ob wirklich zu wenig Geld da ist, und darum, was die Kunst des Entgegenkommens ausrichten kann, wenn alles reißt.

 

©Leuphana
Programmübersicht für die Utopie-Konferenz 2026


Zum Herzstück der Konferenz gehört der intensive Austausch. In den Werkstätten arbeiten feste Gruppen über drei Tage an Realutopien, die es bereits gibt und die größer werden wollen: vom Grunderbe über digitale Gemeingüter bis zu einer Justiz, die Täter:innen und Opfer nicht auf die schlimmste Tat reduziert.

Reinhard Kahl lädt zum Atelier „Die Bildung der Bildung" ein und versammelt Praktiker:innen und Denker:innen einer großzügigen Schule: unter anderem den Neurodiversitätsforscher André Frank Zimpel und die Schulleiter:innen Bianca Freudenberg-Rehhage, Stefan Ruppaner und Björn Lengwenus.

Die „Lange Nacht der Utopien" ist das Festival in der Konferenz: Der Campus öffnet sich für die Stadt, und zwischen Bühnen, Lagerfeuern und langen Tischen geht es um die Praxis der Großzügigkeit, um Menschen, Orte und Initiativen, die Entgegenkommen heute schon erproben. Mit dabei sind unter anderem Tina und Max Uthoff, Raúl Aguayo-Krauthausen, Tim Wiegelmann, Ole Liebl, Fabian Grischkat und Baro Gabbert.

Und die vielleicht größte Überraschung sind die FUNKEN: Beiträge der Teilnehmenden selbst. Sie zeigen auf der Konferenz, wo Großzügigkeit längst praktiziert wird.

Warum Großzügigkeit?

