Konferenz: Enlightenment in the Contact Zone
28. Mai - 30. Mai
Internationale Konferenz
- 28. Mai – 30. Mai
- Leuphana-Campus, Hauptgebäude, C40.704
- Anmeldung über literatur.transkulturell@leuphana.de
Die Konferenz betrachtet die europäische Aufklärung als Produkt interkultureller Begegnungen, die durch wissenschaftliche und literarische Auseinandersetzungen mit dem „Orient“ und den „Amerikas“ sowie durch koloniale Expansion, Gewalt und – zuweilen – Dialog geprägt waren. Sie rückt zwei unterschiedliche, aber miteinander verflochtene Entwicklungslinien in den Vordergrund: Einerseits die Verwirklichung und Radikalisierung der aufklärerischen Universalismusansprüche in „peripheren“ Kontexten – am eindrucksvollsten in der Haitianischen Revolution. Andererseits wird beleuchtet, wie der intellektuelle Austausch mit indigenen amerikanischen und islamischen Traditionen in das europäische Denken zurückfloss, dessen Vorstellungen von Vernunft, Gleichheit und Kritik transformierte und damit die angeblich westlichen und christlichen Ursprünge der Aufklärung dezentrierte.
Die Konferenz wird organisiert vom Lehrstuhl für Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft, IGL (Maud Meyzaud und Oliver Precht)
Anmeldung und weitere Informationen
literatur.transkulturell@leuphana.de (Kontact: Rosa Westenberger, SHK IGL)