„Wenn es ernst wird“ - Ethik am Lebensanfang und Lebensende. Eine Debatte zu den Grenzfragen des Lebens

15. Jan.

Ein Chefarzt, eine leitende Oberärztin und ein Rechtsphilosoph diskutieren in dem Format ETHIK IM GESPRÄCH über ethische Maßstäbe im alltäglichen Umgang mit extremen Grenzfragen am Anfang und Ende des Lebens in einem Klinikum.

Die Podiumsdiskussion findet Donnerstag, 15. Januar 2026, um 14:15 Uhr im Raum der Stille im Zentralgebäude der Leuphana Universität statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auf Wunsch kann ein Zoom-Link zur Verfügung gestellt werden, um die Diskussion online zu verfolgen.

„Bitte machen Sie alles!“ Mit dieser Bitte wird das ärztliche und pflegerische Personal in einem Klinikum immer wieder herausgefordert. Das ist Alltag. Aber was verbirgt sich hinter diesem Hilferuf? Soll alles getan werden, was medizinisch möglich oder was im Sinne der Patient*innen sinnvoll ist? Und was ist, wenn diese Fragen rechtlich in einen Graubereich führen? Das kann, wenn es ernst wird, einen großen Unterschied ausmachen.

Über diese und weitere Fragen diskutieren der Kardiologe Prof. Dr. Weiß und die Kinderärztin Dr. Sabine Mahncke vom Klinikum Lüneburg, die beide dem dortigen Ethikkomitee angehören. Sie sind im Gespräch mit dem Rechtsphilosophen Prof. Dr. Alexander Stark von der Leuphana Universität Lüneburg. Das Gespräch wird moderiert von Professor Dr. Thomas Kück vom Institut für Ethik und Theologie an der Leuphana Universität. 

Das Format ETHIK IM GESPRÄCH bietet zwei- bis dreimal im Semester eine Diskussion zu aktuellen ethischen Fragen in der Gesellschaft und ist sowohl für alle Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden der Universität als auch für die Stadtöffentlichkeit offen.

Rückfragen und Kontakt

  • Prof. Dr. Thomas Kück