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Programm

Gäste der Utopie-Konferenz 2026

©Harriet Meyer
Şeyda Kurt: Schriftstellerin, Kuratorin & eröffnet die Utopie-Konferenz
©Steinacker
Léa Steinacker: CEO, KI-Forscherin & zu Gast bei der Utopie-Konferenz 2026.
©Markus C. Hurek
Baro Vicenta Ra Gabbert: Juristin und bei Greenpeace Sprecherin für sozial-ökologische Gerechtigkeit
©Markus C. Hurek
Fabian Grischkat: News-Influencer
©Tina & Max Uthoff
Tina und Max Uthoff
©Foto: Kristian Breitenbach Design: Leuphana
Im Zentrum von Reinhard Kahls Arbeit stehen die Lust am Denken und Lernen, die Zumutungen, belehrt zu werden, und die endlosen Dramen des Erwachsenwerdens. Stationen: antiautoritäre Schülerbewegung, Journalismus als Beruf und Filme machen aus Passion. z.B. „Treibhäuser der Zukunft". 20 Jahre Philosophisches Café im Hamburger Literaturhaus Gründung des „Archivs der Zukunft". Und jetzt „Die Bildung der Bildung".
©Gundula Krause
Journalistin und Autorin des Buches “Alle_Zeit”
©Mina Esfandiari
Psychologe, Erziehungswissenschaftler und wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Neurodiversitätsforschung in Hamburg
©Prof. Dr. Olaf-Axel Burow
Prof. Dr. Olaf-Axel Burow
©Privat
Patrick Kaczmarczyk ist Ökonom an der Universität Mannheim und Redakteur bei Surplus. Autor des Buches: »Zerfall der Weltordnung«
©DLN
Björn Lengwenus leitet die Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg in Hamburg. Bekannt wurde er während der Schulschließungen mit der YouTube-Show »Dulsberg Late Night«, für die er unter anderem mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Auf die Utopie-Konferenz bringt er einen Vorschlag mit: nach den Sommerferien 2027 überall drei Wochen den Unterricht unterbrechen, damit Schüler:innen, Lehrer:innen und alle anderen gemeinsam erkunden können, was Schulen eigentlich machen wollen und was Bildung wäre.
©Foto: David Zabel
Bildungsaktivist, Kulturvermittler, Afrofuturist und Resonanzkünstler auf der Utopie-Konferenz
©Freudenberg-Rehage
Bianca Freudenberg-Rehage leitet eine Schule um Umbruch, die Norddörfer Schule auf Sylt, der nördlichsten im Land.
©Niklas Salmon
Philippa Sigl-Glöckner ist Ökonomin und Direktorin der Berliner Denkfabrik Dezernat Zukunft. Ihr letztes Buch: Gutes Geld.
©Sebids Weiland
Mae Bengert ist Juniorprofessorin für Literatur, Religion und Geschlechterstudien in den romanischen Kulturen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Gemeinsam mit Barbara Bleisch fragt sie auf der Utopie-Konferenz, ob Aufmerksamkeit die erste Form der Großzügigkeit sein könnte. Ausgangspunkt ist Simone Weil.
©Cornelia Funke
Cornelia Funke ist Kinder- und Jugendbuchautorin. In der Langen Nacht der Utopien spricht sie über Fantasie als Bewegung ins Unbekannte.  
©Nora Nussbaumer
Roger de Weck ist Publizist und Ökonom. Im September erscheint sein neues Buch „Glanz und Elend der Konservativen“.
©Reinhard Kahl
Stefan Ruppaner, ehemaliger Schulleiter der Alemannenschule Wutöschingen, der derzeit bekanntesten und südlichsten Schule im Land.
©Roland Schmid
Max Uthoff ist Kabarettist und Jurist. Seit 2014 gehört er zu den Gastgebern der ZDF-Politsatire „Die Anstalt“, die politische und gesellschaftliche Gegenwart mit gründlicher Recherche, Zuspitzung und Satire untersucht.
©Marcelo Hernandez
Carsten Brosda ist Hamburgs Senator für Kultur und Medien. Sein Buch: „Mehr Zuversicht wagen. Wie wir von einer sozialen und demokratischen Zukunft erzählen können".
©Jannis Hutt
Anke Domscheit-Berg ist Publizistin, Netzaktivistin und ehemalige Bundestagsabgeordnete. Seit vielen Jahren streitet sie für Open Data, Open Source und digitale Infrastrukturen, die dem Gemeinwohl dienen.
©Jana Edisonga
Alice Hasters ist Autorin und Publizistin. In ihrem Buch „Identitätskrise“ untersucht sie die Widersprüche gesellschaftlicher Selbstbilder und fragt, wie Veränderung möglich wird.
©Heiko Laschitzki
