Zweite Leuphana-Professur für Deloitte Stipendien-Programm ausgewählt

18.06.2024 Das Leuphana-Wachstum geht auf vielen Ebenen weiter. Daran schließt sich auch das Stipendien-Programm der Deloitte-Stiftung an. Hannah Trittin-Ulbrich ist jetzt mit ihrer Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmen in der Gesellschaft ausgewählt worden. Die Universität Lüneburg und hier die Fakultät Management und Technologie ist nunmehr mit zwei Professuren Teil dieser Förder-Initiative. Damit gehört die Leuphana zu der Gruppe deutscher Universitäten, die – wie beispielsweise die TU München – mit mehr als einer Professur im Deloitte-Programm vertreten sind.

„Ethische Fragen, denen sich Unternehmen gegenüber in der Verantwortung sehen, interagieren mit den Stimmungen und Erwartungen in der Gesellschaft – das passt sehr gut in die Zeit und wird mit großem Interesse von den Studierenden abgefragt“, sagt Hannah Trittin. ©Marie Meyer
„Ethische Fragen, denen sich Unternehmen gegenüber in der Verantwortung sehen, interagieren mit den Stimmungen und Erwartungen in der Gesellschaft – das passt sehr gut in die Zeit und wird mit großem Interesse von den Studierenden abgefragt“, erklärt Hannah Trittin.
Patrick Velte ©Leuphana/Kersten Benecke
„Bis zu diesem Jahr hatte die Deloitte Stiftung exklusiv nur Prüfungs- und Steuerprofessuren sowie MINT-Professuren als Förderprofessuren ausgewählt. Seit 2024 ist nun eine breitere betriebswirtschaftliche Abdeckung der Professuren erfolgt“, sagt Patrick Velte.

Seit 2021 gehört die Leuphana bereits mit Patrick Velte und seiner Professur für Betriebs-wirtschaftslehre, insbesondere Accounting, Auditing & Corporate Governance zum Studienstipendien-Programms. „Deloitte schafft stets eine Verbindung zwischen erkennbaren wirtschaftlichen Herausforderungen und der Auswahl der dazu passenden Professuren, die die Studierenden betreuen“, erläutert Velte den Stiftungs-Ansatz. Mit seiner Forschung unter anderem zur Handhabung nachhaltigen Wirtschaftens von Unternehmen habe die Stiftung früh diese Entwicklung identifiziert und in ihr Programm aufgenommen.

Erweiterung um Querschnittsprofessuren

Patrick Velte erklärt weiter: „Bis zu diesem Jahr hatte die Deloitte Stiftung exklusiv nur Prüfungs- und Steuerprofessuren sowie MINT-Professuren als Förderprofessuren ausgewählt. Seit 2024 ist nun eine breitere betriebswirtschaftliche Abdeckung der Professuren erfolgt.“ Gut die Hälfte der ehemaligen Professuren auf den früheren Förderfeldern ist im Programm nicht mehr vertreten. Nunmehr seien – so Velte abschließend – bewusst vermehrt Querschnitts- Professuren eingebunden.

Gemäß dieser Linie repräsentieren die beiden Leuphana Professuren die inhaltliche Bandbreite im Deloitte-Ansatz. Beide Professuren behandeln nachhaltigkeitsorientierte Themen und wollen Studierende für „Future Skills“ vorbereiten. Die Auswahl der Professur von Hannah Trittin-Ulbrich mit dem Fokus auf einer Verknüpfung wirtschaftlicher Verhalten der Unternehmen und den korrespondierenden gesellschaftlichen Erwartungen spiegelt die neue Deloitte-Strategie. Trittin-Ulbrich erklärt dazu: „Ethische Fragen, denen sich Unternehmen gegenüber in der Verantwortung sehen, interagieren mit den Stimmungen und Erwartungen in der Gesellschaft – das passt sehr gut in die Zeit und wird mit großem Interesse von den Studierenden abgefragt.“ Vor diesem Hintergrund sei sie sehr froh, mit ihrem Kollegen Velte nun das starke Leuphana-Tandem zu bilden.

Ziel des Deloitte-Programms ist es, Studierende monatlich zu unterstützen, die die Lehrveranstaltungen dieser Professuren besuchen und grundsätzlich die BAFöG-Kriterien erfüllen. Mit einer erfolgreichen Bewerbung bei der Deloitte-Stiftung winken dann 500 Euro pro Monat.  Die Stiftung fördert bundesweit insgesamt 16 Professuren an 11 Universitäten.

Die Studienstipendien richten sich an Studierende und Promovierende, die sich – so die Stiftung – „durch Innovationskraft und unternehmerisches Denken auszeichnen“. Neben fachlicher Exzellenz soll gezielt gesellschaftliches Engagement gefördert werden. Bei der Auswahl liegt der Fokus auf besonderen persönlichen Errungenschaften in der Bildungshistorie. Die Deloitte-Stiftung will explizit Personen aus hochschulfernen Familien und Erstakademiker:innen ansprechen und so zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen.

Die Stipendien werden für zwei Semester vergeben, mit der Option zur Verlängerung auf insgesamt 24 Monate. Bewerben können sich Studierende, die an einer der beteiligten Hochschulen eingeschrieben sind, Lehrveranstaltungen der kooperierenden Professuren besuchen und bereits mindestens ein Studienjahr abgeschlossen haben.

Die aktuelle Ausschreibung läuft noch bis zum 30.06.2024 mittels Online-Antragsformular. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Stipendien.

Über die Deloitte-Stiftung

Unter dem Leitmotiv „Gemeinsam Zukunft unternehmen“ bündelt die Deloitte-Stiftung ihr Engagement für Bildung und Wissenschaft. Die Deloitte-Stiftung wurde von Gesellschafter:innen und Führungskräften von Deloitte als treuhänderische Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. gegründet. Hier finden Sie weitere Informationen zur Deloitte Stiftung.