Universität

Die Leuphana: Eine Universität in Freiheit und Verantwortung für das Gemeinwohl

Jung und innovativ – seit 2007 verwirklicht die Leuphana als öffentliche Einrichtung die Vision einer Universität, die traditionelle akademische Werte mit gesellschaftlicher Relevanz vereint.

Die Leuphana zeichnet sich besonders durch zwei Dinge aus: durch ihr Bildungskonzept und ihr Wissenschaftsverständnis.

Nach angelsächsischem Vorbild bietet sie ihren Studierenden eine akademische Heimat in Form von Schools: für die Bachelor-Studierenden das College, für die Master-Studierenden und die Promovierenden die Graduate School, für diejenigen, die berufsbegleitend studieren, die Professional School.

Das Wissenschaftsverständnis der Leuphana ist getragen von dem Anspruch, sich gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen und dafür die üblichen Fächergrenzen hinter sich zu lassen. In Forschung und Lehre setzte sie als eine der ersten Universitäten auf die Themen Digitalität und Nachhaltigkeit.

Zudem ist die Leuphana von einem starken Gründergeist geprägt und begleitet Start-Ups auf ihrem Weg. Im Resultat ist sie seit Jahren gründungsfreundlichste der mittelgroßen Hochschulen in Deutschland. Im EU-Großprojekt „Innovationsinkubator“ förderte sie in den Jahren 2009-2015 durch wissenschaftliche Kooperationen die regionale Entwicklung.

Die Leuphana beheimatet vier Fakultäten (Bildung, Kultur, Nachhaltigkeit und Wirtschaft) mit ingesamt ca. 170 Professuren (inkl. Juniorprofessuren) und hat knapp über 9.000 Studierende.

 

Das innovative Studienmodell des Leuphana College:

- Auswahlgespräche und Anrechnung außerschulischer Leistungen für die Bewerbung

- Ein gemeinsames erstes Semester für alle Studierenden zur Vermittlung grundlegender Bildungsinhalte (Leuphana Semester)

- Frei wählbare Studieninhalte, die das Hauptfach komplementär ergänzen (Komplementärstudium)

- Freie Wahl aus einem Hauptfach (Major) und einem Nebenfach (Minor) für individuelle Bildungsziele

- Studentisches Engagement in einer der über 60 ehrenamtlichen Initiativen

Ein solches Studium nennen wir liberal education.

 

Wachstum in der Provinz

Die Leuphana hat sich bei ihrer Neuausrichtung die Spitzenuniversitäten im angelsächsischen Raum zum Vorbild genommen. Wie viele dieser Universitäten liegt auch die Leuphana in der eher unbekannten Provinz und begreift dies als Chance, einer eher strukturschwachen Region zum Aufschwung zu verhelfen.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, bereichern Sie uns mit Ihren Ideen. Bei Fragen helfen wir gerne weiter. 


Zahlen und Fakten

Studierende und Mitglieder

  • ca. 9000 Studierende, davon etwa 14,5 % internationale Studierende (SS 2017)
  • 1600 Erstsemester-Studierende im College, etwa 700 neue Studierende in der Graduate School (WiSe 2016/17)
  • 175 Professuren (Stand: 31.12.2017)
  • ca. 400 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • 130 Stipendiatinnen und Stipendiaten
  • 460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nicht wissenschaftlichen Dienst (Technik & Verwaltung)

Organisation

  • 4 Fakultäten: Bildung, Kulturwissenschaften, Nachhaltigkeit, Wirtschaftswissenschaften
  • 3 Schools: College (Bachelor-Studium), Graduate School (Master- und Promotionsstudium), Professional School (berufsbegleitendes Studium und Weiterbildung)
  • 8 Forschungszentren, 1 Methodenzentrum
  • 4 Wissenschaftsinitiativen: Kultur, Bildung, Management und unternehmerisches Handeln, Nachhaltigkeit

Studienangebot

  • College: 13 Major (Hauptfächer), 17 Minor (Nebenfächer), daraus mehr als 100 Kombinationsmöglichkeiten; dazu Studienangebot zur Lehrerbildung: Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen sowie Lehramt an berufsbildenden Schulen
  • Graduate School: 5 Masterprogramme mit insgesamt 17 Major (Masterstudienprogramme), 23 Promotionskollegs
  • Professional School: 14 weiterbildende Masterprogramme, 3 weiterbildende Bachelorprogramme, 7 Zertifikatsprogramme
  • Rund 30 institutionelle Universitäts-Partnerschaften plus rund 65 Erasmus-Partneruniversitäten.

Finanzen

Haushalt insgesamt: rd. 103,20 Mio. Euro (Plan 2017). Davon:

  • Landesmittel: rd. 57,70 Mio. Euro
  • Sondermittel: rd. 14,59 Mio. Euro
  • Drittmittel: rd. 17,55 Mio. Euro (ohne Finanzierungsbausteine Neubau ZG)
  • Beiträge der Studierenden: rd. 1,35 Mio. Euro (Langzeitstudiengebühren und Verwaltungskostenbeiträge Studierender)
  • Sonstiges: 12,01 Mio. Euro