Martin Andree lehrt und forscht zu digitalen Medien an der Universität zu Köln. Auf der Utopie-Konferenz spricht er über „Tech-Monopolisten im Schafspelz digitaler Utopien“.
©Jo Glinka
Susanne Boshammer ist Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Osnabrück. Ihr Buch: „Die zweite Chance. Warum wir (nicht alles) verzeihen sollten“.
©Willy Rollé
Willy Rollé konzipiert, inszeniert und produziert Filme, medienpädagogische Experimente und transmediale Erlebnisse. Gemeinsam mit Bärbel Högner spürt er dem Film „Die Kraft der Utopie“ nach.
©Privat
Dietmar Dath ist Schriftsteller, Übersetzer und Journalist. 2025 erschien sein Science-Fiction-Roman „Skyrmionen oder: A Fucking Army“.
©Bärbel Högner
Bärbel Högner ist Fotografin, Autorin und promovierte Ethnologin. Sie arbeitet zu visueller Anthropologie und moderner Architektur und verbrachte für ihre Forschung insgesamt 18 Monate in Chandigarh. In der Langen Nacht der Utopien spricht sie mit Willy Rollé über den Film „Die Kraft der Utopie“.
©Christina Häusler
Fred Luks ist Nachhaltigkeitsforscher und Publizist. Er arbeitete als Nachhaltigkeitsmanager und leitete das Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit an der Wirtschaftsuniversität Wien.
©Johanna Ruebel
Moritz Rudolph ist Philosoph und Redakteur des Philosophie Magazins. Sein neues Buch: „Einheit und Zerfall. Internationale Politik in der älteren Kritischen Theorie“.
©Swen Reichhold
Alexander Leistner ist Soziologe und Gastwissenschaftler an der Leuphana Universität Lüneburg. 2025 erschien das gemeinsam verfasste Buch „Extremwetterlagen. Reportagen aus einem neuen Deutschland“.
©Klaus Jowsig
Stephan Marks ist Sozialwissenschaftler, Supervisor und Sachbuchautor. Seit vielen Jahren arbeitet er zu Menschenwürde und Scham. Sein Standardwerk: „Scham. Die tabuisierte Emotion“.
©Leuphana
Armin Beverungen ist Professor für Soziologie der Organisation und der Ökonomie an der Leuphana Universität Lüneburg. Er erforscht, wie digitale Technologien Arbeit, Organisationen und Städte verändern.
©Tim Wiegelmann
Tim Wiegelmann ist Autor und Bildungsaktivist. In seinem Buch „Ich weiß, dass du nur Gutes willst“ erzählt er aus eigener Erfahrung von Schule, Ausgrenzung und der Sehnsucht junger Menschen, mit dem ernst genommen zu werden, was sie bewegt.
©Toni Uthoff
Tina Uthoff ist Entwicklungspädagogin, Lehrerin und Bildungsaktivistin. Sie unterstützt Eltern und Pädagog:innen dabei, Kinder liebevoll zu begleiten, sie frei von Erwartungen anzunehmen und Vertrauen, Offenheit und Verbundenheit zu bewahren.
©Anna Spindeldreier
Raúl Krauthausen ist Inklusionsaktivist, Autor und Medienmacher. Seit mehr als 20 Jahren setzt er sich für Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe ein. Zu seinen bekanntesten Projekten gehören die Wheelmap und Leidmedien.de.
©Henrike von Scheliha
Prof. Dr. Henrike von Scheliha ist Rechtswissenschaftlerin an der Bucerius Law School. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie die Interessen junger Menschen in einer alternden Gesellschaft stärker politisch berücksichtigt werden können, und entwickelt dazu die Idee eines Zukunftsrats.
©Carolin Windel
Mithu Sanyal ist Kulturwissenschaftlerin, Schriftstellerin und Essayistin. Im Auditorium geht sie der Frage nach, wie wir es mit unseren Feinden halten. In der Langen Nacht öffnet sie noch einmal eine andere Spur. Im September erscheint ihr neues Buch „Nein. Gegen die Militarisierung der Gegenwart“.
©Miguel Ferraz
Aiki Mira schreibt Science-Fiction-Romane, Kurzgeschichten und Essays. Für „Neongrau“, „Neurobiest“ und „Proxi“ erhielt Aiki dreimal in Folge den Kurd-Laßwitz-Preis. Zuletzt erschien „Denial of Service“.
©Sandra Reichel
Daniela Hirt ist Mediatorin, Traumapädagogin und Expertin für Restorative Justice. In deutschen Gefängnissen bringt sie Betroffene von Straftaten und Inhaftierte in moderierten Gesprächskreisen zusammen.
©Hugo Cardonda
