Masterstudium

Die Entscheidung für ein Masterstudium an der Leuphana Universität Lüneburg ist eine Entscheidung für eine vertiefte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit fachlichen und fachübergreifenden Fragen. Das Besondere der Masterstudiengänge an dieser Universität besteht in dem spezifischen Studienmodell, das die fachwissenschaftlichen Inhalte der Major durch fachübergreifende, handlungsorientierte und reflexive Inhalte komplementär ergänzt und somit neben dem Erwerb von Fachwissen auch die akademische Persönlichkeitsbildung aller Studierenden unterstützt. Eine weitere Besonderheit der Masterstudiengänge an der Leuphana  ist die besondere thematische Orientierung der Major. Studierende der Graduate School sollen befähigt werden, in verantwortungsvollen Schlüsselpositionen in Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft tätig zu  sein.



Studienmodell

Inter-, intra- und transdiziplinärer Kontext

Die fachspezifischen Angebote aller Major werden von zwei Säulen  gerahmt, die übergreifend orientiert sind bzw. in intra-, inter- oder transdisziplinären Kontexten stattfinden. Mit 30 CP umfassen diese reflexiv und handlungsorientiert angelegten Inhalte insgesamt ein Viertel des Masterstudiums.

Die erste Säule bilden die Forschungsperspektiven und der Integrationsbereich. Diese Module dienen dazu, Studierende innerhalb der übergeordneten Masterprogramme oder Major zusammenzubringen, um jeweils gemeinsam grundlegende disziplinäre oder auch fach- und majorübergreifende Theorien, Diskurse oder Methoden zu vertiefen. Je nach Masterprogramm fällt die Ausgestaltung der Forschungsperspektiven und des Integrationsbereichs unterschiedlich aus und kann z.B. eher forschungsrelevante Aspekte oder mehr praxisbezogene Diskurse beinhalten.
In den Management Studies im Masterprogramm Management&Entrepreneurship werden Fachkompetenzen im Bereich des Managementwissens vertieft.

Im Sinne der Forschungsorientierung aller Major sammeln die Studierenden eigene forschende Erfahrungen  in Zusammenarbeit mit den Lehrenden und ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen. Die Lehrinhalte werden dabei auch aus eigener Forschung der Lehrenden entwickelt und gestützt. Die projektorientierten Veranstaltungsformate, die als Projektband, Lehrforschungsprojekt oder transdisziplinäres Forschungsprojekt benannt sind, umfassen ein, zwei oder drei Semester und bilden einen Bereich im Major oder sind Bestandteil des übergreifenden Bereichs Forschungsperspektiven und Integrationsbereich. In diesen Modulen wird forschendes Lehren und Lernen auf verschiedene Weise gestaltet, d.h. fachspezifisch oder fachübergreifend, empirisch, theoretisch oder an praxisrelevanten Fragestellungen orientiert sowie im Hinblick auf die Mitwirkung an einzelnen Phasen oder an einem gesamten Forschungsprozess.

Die zweite Säule bildet das Komplementärstudium.  Komplementär  zu dem fachlichen Wissenserwerb in den Major bieten diese Module ein Forum für den Erwerb eines grundlegenden wissenschaftsreflexiven Wissens im fachübergreifenden Austausch. Die Veranstaltungen des Komplementärstudiums bringen die Studierenden aller Major zusammen, um Wissen und Wissenschaft im Kontext zu verstehen, die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern sowie um sich mit wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Grundfragen der Ethik und komplexen Gegenwartsfragen auseinanderzusetzen.


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Module des Komplementärstudiums

Die zentralen Inhalte und Ziele des Komplementärstudiums werden in den drei Modulen Engaging with Knowledge and Sciences, Reflecting Research Methods und Connecting Science, Responsibility and Society abgebildet. Im Sinne der internationalen Orientierung der Leuphana ist die Unterrichtssprache überwiegend Englisch.
Das Komplementärstudium macht mit drei Modulen à 5 CP – also 15 CP –  12,5% des Masterstudiums aus.

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