Auszeichnungen und Preise

  • 2017: Zum dritten Mal in Folge belegte die Leuphana den ersten Platz beim Gründungsradar, dem Ranking des Stifterverbandes
  • 2015: Das Webvideoangebot Hyperbole TV der Leuphana Universität Lüneburg wurde mit dem Grimme online Award 2015 in der Kategorie Kultur und Unterhaltung ausgezeichnet
  • 2015: Verleihung der Mitgliedschaft der Leopoldina an Prof. Dr. Christian Welzel
  • 2015: Prof. Dr. Joachim Wagner erreicht Platz 10 im Handelsblatt-Ranking Volkswirtschaftslehre
  • 2013: Die Universität wird beim Wettbewerb "EXIST-Gründungskultur - Die Gründerhochschule " von Bundesminister Dr. Philip Rösler als eine der besten deutschen Gründerhochschulen ausgezeichnet.
  • 2013: Verleihung der Mitgliedschaft der Leopoldina an Prof. Dr. Michael Frese
  • 2012: Die Deutsche UNESCO Kommission hat Prof. Dr. Andreas Fischer von der Leuphana Universität Lüneburg ausgezeichnet und sein Projekt ‚BBS-futur’ zum offiziellen Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" erklärt.
  • 2012: Das vom Zentrum für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg getragene Programm "MindMatters " mit dem Antistigma-Preis, verliehen vom DGPPN, ausgezeichnet worden.
  • 2011: Die Leuphana Universität Lüneburg gehört zu den vier Preisträgern des International Awards for Innovative Practices in Higher Education .
  • 2011: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat der Leuphana Universität Lüneburg das ERASMUS-Qualitätssiegel "E-Quality 2011 " verliehen.
  • 2010: Für ihr herausragendes Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltmanagement hat das International Sustainable Campus Network (ISCN) die Leuphana Universität Lüneburg jetzt mit dem "International Sustainable Campus Excellence Award" ausgezeichnet.
  • 2009: Das geplante Zentralgebäude von Daniel Libeskind gewinnt den Wettbewerb "Architektur mit Energie" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie für sein nachhaltiges Energiekonzept.

Wissenschaftspreis Niedersachsen: Studierende der Leuphana

  • 2017: Tom Schmidt
    Als Mitbegründer und Sprecher des Bündnis "Hochschule ohne Grenzen" bekam Tom Schmidt den Wissenschaftspreis Niedersachsen verliehen.
  • 2016: Marina Sahnwaldt
    Für ihr Konzept zum Klangforschungsprojekt „Klangsport“, das im Rahmen der Bewerbung für die Olympischen Spiele 2015 herangezogen wurde, und ihr Engagement als studentische Prodekanin der Fakultät Kulturwissenschaften wurde Marina Sahnewaldt der Wissenschaftspreis Niedersachsen verliehen.
  • 2015: Johanna-Luise Hopp, Henning Siedentopp, Max Alexander Irmer, Nora Kiefer, Max Rauer
    Für ihre aktive Mitgliedschaft im Verein MUDDI Markt e.V. und ihr früheres studentisches Engagement unter anderem als Semestersprecherin, bekam Johanna-Luise Hopp den Wissenschaftspreis Niedersachsen verliehen.
    Henning Siedentopp engagierte sich besonders im Bereich des nachhaltigen Unternehmertums und als Mentor für angehende und bestehende Sozialunternehmen u.a. des Social Change Hubs der Leuphana. Seit 2014 ist er Geschäftsführer der mela wear GmbH. Für seine Leistungen wurde ihm der Wissenschaftspreis Niedersachsen verliehen.
    Max Alexander Irmer, Nora Kiefer und Max Raue leisteten als Mitglieder des ehrenamtlichen Vereins "Zum Kollektiv e.V." einen entscheidenden Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Lüneburg. Gemeinsam wurde ihnen für dieses Engagement der Wissenschaftspreis Niedersachsen verliehen.
  • 2013: Svea Blieffert, Steven A. Brieger
    Svea Blieffert engagierte sich bei Greenpeace und dem Jugendumweltwerk Niedersachsen. Zudem hat sie die interaktive Ausstellung „Schenken 2.0 – Die Dinge im Fluss halten“ entwickelt. Für diese Leistungen wurde ihr der Wissenschaftspreis Niedersachsen verliehen.
    Steven A. Brieger engagierte sich in verschiedenen Gremien der akademischen Selbstverwaltung.Daneben war er Mitbegrunder der Hochschulgruppe ArbeiterKind.de Luneburg und engagiert sich in dem studentischen Netzwerk fur Wirtschafts- und Unternehmensethik “sneep“. Auch ihm wurde für diese Leistungen der Wissenschaftspreis Niedersachsen verliehen.
  • 2012: Annika Weinert
    Neben ihrem starken Engagement als studentisches Mitglied in verschiedenen Studien-, Prüfungs- und Berufungskommissionen zeigte Annika Weinert hohen Einsatz fur die Hochschulgruppe „ArbeiterKind.de“ Lüneburg, deren Vorsitz sie inne hat. Hierfür wurde ihr der Wissenschaftspreis Niedersachsen verliehen.
  • 2010: Thies Johannsen
    Für sein starken Engagements in der akademischen Selbstverwaltung und seiner Mitgliedschaft im studentischen Projekt „Alternative DenkRäume“ wurde Thies Johannsen der Wissenschaftspreis Niedersachsen verliehen.
  • 2009: Timo Barfknecht
    Als Mitbegründer der Fachgruppenvertretung B.A. Bildungswissenschaften sowie der Fachgruppenvertretung M.A. Educational Sciences und als Entwickler einer internetbasierte Kommunikationsplattform fur Studierende bekam Timo Barfknecht den Wissenschaftspreis Niedersachsen verliehen.