Jannik Abt studiert Theologie und Politik an der Harvard Divinity School und publiziert zu Religion, Politik und Gesellschaft, auch in sozialen Medien.
©Jens Eder
Jens Eder ist Professor für Dramaturgie und Ästhetik an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Er forscht zu Film, Emotionen und gesellschaftlicher Wirkung.
©Foscal Future
Leo Wagener ist Politökonom bei FiscalFuture. Der gemeinnützige Thinktank bringt besonders die Interessen junger Generationen in finanzpolitische Debatten ein.
©Benjamin Hotz
Max Damm ist Regisseur, Autor und Produzent. Gemeinsam mit Maja Göpel lädt er zum Filmabend über Menschen ein, deren Weltbilder Teil ihrer Identität werden und Konflikte bis in Familien und lokale Gemeinschaften tragen.
©Robin Nolte
Yara Dampha ist Politikwissenschaftler:in und arbeitet zu Diskriminierung mit einem Fokus auf Anti-Schwarzen Rassismus, Queerness, Männlichkeit und Intersektionalität.
©Edgar Rodtmann
Emmanuel Schlichter ist Rechtsanwalt und Vorsitzender von Rechte der Natur e.V. Er setzt sich dafür ein, Ökosysteme als eigene Rechtssubjekte anzuerkennen, unter anderem mit der Initiative „Rechte der Spree“.
©Marcus Höhn
Ole Liebl ist Autor und Video-Creator. Im neuen Buch „Brutal fragile Typen. Männer und Gefühle“ untersucht Liebl, wie Vorstellungen von Männlichkeit unsere Gefühlswelt prägen.
©Peter Widmer
Peter Widmer ist Philosoph, Zen-Lehrer und Autor. In seinem Workshop verbindet er die Frage nach Genügsamkeit mit meditativer Praxis und der Suche nach einem anderen Verhältnis zum Genug.
©Adrian Hirt
Uwe Jean Heuser ist Volkswirt und Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT. In der Langen Nacht hostet er das Gespräch mit Marlene Engelhorn über Vermögen, Demokratie und darüber, was Reichtum der Gesellschaft schuldet.
©Debora Mittelstaedt
Harald Welzer ist Sozialpsychologe, Publizist und Direktor von FUTURZWEI. Seit Jahren richtet er den Blick darauf, wo Menschen Gesellschaft bereits anders machen. Zu seinen Büchern gehören „Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen“, „ZEITEN ENDE“ und zuletzt „Das Haus der Gefühle. Warum Zukunft Herkunft braucht“.
©Charlotte Hansel
G'emma ist Musikerin und verbindet Soul, Jazz und Pop zu einem eigenen Sound. Ihre Musik entsteht zwischen Berlin und Osnabrück.
©Bettina Koch
Ellen Heinrichs ist Journalistin, Mediatorin und Gründerin des Bonn Institute. Sie gehört zu den profilierten Stimmen für konstruktiven Journalismus und konstruktiven Dialog.
©David Gauffin
Alma Linda ist DJ und Produzentin. Ihre Sets verbinden vielfältige elektronische Sounds mit einer Liebe zu musikalischem Storytelling.
©Chris Lapp
Malik Yannick ist Content Creator und macht soziale Herkunft und Klassismus zum Thema. Dabei verbindet er gesellschaftliche Analyse mit eigenen Erfahrungen von Armut, Studium und Aufstieg.
©Mirko Lange
Mirko Lange ist Jurist, Kommunikationsstratege und Gründer von Democracy Intelligence. Dort untersucht er, wie politische Kommunikation Orientierung schaffen, aber auch verzerren und demokratischen Streit verändern kann.
©Simon Holllay
Stefan Drobka ist Ingenieur und Unternehmer. In seinem Unternehmen erprobt er Formen der Zusammenarbeit, die persönliche Entwicklung, Familie und Arbeit anders miteinander verbinden.

Rückblick auf die Utopie-Konferenz 2024

Vertrauen – eine utopische Praxis?

Woraus ist die Zukunft gemacht, wenn nicht aus dem Rohstoff des Vertrauens? Auf der Konferenzbühne sprachen u.a. die Philosophin Eva von Redecker, die Forschungsdirektorin der NATO-Militärakademie Florence Gaub, die Ökonom:innen Betiel Berhe und Moritz Schularick sowie der Anwalt und Fernsehmoderator Michel Friedman.

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Zur Einstimmung auf den Utopie-Sommer:

Das Utopie-Studio

Gespräche mit Maja Göpel, Jagoda Marinić und Richard David Precht.

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utopie@leuphana.de

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